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Autor: Tobias Czullay 08.03.2016 - 19:00 | 19

Samsung Galaxy S7 Edge Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design, hochwertige Verarbeitung
  • Wasser- und Staubschutz
  • Sehr gute Kamera
  • Gute Akku-Laufzeit
  • Hervorragende Leistung
  • Flops
  • Always-on- und Edge-Display mit ungenutztem Potenzial
  • Kein USB Typ C
  • Hoher Preis

Samsung Galaxy S7 Edge Test: Ein Flaggschiff wie aus dem Bilderbuch

Mit den Galaxy-S6-Modellen hat Samsung einige treue Fans vergrätzt, das Galaxy S7 Edge soll sie wieder umstimmen. Das Zeug dazu hat das neue Flaggschiff allemal, ein viel besseres Android-Smartphone gibt es derzeit nicht. Warum der Hersteller keine Angst vor dem verflixten siebten Jahr haben sollte, klärt der Test.

Das Galaxy S6 markierte für Samsung einen Sinneswandel: Statt Plastikrahmen mit Chrom-Anstrich und Rückseite in Pflasteroptik sollten Metall und Glas vom Luxus eines Galaxy-Smartphones zeugen, das Galaxy S6 Edge mit seinem an zwei Seiten gebogenen Bildschirm sollte sich aus der Masse hervorheben und Begehrlichkeiten wecken. Trotzdem stritten Fans und Kritiker des Herstellers leidenschaftlich um das Galaxy S6, den einen galt das Smartphone als Beweis für die erfolgreiche Kurskorrektur, den anderen als fehlgeleiteter Versuch, es Apple um jeden Preis gleich machen zu wollen. Am Ende ging das Konzept nicht ganz auf, die Kompromisse überwogen für viele das schicke Äußere. Mit Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge will der Hersteller nun auch die letzten Kritiker überzeugen, bringt dafür einige Features aus der Vergangenheit zurück und kombiniert diese mit den Stärken des Galaxy S6 - doch reicht das aus?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Anders als im Vorjahr bringt Samsung das Galaxy S7 direkt und ohne einen Abstand von sechs Monaten in zwei verschiedenen Größen auf den Markt. Das Galaxy S7 mit flacher Vorderseite hat einen 5,1 Zoll großen Bildschirm, das Galaxy S7 Edge als Mittel zu den zwei Edge-Vorgängern einen mit 5,5 Zoll. Das Galaxy S7 Edge ist gut einen Zentimeter länger und knapp drei Millimeter breiter als das Galaxy S7 - und dabei nur 5 Gramm schwerer. Für Interessenten mit kleinen Händen und solchen, die ihr Smartphone schlicht ohne Daumenkrämpfe einhändig bedienen möchten, dürfte das diesjährige Edge-Modell damit wohl eine kleine Enttäuschung sein (den Test zum Galaxy S7 gibt es an dieser Stelle).

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Das Display ist an den langen Seiten gebogen | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Auch die kurzen Seiten sind leicht gewölbt | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Die Rückseite besteht wieder aus Glas | (c) Areamobile

 

Wer sich hingegen auf das Galaxy S7 Edge - das immerhin deutlich kleiner und vor allem leichter ist als ein iPhone 6S Plus - einlässt, der wird vermutlich viel Zeit damit verbringen, das elegante Gehäuse bis ins kleinste Detail auszukundschaften, sowohl mit dem Auge als auch mit der Hand. Und es lohnt sich, denn auch wenn das Smartphone seinem Vorgänger auf den ersten Blick verdächtig ähnlich sehen mag, hat Samsung einige Verbesserungen am Gehäuse vorgenommen. Wieder bestehen sowohl die Vorder- als auch die Rückseite aus Glas und wieder zwängt sich dazwischen ein Rahmen aus Metall, der sich an den langen Seiten des Edge-Displays verjüngt.

Die Form des Gehäuses ist beim Galaxy S7 Edge insgesamt rundlicher als beim Vorgänger, die leichte und sehr angenehme Wölbung der Rückseite mündet in einem angenehm stumpfen Rand. Mehr Design-Akzent denn Vorteil für die Haptik sind da die Glaswölbungen an den kurzen Enden, die ringsum fließende Übergänge zum Rahmen hin schaffen. Wirklich rutschig ist das Galaxy S7 Edge trotz all seiner Rundungen und den verwendeten Materialien nicht, sowohl das Glas als auch das Metall geben gefühlt mehr Haftung, als bei einem Xiaomi Mi5 oder einem iPhone 6S.

Hervorragend ist die Verarbeitung des Galaxy S7 Edge, was bei einem Smartphone aus dieser Preisklasse eigentlich auch zu erwarten ist. Die rechts angebrachte Power-Taste, die links sitzenden Lautstärkeknöpfe wie auch der Samsung-typische haptische Home-Button sind allesamt gut ausbalanciert und knackig im Druckpunkt. Ein Klappern, wie es beim Home-Button des Galaxy S6 bei mehreren Nutzern auftrat, konnten wir im Test nicht feststellen. Die einzelnen Komponenten des Smartphones sitzen perfekt aufeinander, größere Spalte finden sich an keiner Ecke. Und das ist auch gut so, schließlich bringt Samsung mit den Galaxy-S7-Modellen auch den vom Galaxy S5 bekannten Staub- und Wasserschutz nach IP68-Norm zurück, kleine Unzulänglichkeiten könnten hier den Frühtod bedeuten.

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Der Metallrahmen ist stumpfer als bei den Vorgängern | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Der Kartenträger hat eine schmale Gummilippe für den Wasserschutz | (c) Areamobile

 

Wie auch bei den jüngeren Modellen von Sony liegen die Eingänge für Kopfhörer und Ladekabel trotz Wasserschutz offen, die Komponenten sind von innen versiegelt. Anders als beim Herausforderer sind jedoch keine Klappen im Rahmen vorzufinden, stattdessen gibt es ein gewöhnliches Schubfach mit einem Träger für microSD- und SIM-Karte, der mit einer kleinen Gummilippe abgedichtet ist. Laut Hersteller übersteht das Galaxy S7 Edge einen 30-minütigen Tauchgang in Süßwasser bei einer Tiefe von bis zu 1,5 Metern.

Display-Größe und -Qualität

Wie im Vorjahr verbaut Samsung auch in seinem aktuellen Flaggschiff-Smartphone ein AMOLED-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel. Auf einer Diagonalen von 5,5 Zoll ergibt sich eine Pixeldichte von sehr guten 534 Pixel pro Zoll, die Anzeige ist messerscharf. Die langen Seiten sind leicht um die Ecke gebogen, woraus sich zwar nur bedingt ein Mehrwert für die Nutzung - mehr dazu unten -, dafür aber ein umso einzigartigerer Look des Geräts und der sich leicht aus dem Seitenrand hervor tuenden oder darin absinkenden Inhalte ergibt. Gegenüber dem Vorgänger reflektieren die Glaswölbungen auf dem Edge-Display das Umgebungslicht nicht mehr ganz so stark, gänzlich verschwunden sind die Reflexe allerdings nicht.

Samsung Galaxy S7 Edge Displaytest | (c) Areamobile

Grautreppe | (c) Areamobile

In unserem Displaytest erreicht das Galaxy S7 Edge eine Helligkeit von knapp 370 cd/m² und damit deutlich weniger als die Instrumente des Testlabors DisplayMate - dort wurden bis zu 855 cd/m² gemessen, allerdings wohl mit einer anderen Messmethode. Abseits des Zahlenwertes überzeugt die Helligkeit, denn der Bildschirm des Samsung-Flaggschiffs zählt zu einem der hellsten, den wir je gesehen haben. Wie schon beim Galaxy S6 wird die maximale Leuchtkraft nicht bei manueller Helligkeits-Einstellung und einem bis zum Anschlag aufgedrehten Regler erreicht, die Automatik steuert bei viel Umgebungslicht mit einer noch helleren Anzeige entgegen.

Samsung Galaxy S7 Edge Displaytest | (c) Areamobile

CIE-Farbraum | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Display | (c) Areamobile

Blickwinkeltest | (c) Areamobile

 

Die Farbwiedergabe des AMOLED-Displays ist wie gewohnt satt, allerdings einen guten Schritt vom Bonbon-Look vergangener Tage entfernt. Im voreingestellten Bildschirmmodus "Einfach" ist die Farbabweichung mit einem durchschnittlichen Delta-E-Wert von 3.42 erstaunlich niedrig, das Display hat jedoch einen leichten Blaustich. Für individuelle Vorlieben bietet Samsung die Modi "Kino" und "Foto" mit anderen Farbtemperaturen sowie die "Anpassungsfähige Anzeige" an. Die Anzeige auf dem Display des Galaxy S7 Edge ist äußerst stabil im Blickwinkel, über helle Bereiche legt sich bei stärkerer Neigung aber der AMOLED-typische Grünschleier. Beim Edge-Modell haben extremere Winkel den seltsamen, wenn auch nicht weiter störenden Nebeneffekt, dass der Seitenbildschirm heller leuchtet, als die plane Anzeige.

System: Hardware, Software und Bedienung

Samsung bringt sein neues Flaggschiff-Duo nach einer kurzen Auszeit für das Galaxy S6 in zwei verschiedenen Chipsatz-Ausführungen auf den Markt, je nach Region steckt im Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge entweder ein Snapdragon 820 oder ein Exynos 8890. Wo der Qualcomm-Chip nur vier Prozessorkerne trägt, da sind auf der hauseigenen Exynos-Platine zwei Vierkerner - also insgesamt acht Kerne - verlötet. Ein Unterschied bei der Leistung soll sich hieraus nicht ergeben, was zumindest die bislang einsehbaren Benchmarks auch nahelegen. In Deutschland werden Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge mit dem Exynos -Octa-Core-Prozessor und 4 GB Arbeitsspeicher verkauft. Und auch wenn schon bei der Bedienung im Alltag keine Zweifel an der Performance der Smartphones aufkommen, bestätigen die Ergebnisse einschlägiger Benchmarks diesen Eindruck mit Werten auf Schwarz auf Weiß.


Galaxy S7 Edge
Galaxy S6 Edge Plus
AnTuTu
128.984 Punkte
76.255 Punkte
Geekbench
Single-Core: 2.142 Punkte,
Multi-Core: 6.464 Punkte
Single-Core: 1.195 Punkte,
Multi-Core: 4.447 Punkte
GFXBench T-Rex
87 fps
57 fps
3DMark (Ice Storm Unl.)
28.438 Punkte
24.108 Punkte
Vellamo
7.170 Punkte
5.202 Punkte
PC Mark
4.730 Punkte
5.068 Punkte

Neben der leistungsstarken Hardware dürfte auch der Software-Unterbau für die flotte Leistung des Galaxy S7 Edge verantwortlich sein. Schon für das Galaxy S6 hat Samsung seinen vorinstallierten Touchwiz-Launcher entschlackt, beim neuen Zugpferd kommt das Betriebssystem nun in recht ähnlicher Form - diesmal auf Basis von Android 6.0.1 Marshmallow - daher. Bloatware im traditionellen Sinne gibt es auf dem Smartphone nicht, dafür sind gleich sechs Microsoft-Apps, Instagram, WhatsApp und Facebook sowie einige wenige Programme von Samsung vorinstalliert und können nicht vom Speicher gelöscht werden. Statt Flipboard kommt mit Upday eine vom Hersteller und dem Axel-Springer-Verlag entwickelte Nachrichten-Plattform für die (ausschaltbare) Magazin-Ansicht auf dem Startbildschirm zum Einsatz.

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Der Startbildschirm des Galaxy S7 Edge | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Die vorinstallierten Apps | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

TouchWiz basiert auf Android 6.0.1 | (c) Areamobile

 

Das Design des Samsung-Launchers ist gegenüber den zwei im vergangenen Jahr erschienen Auflagen noch minimalistischer: Die Farbverläufe und Schlagschatten in den App-Symbolen hat der Hersteller mit TouchWiz anno 2016 in die Wüste geschickt, Apps und Fenster präsentieren sich in einer reduzierten, wenn auch noch immer arg bunten Farbpalette. Wieder setzen die Koreaner für ihre App-Menüs auf ein Mischmasch aus Text und Symbolen, die von links in den Bildschirm gewischten Hamburger-Menüs gibt es nicht. Schon in sich selbst erscheint die Struktur nicht immer ganz stimmig und noch weniger, fügt man die Samsung-Apps in das Gesamtbild aus vielen Anwendungen von Drittanbietern ein, die die Designrichtlinien von Google umgesetzt haben - aber das ist ja bei vielen Herstelleraufsätzen so.

Das Always-on-Display

Nicht ganz konsequent erscheint uns auch die Umsetzung des neuen Always-on-Displays. Wer beim Galaxy S6 Edge noch einen kurzen Blick auf die Uhrzeit werfen möchte ohne gleich das komplette Display einzuschalten, der kann sich diese bei Bedarf mit einer kurzen Wischbewegung auf dem Seitenbildschirm anzeigen lassen. Auf dem kleinen Knick tauchten schließlich Angaben zur Uhrzeit, dem Wochentag, dem Datum, dem Akkustand und dem Wetter an. Beim Galaxy S7 Edge können diese Informationen nur noch über das Always-on-Display angezeigt werden, das entsprechende Paneel für das Edge-Display hat Samsung ganz einfach entfernt.

Das ist nicht nur deshalb ein unfairer Tausch, weil damit der Seitenbildschirm einer seiner wohl sinnvollsten Funktionen beraubt wird, sondern auch, weil der Always-on-Modus eben auch mehr und kontinuierlich Energie verbraucht, als eine Anzeige auf Bedarf - bis zu 1 Prozent der Ladung fressen eine dauerhaft eingeblendete Uhr oder das Kalenderblatt pro Stunde. Noch fehlt es den angebotenen Always-on-Widgets an nützlichen Zusatzinformationen, um dafür einen erhöhten Energieverbrauch inkauf zu nehmen: Das Kalenderblatt zeigt keine anliegenden Termine an und macht anders als die Uhr keine Mitteilung über eingegangene Anrufe oder Nachrichten. Die Uhr wiederum gibt nur Nachrichten aus, die in den Samsung-Apps eingegangen sind - Messenger wie WhatsApp werden nicht an das Always-on-Display weitergereicht.

Samsung Galaxy S7 Always-on-Display | (c) Areamobile

Das Always-on-Display beim Galaxy S7 Edge | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Always-on-Display | (c) Areamobile

Über das Menü lassen sich Uhrzeit oder Kalender auswählen | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Always-on-Display | (c) Areamobile

Das Always-on-Display zeigt keine WhatsApp-Nachrichten an | (c) Areamobile

 

Mit dem Always-on-Display hat Samsung nach dem Edge-Display - das noch immer nicht sonderlich bereichernd in der Software untergebracht ist - ein weiteres halbgares Feature in die Galaxy-S-Serie eingeführt, dessen eigentliches Potenzial ungenutzt bleibt. Wie viel mehr möglich gewesen wäre zeigt der Blick zur Konkurrenz, beispielsweise auf das Active-Display bei den Smartphones von Motorola. Dort schaltet sich die Anzeige nur dann ein, wenn entweder das Gerät selbst bewegt wird oder die Hand kurz über den Bildschirm huscht. Beim Eingang einer Nachricht können hier über eine knappe Wischgeste sogar Details zu ihrem Inhalt und dem Absender eingesehen werden - ohne dass der Bildschirm dazu komplett eingeschaltet werden müsste. Samsungs Always-on-Display ist wirklich immer an, dabei aber leider nicht sonderlich smart.

Das Edge-Display

Der Seitenbildschirm des Galaxy S7 Edge leuchtet bei gesperrtem und auf dem Bildschirm liegenden Gerät in der zugewiesenen Farbe eines Kontakts und kann Nachrichten-Feeds anzeigen, funktioniert aber natürlich nicht nur im Standby-Modus, sondern auch bei eingeschaltetem Bildschirm. Wie gehabt deutet ein kleiner Reiter am Bildschirmrand an, dass hier ein Fenster mit Schnellzugriffen auf Kontakte, Apps und neuerdings auch Browser-Bookmarks und vorgegebene Aktionen wie "E-Mail schreiben" oder "Neuen Tab öffnen" ins Blickfeld gewischt werden kann. Darüber hinaus gibt es Paneele, die Auszüge aus dem Kalender, Informationen zum Wetter oder Werkzeuge wie ein Lineal, einen Kompass und einen Knopf für die Taschenlampe anzeigen.

Richtige Knaller sind wieder nicht unter den Edge-Funktionen, und wie auch im vergangenen Jahr drängt sich die Frage auf, ob die gebotenen Features nicht auch problemlos auf einem flachen Bildschirm umsetzbar gewesen wären. Ich konnte mich während des Tests jedenfalls nicht wirklich an den Seitenbildschirm gewöhnen und vergaß ständig, dass es ihn überhaupt gibt. Sobald ich ihn dann doch einmal nutzte, erschien mir das Scrollen durch die einzelnen Widgets eher kontraproduktiv, viel schneller als über den traditionellen Weg ist man damit eigentlich nicht. Mehr als ein oder zwei Paneele lohnen dann schon nicht mehr.

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Neues Edge-Feature: Aktionen | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Die Aktionen sind vorgegeben und umfassen nur Samsung-Apps | (c) Areamobile

 

Eine Handvoll weiterer Seitenpaneele bietet Samsung zum Herunterladen an, derzeit ist die Auswahl aber noch sehr mager. Hoffnung macht da die Tatsache, dass der Hersteller die Edge-API für Entwickler freigegeben hat, die so möglicherweise bessere Ideen für den Seitenbildschirm einbringen können als Samsung selbst es vermag. Die genannten neuen Funktionen sind übrigens keineswegs exklusiv für das Galaxy S7 Edge, mit dem Marshmallow-Update gelangen sie auch auf das Galaxy S6 Edge und das Galaxy S6 Edge Plus.

Fingerabdrucksensor, Themen und weitere Features

Neben Edge- und Always-on-Display bieten sich auf dem Galaxy S7 Edge noch einige weitere kleine Features und Eingabehilfen, so beispielsweise die einfache Stummschaltung durch das Auflegen der Handfläche auf das klingelnde Gerät, einen Fenstermodus für Samsung-Apps oder die Möglichkeit, die gesamte Anzeige bei dreifacher Betätigung des Home-Buttons für die Einhandbedienung zu verkleinern. Für Smartphone-Einsteiger bietet sich der "Einfache Modus" an, durch den der Startbildschirm auf wenige App-Symbole reduziert wird. Wer zum Standard-Homescreen greift, der kann TouchWiz durch eine Vielzahl an kostenlosen oder kostenpflichtigen Themen einen frischen Anstrich geben, durch die das Hintergrundbild, die Icons und Schriftarten abgeändert werden.

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Der Fingerabdrucksensor sitzt im Home-Button | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Unter dem LED-Blitzt ist ein Pulsmesser eingelassen | (c) Areamobile

 

Natürlich darf den Galaxy-S7-Modellen auch ein Fingerabdrucksensor nicht fehlen, wie er in vielen aktuellen Highend-Smartphones mittlerweile verbaut wird. Er sitzt in den Smartphones wie gehabt im Home-Button und entsperrt das Gerät im Handumdrehen, ist wegen seiner schmalen Fläche aber sensibler im Auflagewinkel und arbeitet dadurch nicht ganz so zuverlässig wie bei Apple oder Huawei. Wie schon beim Galaxy S6 Edge Plus gibt es auch in den 2016er Topmodellen keinen Infrarot-Sensor mehr, dafür mit dem Pulsmesser ein Feature, das wohl die wenigsten wirklich nutzen dürften. Immerhin kann der auch als Auslöser für Selfies genutzt werden.

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Das Rennen um mehr Kamerapixel hat längst ein Ende gefunden und so suchen sich die Hersteller neue Wege und Methoden, den knapp bemessenen Platz im Smartphone-Gehäuse möglichst gewinnbringend zu nutzen. Samsung wagt mit dem Schritt zurück den Sprung nach vorn, reduziert die Auflösung von 16 auf 12 Megapixel und steigert stattdessen die Größe der einzelnen Dioden. Die können durch das Wachstum von 56 Prozent gegenüber dem Galaxy S6 mehr Licht aufnehmen, das durch die von f/1.9 auf f/1.7 vergrößerte Blendenöffnung fällt. Effektiv sollen dadurch vor allem Aufnahmen bei wenig Licht profitieren - und tatsächlich schlägt sich das Galaxy S7 Edge hier verhältnismäßig gut. Verglichen mit dem Vorgänger erscheinen Nachtaufnahmen weniger breiig, die Detailfülle ist nicht zuletzt durch die behutsamere und effizientere Rauschreduzierung größer.

Doch nicht nur die vergrößerten Pixel und die aufgerissene Blende kommen der Lowlight-Fotografie zugute, auch der Profimodus in der Kamera-App wurde gegenüber dem Galaxy S6 vor einem Jahr deutlich verbessert. Zum einen dürfen damit zusätzlich zum JPEG auch Fotos im RAW-Format geknipst werden, die sich mit der Galerie-App des Herstellers allerdings weder anzeigen noch bearbeiten lassen. Zum anderen gibt es die Möglichkeit, Einfluss auf die Belichtungszeit zu nehmen und dadurch Langzeitbelichtungen von bis zu 10 Sekunden anzufertigen. Das ist noch immer weit von den 30 Sekunden eines LG G4 entfernt und dürfte in besonders dunklen Situationen noch immer nicht ausreichen, aber immerhin besser als das viel zu kurz belichtete und letztendlich schwarze Alibi-Foto, das ein Galaxy S6 vor dem ersten großen Firmware-Update im Sommer präsentierte. Bei Langzeitbelichtungen mit dem Galaxy S7 Edge ist ein Klemmstativ Pflicht, der optische Bildstabilisator kompensiert nur leichte und kurze Bewegungen des Fotografen. Für Nachtporträts eignet sich die Kamera des Galaxy S7 Edge übrigens nur bedingt, denn wieder setzt Samsung nur auf einen einfarbigen Single-LED-Blitz, der Personen mit unliebsamen Schlagschatten entstellt.

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Nacht-Aufnahme mit dem Samsung Galaxy S7 Edge | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Test-Aufnahme | (c) Areamobile

 

Nicht nur bei Nacht, auch bei Tage profitiert der geneigte Smartphone-Fotograf von einer weiteren technischen Eigenschaft des Galaxy S7 Edge, namentlich dem "Dual-Pixel-Sensor". Der sorgt dafür, dass das Bild rasend schnell scharf gestellt wird, selbst bei spontaner Positionsänderung von Motiv oder Kamera. Tatsächlich haben wir bis dato kaum ein anderes Smartphone testen dürfen, das derart schnell und dabei so zielsicher fokussiert wie die Galaxy-S7-Smartphones. Erreicht wird der schnelle Fokus dadurch, dass jedem Bildpixel auf dem Sensor eine Diode für den Phasenvergleichsfokus zur Seite gestellt ist - statt wie gewöhnlich nur fünf bis zehn Prozent der Sensorfläche. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen, auch wenn das manuelle Fokussieren filigraner Objekte durch Antippen des Suchers nicht immer gelingen will.

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Test-Aufnahme | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Test-Aufnahme | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Test-Aufnahme | (c) Areamobile

 

Beeindruckend ist auch, was die Kamera des Galaxy S7 Edge bei viel und eher diffusem Tageslicht auf das Parkett legt. Die Fotos sind über weite Strecken knackscharf, selbst auf Entfernung lassen sich noch die feinen Strukturen von Gegenständen erkennen. Die Bilddynamik ist stets ausgewogen, selbst ein wolkenverhanger Himmel brennt nur selten aus - und wenn, dann bietet sich auch die Möglichkeit an, eine Echtzeit-HDR-Aufnahme anzufertigen. Unter kontrastreichen Lichtbedingungen zeichnet die Kamera die Schatten tendenziell etwas dunkler, meist lassen sich aber auch hier noch Details erkennen. Die Farbwiedergabe ist weitestgehend natürlich, größere grüne, gelbe oder rote Flächen sind in der Regel ein wenig übersättigt und stechen entsprechend stark hervor. Bildrauschen ist beim Galaxy S7 Edge überhaupt kein Thema, hier steuert die Software in der Nachbearbeitung wirkungsvoll entgegen. Einziges Manko: Alle vier Bildecken sind etwas unscharf und anfällig für Farbsäume.

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Test-Aufnahme | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Kamera-Aufnahme | (c) Areamobile

Test-Aufnahme | (c) Areamobile

 

Die 5-Megapixel-Kamera auf der Vorderseite hat wie die Hauptkamera eine Blendenöffnung von f/1.7 spendiert bekommen, muss allerdings ohne Bildstabilisation auskommen. Einen dezidierten Selfie-Blitz gibt es nicht, dafür aber wie bei einigen LG-Smartphones oder dem iPhone 6S die Möglichkeit, den Bildschirm für die Ausleuchtung zu verwenden. Darüber hinaus bieten sich zahlreiche Verschönerungsfilter für Selbstporträts an, beispielsweise zum Weichzeichnen der Haut, dem (unheimlichen) Vergrößern der Augen oder der Anpassung der Gesichtsform. Die Qualität der Aufnahmen ohne entsprechende Filter ist gut, mitunter erscheinen sie aber ein wenig matschig.

Der Bildschirm-Blitz ist dabei längst nicht das einzige neue Feature der Kamera-App. Die "Bewegungsaufnahme" funktioniert ähnlich wie Apples "Live Photos" und nimmt zusätzlich zum Standbild noch eine etwa zweisekündige Videosequenz auf, anders als beim iPhone 6S allerdings nicht vor und nach, sondern nur vor der Betätigung des Auslösers. Leider hält sich der Mehrwert dieser Fotos in Grenzen, denn weder hauchen sie der Galerie durch bewegte Kleinansichten Leben ein, noch ist es sonderlich komfortabel, die Animation erst über ein weiteres Fenster abzuspielen.

Etwas schicker anzuschauen sind da schon die bewegten Panoramafotos, die beim 360-Grad-Schwenk der Kamera nicht nur Bewegungen von Personen einfangen, sondern in denen durch Kippen und Neigen des Geräts auch gescrollt werden kann. Weiter gibt es mit Hyperlapse einen Modus zur Aufnahme von Zeitraffervideos aus der Hüfte sowie einen dynamischen Slow-Motion-Modus, der die Wiedergabe erst bei registrierten Bewegungen automatisch verlangsamt. Die Zeitlupenvideos werden mit Ton und bei bis zu 240 Bildern pro Sekunde mit 720p-Auflösung aufgenommen, Videos mit 30 Bildern pro Sekunde können in 4k-Auflösung angefertigt werden. Nur für Full HD stehen eine digitale und durchaus brauchbare Videostabilisierung sowie der HDR-Modus bereit.

Speicher und Musik

Samsung hat sich die massive Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen und für Galaxy S7 und Galaxy S7 Edge nicht nur den Wasserschutz, sondern auch den microSD-Slot zurück gebracht. Auf Speicherkarten von bis zu 200 GB können so ohne Sorge die großen Foto- und Musik-Sammlungen mit herumgetragen werden, eine gemeinsame Partition mit dem deutlich schnelleren internen Speicher nach UFS-2.0-Standard lässt sich trotz des von Android 6.0 Marshmallow gegebenen "Adoptable Storage" aber nicht anlegen.

Auch wenn sich Samsung eine eigene Musik-App gespart hat und gleich ganz auf Google Play Musik setzt, ist doch ein gut ausgestatteter Equalizer Bestandteil des Software-Pakets. Der erlaubt die gängigen manuellen Einstellungen an Höhen, Mitten und Tiefen sowie die Nutzung vorgefertigter Profile, hat mit "UHQ Upscaler" und "Röhrenverstärker Pro" aber auch noch zusätzliche Funktionen im Angebot, die die Tonauflösung verbessern und den Tiefen etwas mehr Klangfarbe geben.

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Die Kopfhörer im Lieferumfang bieten keinen sonderlich guten Klang | (c) Areamobile

Samsung Galaxy S7 Edge Unboxing | (c) Areamobile

Die Lautsprecher erfüllen ihren Zweck | (c) Areamobile

 

Die Kalibrierung macht sich bezahlt, zumindest dann, wenn andere als die mitgelieferten Kopfhörer am Galaxy S7 Edge eingesetzt werden. Das ein wenig an Apples EarPods erinnernde Headset mit leicht ins Ohr hineinragenden Schnorcheln verrichtet vor allem darin gute Dienste, die Umgebungsgeräusche wie ein Trichter ans Trommelfell zu leiten, der Klang bei der Musikwiedergabe ist unaufgeregt. Der Lautsprecher am Smartphone erfüllt seinen Zweck, lässt sich zwar recht laut einstellen aber auch die Tiefen vermissen.

Telefon-Funktion und Daten-Schnittstellen

Samsung setzt beim Galaxy S7 Edge auf die aktuellsten Funkstandards, neben UMTS beherrscht das Flaggschiff-Smartphone auch den LTE-Standard Cat-9, mit dem theoretisch Downloadraten von bis zu 450 MBit/s möglich sind. Über den optional über die Einstellungen zuschaltbaren Download Booster können LTE- und WLAN-Verbindungen für paralleles und damit noch schnelleres Herunterladen von Daten genutzt werden. Das WLAN-Modem funkt nach schnellem ac-Standard, darüber hinaus sind Module für Bluetooth 4.2 und NFC verbaut. Die Sprechqualität bei Telefonaten mit dem Galaxy S7 Edge geht in Ordnung, Umgebungsgeräusche werden für Gesprächsteilnehmer am anderen Ende der Leitung wirksam herausgefiltert. Ein Leitungsrauschen ist uns nicht aufgefallen, wohl aber, dass Anrufer durch die Hörmuschel des Galaxy S7 Edge generell ein wenig dumpf klingen.

Akku-Laufzeit

Das Galaxy S7 Edge hat einen 3.600 mAh großen Akku spendiert bekommen, der damit nicht nur deutlich gegenüber dem Galaxy S6 Edge, sondern auch dem des größeren Galaxy S6 Edge Plus angewachsen ist. Tatsächlich macht sich das Mehr an Kapazität auch im Test positiv bemerkbar, bei mittlerer Helligkeit im Automatik-Modus übersteht das Galaxy S7 Edge den Tag bei intensiver Nutzung problemlos, bei moderater dürfte er auch Saft für zwei Tage liefern. Bei einem Videomarathon mit maximaler manueller Display-Helligkeit sind gut und gerne acht bis neun Stunden drin. Das Always-on-Display gesteht sich stündlich etwa 1 Prozent des Akkustands zu - hier muss jeder selbst entscheiden, ob ihm die dauerhaft eingeschaltete Uhrzeitanzeige den höheren Verbrauch wert ist, oder ob das kurze Einschalten des Bildschirms bei Bedarf nicht am Ende doch effizienter ist.

Wer die Uhrzeit dennoch stets im Blick haben möchte, für den bietet sich zumindest beim Edge-Modell der Umweg über die "Nachtuhr" an, eine schwach beleuchtete und kleine Anzeige auf dem Seitenbildschirm, für die der Nutzer ein individuelles und sich auch über den Tag erstreckendes Anzeige-Intervall vorgeben kann. Der erhoffte Langläufer ist das Galaxy S7 Edge im Test letzten Endes zwar nicht, viele Flaggschiff-Smartphones aus dem Trauerjahr 2015 stellt es aber getrost in den Schatten. Dank Samsungs Schnellladefunktion ist ein leer gesaugter Akku über die Kabelverbindung in weniger als zwei Stunden wieder aufgeladen.

Ein Patt ergibt sich bei den Lade-Standards: Beide Galaxy-S7-Modelle können drahtlos per Induktion geladen werden, setzen aber noch auf den alten Micro-USB-Stecker und USB 2.0. Der Hersteller begründet die Entscheidung gegen den verdrehsicheren Typ-C-Stecker und USB 3.0 mit der dann nicht mehr gegebenen Kompatibiltät zu eigenem Zubehör wie der Gear VR. Mittelfristig wird sich der Standard aber wohl oder übel durchsetzen, Samsungs (zu) später Umstieg ist damit unausweichlich.

Fazit

Das Galaxy S7 Edge ist ein Flaggschiff wie aus dem Bilderbuch: Schickes Design, hochwertige Verarbeitung, kompromisslose Power, sehr gute Kamera, Wasserschutz, Qi-Ladetechnik und microSD-Support. Klar, die rein äußerlichen Änderungen gegenüber dem Galaxy S6 Edge halten sich in Grenzen und wer Touchwiz verteufelt, der wird es auch mit dem neuen Topmodell von Samsung schwer haben. Dennoch haben die Koreaner mit ihrer behutsamen Modellpflege die gravierendsten Mankos des Vorgängers beseitigt und damit nicht nur ein perfektioniertes Galaxy S6 geschaffen, sondern auch ein fast perfektes Android-Smartphone. Ob sich der Mehrpreis von 100 Euro für das Edge-Modell lohnt, dessen Seitenbildschirm noch immer nicht wirklich sinnvoll erscheint, muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden - viel mehr als ein Designmerkmal ist das Edge-Display auch in diesem Jahr nicht.

Testwertung Samsung Galaxy S7 Edge
 
Handlichkeit und Design 81%
Verarbeitung 95%
Sprachqualität 93%
Akkuausdauer 94%
Ausstattung/ Leistung 92%
Kamera 91%
Internet 100%
Musik 89%
Software und Bedienung 96%
Navigation 90%
Gaming und Video 96%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
93%
Zeitwertung
(Stand 30.08.2016)
92%

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Bewertet am 06.03.2016

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Bewertung Samsung Galaxy S7 Edge
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84%
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Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 2 Bewertungen von Areamobile Lesern.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 08.03.16 20:38 chief (Advanced Handy Master)

    "Richtige Knaller sind wieder nicht unter den Edge-Funktionen, und wie auch im vergangenen Jahr drängt sich die Frage auf, ob die gebotenen Features nicht auch problemlos auf einem flachen Bildschirm umsetzbar gewesen wären."

    Was wäre den ein "Richtiger Knaller"?


    @Thema
    Es ist schon verdammt verlockend.

    Schick, edle Materialien, top Verarbeitung, die Kamera wird auch wieder ganz vorne mitspielen und dann dieser Riesen Akku.

    Nur wenn ich jetzt (nach knapp 4 Wochen) wieder mit einem neuem Gerät Zuhause antanze, gibts mächtig Ärger mit der besseren hälfte :D :D

    Auch wenn es gar nicht so teuer ist.

    *muss stark sein*

  2. 08.03.16 20:59 TONG (Advanced Member)

    @chief

    Seh ich ähnlich wie Du, nur in Bezug auf das Galaxy S7. Die diesjährige edge-Variante ist mir einfach zu groß.

    Aber stark sein lohnt sich, denn in paar Wochen ist es samsungtypisch ein ganzes Stück günstiger, was Du dann gegenüber Deiner besseren Hälfte besser "erklären" kannst.
    Bist einfach ein Schnäppchenjäger. ;-)

  3. 08.03.16 21:09 chief (Advanced Handy Master)

    Ich könnte es bei Samsung direkt für 640€ bekommen (-20%).

    Ob es in paar Wochen so schnell, so günstig bzw. günstiger wird, wage ich zu bezweifeln. Dieses Jahr scheint es besser zu laufen als letztes Jahr. Zu mindestens kommt es mir so vor, wenn ich die Meldung darum im Netz verfolge.

    Aber vielleicht hast du recht und man will HTC und Huawei ärgern, in dem man wieder ne Cashback Aktion raushaut, wenn deren Flaggschiffe kommen.

    Wobei das Edge sogar etwas schmaler ist als mein Mate S. Das würde passen bzw. mich nicht stören. Dafür hat es noch mal einen deutlich größeren Akku (1/5 mehr Kapazität).

  4. 08.03.16 21:31 foetor (Advanced Handy Profi)
    Akkutest Mal wieder der "Beste"

    @AM
    "Tatsächlich macht sich das Mehr an Kapazität auch im Test positiv bemerkbar, bei mittlerer Helligkeit im Automatik-Modus übersteht das Galaxy S7 Edge den Tag bei intensiver Nutzung problemlos, bei moderater dürfte er auch Saft für zwei Tage liefern."

    Was soll das???? Mal wieder habt ihr euch beim Akkutest übertroffen...

    @chief
    Ja habe auch 20% bekommem sprich 799-160= 639 dazu verkaufe ich noch die VR Brille für vlt 70 also 569€ ist echt OK.

    Schreibe gerade von dem Edge :-) ist echt ein top Gerät heute das erste Mal vollgeladen und hsbe noch 36% bei 3h 30min Screen On Time. Wird aber sicher noch besser!

  5. 09.03.16 06:41 Tobias24 (Youngster)

    Also ich bin bei der Größe des Edge anderer Meinung. Das Edge hat mit einem 0,5 Zoll größerem Display gerade mal ungefähr die Maße des Sony Z2, was ich noch als handlich ansehen würde.
    Die Testberichte in Deutschland sind abseits AM auch überragend (Focus, Chip,N-TV)

  6. 09.03.16 08:32 N73Willi (Handy Profi)

    Ich sehe das auch so wie foetor... Was versteht ihr den unter intensiver bzw. moderater Nutzung, was umfasst das ? Also bei intensiver Nutzung komme ich bei meinem Note 4 nicht annähernd auf 1 Tag, selbst mit manueller Helligkeit und als der Akku erst 1 Monat alt war und somit schon eingefahren, aber nicht verbraucht... Auch weiß ich nicht ob es wirklich aussage kräftig ist, wenn ihr das Gerät in euren Raunen testet und das Gerät auf Auto-Helligkeit habt... normalerweise hat man bei der Helligkeit im Automodus einen Mix... Wenn ich jetzt z.B aus meinem Labor auf die Straße gehen würde, dann würde das Note sofort so hoch fahren, dass ich der Akku Anzeige zugucken könnte... das geht dem S7E bestimmt nicht viel anders auch mit mehr Akku und anderer Effizienz...

  7. 09.03.16 12:10 dankort1

    Als begeisterter Smartphone-Kamera-Fotograf (Hobby) und G4 Besitzer würde mich ein Vergleich der beiden unter Lowlight & Nachtaufnahmen-Bedingungen sehr interessieren. Gerade in Anbetracht der Tatsache, das mittlerweile gut 350,- EUR Preisunterschied dazwischen liegen...

  8. 09.03.16 12:58 AQi6 (Newcomer)
    @Foetor

    Hi!
    Wann hast du das S7 Edge bei Samsung denn bestellt??? :)

    mWn bekommt man aufgrund des Rabattes, die VR Brille nicht dazu (lt. Chat).

    VG!

  9. 09.03.16 13:04 foetor (Advanced Handy Profi)

    @AQi6

    Habe es am 29.02 vorbestellt. Hmmm naja schauen wir mal, ich hoffe es doch dass man das bekommt :-)

  10. 09.03.16 13:25 M.a.K (Handy Master)

    @ chief,

    ich würde mich ja nicht quälen :)

    Rechne es dir doch mal aus was du für dein noch sehr junges Gerät bekommst und was ein günstiges versiegeltes S7 auf kleinanzeigen kostet, abzüglich dem erlös von der gear vr. So viel wirst du da bestimmt nicht drauf zahlen.

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