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Autor: Stefan Schomberg 10.09.2016 - 09:30 | 17

Samsung Galaxy Note 7 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • schickes Design
  • super Kamera
  • ultraschnell
  • geniale Stiftfunktionen
  • erstmals echter Iris-Scanner
  • Flops
  • kein eigenständiges Design
  • Überhitzungsgefahr (-92.0%)

Samsung Galaxy Note 7 Test: Alles andere als eine Rand-Note-iz

Das Samsung Galaxy Note 7 wird wegen Überhitzunsgefahr nie in Deutschland herauskommen. Samsung hat die Produktion des Stift-Phablets inzwischen gestoppt und ruft bereits ausgelieferte Geräte weltweit zurück. Wir hatten Gelegenheit, das Galaxy Note 7 vor dem offiziellen Release zu testen. Wie gut das Gerät ohne die Akkuprobleme gewesen wäre, lest ihr in unserem Testbericht.

Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Bevor ihr diesen Testbericht lest: Samsung hat die Produktion des Galaxy Note 7 ganz eingestellt, weil mehrere Geräte in Brand geraten sind. Als Ursache wird ein Produktionsfehler vermutet - der Akku soll zu groß für den vorhandenen Platz im Gerät sind. Betroffene Kunden, die das Note 7 bereits vom Hersteller oder einem Mobilfunkbetreiber erhalten haben, sollen ein Ersatz-Smartphone anderen Typs oder den Kaufbetrag für das Note 7 erstattet bekommen. Mehr dazu lest ihr in unserer entsprechenden Meldung. Dieser Hinweis stammt vom 11. Oktober 2016.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Das Samsung Galaxy Note 7 trägt die Designsprache des Galaxy S7 Edge mit Glasabdeckungen für Vorder- und Rückseite. Das macht das Smartphone zwar bisweilen etwas rutschig in der Hand und das edle Material bricht vergleichsweise schnell, wenn das Gerät herunterfällt, sieht aber unheimlich schick aus. Das Edge-Display mit den abgerundeten Seiten wirkt nach wie vor faszinierend, auch wenn der Mehrwert des gewölbten Bildschirmrandes begrenzt und die Rundung bisweilen sogar hinderlich ist. Das ist etwa immer dann der Fall, wenn man das Galaxy S7 Edge fest in die Hand nimmt. Denn dann kommt man schnell mit Fingern oder Handballen unbeabsichtigt seitlich auf den Touchscreen und eine weitere Eingabe ist währenddessen nicht möglich. Auf eine Erkennung solch ungewollter Berührung verzichtet Samsung nämlich leider oder sie funktioniert nicht immer zuverlässig. Apple macht das bei den iPhones und iPads besser.

Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile
Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

 

Man erkennt auf genaueren Blick: Samsung legt beim Galaxy Note 7 im Test besonderen Wert auf Symmetrie - das Galaxy Note Edge, das erste Samsung-Smartphone mit Edge-Display, hat einen nur an einer Seite gekrümmten Bildschirm. Die Symmetrie erstreckt sich beim neuen Note nicht nur auf die vordere Seite, sondern auf das ganze Phablet. Denn der Metallrahmen des Galaxy Note 7 zieht sich exakt mittig um das Gerät - beim Galaxy S7 Edge neigt er etwas Richtung Rückseite hin, wodurch die Glasoberfläche weiter um das Gerät herumgeht als beim neuen Note. Als Resultat kommt man wie beschrieben beim S7-Edge-Modell schnell ungewollt auf den Touchscreen. Beim Note 7 gibt es daher mehr Griff-Fläche, Fehlgriffe sind deutlich seltener. Dafür sieht die Doppel-Rundung des weiter gekrümmten Edge-Displays des Galaxy S7 Edge eindrucksvoller aus.

Weitere kleinere Design-Anpassungen am Galaxy Note 7 im Vergleich zum Galaxy S7 Edge sind technikbedingt: Die Sensoren über dem Touchscreen sind anders angeordnet und fallen zahlreicher aus. Unter anderem sitzt beim Galaxy Note 7 über dem Display ein Iris-Scanner - ein Novum auf einem Samsung-Smartphone, mehr dazu im Kapitel Hardware. Unten rechts wird der mitgelieferte Stylus in das Note-Phablet eingeschoben. Zum Herausziehen muss der Stift erst in den Schacht eingedrückt werden, was mit einem Klicken quittiert wird. Falsch herum wie beim Note 5 passt der S-Pen nicht ins Gehäuse des Note 7. Außerdem ist der neue Stylus etwas länger und dicker als der Pen des Note 5, wodurch er besser in der Hand liegt. Sowohl S-Pen, als auch das Smartphone-Gehäuse sind nach IP68 gegen das Eindringen von Wasser geschützt. Mit dem Stift lässt sich auch auf einem wasserbenetzten Smartphone-Display schreiben.

Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile
Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

 

Die Verarbeitung der Gehäuse-Komponenten des Galaxy Note 7 ist makellos, die Tasten sind hervorragend eingesetzt, und unbeabsichtigte Spaltmaße gibt es schlichtweg nicht. Das darf man bei einem Spitzensmartphone für über 800 Euro allerdings auch erwarten. Im Gegensatz zum ersten Test-Gerät, das wir auf einem Vorab-Event in den Händen hielten, fühlt sich das Samsung Galaxy Note 7 im Test auch nicht mehr scharfkantig an. Stattdessen sind die Übergänge in den Metallrahmen nun auch haptisch sanft und fließend. Insgesamt wirkt das Modell sehr hochwertig und liegt mit Maßen von 153,5 x 73,9 x 7,9 Millimeter und einem Gewicht von 169 Gramm grundsätzlich sehr gut in der Hand. Dabei darf man aber auch nicht vergessen, dass es aufgrund des (fast) Rundumglases bisweilen durchaus rutschig ist. Das merkt man sowohl in der Hand, als auch auf nur minimal schrägen Flächen, etwa auf dem Schreibtisch. Denn da macht sich das Gerät gern mal selbständig und folgt der Anziehungskraft - was, einmal nur kurz nicht aufgepasst, auch schnell mal auf dem Erdboden und mit gesprungenem Glas enden kann.

In Deutschland wird das Galaxy Note 7 vorerst nur in den Farben Onyx Black, Coral Blue und Titanium Silver verfügbar sein. Eine goldene Version des Stift-Phablets kommt eventuell später zu uns.

Display-Größe und -Qualität

Die Geräte der Galaxy-Note-Reihe sind für Fans großer Displays gedacht - egal, ob man das nun für die Arbeit oder doch eher zum besseren Zocken oder für Videos nutzen will. Entsprechend fällt auch das Display des Samsung Galaxy Note 7 im Test eine Nummer größer als beim Galaxy S7 Edge aus: Satte 5,7 Zoll machen klar, wer hier der Chef im Ring ist - auch wenn das Galaxy S7 Edge mit 5,5-Zoll-Touchscreen kein Leinwand-Zwerg ist. Die weiteren sichtbaren Unterschiede zwischen beiden Screens fallen gering aus, schließlich basieren beide Displays auf der Super-AMOLED-Technik mit Pentile-Matrix und liefern eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten ab. Dadurch ist der etwas größere Touchscreen des Stift-Phablets nominell weniger scharf: Hier stehen im Datenblatt nur 515 statt 534 Pixel pro Zoll (PPI). Aber das sieht man nur mit der Lupe.

Anders sieht das aus, wenn man die Auflösung in den Einstellungen auf Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel, dann 386 PPI) oder HD (1.280 x 720 Pixel, 257 PPI) reduziert. Das spart dann zwar Strom, mit Full-HD sieht die Anzeige dann aber nicht mehr ganz so gestochen scharf und in HD sogar leicht pixelig aus - zumindest, wenn man mit dem Auge sehr nah an den Screen heran geht. Die im Vergleich zu einer RGB-Matrix niedrigere Subpixel-Anzahl der Pentile-Matrix wirkt ansonsten beim direkten Blick auf das Smartphone-Display nur bis Pixel-Dichten unter etwa 300 Bildpunkten pro Zoll sichtbar unschärfer. Anders sieht das aus, wenn man das Galaxy Note 7 als Recheneinheit und Bildschirm für die ebenfalls neue Gear VR verwendet - hier sieht man immer ein leichtes Punkt-Raster.

Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Der Touchscreen des Samsung Galaxy Note 7 wirkt im Test brillant wie beim Galaxy S7 Edge. Die knackigen Farben sind eine Wucht. Wer das nicht mag, kann den Sättigungsgrad durch Presets etwas herunterschrauben. Ebenfalls unschlagbar ist der Schwarzwert des AMOLED-Displays: Schwarz ist hier richtig schwarz und wirkt nicht wie bei LCDs leicht gräulich. Das kommt auch dem Always-on-Display des Note 7 zugute, dessen Funktion im Vergleich zu den S7-Modellen in Verbindung mit dem Stylus nochmals erweitert wurde (mehr dazu im Kapitel Hardware). Einen Übergang von schwarzer Anzeige des Displays zum schwarzem Rahmen sieht man nicht. In Zahlen ausgedrückt heißt das: Der Kontrast ist wegen des hohen Umfangs nicht messbar, die Helligkeit mit knapp 380 cd/m² noch etwas höher als beim S7 Edge und damit für AMOLED richtig gut, liegt aber mit Abweichungen von 6,8 und 4,8 Delta-E etwas höher als beim Galaxy S7 Edge. Dennoch wurde der Touchscreen des Galaxy Note 7 erst kürzlich von den Experten von DisplayMate zu Recht als bestes Smartphone-Display bewertet.

System: Hardware, Software und Bedienung

Bei der Hardware des Samsung Galaxy Note 7 im Test gibt es keine Unterschiede zu den Modellen der Galaxy-S7-Reihe - Samsung legt also bei der Leistung des neuen Geräts keine Schippe drauf. Das war in er Vergangenheit auch schon anders, andererseits ist die Leistung des Exynos 8890, dessen acht Kerne bis zu 2,3 GHz leisten und von 4 GB RAM unterstützt werden, auch mehr als ausreichend. Das langt locker für alle erdenklichen Aufgaben und lässt auch 3D-Spiele absolut flüssig laufen. An anderer Stelle bietet Samsung Note-7-Käufern schon mehr. So verdoppelt der Hersteller im Vergleich mit dem S7 Edge den internen Speicher des Galaxy Note 7 im Test auf 64 GB, die zusätzlich per microSD-Karte um theoretisch bis zu 2 TB erweitert werden können. Außerdem setzt Samsung beim neuen Note erstmals auf einen USB-C-Anschluss. Bestehende Note-Nutzer müssen allerdings nicht unbedingt Typ-C-Zubehör hinzukaufen: Samsung packt einen Adapter in den Lieferumfang, damit auch bereits vorhandenes Micro-USB-Zubehör ans Note 7 passt.

Der Iris-Scanner des Galaxy Note 7

Weitere Neuerung des Galaxy Note 7 neben USB Typ C ist der Iris-Scanner, er scannt per Infrarot die Netzhaut. Das erhöht zumindest in der Theorie die Sicherheit im Vergleich zu einfachen Scans mit der Frontkamera, die nämlich nur den Bereich um die Augen mit dem zuvor gespeicherten Bild vergleichen und verbessert außerdem die Erkennungsrate gerade bei schlechtem Licht. Im Test des Galaxy Note 7 erkannte das Gerät die Augen überwiegend zuverlässig und bei ordentlichem Licht auch recht schnell. Bei schlechtem Licht dauert das aber auch gute zwei Sekunden, das macht die Anwendung nicht unbedingt praktikabler. Immer wieder muss man das Smartphone erst einmal richtig ausrichten und dabei die am oberen Bildschirmrand platzierte Augenschablone mit den echten per Frontkamera eingefangenen Augen übereinanderlegen. Da der sichtbare Ausschnitt relativ schmal ist, erkennt man die tatsächliche Ausrichtung des Gerätes nicht immer auf Anhieb. Zwar müssen die Augen nicht exakt mit der Hilfsschablone in Einklang gebracht werden, das Entsperren mit Fingerabdruck geht aber wesentlich schneller und flüssiger von der Hand.

Bei letzterem hält man einfach einen Finger drauf - außer den Scanner grob zu treffen, muss man dabei nichts beachten. Beim Iris-Scan will das Note 7 zusätzlich zum genauen "Treffen" der Augen per Kamera etwa 25 bis 30 Zentimeter gerade vor das Gesicht gehalten werden - das ist nicht nur unbequem, sondern sieht für Außenstehende auch ziemlich seltsam aus. Zudem gibt es zwei Einschränkungen: Der Irisscan per IR funktioniert nicht in direktem Sonnenlicht sowie nur teilweise bei Tragen von Brille oder (zumindest beim ersten Einrichten) Kontaktlinsen. Bei Brillen kommt es wohl darauf an, wie stark die Gläser spiegeln, Kontaktlinsen sollen im späteren Betrieb hingegen kein Problem bei der Zuverlässigkeit mehr darstellen.

Eine Gefährdung für die Augen schließt Samsung übrigens aus. Das Phablet erkennt selbständig, falls das Gerät zu nah vor die Augen gehalten wird, und deaktiviert dann den Scan. Gerade zu Anfang ist der Iris-Scanner insgesamt aber nicht übermäßig intuitiv zu verwenden. Das legt sich zwar mit den ersten Versuchen, aus meiner Sicht bleibt er aber auch dann unpraktisch. Zumindest zum Entsperren des Smartphones. Allerdings kann man dank des neuen Secure-Folder-Features der Sicherheits-Software Knox auch einzelne Ordner verschlüsseln und per Augen-Scan zugänglich machen. Da das deutlich seltener als das Entsperren des Phablets gebraucht wird, erscheint das eher sinnvoll. Da bekommt der Ausdruck "etwas wie seinen Augapfel hüten" gleich eine ganz andere Bedeutung. Der Iris-Scanner kann aber auch parallel zum Fingerabdrucksensor genutzt werden, so dass man selbst entscheiden kann, was man gerade nutzen möchte. So habe ich es im Test auch gehalten und den Iris-Scan außer zum Ausprobieren kaum genutzt.


Samsung Galaxy Note 4
Samsung Galaxy Note 5
Samsung Galaxy Note 7
Größe
153,5 x 78,6 x 8,5 mm
153,2 x 76,1 x 7,6 mm
153,5 x 73,9 x 7,9 mm
Gewicht
176 Gramm
171 Gramm
169 Gramm
Display
5,7 Zoll, 2.560 x 1.440 Pixel 5,7 Zoll, 2.560 x 1.440 Pixel 5,7 Zoll, 2.560 x 1.440 Pixel
Chipsatz
Snapdragon 805
Exynos 7420
Exynos 8890
GPU
Adreno 420
Mali-T760
Mali-T880 MP12
RAM
3 GB
4 GB
4 GB
int. Speicher
32 GB
64 GB
64 GB
microSD
ja
nein
ja
Kameras
16/3,7 MP
16/5 MP
12/5 MP
Akku
3.320 mAh
3.000 mAh
3.500 mAh
Preis (UVP)
749 Euro
799 Euro
849 Euro

An Konnektivität liefert das Samsung Galaxy Note 7 natürlich alles, was geht: A-GPS, Bluetooth 4.2, NFC und WLAN ac sowie UMTS mit HSPA+ bis 42,2 MBit/s und LTE Cat-12 mit bis zu 600 MBit/s im Downstream.

Neue Software für Stylus und Smartphone

Unter der Touchwiz-Nutzeroberfläche von Samsung liegt Android 6.0.1, ein Update auf Android 7.0 Nougat ist aber schon versprochen. Das UI wirkt im ersten Test weniger bunt, übersichtlicher und somit reifer. Dennoch wurde der Funktionsumfang nicht reduziert. Bestes Beispiel ist hier das Hauptmenü, das beim Note 7 noch weiter entschlackt wurde, aber am Ende oftmals passende Vorschläge macht, was man noch suchen könnte. Auch eine Option, bei der man gesuchte Funktionen einfach per Text eingeben kann, ist bisweilen sehr hilfreich. Schließlich weicht die Anordnung von Inhalten bei Samsung teils doch recht stark von anderen Anbietern ab.

Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile
Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 ...

... und S-Pen in Aktion | (c) Areamobile

 

Unverändert beibehalten wurde hingegen die Edge UX genannte Zusatzfunktion des Edge-Displays, mit der etwa besonders wichtige Telefonkontakte oder Apps am Rand des Touchscreens abgelegt werden können. Das Stiftmenü, das automatisch gestartet wird, sobald der Stylus aus dem Gehäuse gezogen wird, wurde hingegen fast komplett umgekrempelt. So findet man nun nicht mehr die bisher bekannten Features wie Scrapbook & Co., sondern diese Features sind nun unter dem Oberbegriff Create Note zusammengefasst - hier kann jetzt also gemalt und geschrieben werden, zudem lassen sich hier GIFs aus Videos, etwa von Youtube, oder Notizen mit eingefügten Bildern erstellen und verschicken (Smart Select).

Weitere neue Funktionen neben Smart Select, mit der einzelne Bereiche des dargestellten Inhaltes ausgeschnitten und wie beschrieben auch als GIF umgewandelt werden können, sind Screen Write, mit dem ein kompletter Screenshot erstellt und anschließend bearbeitet werden kann, sowie Translate. Damit muss der Nutzer anschließend nur mit dem Stylus über ein zu übersetzendes Wort hovern, und das entsprechende Wort wird übersetzt. Samsung greift dabei auf Google Translate zurück, die Sprache kann frei gewählt werden. Zudem ermöglicht Glance, aktuelle Apps wie bei Youtube zu einem Minifenster zu verkleinern. Magnify erlaubt, den Stylus als Lupe mit frei wählbarer Vergrößerungsleistung einsetzen zu können. Außerdem darf das Air Command genannte S-Pen-Menü auch frei angepasst werden. Dafür stehen als Schnellzugriff alle installierten Apps zur Verfügung, bis zu sechs Schnellzugriffe lassen sich hier insgesamt ablegen.

Wer auf dem Lockscreen den Stylus aus dem Gehäuse des Phablets entfernt, kann direkt auf den Homescreen schreiben und die Nachricht so als Always-on-Hintergrund pinnen. So kann man etwa seinen Einkaufszettel ständig einsehen, ohne das Smartphone aus dem Standby aufwecken zu müssen. Wieder entfernen lassen sich diese Dauer-Notizen, indem man mit dem Finger doppelt auf das Löschen-Icon auf dem Lockscreen tippt. Die bereits bekannte Always-on-Funktionalität gibt es auch weiterhin, sie wurde  leicht erweitert. So werden jetzt beispielsweise auch Whatsapp-Nachrichten dort angezeigt.

Samsung Galaxy Note 7 live in London | (c) Areamobile

Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Kamera

Bei der Kamera des Samsung Galaxy Note 7 im Test macht der Hersteller keine Experimente, er setzt auf das gleiche Duo mit 12 Megapixel bzw. 5 Megapixel und je einer Offenblende von f/1.7 wie bei den S7-Modellen. Außerdem mit an Bord: ein optischer Bildstabilisator, eine Brennweite von 26 Millimetern und entweder ein Sony- (IMX260) oder ein Isocell-Sensor von Samsung. Entsprechend fallen Fotos und Videos genau so gut aus wie bei den S7-Modellen und bei denen darf man mit Fug und Recht von der Kamera-Referenz der Highend-Modelle sprechen. Das gilt auch und vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen. Dank der Dual-Pixel-Technologie, die auch Canon in seinen professionellen DSLR-Kameras verwendet, werden nicht nur knapp fünf Prozent der Pixel für den Phase-Detection-Autofokus verwendet, sondern alle. Als Resultat ist der Autofokus selbst bei schlechtem Licht meist schneller als bei der Konkurrenz und sitzt normalerweise auch sehr gut.

Originalaufnahme Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile
Originalaufnahme Apple iPhone 6S Plus | (c) Areamobile
Originalaufnahme Lenovo Moto 4G Plus | (c) Areamobile

Originalaufnahme Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Originalaufnahme Apple iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Originalaufnahme Lenovo Moto 4G Plus | (c) Areamobile

 

Eine kleine Einschränkung gibt es in Bezug auf die Fotoqualität im Automatikmodus und auch im HDR-Modus. Beides funktioniert zwar normalerweise sehr gut, gerade bei schlechtem Licht oder schwierigen Lichtverhältnissen war ich im Test erstaunt, dass etwa ein iPhone 6S Plus konstantere und damit bessere Ergebnisse lieferte. Selbst ein Lenovo Moto G4 Plus , das wesentlich günstiger ist, ist teilweise nicht weit von der Fotoqualität des Note 7 entfernt, hin und wieder vielleicht sogar besser. Das Moto 4G Plus gehört aber derzeit auch zur Kamera-Referenz im Mittelklassebereich. Solche Ausrutscher  lassen sich aber beim Note 7 durch den manuellen Profimodus schnell wieder korrigieren. Hier kann man Parameter wie die ISO-Werte (bis runter auf ISO 50) oder Verschlusszeiten (bis zu 10 Sekunden) einstellen, wodurch spektakuläre Aufnahmen möglich sind, die mancher einem Smartphone auch im Jahr 2016 noch nicht unbedingt zugetraut hätte. Alle bekannten Features wie Zeitraffer, Zeitlupe, Motion-Fotos und -Panoramas gibt es natürlich auch weiterhin.

Originalaufnahme Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile
Originalaufnahme Apple iPhone 6S Plus | (c) Areamobile
Originalaufnahme Lenovo Moto 4G Plus | (c) Areamobile

Originalaufnahme Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Originalaufnahme Apple iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Originalaufnahme Lenovo Moto 4G Plus | (c) Areamobile

 
Originalaufnahme Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile
Originalaufnahme Apple iPhone 6S Plus | (c) Areamobile
Originalaufnahme Lenovo Moto 4G Plus | (c) Areamobile

Originalaufnahme Samsung Galaxy Note 7 | (c) Areamobile

Originalaufnahme Apple iPhone 6S Plus | (c) Areamobile

Originalaufnahme Lenovo Moto 4G Plus | (c) Areamobile

 

Die Bildqualität - bezogen auf den Automatikmodus - zeugt normalerweise trotz allem insgesamt von sehr hoher Bildschärfe und hohem Detailreichtum, fast immer wird auch die Bilddynamik sehr stimmig gewählt. Farben werden auf dem Super-AMOLED-Display je nach Einstellung deutlich intensiver dargestellt, als sie auf den Aufnahmen tatsächlich sind. Hier herrscht eine zwar klar gesättigte, aber noch realistische Wiedergabe vor.

Auch die Front-Cam bietet eine f/1.7-Blende, so dass die 5 Megapixel auch bei schlechterem Licht noch überraschend gute Selfies erlauben. Beeindruckend sind auch Videos mit der Hauptkamera, die dank 4K-Aufnahme eine hohe Bildschärfe erlauben und dabei noch überraschend ruhig und stabil sind. Der Ton geht für ein Smartphone dabei in Ordnung, klingt aber wie gewohnt eher etwas dünn. Das liegt nicht nur an dem einzelnen Lautsprecher, der insgesamt zwar einen halbwegs ausgeglichen Sound liefert, aber schnell verdeckt wird. Beim Note 8 wünschen wir uns daher Stereo-Lautsprecher.

Gesprächsqualität und Akku-Laufzeit

Die Sprachqualität des Samsung Galaxy Note 7 im Test orientiert sich wenig überraschend wie schon die Kamera am Galaxy S7 (Edge), entsprechend kann sie überzeugen. Leitungsrauschen ist mit dem Gerät kein Thema, die Verständigung ist zu jeder Zeit klar, deutlich und ausreichend laut, wenn auch nicht immer ganz natürlich. Gelegentlich hört der Teilnehmer am anderen Ende der Leitung kurze Fetzen von Umgebungsgeräuschen, die Unterdrückung funktioniert insgesamt aber sonst sehr gut. Gleiches gilt für das Telefonieren über den Lautsprecher des Galaxy S7, der mit einem Knopfdruck sogar noch in einen extra lauten Modus geschaltet werden kann. Dass beim Freisprechen mehr Hall zu hören ist als beim normalen Telefonieren, lässt sich kaum vermeiden.

Im Hands-on hatte uns die Frage nach dem Akku noch Sorgen bereitet, schließlich verfügt das Samsung Galaxy S7 Edge mit seinem 5,5 Zoll großen Display über einen Akku mit 3.600 mAh, während es beim neuen Note 7 im Test trotz 0,2 Zoll größerem Touchscreen und ansonsten nahezu identischer Technik hingegen nur 3.500 mAh sind. Grund dürfte dafür der im Gehäuse versenkbare Stylus bei ansonsten kaum größeren Ausmaßen des Gerätes ein. Tatsächlich waren die Sorgen unbegründet. Einerseits geht schon bei den S7-Modellen die Akkulaufzeit absolut in Ordnung, außerdem konnte auch das Note 7 im Alltagstest voll überzeugen. In unserem Dauer-Videotest bei maximaler Helligkeit des Displays etwa hielt es mit 7:18 Stunden sehr gut (wenn auch schlechter als die S7-Modelle) durch und erwies sich bei normaler Nutzung als 2-Tage-Dauerläufer. Selbst bei zwischenzeitlichem Zocken ist es immer noch als für einen vollen Tag gut.

Positiv machen sich auch die Schnelladefunktion und die Möglichkeit, kabellos zu laden, bemerkbar. So ist das Gerät im Schnitt nach kaum 1,5 Stunden wieder voll, per Induktion geht das naturgemäß langsamer, nachts ist das aber egal. Hier überwiegt der Komfortgewinn. Eine Wechseloption bietet das Note 7 beim Thema Akku nicht. Dabei hätte das sicherlich Samsungs Probleme mit dem Akku des Note 7 im Test wesentlich vereinfacht. Denn dann hätten die Akkus der entsprechenden Charge, die bei einigen Nutzern in Flammen aufgegangen sind, problemlos getauscht werden können. So bleibt nur der Weg über das Note-7-Austauschprogramm ab dem 19. September.

Fazit

Das Samsung Galaxy Note 7 ist in jeder Hinsicht Spitzenklasse. Dennoch hinterlässt es im Test einen leicht zwiespältigen Eindruck. Einerseits ist es definitiv noch besser als das Galaxy S7 Edge mit größerem Display, doppelt so großem internen Speicher, einem Iris-Scanner, dem S-Pen und schnellerem LTE. Andererseits ist es aber eben auch "nur" ein leicht verbessertes S7 Edge, bei dem der Akku nominell schwächer geworden ist und die Display-Rundungen weniger ausgeprägt sind. Ohnehin stellt sich die Frage, ob das abgerundete Display mit einem Stift überhaupt sein muss oder damit nicht vielleicht sogar eher störend wirkt. Zumal wirklich sinnvolle Funktionen wie der virtuelle Kameraauslöser beim Note Edge schon lange nicht mehr existieren. Auch die Frage nach dem Mehrwert des Iris-Scanners ist berechtigt und die Eigenständigkeit früherer Note-Modelle, die mit komplett eigenem Design daherkamen, besteht auch nicht mehr.

Trotzdem: Alles in Allem ist das Samsung Galaxy Note 7 ein richtig gutes Note-Modell, das alle Schwächen des Vorgängers beseitigt. Aber es räumt eben nicht alle Zweifel restlos aus. Ist das Phablet dennoch wie früher das Nonplusultra auf dem Markt? Das kommt wohl auf die Perspektive an. Wer unbedingt einen Stift haben will, der kommt ohnehin nicht um das Galaxy Note 7 herum, da andere Modelle zwar einen Stylus bieten, nicht aber die ausgeklügelte Software von Samsung. Wer das Beste um jeden Preis haben will, wohl auch nicht. Bei einem Kaufpreis von 849 Euro (UVP) werden aber sicherlich nicht wenige lieber zum inzwischen schon für unter 550 Euro zu bekommenden S7 Edge greifen und genau so zufrieden sein - so groß ist der Unterschied zwischen den beiden Modellen ja auch nicht.

UPDATE 10.10.2016: Wegen der anhaltenden Probleme mit selbstentzündenden Akkus raten wir derzeit dazu, vorerst von einem Kauf abzusehen und die weiteren Geschehnisse abzuwarten, bis Samsung fehlerfreie Note-7-Modelle zusichern kann.

Nur ein besseres S7 Edge? Nein, das Note 7 ist mehr als das. Sicherlich ist der Iris-Scanner nicht kaufentscheidend, aber er zeigt eindrucksvoll, wer der Marktführer ist: Samsung. Das Gesamtpaket ist absolut überzeugend und aktuell nicht zu schlagen.

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 03.08.16 09:26 Marketinghoschi (Expert Handy Profi)

    da EDGE display wird es nur anfälliger gegen Stöße und andere Beschädigungen machen. Leider kommt das Note 7 nicht mit normalem Display. Somit nicht sonderlich interessant für mich.

  2. 04.08.16 08:41 Delphinmann (Newcomer)
    Das beste Note bis jetzt war..

    immer noch das Note 2. Ich habe jetzt das Note 4, bin aber auf Grund von Marshmellow und Überhitzung bei Navigation nicht zufrieden. Das neue Note ist für mich überhaupt kein Anreiz. Kein Wechselakku...geht gar nicht. Nach 500-700 Ladezyklen ist es für die Tonne. Der Punkt Wechselakku müßte viel mehr in Tests einen Schwerpunkt finden. Ich will doch nicht jedes 1-2. Jahr mir ein neues Smartphone für zig 100er kaufen.

  3. 10.09.16 09:48 SiddiusBlack (Handy Profi)
    Akku?!

    Ich les immer nur positives über den Akku des Notes und vom Edge 7.

    Kann mir einer erklären warum ich mit meinem S7 Edge von morgens 100% Abends runter auf unter 20% komme mit folgenden werten von z.b. gestern:

    Telefonieren: 2 Stunden und 57min (davon 2 Stunden über BT Headset welches nur während des telefonierens aktiv ist).
    Display an: 1 Stunde und 29min zum surfen, Mails checken und Nachrichten schreiben über Telegram auf ca. 1/3 der max Helligkeit?!

    Keine Fotos geschossen, keine Videos gedreht, kein Spiel gespielt. Zu 90% nur im Wlan. Lediglich ein 45minütiges Laufworkout mit GPS Aufzeichnung habe ich absolviert.

    Wie kann das sein das der Akku so schnell in die Knie geht? Das Gerät habe ich jetzt seit knapp 6 Wochen...bei exakt selber Nutzung mit den selben Apps kam ich mit dem iPhone 6S Plus 2 Tage hin und hatte am 2ten Abend meistens noch ca. 15 bis 20% Akku...

  4. 10.09.16 11:42 mkk (Gast)

    @SiddiusBlack

    Sollten deine Angaben wirklich der Wahrheit entsprechen: ab zum Service mit dem Gerät und umtauschen!

    Das ist absolut nicht normal. Mit deinen Angaben zur Verwendung komme ich mit meinem S7 Edge auf zwei Tage oder sogar mehr.

  5. 10.09.16 12:40 Mattimat

    @Delphinmann

    Also die meisten Leute haben Smartphones aus diesen Preissegment im Vertrag und somit können sie sich jedes zweite oder eine Jahr ein neues ''nehmen'' von daher verstehe ich die Aufregung nicht so ganz (Ja wir werden auch dazu gezwungen durch die geplante Geplante Obsoleszenz Immer ein neues Gerät zu kaufen). Naja früher hat areamobile für nicht wechsebare Akkus Punkte abgezogen was meiner Meinung nach eher Schwachsinn war.

  6. 10.09.16 14:50 SiddiusBlack (Handy Profi)

    @mkk
    Ja die entsprechen der Wahrheit. Was ich aber vergessen habe: Ich habe eine Gear S2 und die ist in Dauerverbindung via Bluetooth mit dem S7 Edge. Aber bei dem iPhone 6S Plus hatte ich auch eine Apple Watch was nach Kauf der Apple Watch in keinster Weise Einfluss auf den Akkuverbrauch des iPhone S6 Plus hatte, von daher sollte das eigentlich kein Problem sein da Bluetooth ja auch, so die Berichte, kaum bis extrem wenig Akku benötigt.

  7. 10.09.16 16:46 Arminator (Advanced Handy Profi)

    Also kein eigenständiges Design als negativ kritikpunkt kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich fände das nur anstößig wenn sie sich bei der Konkurenz bedienen würden, aber im vorliegenden Fall verfeinern sie ja lediglich das zuvor hervorragend rezipierten Design des S7.

    Ich find es jedenfalls vernünftig und richtig von Samsung dass sie da nicht groß herumexperimentieren um auf teufel komm raus anders zu sein, sondern versuchen gutes zu verbessern.

    Zeigt aber irgendwie wie außergewöhnlich gut das Gerät geworden ist, wann so etwas als kritik übrig bleibt.

    Für mich bleibt der Hauptkritikpunkt jedenfalls der Preis.

  8. 10.09.16 17:51 CaptainBmerica (Newcomer)

    Bei den Flops fehlt eindeutig der Preis!!!

  9. 11.09.16 09:00 oeko_landmann (Newcomer)

    Der Iris-scanner zeigt was? Haben die deutlich älteren Microsoft-Lumias doch auch schon, oder irre ich da?
    Eine Leistungsschau ist das Note sicher, aber Mehrwert für den Nutzer kann ich kaum erkennen, außer das high-tech Spaß machen darf ;-)
    LG
    Jörg

  10. 11.09.16 11:37 TONG (Gesperrt)

    @CaptainBmerica

    Ich glaube, dass Du zu heiß geduscht hast! Auch wenn ich kein potentieller Galaxy Noze 7-Käufer bin, so gehört es, meiner Meinung nach, optisch und vor allem technisch, was man derzeit bekommen kann...besonders mit dem genialen S-Pen. Und das hat eben seinen Preis.

    Das neue 7 Plus mit NUR 32 GB internen und NICHT erweiterbaren Speicher und eher älterer Technik (außer Prozessor und VIELLEICHT Kamera) kostet wahnwitzige 899 EUR.
    Möchtest Du es, wie ein Galaxy Note 7, als Blickfang haben, dann musst dieses in Diamantschwarz nehmen und vollkommen abgehobene 1.009 EUR zahlen.
    Damit hast Du zwar den doppelten Speicher aber den kannst Du beim Samsung ohne Probleme günstig erweitern!

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