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Autor: Stefan Schomberg 03.08.2017 - 18:00 | 3

TP-LINK Neffos X1 Max Testbericht

Testüberblick TP-LINK Neffos X1 Max

  1. Design, Verarbeitung, Display, Hard- und Software
  2. Kamera, Akkulaufzeit, Gesprächsqualität und Fazit
  3. 3 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Insgesamt schickes Metallgehäuse
  • Tolles Display
  • Vergleichsweise viel Speicher
  • Kamera und Bediengeschwindigkeit gut
  • Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Flops
  • Design etwas einfallslos

Neffos X1 Max Test: Dieses 220-Euro-Smartphone ist ein Geheimtipp!

Gelungene Vorstellung des Router-Herstellers TP-Link: Das Neffos X1 Max macht als Modell der unteren Mittelklasse im Test eine gute Figur - optisch und technisch. Da kann der Hersteller sich auch seine übertriebenen Werbeaussagen sparen.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Der erste Eindruck, wenn man das Neffos X1 Max im Test in die Hand nimmt: Kenne ich, habe ich schon mal gesehen. Das Design des Smartphones vom Router-Hersteller ist zwar schick, gleicht aber dem der Modelle von anderen chinesischen Anbietern wie Coolpad, Gigaset oder ZTE. Das Unibody-Gehäuse aus Metall wird zu den Rändern hin flacher, dadurch wirkt das Smartphone von der Seite aus betrachtet sehr flach und schnittig - ziemlich geschickt! Und dank der Rundungen der Rückseite liegt das Neffos X1 Max angenehm in der Hand. Auf den zweiten Blick fallen aber auch kleine Schönheitsfehler auf, die vor allem dem Verkaufspreis des Geräts von unter 250 Euro geschuldet sein dürften.

TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
Im Test: TP-Link Neffos X1 Max

Etwa die Kunststoffkappen am oberen und unteren Ende der Rückseite: Sie dienen dem besseren Empfang der Funkmodule im Neffos X1 Max, sehen aber nicht gerade schick aus, denn sie unterscheiden sich etwas im Farbton vom Metallgehäuse. Die Verarbeitung der Komponenten ist zwar insgesamt sehr ordentlich, aber nicht perfekt: Kleine Ungenauigkeiten, auch bei den besagten Kunststoffkappen, sind an mehreren Stellen zu erkennen.

TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
TP-Link Neffos X1 Max Front ...
TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
... und Rückseite

Die Farbgebung ist sicherlich Geschmackssache: Unser Testgerät ist vorne weiß und hinten sowie an den Seiten Champagner-Gold. Störend sind da eher die unter dem Display befindlichen Sensortasten, die nicht beschriftet und nicht beleuchtet sind. Deshalb müssen unerfahrene Nutzer sich erst einmal merken, wo welche Funktion liegt. Immerhin lassen sich die beiden seitlichen Tasten in den Einstellungen vertauschen - ja nachdem, ob man links lieber die Zurückfunktion haben oder lieber die Hintergrund-Apps aufrufen können möchte. Eine Besonderheit ist die spezielle Stummschalt-Taste - praktisch.

TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
"Dünnstes Smartphone"? Warum nicht gleich die Dicke des SIM-Kartenschlittens für so eine Aussage heranziehen?

Den Passus "mit nur 2,75 Millimetern an der schmalsten Seite des Außengehäuses gehört das Neffos X1 Max zu den dünnsten Smartphones der Welt" sollte TP-Link auf der eigenen Homepage schleunigst löschen: Das ist mehr als Augenwischerei - vorsichtig ausgedrückt. Insgesamt misst das Gerät nämlich in etwa 8 Millimeter. Solche Tricksereien haben nicht erst seit dem grassierenden Diesel-Skandal einen mehr als faden Beigeschmack!

Display-Größe und -Qualität

TP-Link verwendet beim Neffos X1 Max ein 5,5 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel), das bringt mehr als 400 Pixel pro Zoll und eine entsprechend scharfe Darstellung. Außerdem weist der Hersteller auf seiner Internet-Seite extra darauf hin, dass der Screen dank In-Cell-Technologie 0,2 Millimeer dünner als bei der der Konkurrenz ist. Im Alltagsbetrieb dürfte das aber wohl keinen spürbaren Unterschied ergeben.

TP-Link Neffos X1 Max im Displaytest | (c) Areamobile
TP-Link Neffos X1 Max im Farbtest
TP-Link Neffos X1 Max im Displaytest | (c) Areamobile
TP-Link Neffos X1 Max im CIE-Displaytest

Stattdessen punktet das X1 Max mit 2,5D-Gorilla-Glas und guten Messwerten. Sowohl Kontraste als auch Helligkeit sind überraschend hoch, die Bildwiedergabe ist auch tatsächlich sehr intensiv. Das geht offenbar leicht zu Lasten der Darstellungsgenauigkeit bei Grautönen, die Farbgenauigkeit ist hingegen ziemlich hoch. Auch die Blickwinkelstabilität kann sich sehen lassen, die bei den meisten Smartphones auftretenden Abschattungen mit zunehmend flachem Winkel sind nur leicht ausgeprägt. Nur, wenn man von der Fußseite des Smartphones aus schaut, fällt die Verdunklung sichtbar stärker aus. Insgesamt ist der Screen des Neffos X1 Max im Test aber richtig gut.

TP-Link Neffos X1 Max im Displaytest | (c) Areamobile
TP-Link Neffos X1 Max im Grautreppentest

System: Hardware, Software und Bedienung

Als Antrieb dient dem Neffos X1 Max ein Helio P10 (MT6755) von Mediatek. Vier der acht Kerne sind bis auf 2 GHz getaktet, die anderen vier auf bis zu 1,2 GHz. Als GPU dient eine ARM Mali T860 MP2 mit 728 MHz, je nach Version stehen 3 GB RAM oder 4 GB RAM zur Verfügung. Multitasking funktioniert damit problemlos. Vom RAM ist auch der interne Speicher abhängig: Die Version mit 3 GB RAM bietet 32 GB, die Version mit 4 GB RAM sogar 64 GB. Das ist eine ganze Menge im Übergangsbereich von Einsteiger zu Mittelklasse - selbst das Topsmartphone LG G6 bietet nur 32 GB internen Speicher. Dort, aber auch bei den Neffos-Modellen, ist der auch per microSD-Speicherkarte erweiterbar. Beim Neffos X1 Max im Test entfällt dann aber die Möglichkeit, eine zweite SIM zu verwenden: Das Smartphone verfügt über einen Hybridschacht.

TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
Tastatur
TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
Homescreen ohne App-Drawer

Ansonsten bietet das Neffos X1 Max alles, was ein modernes Smartphone haben sollte: LTE mit bis zu 150 MBit/s im Download, HSPA+ mit 42 MBit/s, WLAN n für den Zugang ins Heimnetzwerk, GPS- und Glonass-Unterstützung zur Standortbestimmung sowie diverse Sensoren bis hin zu einem schnellen Fingerabdrucksensor auf der Rückseite. Der lernt nach Angaben des Herstellers auch kontinuierlich hinzu und wird so immer zuverlässiger bei der Erkennung. Im Test machte er von Beginn an eine ziemlich gute Figur. Das gilt auch für die Gesamtleistung des Smartphones während der Nutzung. Die kann natürlich in Benchmarks nicht mit Spitzengeräten mithalten, im Alltagseinsatz reicht sie aber für flüssige Bedienung ohne Ruckler, und auch die meisten Spiele lassen sich ohne Einschränkung spielen.

TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
Android 7 und aktuelles Sicherheits-Patch
TP-Link Neffos X1 Max | (c) Areamobile
Browser

Auf unserem Testgerät ist Android 7.0 bereits installiert, außerdem stammt das Sicherheits-Update vom Juli des Jahres - das ist in der Preisklasse um 200 Euro vorbildlich. Bloatware gibt es trotz NFUI 2.0.0 nicht, Neffos orientiert sich weitestgehend am Google-Standard.

Detailseiten zum Testbericht
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 04.08.17 01:46 Antiappler (Handy Profi)

    Ich glaube, dass die Überschrift mit Geheimtipp recht passend gewählt ist. Das Gerät wird weiter "geheim" bleiben.

    Die Leute wollen Apple, Samsung und Huawei, aber doch nicht so eine unbekannte Marke.

    Die Mehrheit der Käufer liest keine IT-Magazine und wird deshalb auch weiterhin nichts von der Firma oder dem Gerät wissen.
    Egal wie gut es ist.

  2. 04.08.17 09:21 Marketinghoschi (Expert Handy Profi)

    wirklich nur in Gold. Was für eine Schnapsidee...

  3. 04.08.17 09:46 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    "Die Mehrheit der Käufer liest keine IT-Magazine und wird deshalb auch weiterhin nichts von der Firma oder dem Gerät wissen.
    Egal wie gut es ist."

    ==> Das trifft natürlich ebenso zu auf Prozessortypen und -takte, Pixeldichte sowie viele andere "Schulhofquartettkriterien" und ist damit im Kern genau das, was @bocadillo, ich und einige andere hier schon seit langem immer wieder sagen.

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