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Autor: Stefan Schomberg 28.08.2015 - 17:50 | 41

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Grandioses Display
  • Hervorragende Kamera
  • Schickes Design
  • Flops
  • Winziger Speicher ohne Erweiterungsmöglichkeit (-2.0%)
  • zu viele verpasste Chancen

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Test: Irrungen, Wirrungen und verpasste Chancen eines eigentlich guten Phablets

Es wirkt wie ein Paukenschlag, dabei bereinigt Samsung nach eigener Aussage nur sein Portfolio: Das Galaxy Note 5 kommt nicht nach Europa, stattdessen kann man hierzulande das Galaxy S6 Edge Plus zu kaufen. Ist das ohnehin die bessere Wahl oder nur ein schwacher Trost? Wir haben uns das Samsung Galaxy Edge Plus im Test ganz genau angesehen.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Die Überraschung war groß: Das Samsung Galaxy Note 5 wird es - zumindest vorerst - nicht in Deutschland geben. Stattdessen bringt Samsung das Galaxy S6 Edge Plus nach Europa und damit auch nach Deutschland. Der Name ist Programm, das "Plus" deutet vor allem auf ein größeres Galaxy S6 Edge hin. Weitere Unterschiede sind auf den ersten Blick nicht auszumachen, sie liegen eher im Detail. Das Edge Plus hat das bereits bekannte, auf beiden Seiten abgerundete Display, das Galaxy Note 5 stattdessen den integrierten Stylus. Davon abgesehen könnten es optisch zu groß geratene Ableger von Galaxy S6 Edge und Galaxy S6 sein.

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy S6 Edge Plus

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Typischer Samsung-Homebutton

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Abgerundetes Display | (c) Areamobile

 

Das mag einigen potentiellen Nutzern langweilig erscheinen, ist aber Absicht. Denn einerseits musste Samsung bislang einen erhöhten Werbeaufwand betreiben, um die unterschiedlichen Geräte der S- und wenige Monate später auch der Note-Serie anzupreisen. So konnte schnell der nicht ganz von der Hand zu weisende Eindruck entstehen, dass Samsung sein eigenes Topmodell der S-Klasse schon nach einem halben Jahr durch das neueste Note ablöste. Die neue Richtung ist klar: Es gibt eine Familie und die trägt unabhängig von der Größe das S im Namen. Das lässt sich einfacher vermarkten, denn dann gibt es einen Namen mit kleinen, logischen Namenszusätzen für unterschiedlichen Gerätegrößen. Außerdem ist die Stiftbedienung in Asien und auch den USA deutlich beliebter als in Europa und hier in Deutschland, entsprechend wurde die erfolgreiche Note-Serie hierzulande angeblich vor allem wegen des großen Screens und nicht wegen des Stylus gekauft.

Am Design des Samsung Galaxy S6 Edge Plus im Test ist optisch nichts auszusetzen - sofern man den Look der ersten Galaxy-S6-Geräte mag. Das gilt auch für die Verarbeitungsqualität, sie ist wie man es von Spitzenmodellen erwarten darf herausragend. Der Metallrahmen sieht edel aus und ist angenehm angerundet, die Glasoberflächen auf Front und Rückseite des Gerätes lässt es ebenfalls hochwertig erscheinen. Spaltmaße sucht man natürlich ohnehin vergeblich - das ist bei einem hochpreisigen Unibody-Gerät aber auch Voraussetzung. Viele Unterschiede zum optischen Vorbild Galaxy S6 Edge gibt es nicht, leider wurde auch die aus dem Gehäuse hervorstehende Kameralinse auf der Rückseite beibehalten. Die Maße des Gehäuses sind natürlich gewachsen, beim Galaxy S6 Edge Plus sind es 154,4 x 75,8 x 6,9 Millimeter, das Gerät ist also länger und breiter, dafür aber zumindest auf dem Papier minimal dünner geworden. Beim Gewicht merkt man den Größenzuwachs ebenfalls, statt 132 Gramm bringt das Phablet 153 Gramm auf die Waage. Für ein Modell dieser Größe ist das aber sein sehr anständiges Gewicht.

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Die seitlichen Ränder sind schmal

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Schick, aber ohne nennenswerten Vorteil

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Auf der Rückseite keine Neuerungen | (c) Areamobile

 

Etwas rutschig ist nach den ersten Galaxy-S6-Modellen natürlich auch das Samsung Galaxy S6 Edge Plus im Test. Das liegt an dem verwendeten Material, nämlich Glas. Es bringt neben erhöhter Beschädigungswahrscheinlichkeit im Falle eines Sturzes noch einen weiteren Nachteil mit sich: Fingerabdrücke sieht man trotz Beschichtung sofort. Einen weiteren Nachteil (abgesehen von hervorstehender Kamera, Bruchanfälligkeit, fest eingebautem Akku und - im Gegensatz zu den Galaxy-S5-Modellen - fehlender Wasserdichtigkeit) bringt das Design außerdem noch mit sich: Die Funktion wurde der Form untergeordnet, so gibt es keine Möglichkeit, für Speichererweiterung per microSD-Karte zu sorgen. Das ist auch schon bei den ersten Galaxy-S6-Modellen der Fall gewesen und sorgte dort für Kritik. Bei den Phablets, bei denen es sich naturgemäß erst recht um Multimediageräte handelt, hatten Fans auf eine Abkehr Samsungs von dieser Strategie gehofft - vergeblich.

Der Rand an den gebogenen Seiten des Displays ist noch einmal dünner als beim kleinen Edge, das Gerät soll aber gleichzeitig noch stabiler geworden sein. Natürlich liegt das Gerät dadurch insgesamt nicht ganz so angenehm in der Hand wie das Galaxy Note 5. Dafür drückt sich der im Vergleich wesentlich schmalere Metallrahmen dann doch zu sehr in die Handinnenfläche. Das Stift-Phablet ist außerdem nicht vorn, sondern leicht auf der Rückseite an den Seiten gebogen und passt sich somit viel besser an die Hand an.

Display

Displaytest Samsung Galaxy S6 edge Plus | (c) areamobile

Großer Unterschied je nach Display-Eintellung: Modus Anpassungsfähige Anzeige | (c) areamobile

Displaytest Samsung Galaxy S6 edge Plus | (c) areamobile

Modus: Einfach | (c) areamobile

5,7 Zoll sind ordentlich groß, dank satten 2.560 x 1.440 Pixel Auflösung kommt man auf eine hohe Bildschärfe von 515 Pixel pro Zoll. Da stören auch die fehlenden Subpixel des verwendeten Super-AMOLED-Displays nicht, das stattdessen wie immer auf Wunsch satte Farben, hervorragende Schwarzwerte und grandiose Blickwinkelstabilität bietet. Gerade beim Thema satte Farben gibt es aber unterschiedliche Geschmäcker und AMOLED-Displays waren in der Vergangenheit nicht gerade bekannt dafür, sonderlich farbtreu zu sein. Aus diesem Grund implementiert Samsung (nicht zum ersten mal) die Möglichkeit, die Darstellung des Touchscreens in vier Stufen zu regeln.

Die unterschiedlichen Modi heißen "Anpassungsfähige Anzeige" (voreingestellt), "AMOLED-Kino", "AMOLED-Foto" und "Einfach". Tatsächlich sieht man deutliche Unterschiede bei Farbintensität und Farbtreue und auch unsere Messgeräte bescheinigen drastische Änderungen. Im Voreingestellten Modus ist die Abweichung sowohl bei Grautreppe als auch bei Farbgenauigkeit mit Abstand am höchsten, hier kommt das Display des Edge Plus auf vergleichsweise schlechte 13,4 und 9,5 Delta-E. Im natürlichsten Modus (Einfach) beträgt die Abweichung vom Original nur noch 5,7 und 2,5 Delta-E - das ist zwar zumindest bei der Grautreppe noch kein perfekter Wert, macht aber besonders bei der Farbabweichung klar, warum DisplayMate den Screen des Samsung Galaxy S6 Edge Plus zum zweitbesten Touchscreen bislang überhaupt wählte - nach dem Note 5. Einziger Unterschied: Glas als Abdeckung beim Stift-Phablet, Kunststoff beim Edge Plus.

Displaytest Samsung Galaxy S6 edge Plus | (c) areamobile

Displaytest Farbgenauigkeit. Modus: Anpassungsfähige Anzeige | (c) areamobile

Displaytest Samsung Galaxy S6 edge Plus | (c) areamobile

Displaytest Graugenauigkeit. Modus: Anpassungsfähige Anzeige | (c) areamobile

Beim subjektiven Eindruck ist ohnehin sofort klar, warum DisplayMate zu diesem Ergebnis kommt: Die Darstellungsfläche liegt so nah unter der Kunststoffoberfläche, das sieht einfach grandios aus. Zudem brilliert das Super-AMOLED-Display wie gewohnt mit sattem Schwarz und die Ablesbarkeit ist selbst unter flachsten Blickwinkeln herausragend. Die Helligkeit fällt mit gemessenen knapp 400 cd/m² ebenfalls sehr gut aus, im Automatikmodus soll das knapp bis 700 cd/m² gehen. Besser geht es derzeit kaum. Dazu kommt die zweifelsfrei auffallende doppelte Krümmung: Wie beim Namensvetter Samsung Galaxy S6 Edge ist auch beim S6 Edge Plus im Test das Display leicht auf beiden Seiten gebogen und geht teilweise "um die Ecke" - das verleiht dem Gerät ein ganz besonderes Aussehen, das derzeit kein anderer Hersteller bieten kann.

Displaytest Samsung Galaxy S6 edge Plus | (c) areamobile

Displaytest Farbgenauigkeit. Modus: Einfach | (c) areamobile

Displaytest Samsung Galaxy S6 edge Plus | (c) areamobile

Displaytest Graugenauigkeit. Modus: Einfach | (c) areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Bei der Ausstattung gibt es eigentlich nicht viel Neues zu berichten, denn Samsung setzt auf Bewährtes. So kommt das neue Galaxy S6 Edge Plus im Test mit dem bereits aus den aktuellen Galaxy-S6-Modellen bekannten Exynos-7420-Prozessor in den Handel, der bis zu 2,1 Gigahertz taktet und von einer Mali T760 MP8 unterstützt wird. Die liegt leistungstechnisch irgendwo zwischen einer Adreno 420 aus dem Snapdragon 805 und einer Adreno 430 aus dem aktuellen Snapdragon 810, sollte also ausreichen, um Inhalte flüssig darzustellen. Begünstigt wird diese These durch den Umstand, dass Samsung dem Galaxy S6 Edge Plus im Test 4 statt zuvor 3 GB RAM spendiert. In Benchmarks macht sich das allerdings nicht positiv bemerkbar, hier liegt das neue Modell meist knapp hinter Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge. Schneller als die Konkurrenz ist man aber auch damit, was sich natürlich auch in Spielen widerspiegelt: Ein aktuelles Game, dass das Samsung Galaxy S6 Edge Plus in die Knie zwingt, gibt es derzeit nicht.

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Lockscreen

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Homescreen

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

App-Drawer | (c) Areamobile

 

Beim internen Speicher gibt es auch Neuerungen, allerdings negative. Denn die große Speicherversion mit 128 GB Platz wird es nicht mehr geben, zu allem Überfluss kann man in Deutschland offiziell noch nicht einmal die Version mit 64 GB Speicher kaufen, sondern nur das Modell mit 32 GB! Eine Erweiterungsmöglichkeit implementiert Samsung wie bereits erwähnt weiterhin nicht - was soll das denn? Angeblich verkauften sich die Versionen des Galaxy S6 mit 32 GB am besten, darum streicht Samsung den Rest einfach. Super Samsung, klarer Fall von Fehleinschätzung! Natürlich kaufte jeder, der nicht im Lotto gewonnen hat, aber unbedingt trotzdem ein Galaxy S6 haben wollte, die Version mit 32 GB - nicht, weil sie am besten ist, sondern weil sie am günstigsten ist! Anstatt für eine Speicherverdopplung jedes mal horrende 100 Euro mehr zu verlangen, woraufhin die größeren Modelle dann nicht verkauft werden und daraus zu schließen, dass sie ungewollt sind, hätte man auch einfach mal moderatere Preissteigerungen ausprobieren können. Dann wäre wohl schnell klar gewesen, dass der Großteil der Käufer nicht zur kleinsten Version greift. Denn bei Speicher ist es etwa so wie mit Hubraum beim Auto: Zuviel kann man eigentlich nicht haben. Bei aller Liebe und dem natürlichen Drang zur Gewinnoptimierung - aus Nutzersicht kann man da wirklich nur hoffen, dass Samsung diese Gewinngier um die Ohren fliegt und Interessenten das Galaxy S6 Edge Plus nicht kaufen.

Warum? Ganz einfach: Es wurde bereits angesprochen, dass ein Phablet wie das Samsung Galaxy S6 Edge Plus im Test ein Multimediagerät ist. Der große Screen lädt geradezu dazu ein, Spiele zu spielen und Serien oder Filme unterwegs in der Bahn darauf zu schauen. Das ist mit 32 GB internem und nicht erweiterbarem Speicher aber eher unpraktisch. Denn von den 32 GB bleiben etwa 24 GB frei, der Rest ist schon belegt. Berücksichtigt man nun, dass das Edge Plus wie schon die kleineren Vorgänger 4K-Videos aufnehmen kann, die pro Minute locker 500 Megabyte groß sind, dass Spiele inzwischen gut und gerne mal 1,5 GB wiegen und Filme - wenn man sie nicht vorher aufwändig herunterrechnet - auch ein paar GB haben können, dann dürfte jedem klar sein: Das war nix, Samsung! Die Cloud ist dabei kein Argument, auch wenn Samsung das gerne hätte: Wie weit kommt man wohl mit einem durchschnittlichen Datentarif, wenn man einen Film online streamen möchte? Ganz zu schweigen davon, dass die Datenrate außerhalb von großen Städten oder Ballungsgebieten schnell auf unbrauchbare Werte schrumpft, mit denen schon die Berechnung einer neuen Route per Google Maps zum Glücksspiel wird.

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Einstellungsmöglichkeiten von Touchwiz-UI

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Ausgeliefert mit Android 5.1

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

VIP-Anzeige | (c) Areamobile

 

Nein, das ist einfach nichts, schließlich reden wir hier nicht von Mittelklasse, sondern vom besten, das Samsung derzeit zu bieten hat! "Satz mit X, war wohl nix" könnte man auch zu der Entscheidung des Herstellers sagen, wieder nur auf Micro-USB Typ-B und USB-2.0-gesetzt zu haben - da könnten die Hersteller langsam wirklich den nächsten Schritt wagen, da die Geschwindigkeit einfach nicht mehr ausreicht und außerdem das Gefummel mit der aktuellen Micro-USB-Version nervt. Apple hat es mit seinem Lightning-Anschluss vorgemacht, Samsung hätte auf Micro-USB Typ-C setzen können, diese Chance aber leider verpasst. Die Konkurrenz bedankt sich und setzt wie beim OnePlus 2 auf den neuen Standard. Dafür gibt es beim Samsung Galaxy S6 Edge Plus Bluetooth 4.2 und LTE Cat 9 mit bis zu 450 Mbit/s - das liest sich auch viel besser als "Typ-C", was der Laie ohnehin nicht versteht. Demgegenüber sind größere Zahlen halt besser, auch wenn das in Deutschland gar nicht genutzt werden kann, weil hier selbst 100 Mbit/s kaum erreicht werden. Und während man mit großen Zahlen glänzt, wurde der Infrarot-Sender, der noch in den älteren Galaxy-S6-Modellen steckt, klammheimlich wegrationalisiert. War die Gewinnspanne immer noch nicht groß genug?

Ein Paar Neuerungen gibt es bei der Software, auch wenn das nicht lange exklusiv der Fall sein wird, da Samsung in Korea offenbar schon damit begonnen hat, die neuen Features wie angekündigt auch auf das Samsung Galaxy S6 Edge zu bringen. Dazu gehört etwa das neue EdgeUX mit der Quick-Access-Funktion, die jetzt neben dem Schnellzugriff auf einige wenige besonders wichtige Kontakte auch bis zu fünf App-Schnellzugriffe bereitstellt. Dafür muss man nur wie gehabt vom (voreingestellt) rechten Bildschirmrand nach innen streichen. Wesentlich sinnvoller wird diese Funktion dadurch aber wohl auch nicht. Auch bei der Kamera gibt es neue Software-Features, so bietet die neue Kamera-App eine verbesserte Videostabilisierung namens VDIS (Video Digital Image Stabilizer) und neue Aufnahmemodi wie Video Collage und Live-Broadcast. Mehr dazu im Kapitel Kamera.

Neu ist der laut Samsung bessere Sound dank UHQA (Ultra High Quality Audio) und auch an der kabellosen Übertragung hat der Hersteller gearbeitet und implementiert seinen eigenen UHQ-BT-Standard. Testen konnten wir das nicht, schließlich sind das proprietäre Standards, die nur mit speziellen Samsung-Kopfhörern funktionieren. Das beigelegte Headset, das mit seinen Flachkabeln und der Ear-Bud-Optik schick aussieht, beherrscht das offenbar nicht, zumindest war im Test kein Unterschied zu hören - egal ob der UHQ-Upscaler aktiviert war oder nicht. Im Test gab es außerdem Probleme mit den Sound-Einstellungen in Spotify. Egal welche Veränderungen man provozieren wollte - der Klang änderte sich nicht. Das kann natürlich auch ein Problem von Spotify sein, allerdings greift die Musik-Software eigentlich nur auf die Funktionen des Smartphones zu. Der Sound des mitgelieferten Headsets ist ohne Anpassungsmöglichkeiten sehr bassarm und mittenbetont - so macht Musik keinen Spaß. Bei funktionierenden Sound-Alive-Einstellungen (im Player) lässt sich aber auch daraus noch einiges herausholen. Musikliebhaber sollten aber zweifelsfrei auf Kopfhörer aus dem Zubehör zurückgreifen. Der Sound an sich ist mit guten Kopfhörern zwar nach wie vor nicht ganz so klar wie etwa bei Sony, geht aber als akzeptabel durch. Akzeptabel, wenn auch nicht richtig gut gilt auch für den Lautsprecher. Er ist ziemlich laut und übersteuert dabei erst ganz zum Schluss etwas, zudem ist er klar und ausreichend voluminös - kein Vergleich zu HTCs Boomsound, aber eben auch nicht übel.

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Browser

Samsung Galaxy S6 Edge Plus Unboxing | (c) Areamobile

Tastatur

Samsung Galaxy S6 Edge Plus im Vergleich mit Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

Edge Plus im Vergleich mit Samsung Galaxy S6 | (c) Areamobile

 

Samsung Pay ist entgegen früheren Darstellungen in Deutschland natürlich noch nicht auf dem Samsung Galaxy S6 Edge Plus vorinstalliert, schließlich ist mit der Einführung des Bezahldienstes hierzulande erst im Laufe des Jahres 2016 zu rechnen. Damit soll man nicht nur per Smartphone an NFC-Stationen bezahlen können, sondern bei allen Lesegeräten, die wie gewohnt den Magnetstreifen einer Bank- oder Kreditkarte lesen können. Samsung hat dieses System MST genannt, Magnetic Secure Transfer. Zur Bestätigung reicht dann der Fingerabdruck oder eine PIN, der ganze Vorgang wird von Samsungs-Sicherheits-Software Knox überwacht. In Deutschland darf aber bezweifelt werden, dass tatsächlich überall damit gezahlt werden kann, denn hier wird schon seit Jahren aus Sicherheitsgründen nicht mehr der zu leicht kopierbare Magnetstreifen ausgelesen, sondern der in die Karte integrierte Chip. Der hat für Händler außerdem den Vorteil, dass ein direkter Abgleich des entsprechenden Kontos via Internet stattfindet. Bei dem Magnetstreifensystem handelt es sich nur um einen Bankeinzug - im Zweifel erfährt der Händler ein paar Tage später, dass er sein Geld nicht erhält, weil die Karte gefälscht war.

Kamera

Die Kamera wird seitens der Hardware gleich belassen, hier knipst man also erneut Bilder mit 16 Megapixel und vorne 5 Megapixel. Weiterhin mit an Bord sind die lichtempfindlichere Blende von f1.9 (auch für die Frontkamera mit fünf Megapixel) und der optischer Bildstabilisator (OIS). Wie beim Galaxy S6 gelingen damit gerade bei schlechtem Licht wesentlich schärfere Aufnahmen und Bewegungsunschärfe wird minimiert. Dafür sorgt bei Videos auch ein neuer Software-Stabilisierer namens VDIS. Insgesamt begeistert die Hauptkamera des Samsung Galaxy S6 Edge Plus im Test mit herausragender Bildschärfe und vergleichsweise wenig Bildrauschen, selbst bei schlechtem Licht. Dann nimmt Bildrauschen natürlich sichtbar zu, dennoch ist die gesamte Bildqualität dabei immer noch besser als bei den meisten Konkurrenzprodukten.

Originalaufnahme Samsung Galaxy S6 Edge Plus | (c) areamobile

Originalaufnahme Samsung Galaxy S6 Edge Plus | (c) areamobile

Insgesamt gefällt beim Galaxy S6 Edge Plus die Bilddynamik sehr gut, die Auto-HDR-Funktion erledigt ihre Aufgabe hervorragend. HDR-Aufnahmen werden mit so großer Geschwindigkeit erstellt, dass es kaum zu Bewegungsunschärfe kommen kann. Unterschiede zu normalen Bildern bei der Auslösegeschwindigkeit gibt es quasi nicht. Videos lassen sich in Ultra-HD, also 3.840 x 2.160 Pixel aufnehmen. Dann fallen allerdings Bildstabilisierung oder die Möglichkeit, während der Videoaufnahme Fotos aufzunehmen, weg. Trotzdem können sich die Ergebnisse sehen lassen, sie brillieren mit herausragender Bildschärfe und hoher Plastizität. Ebenfalls gut: Der Sound, der voll und natürlich klingt.

Die Kamera-App lässt sich standardmäßig auch per Doppeltipp auf den Homebutton aktivieren und ist so schnell erreichbar. Dafür vergeht keine halbe Sekunde, dann ist die Kamera-App schussbereit. Bei deaktiviertem Display dauert es etwas länger, bleibt aber auch unter einer Sekunde. Bei der Bedienung punktet das Samsung Galaxy S6 Edge Plus ebenfalls, sie ist einfach und intuitiv. Die Automatik zeigte sich im Test als sehr zuverlässig, was das Edge Plus zu einer hervorragenden Schnappschusskamera macht. Über den Modus-Button kommt man außerdem zu unterschiedlichen weiteren Features. Neu neben Pro-Modus, Farbfiltern, Zeitlupen- und Zeitrafferfunktionen sind die Videocollage und Live-Broadcast. Mit Videocollage lassen sich vier sechssekündige Videos aufnehmen, die dann anschließend automatisch so zusammengeschnitten werden, dass sie in den vier Ecken des Screens abgespielt werden. Live-Broadcast erlaubt das Senden von Videos zu Youtube - live wohlgemerkt. Irgendwie muss sich Samsung schon die Frage gefallen lassen, ob denn wirklich nichts besseres eingefallen ist. Die Qualität der Kamera stimmt aber zum Glück auch weiterhin.

Akku-Laufzeit

Beim Akku legt Samsung bei den beiden neuen Modellen noch einmal eine Schippe nach: Leistet das Galaxy Edge noch 2.600 mAh, sind es beim Galaxy Edge Plus nun 3.000 mAh - eine Steigerung, die hoffentlich nicht nur vom größeren Display aufgefressen wird. Tatsächlich hielt das Phablet im Test sehr ordentliche 7 Stunden und 3 Minuten durch - das schaffen nur wenige andere Geräte und auch das kleinere Galaxy S6 Edge machte fast eine Stunde früher schlapp. Nutzer des Galaxy Note 4 werden hingegen beim Blick auf das Datenblatt nicht zufrieden sein, denn der Akku schrumpft im direkten Vergleich sogar um 220 mAh. Dennoch übertrifft das Edge Plus im Dauertest das Galaxy Note 4 um etwa 20 Minuten, hält also tatsächlich länger durch.

Auch im Alltag macht das Modell durchaus den Eindruck, dass ihm nicht so schnell die Puste ausgeht. Schon nach kurzer Zeit merkt man, dass das Plus nicht nur im Namen, sondern auch im Akku steckt. Zudem lässt sich das neue Modell schneller kabellos laden, dafür integriert Samsung ebenfalls eine neue Technik, mit der - passende Ladematten von Samsung vorausgesetzt - die Ladezeit um 27 Prozent niedriger ausfällt. Natürlich ist das Gerät auch nach wie vor mit herkömmlichen Qi-Ladematten verwendbar, allerdings funktionierte im Test eine von drei Matten, die das normale Galaxy S6 noch einwandfrei geladen hat, mit dem Samsung Galaxy S6 Edge Plus nicht mehr.

Gesprächsqualität

Schon beim Galaxy S6 bemängelten wir den großen Unterschied zwischen guter Sprachqualität für den Galaxy-S6-Nutzer und eher durchschnittlicher Qualität für den zweiten Gesprächspartner. Beim Samsung Galaxy S6 Edge Plus ist das nicht anders, hier fällt der Unterschied vielleicht noch etwas gravierender aus.  Gespräche mit dem Edge Plus am Ohr verlaufen für den Smartphone-Nutzer sehr entspannt. Die Lautstärke ist hoch und die Verständlichkeit sehr gut, Gesprächspartner werden sehr realitätsnah und voluminös wiedergegeben. Rauschen ist so gut wie nicht zu hören, dennoch klingt die Leitung nicht tot - sehr angenehm, auch wenn das letzte Quäntchen an Höhen und damit Klarheit fehlt. Gesprächsaussetzer gibt es zu keinem Zeitpunkt, der Empfang ist sehr gut.

Am anderen Ende der Leitung sieht das alles etwas anders aus. Dort freut man sich zwar ebenfalls über hohe Lautstärke und gute Verständlichkeit, hier ist der Klang aber wesentlich blecherner und weit weniger realitätsnah und voll. Zudem übertreibt es die Umgebungsgeräuschdämmung etwas - sie unterdrückt zwar viele Störgeräusche, ist aber zu aggressiv eingestellt und scheint immer schon einzelne Silben verschlucken zu wollen. Das klingt dann so, als ob kurz vorher noch ein Kontrollmechanismus greift, der das in allerletzter Millisekunde verhindert. Positiv: Bei Telefonaten über den Lautsprecher muss man sich nicht groß konzentrierern, die Qualität leidet darunter nicht wesentlich. Auch die Lautstärke auf Seiten des Galaxy-S6-Nutzers geht wegen des starken Lautsprechers in Ordnung.

Fazit

Spötter werden vermutlich anmerken, dass das neue Samsung Galaxy S6 Plus im Test nur ein großes Galaxy S6 Edge ist - und sie haben fast recht. Äußerlich gibt es nur bei der Größe Unterschiede, innerlich ist vieles Software und kommt teilweise auch für aktuelle Galaxy-S6-Modelle. Die Fortschritte bei der Hardware sind auf den ersten Blick eher einem Facelift gleichzusetzen. Aber genau darum geht es Samsung, denn so will der Hersteller seine Produktpalette etwas übersichtlicher gestalten, ohne aber auf so wichtige Geräte wie das neue Phablet verzichten zu müssen. Note-Fans wird das nicht gefallen, denn die Stiftbedienung macht sicherlich für einen Teil der Note-Nutzer den Unterschied zu einem beliebigen Phablet anderer Hersteller. Für den Großteil aber offensichtlich nicht - dieser Teil kann jetzt zum Edge Plus greifen und bekommt dafür ein eigentlich richtig gutes Gerät.

Eigentlich. Aber was, wenn das Edge-Display nicht gefällt oder man nicht bereit ist, für den beschränkten zusätzlichen Nutzwert mehr Geld als nötig auszugeben? Beim Smartphone Galaxy S6 hatten Nutzer die Wahl, beim Phablet ist das jetzt nicht mehr so. Solche Nutzer hätten vielleicht lieber zum Galaxy Note 5 oder eben zu einem "Galaxy S6 Plus" ohne Edge gegriffen - diese Chance verwehrt ihnen Samsung. Da bleibt vorerst nur die Möglichkeit, ein Gerät aus Nordamerika oder aus Asien zu importieren - bis Samsung das Galaxy Note 5 vielleicht doch noch nach Europa bringt.

Samsung macht sich das Leben selbst schwer. Der Hersteller muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass das Edge Plus ideenlos wirkt. Zwar ist das Phablet ganz bewusst kein wirklich neues Modell, sondern eben nur ein großes Galaxy S6 Edge. Aber warum hat man so viele Chancen ausgelassen? Kein USB Typ-C, keine Speichererweiterung, nur Edge-Version bei weiterhin horrendem Preis? Okay, ein paar Verbesserungen gibt es, etwa den stärkeren Akku und die 4 GB RAM, die das Modell gefühlt noch einen Tick flüssiger wirken lassen. Das tröstet nicht über das größte Problem des Edge Plus hinweg: Den mickrigen internen Speicher ohne Erweiterbarkeit. Maximal 32 GB Speicher sind in Zeiten von 4K-Videos für ein Topmodell einfach indiskutabel. Dass Samsung nicht auch in Deutschland die Version mit 64 GB anbietet, ist unverzeihlich.

Weitere Infos zum Samsung Galaxy S6 Edge Plus und Note 5:

Testwertung Samsung Galaxy S6 Edge Plus
 
Handlichkeit und Design 82%
Verarbeitung 91%
Sprachqualität 93%
Akkuausdauer 89%
Ausstattung/ Leistung 92%
Kamera 92%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. Für "Winziger Speicher ohne Erweiterungsmöglichkeit" (-2.0%) werden Punkte abgezogen.

-2.0%
Internet 99%
Musik 85%
Software und Bedienung 99%
Navigation 91%
Gaming und Video 95%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
91%
Zeitwertung
(Stand 12.12.2017)
81%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 16.08.15 03:07 Burschilein

    Allein Eure Aussage "sind in Zeiten von 4K-Videos für ein Topmodell einfach indiskutabel" finde ich für die Ersteinschätzung völlig daneben, da dieses Display gar keine 4K-Auflösung wiedergeben kann. Wiso also eine riesen Datei auf`s Handy spielen, die keinen Mehrwert hat ?!

  2. 16.08.15 11:57 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Ist aber a) eine Funktion die das Gerät nunmal bietet b) muss man das Video ja nicht auf dem Handy schauen c) ist bei aufgenommenen Videos insbesondere bei der Nachbearbeitung eine höhere Auflösung von Vorteil.

    Ich könnte damit durchaus leben, aber für ein Flaggschiff sind 32GB ohne SD-Erweiterung einfach zu wenig (Auswahl).

  3. 17.08.15 10:06 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    "[…] für ein Flaggschiff sind 32GB ohne SD-Erweiterung einfach zu wenig (Auswahl)."

    ==> Die Mehrheit der Kunden scheint anderer Ansicht zu sein. Sonst wäre die 32GB-Variante wohl nicht die meistgekaufte.

  4. 17.08.15 10:22 Der Kewle (Advanced Handy Profi)

    @ Burschilein

    Auch ein untouched Full-HD Movie benötigt mehr Speicherplatz als dieses Gerät zur Verfügung hat.
    Außerdem kann dieses Gerät 4K Content wiedergeben. Es wird halt dementsprechend runterskaliert. Die Alternative? Das Video erst am Rechner runter rendern und je nach Leistung mal gediegene 20h warten. Das erscheint mir doch etwas viel Aufwand.

  5. 17.08.15 17:03 polli69 (Advanced Handy Profi)
    Logisch, aber nicht kundenfreundlich.

    Wenn Samsung tatsächlich aus Kostengründen auf eine Version mit größerem internen Speicher verzichtet, finde ich das absolut nicht o.k. Es mag ja sein, dass der Großteil der Kunden die 32GB Variante "bevorzugt". Meiner Meinung nach können die Provider damit am meisten Geld verdienen, weil sie dies Gerät dann mit Vertrag für ein paar Euronen anbieten können.
    Kundenorientiert sieht aber definitiv anders aus.

  6. 28.08.15 19:54 CoolKid (Member)

    Burschilein,

    es geht um selbst aufgenommene Videos, würd ich meinen.

  7. 28.08.15 21:13 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    "Anstatt für eine Speicherverdopplung jedes mal horrende 100 Euro mehr zu verlangen, woraufhin die größeren Modelle dann nicht verkauft werden und daraus zu schließen, dass sie ungewollt sind, hätte man auch einfach mal moderatere Preissteigerungen ausprobieren können. Dann wäre wohl schnell klar gewesen, dass der Großteil der Käufer nicht zur kleinsten Version greift."

    Mit anderen Worten, Preise auf Ramschniveau runtersetzen und schwups gehen sie weg warme Semmeln
    Glückwunsch an AM zu dieser Erkenntnis.

  8. 28.08.15 21:15 chief (Gesperrt)

    "==> Die Mehrheit der Kunden scheint anderer Ansicht zu sein. Sonst wäre die 32GB-Variante wohl nicht die meistgekaufte."

    Die Frage ist, warum ist anscheinend die 32GB Variante die meistverkaufte? Reicht es den Leuten an Speicher oder ist ihnen der Aufpreis für nicht Wert?

  9. 28.08.15 21:23 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @chief:"Die Frage ist, warum ist anscheinend die 32GB Variante die meistverkaufte? Reicht es den Leuten an Speicher oder ist ihnen der Aufpreis für nicht Wert?"
    >>Wird wohl eine Abwägung sein, darf man annehmen. Daraus lässt sich weder ablesen, dass 32GB wirklich reichen, noch, dass der Preis zu hoch ist, weil beides daraus ablesbar wäre.

    @Frankfurter:"Mit anderen Worten, Preise auf Ramschniveau runtersetzen und schwups gehen sie weg warme Semmeln
    Glückwunsch an AM zu dieser Erkenntnis."
    >>Vom Ramschniveau ist Samsung aber weit entfernt, insofern ist deine Übertreibung völlig fehl am Platz.

  10. 28.08.15 23:21 dankort1
    Kurz um...849,- EUR für mickrige 32GB ist eine Frechheit von Samsung!!

    Für ein High-End-Smartphone von Samsung sind 849,- EUR ohne Erweiterung eine absolute Frechheit. Mit einer Preispolitik alá Apple schneidet sich Samsung langfristig ins eigene Fleisch. Die Konkurrenz aus China wird es freuen und dankenswerterweise annehmen!

    Als langjähriger Kunde/Freund von Samsung werde ich mich wohl zukünftig anderswo umschauen. Ob nun Huawei, Xiaomi, OnePlus Two oder LG, gute Alternativen gibt es mittlerweile genügend... ????

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