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Autor: Stefan Schomberg 19.11.2015 - 19:02 | 9

Sony Xperia Z5 Premium Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Sehr gutes Display
  • schickes Design und tolle Verarbeitung
  • Toller Fingerabdrucksensor
  • Tolle Multimedia-Features
  • Sehr schnell
  • Flops
  • Wenig Neuerungen
  • 4K eher Marketing-Gag
  • Leichte Schwäche bei Kamera
  • Akku zu schwach

Sony Xperia Z5 Premium Test: 4K für die Hosentasche

Mit dem Xperia Z5 Premium bringt Sony nach der Vorstellung auf der IFA 2015 in Berlin einen echten Meilenstein auf den Markt, denn 4K-Displays gab es bislang in Smartphones noch nicht. Das ruft aber Skeptiker auf den Plan: Braucht man nicht, frisst nur Strom und ist teuer! Wir haben das im Test überprüft.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Das neue Sony Xperia Z5 Premium bietet im Vergleich zum Vorgänger wenig optische Neuerungen, es ist klar als Sony-Gerät zu erkennen. Das kann man positiv sehen - Stichwort Corporate Identity. Oder auch negativ, denn immer gleiches Design kann auch schnell als mangelnde Weiterentwicklung und als Ideenlosigkeit ausgelegt werden. HTC hat dieses Schicksal schon mit dem One M9, also dem zweiten Versuch nach dem ersten One, ereilt, in vielen Foren wurde das schon wieder sehr ähnliche Design belächelt. Möglicherweise ist das sogar einer der Gründe für den schleppenden Absatz des HTC-Topgerätes. Bei Sony fallen die Buh-Rufe da schon wesentlich gedämpfter aus, dabei wäre ein Aufbegehren hier theoretisch viel angebrachter. Einerseits nämlich, weil die übermäßige Verwendung von Glas durchaus zu Problemen führen kann und bei Sonys Omniballance genannten Designs auch schon zu Problemen geführt hat. Andererseits, weil Sony dieses Design nun schon in der sechsten Generation verwendet.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Im Test: Sony Xperia Z5 Premium

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Ganz schönes Brett | (c) Areamobile

 

Im Vergleich zum normalen Z5 und auch zur Vorgängergeneration gibt es kaum Unterschiede: Glas auf Front und Rückseite, im großen Modell aber nicht "gefrostet", sondern in spiegelnden Farben, die in Verbindung mit dem Metallrahmen sehr edel aussehen, aber natürlich auch für erhöhte Fingerabdruck-Anfälligkeit sorgen. Und natürlich besticht das Gerät wieder mit hervorragender Verarbeitung - das hat Sony einfach raus. Spaltmaße sucht man vergeblich, das ganze Gerät wirkt wie aus einem Guss. Schön auch, dass die Kamera auf der Rückseite trotz der recht flachen Bauweise des Phablets nicht aus dem Gehäuse hervorschaut. Das schaffen derzeit nicht alle Hersteller. Natürlich ist das Gerät größer als die Schwestermodelle, genaugenommen sind es 155 x 76 x 7,8 Millimeter - mit 180 Gramm ist das Xperia Z5 Premium also nicht nur schwerer, sondern auch in allen Dimensionen größer als das normale Z5. Da das aber gerade bei der Dicke nicht viel ist (genau genommen 0,3 Millimeter) wirkt das Sony-Phablet nicht plump, sondern einfach nur groß und mächtig beeindruckend.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Im länglichen Powerbutton sitzt jetzt ein Fingerabdrucksensor

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Die Rückseite ist nicht gefrostet, sondern glänzend | (c) Areamobile

 

Natürlich ist es weiterhin wasserdicht, die scheinbar offen liegenden Anschlüsse sind innen gekapselt. Die IP-Zertifizierung 68 besagt dabei eigentlich, dass das Z5 Premium staubdicht und sogar gegen Untertauchen in bis zu 1,5 Meter tiefem Wasser für 30 Minuten geschützt ist. Allerdings gibt es dabei zahlreiche Dinge zu beachten. So müssen alle Abdeckungen (etwa für die Speicherkarte) fest verschlossen sein, die offenen Ports für microUSB-Kabel und Kopfhörer vor der nächsten Nutzung getrocknet werden und das Smartphone darf keinesfalls in Salz-, Chlor- oder andere Wasserarten außer Süßwasser fallen. Dadurch wird die vermeintliche Wasserdichtigkeit schnell enorm eingeschränkt und das Gefühl der Sicherheit schnell untergraben. In den Pool sollte man das Z5 Premium im Test nämlich entgegen der Werbung nicht mitnehmen, das Wasser dort ist schließlich gechlort. Auch das auf der Homepage des Herstellers angepriesene "in der Badewanne Filme anschauen" kann schnell böse enden - schließlich badet wohl kaum ein Europäer nur in Wasser ohne Badezusatz. Das macht normalerweise auch alles nichts weiter, denn ein kurzes Eintauchen in Chlor- oder Salzwasser wird das Smartphone nicht gleich zerstören. Irgendwann aber schon. Sollte es dann zu einem Defekt wegen Wassereinbruchs kommen, überprüft Sony ganz genau, welche Art Wasser eingedrungen ist. Und dann ist es auch egal, was die Werbung verspricht. Denn dann bleibt der Kunde im Zweifel auf seinem defekten Gerät sitzen.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Die schmalen Stereolautsprecher sind nur Durchschnitt

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Groß, aber nicht dick | (c) Areamobile

 

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass das Sony Xperia Z5 Premium im Test richtig schick ist, es dürfte für Phablet-Fans absolut einen Blick wert sein. Natürlich ist das wieder Geschmackssache. Mir gefällt etwa der leicht mattierte Metallrahmen nicht so richtig, ich würde einen unlackierten Metallrahmen vorziehen. Denn ob das nun beim Z5 Premium Metall oder Kunststoff ist lässt sich unter der Farbe kaum sagen. Andere empfinden ihn dennoch als hochwertig. Fakt ist, dass er sowohl vorn, als auch auf der Rückseite minimal übersteht. Dadurch fühlt sich die Kante beinah scharf an, was einerseits stört, andererseits aber zu etwas mehr Gripp führt - das kann bei einem Smartphone aus Glas nicht schaden, denn dieses Material ist alles andere als griffig. Auf noch so leichten Schrägen rutscht das Phablet darum auch gnadenlos ab - erhöhte Sturz- und Bruchgefahr. Neben der gesteigerten Griffigkeit kann das natürlich auch den Nebeneffekt haben, dass das Telefon auf glatten Oberflächen wie einem Tisch nun nicht mehr direkt auf dem Glas liegt, sondern eher auf dem Rahmen. Kratzer im Glas dürfte das minimieren, dafür ist vorstellbar, dass der Lack des Rahmens an solchen Stellen schnell ab ist.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Lackierter Metallrahmen

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Karteneinschub | (c) Areamobile

 

Einen etwas größeren optischen Unterschied zu der Vorgängergeneration gibt es aber dann doch: Den Powerbutton. Er steht nicht mehr aus dem Gerät hervor, sondern ist so in das Gehäuse eingelassen, dass er flächig mit dem Rahmen abschließt. Außerdem ist er nicht rund, sondern länglich oval. Die längliche Form hat einen Grund: Sony baut in der sechsten Generation erstmals einen Fingerabdrucksensor ein, der Platz reicht aber offensichtlich in dem kleinen "typischen Xperia-Knopf" nicht aus. Der jetzige Knopf ist zwar schmal, dafür aber fast so breit wie der Daumen, der als Rechtshänder fast automatisch darauf zum liegen kommt, wenn man das Sony Xperia Z5 Premium im Test aufnimmt.

Display-Größe und -Qualität

Das Display ist für ein mobiles Endgerät groß, auch wenn es für Phablets mit seinen 5,5 Zoll beinahe verhalten in seinen Abmessungen ausfällt. An der Schärfe dürfte hingegen kein Zweifel aufkommen. Denn die treibt die Pixeldichte mit 3.840 x 2.160 Pixel, also 4K, auf sagenhafte 807 PPI hoch - das hat bislang noch kein Smartphone in Europa geschafft. Nach den ersten Hands-ons gab es dann aber Zweifel des Fachpublikums, es wurde vermutet, dass das Z5 Premium gar keine 4K-Inhalte nativ in 4K wiedergeben kann. Sony meldete sich daraufhin zu Wort und stellte klar, dass das Display sehr wohl ein echtes 4K-Display ist - nur eben nicht immer. Tatsächlich wurden die Begrifflichkeiten wie "das weltweit erste 4K Ultra HD Smartphone" inzwischen mit einschränkenden und erklärenden Fußnoten versehen. Kann das Sony Xperia Z5 Premium jetzt also 4K darstellen oder nicht?

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest - CIE-Farbraum | (c) Areamobile

Die Antwort lautet ganz klar: Jein. Denn Fotos und Videos mit ausreichend hoher Auflösung (also mindestens 3.840 x 2.160 Pixel) können tatsächlich nativ in 4K angezeigt werden, alles andere - wie bereits berichtet - nicht. Entsprechend lautet der Text zur Fußnote "4K-Smartphone bezieht sich auf das 4K-UHD-Display in Kombination mit der 4K-Videoaufnahme, -wiedergabe und -freigabe (über MHL). Die technischen Daten wurden durch den SpecTRAX Service von Strategy Analytics überprüft (3. Juli 2015)." Ist das nun verwirrend? Sicherlich, denn nicht jeder Kunde macht sich die Mühe, am untersten Ende einer Internet-Seite nach der Erklärung für ein kleines Sternchen zu suchen, mancher sieht es vielleicht einfach gar nicht. Andererseits versucht Sony hier auch nicht, bewusst Kunden zu täuschen, denn faktisch hat das Unternehmen recht: Das Display kann 4K darstellen. Nur eben nicht immer.

Das liegt aber auch nicht nur an Sony. In einem Blog-Eintrag erklärt der Hersteller, dass die Einschränkung vor allem aus zwei Gründen auferlegt wurden: Um den Akku zu sparen, der unter der höheren Auflösung zu leiden hat, und außerdem an Apps und Betriebssystem, die ohnehin noch nicht für eine so hohe Auflösung ausgelegt seien. Zusammenfassend lautet die letzte Begründung also fehlender Content - ein Problem, das auch für 4K-Ferseher zutrifft. Also werden Full-HD-Inhalte mittels der eigenen Bravia-Engine hochskalliert, und Sony verspricht, dass dadurch auch solche Inhalte besser als auf einem normalen Full-HD-Display aussehen.

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest - Farbgenauigkeit | (c) Areamobile

Um das Akkuproblem in den Griff zu bekommen, setzt Sony außerdem noch auf eine andere Lösung, anstatt 4K nur auf wenige Anwendungsfälle zu beschränken. So baut das Unternehmen einen kleinen Speicherchip ein, der unbewegte Inhalte zwischenspeichert, wodurch der Prozessor in dieser Zeit nicht mehr für die Darstellung gebraucht wird.

Davon abgesehen könnte 4K entgegen vielen Unkenrufen sehr wohl auf einem 5,5 Zoll-Display sinnvoll sein - für Virtual Reality nämlich. Denn dort reichen 1.920 x 1.080 Pixel derzeit einfach nicht aus, um eine scharfe Darstellung zu gewährleisten. Um so unnachvollziehbarer erscheint die Entscheidung Sonys, seine eigene VR-Brille Project Morpheus für die Spielekonsole Playstation nur mit einem Full-HD-Display auszustatten, obwohl man offensichtlich schon kleine 4K-Displays hat. Allerdings dürfte unter anderem die konstante Rechenleistung für 4K-VR noch nicht ausreichen.

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest - Genauigkeit Graustufen | (c) Areamobile

Was bedeutet das denn nun alles in der Praxis? Die Messwerte bringen teilweise sehr gute, teilweise typische Ergebnisse zutage. Der Kontrast liegt mit 1.064:1 sehr hoch für ein IPS-LCD, die maximale Helligkeit kann sich mit 467 cd/m² auch absolut sehen lassen. Bei der Darstellungsgenauigkeit schwächelt das Display leicht - ein Umstand, den wir eigentlich fast immer beobachten können, wenn Hersteller versuchen, die Bildqualität wie in diesem Fall durch das Triluminos-Technologie mit Live Color LED und Live Color Creation zu beeinflussen. Dann liegt die Darstellungsgenauigkeit bei der Grautreppe bei 13,2 und bei der Farbwiedergabe bei 6,1 Delta-E - gut ist das nicht, im Alltag wird man sich aber eher über intensiv Farben freuen, als wirklich Verfälschungen wahrnehmen zu können.

Live Colour LED sorgt dabei für eine breitere Farbpalette und lässt Farben intensiver erscheinen, während Live Colour Creation jede Farbe separat analysiert, damit sie nicht übersättigt wirkt - soviel der Werbetext. In Kurzform sorgt das schlicht für satte Farben und das funktioniert sichtbar gut. Bei der Blickwinkeltreue muss sich das Display des Sony Xperia Z5 Premium vor allem das recht frühe, dann aber vergleichsweise verhaltene geringe Abschatten bei flacher werdenden Winkeln vorwerfen lassen. Sony setzt nach eigenen Angaben dafür (und für bessere Kontraste) einen Dynamic Contrast Enhancer ein. Das ist eine spezielle zusätzliche Schicht zwischen LCD und Hintergrundbeleuchtung, sie erhöht dann auch den Schwarzwert.

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest | (c) Areamobile

Sony Xperia Z5 Premium Displaytest - RGB-Verteilung | (c) Areamobile

Und was ist nun mit der - vor allem von Sony - viel gerühmten höheren Bildschärfe? Selbst mit viel Phantasie lässt sich ein Schärfevorteil nicht wirklich ausmachen. Denn das Display ist einfach scharf - schärfer als scharf geht es nicht. Und wie auch - 4K wird ja doch nur bei Videos und Fotos verwendet. Scharf ist aber auch das Display des "normalen" Xperia Z5, hier braucht es dafür nur eine "einfache" Full-HD-Auflösung. Wenn überhaupt, dann sieht man beim Xperia Z5 Premium im Test die Vorteile der X-Reality-Engine, mit der das Smartphone Fotos und Videos hochskaliert und so verbessern will. Dazu gehört eine Überarbeitung von Farben, Schärfe, Kontrasten und eine Reduzierung von Bildrauschen. Auffällig ist hierbei allerdings der Satz auf der Seite des Herstellers: "[...] so kannst du deine Lieblingsmomente in Full-HD-Qualität genießen." Bedeutet das, dass X-Reality bei 4K gar nicht zum Einsatz kommt oder hat man nur vergessen, diesen Abschnitt an das neue Gerät anzupassen? Eine Anfrage bei Sony blieb bislang unbeantwortet.

Wie auch immer: Während das Z5 auf 423 Pixel pro Zoll kommt, bietet das große Xperia Z5 Premium im Alltag meist "nur" 400 PPI - nämlich 1.920 x 1.080p auf 5,5 Zoll. Die aberwitzigen 3.840 x 2.160 Pixel werden dann eben nicht genutzt. Letztendlich kann man die ganzen hochtrabenden Zahlen- und Namenspiele von Sony an dieser Stelle einfach ausblenden und festhalten, dass der Screen des Xperia Z5 Premium im Test einfach richtig gut ist - egal ob 4K oder "nur" Full-HD.

System: Hardware, Software und Bedienung

Die große Frage lautet: Kann ein aktueller Smartphone-Chip mit so vielen Pixel überhaupt umgehen und läuft das dann auch flüssig? Die Antwort ist einfach: Ja, das klappt problemlos. Im Test hatten wir fast nie Probleme mit hakelnder Ausführung oder langsamer Reaktion, stattdessen lief alles wie von einem Topsmartphone gewohnt. Nur ganz selten kam es zu Mikrohaklern, die aber schnell wieder verschwanden und einem ungeschulten Auge vermutlich nicht einmal auffallen würden. Das beweist erneut, dass der Snapdragon 810, der im Sony Xperia Z5 Premium im Test steckt, eigentlich ein guter Chipsatz ist - zumindest ein leistungsfähiger. Das hat aber wohl auch niemand ernsthaft bezweifelt, schlimmer war hier die teilweise enorm hohe Hitzeentwicklung, die wir in mehreren Versuchsreihen auch belegen konnten. Um dem vorzubeugen, hat Sony wie im Standard-Z5 auch in das große Z5-Modell zwei Heatpipes eingebaut, die die vom Prozessor generierte Wärme ableiten sollen.

Zwei Heatpipes im Sony Xperia Z5 Premium | (c) AM

Zwei Heatpipes im Sony Xperia Z5 Premium | (c) Areamobile

Das klappt leider nur bedingt. Bei "Asphalt 8", bei dem Smartphones durchaus allerhand zu tun haben, ohne allerdings ans Limit gebracht zu werden, konnten wir beim Spielen über 41 Grad messen. Das ist viel, stört aber noch wirklich nicht beim Spielen. Zumindest anfangs nicht. Denn spielt man lange genug, dann verteilt sich die Hitze immer weiter über das ganze Gehäuse. Im Winter ist das bestimmt toll, im Sommer eher nicht. Vorausgesetzt, dass die Heatpipes wirklich funktionieren, wollen wir uns lieber gar nicht ausmalen, wie sich das Sony Xperia Z5 Premium im Test ohne verhalten würde.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Homescreen

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Schnelleinstellungen | (c) Areamobile

 

Immerhin: Ruckler findet man beim Spielen nicht, das darf man vom Snapdragon 810 ja auch erwarten. Zumal er zwar nominell ein 4K-Display antreibt, das aber bei Games nur als Full-HD-Display dient. Entsprechend müssen eben nicht rund acht Millionen Pixel berechnet werden, sondern standardmäßig etwa zwei Millionen Pixel. Auch andere Spiele wie "Real Racing 3" oder "Temple Run 2" ringen dem Chip nicht mehr als ein müdes Lächeln ab.

Kein Wunder: Der Snapdragon 810 hat acht Prozessorkerne in big.LITTLE-Architektur vorzuweisen. Die vier stärkeren Cortex-A57 Kerne takten dabei bis 2 GHz, die vier schwächeren Cortex-A53-Kerne bis 1,5 GHz. Dank heterogenen Multiprocessings können alle acht CPUs in jeder erdenklichen Form zusammenarbeiten, wobei das big.LITTLE-Prinzip normalerweise vorsieht, dass die stärkeren, dafür aber auch stromhungrigeren Kerne für anfordernde Aufgaben zuständig sind, während einfache Aufgaben von den schwächeren, aber energieeffizienteren CPU ausgeführt werden. Im Betrieb greift der 64-Bit-fähige Snapdragon 810 auf die starke Adreno 430 als GPU zurück, im Sony Xperia Z5 Premium wird der Chipsatz zudem noch durch 3 GB RAM unterstützt.

Die restliche Ausstattung wie LTE, intern 32 GB Speicher und microSD-Kartenerweiterbarkeit sind wie beim Standard-Z5 auch wieder mit dabei. Außerdem gibt es GPS, Bluetooth 4.1, NFC, WLAN mit DLNA und Miracast sowie ein UKW-Radio - das ist eine ziemlich vollständige Liste, die nur noch mit IR-Sender und induktiver Lademöglichkeit vervollständigt werden könnte. Während das beim normalen Xperia Z5 noch nicht ganz so ins Gewicht fällt, ist das beim Premium-Gerät schade - der Name verpflichtet eigentlich zu einer vollständigen Ausstattungsliste. So gesehen patzt Sony hier leicht.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Android 5.1.1 Lollipop

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

App-Drawer | (c) Areamobile

 

Die Android-Benutzeroberfläche sieht im Vergleich zu früheren Sony-Oberflächen sehr entschlackt aus, sie erinnert fast schon an Googles Rohfassung. Sie lässt sich aber durch Sonys teils kostenlose, teils zahlungspflichtige Designs gut nach den eigenen Wünschen anpassen. Vorinstalliert ist auf dem Xperia Z5 Premium im Test Android 5.1.1 Lollipop, ein Update auf die Marshmallow-Version ist aber angekündigt. Es soll Anfang 2016 erscheinen. So schlank die Nutzeroberfläche auch sein mag, so viele Apps installiert Sony leider auf dem Phablet. Neben Facebook, Spotify und Dropbox ist da auch AVG Protection, die MobiSystems Office Suite und die Amazon-Shopping-App. Sie lassen sich aber vollständig entfernen. Die Microsoft-Apps, die man auf dem Xperia Z4 Tablet installiert findet, müssen beim Xperia Z5 manuell aus dem Google Play Store geladen werden.

Der neue Fingerabdrucksensor in der Home-Taste lässt sich zwar etwas zeitaufwändig, dafür aber sehr einfach über die Sicherheitseinstellungen einrichten. Dazu muss er nur mehrfach in unterschiedlichen Positionen aufgelegt werden, er wird dann abgetastet und registriert. Alternativ kann das Sony Xperia Z5 Premium im Test danach wahlweise über die zuvor festgelegte PIN oder eben mit dem eigenen Fingerabdruck entsperrt werden. Der Sensor reagiert dabei sehr schnell und zuverlässig, das Entsichern des Smartphones wird zum Kinderspiel. Das klappt bei den meisten Geräten der neuesten Generation - wie eben bei den Z5-Modellen - wesentlich besser als noch bei der letzten Generation, zu der in diesem Bereich etwa noch das Samsung Galaxy S6 gehört. Zukünftig soll der Fingerabdruck nicht nur als Entsperrmechanismus dienen, sondern auch für die Autorisierung eines App-Kaufes oder als Passwort-Ersatz. Auch Google Pay und ähnliche Bezahlmethoden per Smartphone dürften nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Das Xperia Z5 Premium im Test bietet mit die aktuellsten und schnellsten Datenschnittstellen, die es derzeit am Markt gibt. Dazu zählen LTE Cat-6 mit Download-Raten von bis zu 300 MBit/s, WLAN ac im Dual-Band-Modus sowie Bluetooth 4.1 und ein NFC-Chip. Technisch - oder besser gesagt bei der Ausstattung - kann man dem Gerät kaum etwas vorwerfen.

Kamera

Die Kamera ist bei allen drei Xperia-Z5-Modellen identisch, im Premium-Modell steckt die gleiche Technik wie in den anderen beiden Modellen. Ist das nur Understatement oder ist sie wirklich so gut, dass sie auch für das Spitzenmodell Sony Xperia Z5 Premium ausreicht? Sony spricht immerhin von nichts weniger als der "weltweit besten Kamera in einem Smartphone" - das ist mal eine Ansage. Ein Blick auf die Herstellerseite schränkt das aber wieder ein, gemeint ist offenbar die bislang beste Smartphone-Kamera von Sony in einem Smartphone - eine kleine, aber sicherlich nicht ganz unerhebliche Einschränkung, die aber eigentlich kaum Aussagekraft hat. Denn obwohl die Sony-Technik in vielen Konkurrenzprodukten steckt, schaffte es der Hersteller in den letzten Jahren kontinuierlich, in den eigenen Produkten weniger als genau diese Konkurrenz zu leisten - kurios.

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Testbild, aufgenommen mit dem Sony Xperia Z5 Premium | (c) Areamobile

Das findet wohl auch Sony selbst und will bei den neuen Z5-Smartphones wie dem Xperia Z5 Premium im Test ein neues Kapitel aufschlagen. Dazu setzt man auf einen neuen Exmor-R-Sensor, der alte IMX220 geht - zumindest im Topmodell - in den Ruhestand. Der neue ist mit 1/2,3 Zoll ebenso groß wie sein Vorgänger, bietet aber nicht mehr 20,7 Megapixel, sondern 23 Megapixel. Der Clear Image Zoom, der auch ohne optischen Zoom eine nahezu verlustfreie Vergrößerung möglich machen soll, wird von einem 3-fachen auf einen 5-fachen Zoom angehoben, setzt dabei nun aber auch auf einen stärkeren Zusatz aus digitalem Zoom. Mehr gibt es auch beim neuen Fokus des Xperia Z5 Premium, denn ab sofort entscheidet eine Software, ob Phasenvergleichs- oder Kontrastmessung zum möglichst schnellen Scharfstellen herangezogen wird. Dabei setzt das Smartphone die Entfernung zum Objekt und wählt schließlich automatisch aus, das soll die Fokusgeschwindigkeit auf nur 0,03 Sekunden drücken - im Optimalfall zumindest. Tatsächlich ist der Fokus rasend schnell, das Scharfstellen bekommt der Nutzer unter normalen Umständen gar nicht mehr mit. Als Bonus erlaubt der Hybrid-Fokus selbst Gegenstände in den Bildecken noch schnell und scharf festzuhalten. Zur Bildstabilisierung setzt Sony nicht auf einen reinrassigen optischen Bildstabilisator, sondern eine Mischung aus optischem und elektronischem Stabilisator. Die Z5-Modelle verwenden einen 25-Millimeter-Weitwinkel und Oversampling - die "überlegende Automatik" verwendet die Informationen mehrere Pixel, die zu einem Pixel zusammengefasst werden. Diese Bilder haben dann 8 Megapixel, 23 Megapixel gibt es nur im manuellen Modus.

Testfoto | (c) Areamobile

Testfoto Sony Xperia Z5 Premium - Unschärfe in den Ecken | (c) Areamobile

Was gut klingt, liefert im Alltag auch überwiegend gute, aber längst keine so perfekten Ergebnisse wie erwartet. Denn entgegen den PR-Aussagen von Sony konnten wir einen deutlichen Abfall der Bildschärfe und Verzerrungen zu den Ecken hin feststellen, und die Bilddynamik ist auch weit von "perfekt" entfernt. So tendieren helle Bildbereiche selbst bei guten Lichtbedingungen zum Überstrahlen, und die teils sichtbar rauschenden Bereiche in dunklen Bildausschnitten verlieren schnell an Details. Besonders die Zeichnung von Fotos kann mit Konkurrenzprodukten wie dem Galaxy S6 nicht mithalten. Positiv fällt beim Sony Xperia Z5 Premium hingegen die Bildschärfe in helleren Bereichen, der gute automatische Weißabgleich, die natürliche Farbwiedergabe sowie die in den meisten Fällen sehr gute Belichtungsmessung und - abgesehen von den Extrema - stimmige Bilddynamik.

Sony Xperia Z5 | (c) Areamobile

Testbild, aufgenommen mit Sony Xperia Z5 Premium | (c) Areamobile

Bei schlechteren Lichtbedingungen bleibt das Ergebnis auch hinter den Erwartungen zurück. Die Rauschreduzierung übertreibt es dabei mit der Weichzeichnung, was einen zu starken Detailverlust nach sich zieht. Nachtaufnahmen fördern zudem einen störenden Blauschimmer auf den Fotos zutage, der in den Ecken recht deutlich sichtbar ist. Punktabzug gibt es für die Performance der Kamera-App. Richtig schlimm wird es im AR-Modus, ganz flüssig ist sie aber nie - das ist eines Topmodells unwürdig! Das gilt auch für die deutlich zu lange Verarbeitungszeit bei HDR-, aber auch normalen Aufnahmen - mit der "weltweit besten Kamera in einem Smartphone" hat das Z5 Premium im Test insgesamt wenig gemein. Mehr als eine Sekunde Speicherzeit? Das machen Mittelklassemodelle besser! Einige der bemängelten Punkte können sich per Softwareupdate auch noch ändern. Derzeit (zum Test-Zeitpunkt lief die Firmware-Version 32.0.A.170 auf dem Z5 Premium) gab es noch kein Update auf die neue Kamera-Anwendung, die schon länger für das Xperia Z5 zur Verfügung steht. Mehr Fotos der Kamera, die ja bei allen Z5-Modellen identisch ist, findet ihr im Test des Sony Xperia Z5.

Besonders wirksam soll die Videostabilisierung sein - sagt Sony und hat recht mit dieser Aussage. Ihr könnt euch davon in unserem Video selbst überzeugen, in dem wir Sony Xperia Z5 Premium, Google Nexus 5X und Samsung Galaxy S6 gegeneinander antreten lassen.

Multimedia

Das Sony Xperia Z5 Premium bietet nicht nur ein großes Display, sondern auch viele Verbindungsmöglichkeiten, Software-Lösungen und unterstützte Codecs und Standards. In diesem Bereich hat sich Sony schon immer besonders hervorgetan. Das Gerät bietet unkomplizierte kabellose Verbindungen mit Windows-PCs, Mirror-Link-Autoradios und anderen DLNA-fähigen Geräten. Für Zocker interessant: Über PS4 Remote Play lässt sich das Smartphone auch als Notfall-Bildschirm für die PlayStation 4 einsetzen und für unterwegs gibt es ein eingebautes UKW-Radio - gerade bei den aktuellen Vorgängen in Frankreich wird sicherlich der ein- oder andere Nutzer die eigene Musiksammlung gelegentlich für Nachrichten unterbrechen.

Was nutzt aber die ganze Technik, wenn der Sound anschließend doch mies ist? Eben, nichts und darum hat Sony auf guten Klang schon immer viel Wert gelegt. Auf dem Xperia Z5 Premium - wie auch auf den anderen Z5-Geräten - bietet der Hersteller dafür etwa die digitale Geräuschunterdrückung, die vor allem in Zug oder Flugzeug wahre Wunder wirkt, indem sie kontinuierliche Geräusche einfach ausblendet. Leider ist das dazugehörige DNC-Headset (Digital Noise Cancelling) nicht im Lieferumfang enthalten, es muss dazugekauft werden und schlägt mit etwa 60 Euro zusätzlich zu Buche. Das ist schade, denn von einem Premium-Gerät, das außerdem den hohen Anspruch auch noch im Namen trägt, hätte man schon erwarten dürfen, dass so ein Headset im Lieferumfang enthalten ist.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Gutes Standard-Headset | (c) Areamobile

Stattdessen findet man im Lieferkarton nur das einfache Kabelheadset, das auch den anderen beiden Z5-Modellen beigegeben wird. Dem guten Sound tut das aber kaum Abbruch, denn der ist dank vielfältiger Einstellungsmöglichkeiten und der gar nicht so schlechten Qualität des Standard-Headsets richtig gut. Zum anderen werden Musiktitel in eher bescheidener Tonqualität über das DSEE-HX-Feature im Klang verbessert, wer aber lieber auf möglichst verlustfreie Musik steht, der freut sich über viele Hi-Res-Formate wie FLAC, ALAC, DSD und LPCM. Noch nicht genug? Sonys eigener LDAC-Standard verspricht darüber hinaus eine hochwertigere Musikübertragung mittels Bluetooth, allerdings braucht man dafür entsprechende Lautsprecher von Sony.
Die Stereo-Lautsprecher des Xperia Z5 überzeugen nicht. Sie befinden sich ober- und unterhalb des Displays hinter schmalen Schlitzen, genauso schmal ist auch der Sound. Das bezieht sich auf den Klang, der jegliche Tiefen vermissen lässt und zudem auch nicht gerade übermäßig laut ist. Immerhin klirren sie nicht, bringen das Smartphone aber trotz der höchstens durchschnittlichen Leistung zum Vibrieren. Wer auf gute Lautsprecher wert legt, kommt nicht um HTCs Boomsound oder Ausreißer wie das Marshall London herum.

Gesprächsqualität und Akku

Ein nicht zu unterschätzender Part für ein Smartphone und auch für ein Phablet ist die Telefon-Funktion. Die Sprachqualität des Xperia Z5 Premium im Test ist zwar nicht gerade perfekt, an der Verständlichkeit gibt es aber nichts auszusetzen. Gesprächspartner merkten durchaus an, dass Teilnehmer eher dumpf ans Ohr geschickt werden und am anderen Ende der Leitung sieht es nicht anders aus. Dafür ist die Lautstärke hervorragend und nur recht leises Rauschen sorgt dafür, dass die Gesprächsteilnehmer wissen, dass die Leitung noch steht - störend ist das in dieser Form nicht. Auch das Telefonieren per Freisprechanlage gelingt ganz passabel, allerdings ist die Lautstärke nicht übermäßig hoch.

Sony Xperia Z5 Premium Unboxing | (c) Areamobile

Powercharging-Ladegerät | (c) Areamobile

Der Akku des Sony Xperia Z5 Premium bietet mit 3.430 mAh den größten Akku unter den Z5-Modellen. Die Steigerung gleicht aber angeblich vor allem das größere Display und die (teilweise) höhere Auflösung aus. Zumindest verspricht Sony für alle drei Z5-Modelle die gleiche Laufzeit von zwei Tagen. In unserem Dauer-Videotest schnitt das Phablet aber mit unter vier Stunden alles andere als gut ab. Auch in der Alltagsnutzung bietet sich kein gutes Bild, denn wer das Gerät viel nutzt und dabei zwangsläufig das große Display oft aktiviert hat, muss häufig am Abend schon bangen, ob das Z5 Premium bis zur rettenden Steckdose durchhält. Im Schnitt fehlten dem Akku nach 10 Stunden etwa 40 bis 50 Prozent der Akkuladung, einen zweiten Tag dürfte das Gerät ensprechend kaum überstehen. Da hilft es auch nicht, dass Sony das "Power-Charging-Netzteil" (UCH-20) mit in den Lieferumfang steckt, denn das Laden damit funktioniert gefühlt nicht schneller als mit jedem anderen Netzteil auch. Eine Induktive Lademöglichkeit bietet das Premium-Modell wie schon die anderen Z5-Geräte nicht. Gerade beim Premium-Smartphone wäre das aber durchaus ein passendes Feature gewesen. Schade.

Anmerkung

Ein abschließendes Wort zum Namen Sony Xperia Z5 Premium. Warum eigentlich Premium? Dieser Name erscheint uns denkbar ungeeignet. Nicht, weil das schicke Gerät nicht premium wäre, sondern weil das quasi impliziert, dass das nur minimal schlechter ausgestattete und fast gleich aussehende "normale" Z5 dann nicht Premium ist. Premium meint, dass ein derart bezeichnetes Produkt hohe Leistung bietet, es impliziert hohe Qualität und eine große Exklusivität. Wäre der bereits für ein Phablet von Sony (Sony Xperia Z Ultra) verwendete Begriff Ultra nicht besser geeignet gewesen? Das hätte auch auf eine gewisse Kontinuität hingedeutet, vielleicht sogar auf eine Phablet-Serie. Außerdem hätte der Begriff klar gemacht, dass das Phablet in irgendeiner Art und Weise mehr als das normale Xperia Z5 kann, ohne das andere Modell herabzuwürdigen. Vielleicht beim nächsten Mal ...

Fazit

Das Sony Xperia Z5 Premium ist der Star unter den neuen Topmodellen, zumindest auf dem Papier. Denn es bietet als erstes Smartphone überhaupt ein 4K-Display und ist auch sonst richtig gut ausgestattet, zudem wasserdicht, richtig schnell und auch sehr schick. Alles toll, aber braucht man wirklich 4K in einem Smartphone? Der Schritt ist nachvollziehbar, denn so hat das japanische Unternehmen der Konkurrenz erstmals seit Jahren wieder etwas voraus. Außerdem muss die technische Entwicklung ja auch weitergehen. Aber sie darf nicht zu Lasten anderer Komponenten gehen und das vergisst Sony, zumindest teilweise. Denn die Akkulaufzeit ist beileibe nicht berauschend, sie gehört in unserem Dauer-Videotest zu den kürzeren aller bislang getesteten Geräte. Aber das schlimmste: 4K wird ohnehin nur bei Fotos und Videos genutzt - und da sieht man es eigentlich nicht wirklich. Highlight ist beim Z5 Premium nicht das 4K-Display, sondern sind die immer noch herausragende Multimedia-Performance und der gut funktionierende Fingerabdrucksensor. Das bedeutet hart gesagt: 4K ist derzeit und in der Form, die Sony beim Z5 Premium im Test bietet, überflüssig.

Die Zeit, die der Hersteller in die Entwicklung des 4K-Displays gesteckt hat hätte man besser nutzen können, um einige Probleme des Gerätes abzustellen. So ist die Kamera zwar gut, aber bei weitem nicht so perfekt wie Sony es gerne hätte. Die Performance der Kamera-App ist sogar beinahe schon ein Armutszeugnis. Außerdem wird das Z5 Premium gefühlt immer warm - nicht heiß, aber eben warm. Im Winter ist das vielleicht ganz nett, letztendlich zeugt es aber nur von suboptimaler Hardware und/oder Software. Mit dem Xperia Z5 Premium im Test tut sich Sony keinen Gefallen. Hoffentlich können da Softwareupdates noch nachbessern.

Testwertung Sony Xperia Z5 Premium
 
Handlichkeit und Design 65%
Verarbeitung 98%
Sprachqualität 91%
Akkuausdauer 79%
Ausstattung/ Leistung 93%
Kamera 89%
Internet 99%
Musik 97%
Software und Bedienung 97%
Navigation 90%
Gaming und Video 90%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
91%
Zeitwertung
(Stand 25.09.2016)
88%

Unsere Wertung im Detail

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Gesamteindruck 92% Empfehlung ja
Bewertet am 03.08.2016

Alle 2 Meinungen zusammengefasst
Bewertung Sony Xperia Z5 Premium
Weiterempfohlen von
50% 
79%
ganz ok

Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 2 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 02.09.15 21:38 Frankfurter Knackarsch (Expert Handy Profi)

    4K, SD 810 und 3.430 mAh Akku, klingt nach einem echten Dauer...lader

    Und wie war das nochmal?

    http://www.trustedreviews.com/news/sony-2k-smartphone-screens-are-not-worth-the-battery-compromise

    4k ist natürlich etwas ganz anderes :D

  2. 02.09.15 22:21 Gorki (Advanced Handy Master)

    Und das gleiche Langweilige Design ;). Ach ja, stört ja hier überhaupt nicht. Hauptsache ein 4K Display und alles wird gut :).

  3. 02.09.15 22:29 blueskyx (Member)

    Langweiliges Design? Ich finds gerade deswegen so super, weil es schön schlicht, edel ist und nicht dem 0815 Smartphone mit abgerundeten Ecken entspricht.

  4. 03.09.15 16:50 Phonewatch (Member)

    Uiuiui,Bendgate? Hands On von Mobilegeks bei Youtube. Als er das Z5 Prem in das Querformat nimmt verbiegt das Gerät ohne sonderliche Kraftanstrengung deutlich sichtbar.
    Hat wohl sonst noch niemand bemerkt?! Was da wohl noch kommt?

  5. 07.09.15 09:53 TEAM28 (Advanced Member)

    Die Technik ist top. Ob ein 4K Display wirklich was bringt, wird sich erst zeigen, sobald man es selbst in der Hand hat. Ein 5,5 Zoll Display auf 50cm Entfernung zum Auge ist sinnvoller als en 4K Display auf einem 42Zoll TV...

    Die Akkulaufzeit wird wirklich sehr spannend... Sony baut meiner Meinung nach sehr ausdauernde Smartphones. Mein Z2 läuft länger als jedes Smartphone, dass ich bisher hatte (Galaxy S3, S4, Motorola Milestone 1&2, Nexus 5, HTC One M8(Freundin), Meizu MX4, Blackberry Z30(Geschäftshandy))

    Snapdragon wird stark genug sein.

    Nur beim Design hätte man sich etwas neues einfallen lassen können... eine neue Ära beginnen sozusagen...

  6. 19.11.15 22:49 tia (Member)
    Wunderschönes Gerät

    blueskyx,

    deine Worte sind richtig.
    Sehr edles,schlichtes Smartphone ohne Ecken und Kanten oder abstehenden Müll.

  7. 20.11.15 11:50 IMPULS

    @ GORKI

    Yep, da gebe ich vollkommen recht.
    Bei enem anderen Hersteller, (wir wissen beide wer gemeint ist) schreit man diesbezüglich sofort "Sodom und Gomorrha" :)
    Aber bei Sony und bei den neuen Lumias ist das schon okay... ;)

  8. 26.11.15 14:30 foetor (Advanced Handy Profi)

    Boah und wieder die Kamera mies :D Bitte AM zieht Sony doch mal 5% das ist einfach eine Frechheit was die hier anbieten...

  9. 26.11.15 14:54 chief (Advanced Handy Master)

    Wie kann ein Gerät mit solch einer langen Flohliste, noch 91% bekommen?

    Vor allem wenn eines der Hauptmerkmale aus der Werbung, die Kamera, so krass versagt?

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