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Autor: Stefan Schomberg 25.08.2015 - 18:05 | 12

Meizu MX5 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design, gute Verarbeitung
  • Schnell
  • Tolles Display
  • Kammera bei gutem Licht klasse
  • Super Preis
  • Flops
  • Kamera bei schlechtem Licht mies
  • Zu viel Richtung Apple geschielt

Meizu MX5 Test: Anders, um anders zu sein

Meizu ist schon oft in den Nachrichten gewesen – die Nähe des Designs seiner Modelle zu iPhone und Co sorgte des öfteren für Spott. Technisch liefert das Unternehmen hingegen starke Leistung für wenig Geld, so zumindest die landläufige Meinung. Wir haben im Test des Meizu MX5 überprüft, ob das Spitzenmodell wirklich so gut wie behauptet ist.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Smartphones aus dem Reich der Mitte haben bei Vielen den Ruf, qualitativ minderwertige Plagiate zu sein. Dennoch haben es inzwischen einige chinesische Hersteller geschafft, das Billig-Image abzustreifen und auch in Europa ein gutes Ansehen zu genießen. Dazu gehört auch Meizu: Der Hersteller verkauft zwar offiziell hierzulande gar keine Geräte, dennoch erfreut er sich zunehmender Bekannt- und Beliebtheit. Das liegt vermehrt auch an Shops im Internet, die die früher schwierige Einfuhr von Geräten aus China inzwischen einfach und zuverlässig gemacht haben. Und natürlich daran, dass die chinesischen Hersteller große Fortschritte bei der Fertigung gemacht haben und viel Leistung für vergleichsweise wenig Geld anbieten. Unser Testgerät stammt von honorbuy.com, vielen Dank dafür!

Meizu MX5 Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Meizu MX5 | (c) Areamobile

Meizu MX5 Unboxing | (c) Areamobile

Schick und gut verarbeitet

Meizu MX5 Unboxing | (c) Areamobile

iPhone? Schon etwas! | (c) Areamobile

 

Das liebe Design - das ist genau der Grund, warum chinesische Smartphones oft als Plagiate beschimpft werden. Denn auch das Meizu MX5 im Test sieht aus wie ein iPhone. Da ist es auch unerheblich, das Meizu dieses Design schon seit Jahren hat. Die flache Bauform, die angenehmen Rundungen an den Seiten, der schicke Alu-Unibody - iPhone eben! Mit weiteren Einflüssen, etwa von Samsung. Die Form des Hombuttons erinnert an die südkoreanische Konkurrenz, auch der Umstand, dass er mechanisch drückbar ist. Wie eben aber auch beim iPhone. Auch die Verarbeitungsqualität ist wie beim Apfelprodukt perfekt. Eine polierte Schnittkante zieht sich rings um das Display, die Löcher für den Lautsprecher an der Fußseite sind sauber ausgeschnitten und die Kunststoffkappen an der hinteren Stirn- und Fußseite des Gerätes passen sich nahtlos an die Alurückseite an - fast zumindest, mancher könnte sie als etwas scharfkantig empfinden, optisch sind sie aber perfekt eingepasst. Spaltmaße gibt es nicht, auch nicht beim SIM-Kartenschlitten, der gleich zwei Nano-SIM-Karten aufnimmt.

Nachteilig wirkt sich höchstens die Rutschigkeit des schicken Metallgehäuses aus, davon abgesehen liegt das Meizu MX5 im Test aber sehr angenehm in der Hand. Als eine Mischung aus grundsätzlich besonders gelungene und übertriebene Apple-Anleihe empfinden wir den Homebutton. Meizu verzichtet auf die typischen Android-Tasten für Zurück und Taskswitcher, stattdessen kann mit entsprechenden Einstellungen alles über den Homebutton gesteuert werden. Er ist gleichzeitig Sensor- und Hardware-Taste, sowie Fingerabdrucksensor. Das bedeutet: Ab Werk ist der Homebutton so vorbelegt, dass eine leichte Berührung einen Schritt zurück führt, ein fester Druck auf den Homebutton führt direkt zurück auf den Homescreen. Weitere Funktionen sucht man erst einmal vergeblich - mehr dazu im Kapitel Bedienung. Gar nicht gefällt uns hingegen der laute Knack-Ton, den der Homebutton bei Druck von sich gibt. Das klingt eher nach einem Knackfrosch aus einem Überraschungsei, als nach einem 300-Euro-Smartphone.

Display-Größe und -Qualität

Displaytest Meizu MX5 | (c) areamobile

Displaytest Meizu MX5 Farbraum | (c) areamobile

Meizu setzt auf AMOLED-Technik. Wer Angst vor dem typischen Ausfransen von Schrift sowie dem Punktraster bei farbigen Flächen hat, kann beruhigt aufatmen. Denn obwohl Meizu sich für eine Auflösung von "nur" 1.920 x 1.080 Pixel entschieden hat, was bei einer Display-Diagonalen von 5,5 Zoll eine Bildschärfe von 401 Pixel pro Zoll ergibt, sieht man auch mit guten Augen kaum die typischen Pentile-Probleme. Im Gegenteil: Das Display verwöhnt mit satten Farben und tollem Schwarzwert und selbst die Helligkeit gefällt. Das belegen auch unsere Messungen: Das Display bringt es auf maximaler Helligkeit auf stolze 473 cd/m², das ist absolut auf gutem LCD-Niveau. Hinzu kommt die größere Abdeckung des Farbraumes und eine wie immer bei AMOLED herausragende Blickwinkelstabilität, auch wenn sich je nach Draufsicht Weiß leicht gelblich oder leicht bläulich darstellt. Bei den Abweichungen bei Grautreppe und Farben zeigt sich ein befriedigendes, wenn auch kein übermäßig gutes Bild: Grau stellt der Screen mit 9 Delta-E, Farben mit 8,4 Delta E Abweichung dar. Unter Drei sehen wir als herausragend an, über 10 als tendenziell eher schlecht. Trotzdem: Das Display des Meizu MX5 im Test ist im Alltag richtig gut - wer will, kann sogar die Farbtemperatur per Schieberegler manuell anpassen.

Displaytest Meizu MX5 | (c) areamobile

Displaytest Meizu MX5 Grautreppe | (c) areamobile

Displaytest Meizu MX5 | (c) areamobile

Displaytest Meizu MX5 Farben | (c) areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Die Hardware des Meizu MX5 im Test verspricht so einiges: Tolles Display, dazu ein Achtkerner der neuesten Generation, genaugenommen ein Helio X10 von Mediatek, der zusammen mit PowerVR G6200 MP4 und 3 GB RAM für richtig ordentliche Leistung sorgen dürfte. Zumindest für das gehobene Mittelfeld  reicht das, schließlich liegt die Leistung der G6200-GPU irgendwo zwischen einer Adreno 320 aus dem Snapdragon 600 und der Adreno 330 aus dem Snapdragon 800. Tatsächlich kann man sich über mangelnde Leistung nicht beschweren. 26 Bilder pro Sekunde im GFXBench und 46.000 Punkte bei Antutu sprechen eine deutliche Sprache, 16.000 Punkte bei 3DMark sind auch nicht zu verachten. Damit liegt es in etwa auf dem Spitzenniveau des Vorjahres, an aktuelle Topmodelle wie ein Samsung Galaxy S6 Edge kommt es aber nicht heran. Hier liegen die Werte bei 57 FPS, 71.000 und 22.500 Punkten.

Meizu MX5 Unboxing | (c) Areamobile

Selbst auf dem Homescreen chinesische Schriftzeichen

Meizu MX5 Unboxing | (c) Areamobile

Im Browser schnell, aber nicht perfekt

Meizu MX5 Unboxing | (c) Areamobile

Eigene Icons dank Flyme OS | (c) Areamobile

 

Im Alltag enttäuscht der Chipsatz auch nicht, hier reicht die Power locker, um topaktuelle Spiele flüssig spielen zu können. Dabei wird das Meizu MX5 im Test zwar warm, aber nicht heiß - ein großer Vorteil im Vergleich zum aktuellen Snapdragon-Topmodell mit der Versionsnummer 810. Ansonsten gibt es auch wenig negatives über die Leistung zu sagen. Die Flyme-Nutzeroberfläche läuft inzwischen flüssig - das war wohl anfangs nicht ganz der Fall, wurde aber inzwischen mit Updates behoben. Im Browser geht auch alles ziemlich flott und überwiegend auch schnell. Wer von einem iPhone 6 oder Galaxy S6 zum Meizu MX5 im Test wechselt, wird einen Anflug von Ruckeln beim Scrollen entdecken oder eher, dass es dort einfach nicht ganz so fluffig läuft. Außerdem scheint die Ladezeit manchmal etwas länger als bei den Topmodellen auszufallen - alles kein Beinbruch, gerade auch in Bezug auf den Preis.

Aber es gibt auch Dinge, die beim MX5 stören. Da wäre etwa die fehlende Erweiterbarkeit des internen Speichers. Der fällt zwar mit bis zu 64 GB durchaus ausreichend aus, in der Version mit 16 GB, von denen nur etwa 11 GB zur freien Verfügung stehen, wird es aber schnell knapp. Das hätte Meizu anders lösen müssen. Anbieter wie Huawei machen es vor: Dort lässt sich der zweite SIM-Kartenplatz gerne auch mal als Erweiterungsmöglichkeit des Speichers per microSD verwenden. Das Meizu-Gerät bietet zwar auch zwei Schlittenplätze für Nano-SIMs, Speicherkarten erkennt aber keiner davon. Natürlich gibt es auch wieder das typische Frequenzproblem: Das Meizu MX5 im Test ist nicht für Europa, sondern für China konzipiert. Entsprechend versteht es sich nicht auf alle in Deutschland genutzten LTE-Frequenzen, mindestens auf dem platten Land bleibt je nach Mobilfunkbetreiber nur HSPA+.

Bei der Nutzeroberfläche legt Meizu stark Hand an - sehr stark sogar. So stark, dass er sie Flyme Operating System nennt (Flyme OS), statt Flyme UI (Flyme User Interface). Das kann man unterschiedlich aufnehmen. Wer Vanilla Android bevorzugt wird mit Flyme OS nicht glücklich. Denn von der Optik bis hin zu Funktionen und Menüstrukturen wirft Meizu alles Bestehende über den Haufen und Android-Fans werden sich fragen, warum zum Henker die Chinesen das machen. Denn auch wenn manche Dinge schon von anderen Herstellern bekannt sind (das Weglassen des Appdrawers etwa bei Huawei), stören andere Dinge zumindest am Anfang doch sehr. Das liegt vor allem daran, dass auch nichts erklärt wird. So besteht der bereits angesprochene Homebutton aus Sensorfeld und mechanischer Taste - das muss man entweder einfach wissen oder sich tief aus den Einstellungen herauslesen.

Auch der Taskswitcher findet sich nicht ohne weiteres - er erscheint, wenn man vom unteren Display-Rand nach oben streicht. Die zahlreichen Gesten, die das MX5 erkennen kann, muss man sich ebenfalls in den Einstellungen vergegenwärtigen - wenn man denn etwas findet, denn auch die Menüs sind komplett anders als bei Stock-Android. Insgesamt erinnert vieles an iOS. Das muss nicht schlecht sein, aber oft wirkt das aufgesetzt und so, als ob man nicht etwas verändert hat, um dem Nutzer wirklich zu helfen, sondern um näher an das Apple-Produkt heranzukommen. Warum gibt es außerdem keinen Schnellzugriff auf die Einstellungen direkt aus der heruntergezogenen Statusleiste heraus?

Ein weiteres Problem ist das Kauderwelsch, das das Meizu MX5 im Test dem deutschen Nutzer präsentiert. Englisch stellt dabei für die meisten Nutzer wohl kein Problem dar, chinesische Schriftzeichen wohl schon eher. Auch die chinesische Dame, die beim langen Druck auf den Homebutton mit recht angenehmer Stimme aus dem Lautsprecher quäkt, spricht - wer hätte es gedacht - chinesisch. Oder zumindest das, was ein Europäer dafür halten wird. Das nennt Meizu Smart Voice und erinnert stark an Apples Siri. Eine Umstellmöglichkeit der Sprache gibt es wohl nicht.

Kamera

Meizu MX5 Originalaufnahme | (c) areamobile

Meizu MX5 Originalaufnahme | (c) areamobile

Auf dem Papier klingt alles super: 20,7 Megapixel mit Laserfokus, ein IMX220-Sensor von Sony und ein LED-Blitz für schlechtes Licht. In der Praxis hält sich das gute Bild, zumindest bei gutem Licht. Dann überzeugen Fotos mit guter Bildschärfe, vielen Details, wenig Bildrauschen und akzeptabler Bilddynamik. Bei schlechtem Licht lässt die Bildqualität aber schnell nach, dann wird das Bildrauschen in den wenigen hellen Stellen, die das Meizu MX5 im Test überhaupt aufnimmt, deutlich sichtbar. Der Rest des Bildes verschwindet schnell in absoluter Dunkelheit: Während es Geräte wie ein LG G4 oder das Samsung Galaxy S6 mit dem Aufhellen übertreiben und so Bilder zeigen, die mit der Wirklichkeit nur wenig gemein haben, gehen Fotos mit dem MX5 einfach im Schwarz der Nacht unter. Aber auch bei schlechterem Licht, etwa im Inneren von Gebäuden, werden Bilder schnell matschig und unscharf. Für Videos gelten ähnliche Vor- und Nachteile.

Akku und Gesprächsqualität

Der Kraftspender des Meizu MX5 im Test liefert satte 3.150 mAh Strom - das ist in Relation zur vergleichsweise niedrigen Auflösung des Displays und dank des modernen Prozessors eine ganz schöne Menge. Wechseln kann man den Akku zwar nicht, aber er hält ordentlich durch. Hauptstromfresser ist normalerweise das helle Display, hier hilft etwa die automatische Helligkeitsanpassung. Doch auch mit maximaler Helligkeit überzeugt das MX5 im Test. Bei unserem Dauertest schaffte das Gerät gute 5 Stunden und 14 Minuten, im Alltag dürfte man die ersten beiden Tage keine Probleme mit Strom haben, solange man moderate Nutzung voraussetzt. Im Stromsparmodus oder bei wenig Nutzung dürften auch drei Tage gut machbar sein.

Die Gesprächsqualität geht in Ordnung - nicht mehr und nicht weniger. Besonders klar klingen Gesprächspartner an beiden Enden der Leitung nicht, es fehlt an Höhen, eine Testperson sprach von "Walkie-Talkie-artig". Dafür ist die Lautstärke angenehm, ebenso die Dämpfung der Umgebungsgeräusche, wodurch die Verständlichkeit bei Telefonaten gut bleibt. Minimales Rauschen ist an beiden Enden zu hören, stört aber nicht. Über den Lautsprecher verschlechtert sich die Qualität noch einmal, so sollte nur im Notfall gesprochen werden.

Fazit

Gute Hardware zum kleinen Preis - ja, das stimmt beim Meizu MX5. Das Gerät ist dank des Helio-X10-Chips schnell und läuft überwiegend flüssig, die Kamera ist bei Tageslicht gut, das Display gefällt und auch bei der Sprachqualität leistet sich das Gerät keinen Aussetzer. Design und Verarbeitung sind obendrein vorbildlich, solange man kein Problem damit hat, dass das Gerät gelegentlich mit einem iPhone verwechselt werden wird. Aber darauf legt es der Hersteller ja auch offensichtlich an - nicht nur beim Aussehen des Smartphones, sondern auch bei der Nutzeroberfläche. An die muss man sich gewöhnen.

Das klappt natürlich früher oder später, denn insgesamt ist sie eher anders als nervig, es stellt sich aber die Frage, ob das unbedingt sein muss. Das Meizu MX5 kostet derzeit bei honorbuy.com, von denen wir das Testgerät zur Verfügung gestellt bekommen haben, ab 322 Euro. Die empfehlenswertere Version mit 32 GB internem Speicher kostet mit 359 Euro auch nicht viel mehr. Käufer aus Deutschland müssen sich aber über zwei gravierende Negativfaktoren klar sein: LTE funktioniert hierzulande mit dem Gerät nur bedingt und das Chinesich-Englisch-Deutsch-Mischmasch ging uns gehörig auf den Wecker. Wird Zeit, dass Meizu mit dem offiziellen Marktstart seiner Produkte in Deutschland um die Ecke kommt. Das würde sich dann aber leider auch am Preis negativ bemerkbar machen.

Testwertung Meizu MX5
 
Handlichkeit und Design 82%
Verarbeitung 98%
Sprachqualität 84%
Akkuausdauer 86%
Ausstattung/ Leistung 83%
Kamera 80%
Internet 97%
Musik 81%
Software und Bedienung 75%
Navigation 65%
Gaming und Video 70%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
82%
Zeitwertung
(Stand 24.10.2017)
72%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 25.08.15 19:15 Nuvolari (Advanced Handy Profi)

    Ihr von Areamobile könnt noch so oft dementieren, dass Ihr nicht applelastig seid und dass keine Applepolitik betrieben wird.

    Aber allein bei diesem Test und hier bin ich besonders von Stefan enttäuscht, zeigt mit den ständigen Erwähnungen und Vergleichen mit dem Fallobst, dass Objektivität alles andere groß geschrieben wird.

    Von vorne könnte es eindeutig ein Samsung sein, während es von hinten, wie auch schon das kommende HTC-Flaggschiff rechteckig ist und abgerundete Ecken hat.
    WIE soll auch ein Smartphone aussehen?

    Dadurch, dass die Kamera und der LED-Blitz komplett anders platziert sind, erinnert das Meizu MX5 nicht im geringsten ans Fallobst.
    Somit ist auch jeder Vergleich mit diesem vollkommen überflüssig da daneben.

    Und was habt Ihr zu kritisieren, dass es nur 82% bekommt?

    - Kamera bei schlechtem Licht mies
    Mit diesem Problem haben viele Hersteller und allen voran Sony zu kämpfen


    - Zu viel richtung Apple geschielt
    Dieses Argument ist wohl der größte Witz!

    flyme OS ist anders aber ratzfatz gewöhnt man sich dran.

    Ansonsten läuft es flüssig, bietet ein tolles Display, bei Licht gute Kameraqualitäten, ausreichender Akku, tolle Verarbeitung (ein kompletter Aluminiumunibody ist es nicht! Oben und unten sind Plastikabdeckungen) etc und das alles zu diesem tollen Preis.

    "Speicher nicht erweiterbar"...dazu muss ich wohl nicht viel sagen.
    "LTE in Europa praktisch nicht möglich"...das Meizu MX5 ist auch nicht für Europa bestimmt.

    Und trotz den positiven Punkten bekommt es nur 82% ... sogar noch 2% schlechter als die Möhre das HTC Desire 626, das von Euch als "schlapper Lappen" bezeichnet wurde????

    Unglaubwürdiger gehts wohl nimmer!!!!

    Areamobile hat wohl zu sehr Hersteller wie Apple und HTC im Nacken sitzen.
    Selbst HTC ist für seine strengen Richtlinien bekannt. Hält man sich nicht an die, bekommt man keine Testgeräte mehr.

  2. 25.08.15 20:30 Gorki (Advanced Handy Master)

    Oh Mann, "Die Form des Hombuttons erinnert an die südkoreanische Konkurrenz, auch der Umstand, dass er mechanisch drückbar ist."

    Dann schaut Euch mal den Homebutton vom Meizu M8 mal ganz genau an!

  3. 25.08.15 20:36 makaveli76
    landläufige Meinung...

    tja da sieht areamobile das halt wieder mal anders, komischerweise wird das MX5 bei etlichen anderen Webseiten ziemlich gut bewertet. Die Kamera ist bei geringen Lichtverhältnissen nicht so gut wie ein Samsung oder LG4 allerdings pari mit Apple und besser als Sony - sowas ist nicht "mies". Ich kann Nuvolari nur zustimmen, dieser Test ist ein Witz - 82% ?
    Dazu noch "Kammera" und andere Rechtschreibfehler, da hat wohl der Testberichtautor genauso lange für seinen Artikel gebraucht wie ich für den Kommentar.

  4. 25.08.15 20:37 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Wow, ja da habt ihr euch mal wieder selbst übertroffen. Eure herbeigeredete iPhone-Ähnlichkeit dann sogar noch als Negativaspekt aufzuführen setzt dem Ganzen dann die Krone auf.

  5. 25.08.15 20:41 Nuvolari (Advanced Handy Profi)
    @Gorki

    Du kannst doch nicht mit meizueigenen Designelementen aus dem Jahr 2008 kommen.

    Nachher haben sie noch ein Patent auf einen solchen Homebutton, der dann auch noch drückbar ist und Meizu die Südkoreaner vielleicht noch verklagen kann.

    Aber dann sollten sie mal in Cupertino vorbei Schaum, denn die kennen sich wohl am besten mit so "alten" Patenten aus.

    Ach ne...warte...die Patente werden denen ja momentan immer mehr aberkannt. ;-)

  6. 25.08.15 21:14 sabu (Advanced Handy Profi)

    Finde den test ehrlich, bei vielen Tests die das Gerät überschwänglich loben hat man den eindruck das hier die rosarote Brille aufgesetzt wurde. Das die Kamera bei Dunkelheit nicht so toll ist, wird bei vielen kurz erwähnt, aber nicht weiter ausgeführt.
    Ich habe aber auch schon Tests gelesen, die insbesondere beim UI Zuviel Apfel Einflüsse kritisieren und das Interface auch verreißen.....
    Das Gerät ist solide, das sagen 82% auch aus, aber ganz ehrlich: kein vollständiges LTE, kein QHD.....ein absolutes Spitzengerät sieht heutzutage anders aus. Ich bin gespannt ob Meizu wirklich noch ein MX5 Pro mit Exynos nachschiebt, gibt ja dazu unterschiedliche Gerüchte

  7. 25.08.15 21:27 Nuvolari (Advanced Handy Profi)
    @sabu

    Wie bereits von mir bezüglich dem LTE angemerkt...das MX5 ist nicht für Europa und somit auch nicht unbedingt für unsere Netze bestimmt.
    Die Kritik wäre berechtigt, wenn Meizu das Modell offiziell in einem Europäischen Shop anbieten würde.

    Hast Du schonmal ein Meizu selber benützt oder gar besessen?
    Nach Deiner Aussage gehe ich davon nicht aus.
    Bis auf die Tatsache, dass Meizu auf einen App-Drawer verzichtet, hat das flyme OS nichts aber auch gar nichts von iOS.
    Und den fehlenden App-Drawer gibt es auch schon bei zahlreichen anderen Herstellern.

    Ein Display mit QHD ist bei einer Größe von 5,5 Zoll...

    1. vollkommen überflüssig (Full HD reicht)
    2. bei einem Preis von rund 320 EUR einfach nicht realisierbar

    Somit bleibt nur noch die Kamera, die bei Dunkelheit nicht überzeugen kann.

    Und deshalb 82% ... lächerlich!

  8. 25.08.15 21:30 IMPULS

    @Stefans Fazit kann ich nur zustimmen.
    Mal abgesehen vom Design, und Optik:
    Das nervt mich (aus eigener Erfahrung mit Chinaphones) am meisten : die IOS lästige Menü und UI FÜHRUNG.
    Ob Huawei, MEIZU, Xiaomi und Co. alle sind auf diesen IOS "Abklatschtrip".
    menue--- dann Untermenue dann wieder ein " verstecktes" Untermenue.
    Tja warum einfach, wenn es auch "kompliziert" und unlogisch geht?
    Das Traurige an der Sache : Die Chinadevice Hersteller haben es eigentlich nicht nötig, unfähig sind sie nicht, aber " kopieren" ist halt "erfolgsversprechender".
    Aber nicht nur Die Chines. Hersteller, auch WIKO springt in der " lite Version", auf den IOS Abklatschzug.
    Schade, denn so wird das nichts mit dem "Alleinstellungsmerkmal".
    Meine Sichtweise dazu.

  9. 25.08.15 21:41 sabu (Advanced Handy Profi)

    nuvolari: merkwürdig, beim mx4 pro war qhd möglich....wie jetzt nun....auf einmal soll das nicht mehr gehen? bullshit...
    ich hatte das mx4 pro in der Hand nicht das mx5.....geh mal in polen in den mediamarkt....dort bekommst du meizu geräte.....ich glaube das läuft sogar über offizielle Distribution, ähnlich wie in Italien......beim ui ist insbesondere die Lokalisierung noch ein großes Problem, da ist manchmal doch noch ein kauderwelsch zu finden
    die wertung geht in Ordnung, 82 % bedeuten für mich das das ein gutes Gerät ist, aber Spitzenklasse sieht anders aus.....das hat meizu bereits mit dem mx4pro gezeigt!

  10. 25.08.15 22:00 Nuvolari (Advanced Handy Profi)
    @sabu

    Nochmal...das MX5 ist (noch) NICHT für den Europäischen Markt vorgesehen.
    Übern Efox-Shop sollten die ersten Versuche gestartet werden, Geräte "offiziell" in Europa zu vermarkten.
    Doch aufgrund des eher zweifelhaften Shops, wurde das nie umgesetzt.
    Somit ist auch eine ordentliche Übersetzung des flyme OS mehr als hinfällig.

    Das MX4 Pro war beim Marktstart eine ganze Ecke höher angesetzt, wodurch der Samsung Exynos-Prozessor und das QHD-Display ein Muss waren.

    Wie ebenfalls bereits erwähnt, hat das HTC Desire 626 2% besser abgeschnitten, obwohl es richtig mies ist.

    Ach ja...nach Polen gehe ich mit Sicherheit nicht, denn sonst stehen nachher 2 Audi A5 Cabrios vorm Media Markt. ;-)

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