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Autor: Björn Brodersen 23.04.2017 - 10:00 | 15

LeEco Le Pro 3 Testbericht

Testüberblick LeEco Le Pro 3

  1. Anmutung, Display, Hardware, Software
  2. Kamera, Konnektivität, Akku-Laufzeit
  3. Das Fazit im Test des LeEco Le Pro 3
  4. 15 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Hochwertiges Design
  • Starke Prozessorleistung
  • Lange Akkulaufzeit
  • Gute Kamera
  • Flops
  • ROM auf Basis alten Androids
  • Keine Unterstützung von LTE-800 (-1.0%)
  • Kein microSD-Support
  • Breite Balken um Display-Anzeige

LeEco Le Pro 3: Test des Schnäppchen-Boliden aus China

Superleistung zum Spottpreis bietet das Android-Smartphone Le Pro 3 des Herstellers LeEco. Technisch vergleichbare Konkurrenzgeräte wie das LG G6 oder das HTC U Ultra lässt der Schnäppchen-Bolide in Benchmarks hinter sich. Doch im Test zeigt das nur über einige Online-Shops erhältliche Smartphone auch unerwartete Schwächen.

Erster Teil: Anmutung, Display, Hardware, Software

Das LeEco Le Pro 3 (LEX720) ist ein mit Android laufendes Highend-Smartphone aus China. In Ladengeschäften in Deutschland ist es nicht zu finden. Es kann aber über im Ausland betriebene Online-Shops für Preise ab 270 Euro bestellt werden. Schickt der Shop-Betreiber das Smartphone aus einem außerhalb der EU liegenden Warenlager zu, kommt zu den Versandkosten noch Einfuhrumsatzsteuer hinzu. Der Benchmark-Betreiber Antutu listet in einem Performance-Ranking das LeEco Le Pro 3 als eines der zehn stärksten Smartphone-Modelle des vergangenen Jahres. Der im vergangenen September vorgestellte Highend-Bolide aus China muss sich bei den durchschnittlichen Testergebnissen nur dem iPhone 7 (Plus) und dem OnePlus 3T geschlagen geben, während es beispielsweise das Samsung Galaxy S7 (Edge) gar nicht in die Top 10 von Antutu schafft.

Dass es das Le Pro 3 so wie die anderen LeEco-Smartphones so vergleichweise günstig zu kaufen gibt, hat seinen Grund: So wie Amazon sieht der chinesische Hersteller, der mittlerweile auch auf dem US-amerikanischen Markt angreift, weniger das Hardware-Geschäft, sondern mehr den Verkauf von digitalem Content als Kerngeschäft. Die Smartphones und Fernseher der Marke sollen den Kunden den Zugang zu den Inhalten verschaffen.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Dass das LeEco Le Pro 3 den teuren Premium-Smartphones der etablierten Marken Konkurrenz machen soll, zeigt sich schon am Äußeren des Geräts. Das China-Phone kommt in einem 175 Gramm schweren und 7,5 Millimeter dicken Unibody-Gehäuse aus Aluminium mit doppelter Schliffkante an den Seiten daher. Die Display-Einheit ist sauber in den Metallmantel eingesetzt, Spaltmaße gibt es keine an dem Gerät. Dennoch bleiben vereinzelt Staubkörner am Rand des Bildschirmglases kleben. Die Rückseite des Metallgehäuses ist an allen vier Randbereichen leicht gewölbt und zeigt an der Oberfläche einen dezenten Bürsteneffekt, die Kameraeinheit hebt sich minimal von der umliegenden Fläche ab. Das auf dem Rücken liegende Smartphone wackelt aber nicht auf ebenen Flächen, weil die Kameraeinheit recht breit ist.

LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile

LeEco Le Pro 3 | (c) Areamobile

Der gerundete Fingerabdrucksensor ist dagegen etwas tiefer gelegt und lässt sich so auch ohne Hingucken sicher mit dem Finger ertasten. Hierbei handelt es sich um einen kapazitiven Scanner, nicht um einen von LeEco schon in andere Geräte eingebauten Sense-ID-Sensor von Qualcomm. Er kann zum Entsperren des Smartphones oder zum Starten von Apps eingesetzt werden, dient bei entsprechender Einstellung aber auch als Kameraauslöser. Beim Fotografieren ist es egal, mit welchem Finger man auf die Scanner-Fläche tippt.

LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile
LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile
LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile

Rückseite mit dezentem Bürsteneffekt

Kleiner Makel: Kerbe zwischen Seitentasten

Zwei Lochreihen, ein USB-C-Anschluss

 

Die seitlichen Power- und Lautstärketasten haben einen knackigen Druckpunkt, der SIM-Kartenschlitten sitzt auf anderen Seite fest in seinem Einschub. Auf der Vorderseite des Le Pro 3 gibt es keine mechanische Taste, sondern unterhalb des Bildschirms nur drei kapazitive Sensortasten mit Android-typischer Belegung, die sich beim Drüberstreichen oder Drücken erleuchten. Der USB-C-Anschluss an der Unterkante des Geräts, der auch als Audioausgang dient, wird von zwei Lochreihen eingerahmt. Ob sitzen ein Mikrofon und ein Infrarotsender zur Nutzung des Smartphones als Fernbedienung für kompatible Fernseher.

LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile

Kapazitive Sensortasten unter dem Display

Das Smartphone im Test mutet hochwertig an, die Verarbeitung der Komponenten ist tadellos. Den guten Eindruck schmälern nur die vielen Fingerabdrücke und Fettspuren, die sich bei Benutzung des Le Pro 3 schnell auf der Oberfläche des Metallmantels zeigen sowie die Kerbe im Rahmen zwischen Power- und Lautstärketaste - ein kleiner, aber sichtbarer Makel, den der Hersteller offenbar bewusst hinnimmt, um sich den Einbauen der Seitentasten zu erleichtern.

Display-Größe und -Qualität

Das 5,5 Zoll große IPS-Display bietet die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel und eine Schärfe von 401 Bildpunkten pro Zoll. Der schwarze Rahmen um die Anzeigefläche wird erst bei eingeschaltetem Bildschirm richtig sichtbar. Dann zeigt sich: Schmal ist dieser nicht gerade, für ein neues Highend-Smartphone sogar unverschämt breit. Was dagegen richtig gut aussieht: Bei dem In-Cell-Display liegt die Anzeige scheinbar direkt unter dem kratzfesten Bildschirmglas (Corning Gorilla Glass 3), aus schrägen Blickwinkeln dunkelt sie sich nur minimal ab. Die Farbtemperatur des Bildschirms lässt sich anhand von vier vorgegebenen Profilen auf wärmere, kältere, kräftigere oder blassere Töne anpassen.

LeEco LePro 3 im Displaytest - Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

LeEco Le Pro 3 im Displaytest: Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

Unter dem Messgerät zeigt der Bildschirm des Le Pro 3 vergleichsweise große Abweichungen bei der Darstellung von Grautönen, die aber dem Betrachter mit bloßem Auge kaum auffallen werden. Die Leuchtstärke ist mit bis zu 441 cd/m² ausreichend auch zum Ablesen der Anzeige draußen unter hellem Tageslicht, das Kontrastverhältnis fällt mit 783:1 mittelmäßig aus.

LeEco LePro 3 im Displaytest | (c) Areamobile
LeEco LePro 3 im Displaytest | (c) Areamobile

LeEco Le Pro 3 im Displaytest: Farbraumabdeckung

LeEco Le Pro 3 im Displaytest: RGB-Farbverteilung

 
LeEco LePro 3 im Displaytest | (c) Areamobile

LeEco Le Pro 3 im Displaytest: Abweichungen bei Farbwiedergabe

LeEco LePro 3 im Displaytest | (c) Areamobile

LeEco Le Pro 3 im Displaytest: Abweichungen bei Wiedergabe von Grauwerten

Antrieb: Prozessor und Speicher

Als Antrieb des LeEco Le Pro 3 dient der im 14-Nanometer-Verfahren gefertigte Qualcomm-Chip Snapdragon 821 (MSM8996 Pro) mit einer Taktrate von zweimal bis zu 2,35 GHz und zweimal bis zu 2,2 GHz sowie Adreno-530-GPU. Der Snapdragon 821 ist der Top-Prozessor aus 2016, bei Veröffentlichung dieses Testberichts steht der Release der ersten Flaggschiff-Smartphones mit dem neueren und leistungsfähigeren Snapdragon 835 an - beispielsweise der von Samsung Galaxy S8, Sony Xperia XZ Premium und Xiaomi Mi6. Dass der Snapdragon 821 aber auch in Top-Smartphones des Frühjahrs 2017 noch herzeigbar ist, zeigen Geräte wie das LG G6 oder HTC U Ultra. Und bei unserem Testgerät sind noch die zwei "schwächeren" Kyro-CPUs höher getaktet. Selbst grafisch anspruchsvolle Spiele laufen auf dem Le Pro 3 absolut flüssig. Im Benchmark-Vergleich liefert das ältere Le Pro 3 sogar etwas bessere Resultate als das LG- und das HTC-Smartphone ab, nicht nur im Antutu-Test.

Benchmarks
LeEco Le Pro 3
(Snapdragon 821 und Android 6.0.1)
LG G6
(Snapdragon 821 und Android 7.0)
HTC U Ultra
(Snapdragon 821 und Android 7.0)
Antutu 6.2.7
163.711 Punkte
137.625 Punkte 135.513 Punkte
Geekbench 4
Single-Core: 1.909 Pkt.,
Multi-Core: 4.596 Pkt.
Single-Core: 1.709 Pkt.,
Multi-Core: 3.671 Pkt.
Single-Core: 1.700 Pkt.,
Multi-Core: 3.960 Pkt.
Quadrant
35.717 Punkte k.A.
37.531 Punkte
PC Mark Work 2.0
5.526 Punkte k.A. 5.202 Punkte
3D Mark Ice Storm Unlimited
32.098 Punkte 27.449 Punkte 29.903 Punkte
GFXBench 4.0.13
94 Bilder/Sekunde
77 Bilder/Sekunde
73 Bilder/Sekunde
Octane 2.0
10.271 Punkte 8.479 Punkte 8.984 Punkte
Jetstream 1.1
55,68 Punkte 53,56 Punkte k.A.
Sunspider
513,1 Millisekunden
570 Millisekunden
594 Millisekunden

Der Arbeitsspeicher des LeEco Le Pro 3 ist je nach Geräteversion 4 GB oder 6 GB groß. Außerdem stehen drei Varianten des Geräts mit verschiedenen Speichergrößen zur Auswahl: mit 32 GB, 64 GB oder 128 GB. Unser Testgerät hat 6 GB LPDDR4-RAM und 64 GB internen UFS-2.0-Speicher an Bord, vom Programmspeicher stehen dem Nutzer im Werkszustand des Geräts knapp über 50 GB zur freien Verfügung. Weniger sollten es auch nicht sein, wenn man nicht gerade sämtliche Musik, Videos und Spiele unterwegs stets streamt. Einen Steckplatz für eine microSD-Karte zur Speichererweiterung gibt es nicht.

Dank eingebauten Gyroskops lässt sich das LeEco Le Pro auch in einer VR-Brille wie der Google Cardboard zum Ansehen von VR- und 3D-Inhalten aus der Youtube- oder Cardboard-App nutzen. Googles VR-Plattform Daydream unterstützt das Gerät aber nicht.

Software und Bedienung

Als Betriebssystem ist auf dem Le Pro 3 das vom Gerätehersteller entwickelte Android-ROM EUI 5.8 auf Basis von Android 6.0.1 Marshmallow installiert. Mit einem Update auf eine aktuelle Android-Version sollten Nutzer dieses Smartphones nicht unbedingt rechnen, der Menüpunkt "Updates" findet sich nicht mal in den Systemeinstellungen. Immerhin lassen sich schon unter Marshmallow App-Berechtigungen einzeln entziehen. Wie bei Import-Smartphones aus China üblich sind die Android-typischen Google-Dienste nicht auf dem LeEco Le Pro 3 vorinstalliert. Der CECT-Shop, von dem wir unser Testgerät bezogen, hat aber den Zugang zum Google Play Store aufgespielt, so dass wir Gmail, Maps und weitere Google-Apps selbst herunterladen und auf dem Smartphone installieren konnten.

LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile
LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile
LeEco Le Pro 3 Unboxing | (c) Areamobile

Homescreen mit Apps

Telefon-Manager

Auswahl an Themes

 

Einen klassischen App-Drawer bietet das EUI nicht - so wie frühere EMUI-Versionen von Huawei. Alle Apps liegen also direkt auf dem Homescreen und müssen gegebenenfalls für mehr Übersicht in Ordnern zusamengefasst werden. Bei Bedarf lässt sich die Benutzeroberfläche durch Installieren eines anderen Launchers verändern.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Anmutung, Display, Hardware, Software
  2. Kamera, Konnektivität, Akku-Laufzeit
  3. Das Fazit im Test des LeEco Le Pro 3
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 24.04.17 17:45 sam.malone (Member)
    Manipulative Berichterstattung ?

    Ehrlich, zuerst dachte ich ja, dass AM wegen des extrem spät angesetzten Testberichtes (gutes halbes Jahr nach Marktstart) ihre Lieblings-Handys nicht dem Verdacht des Preiswuchers aussetzen wollten, aber dann sah ich, dass...

    - sie einen technischen Fehler am LeEco entdeckten, den noch NIE irgendein anderer Nutzer jemals bemerkte (angeblich fehlende LTE 800 Unterstützung)

    - und dass sie, trotz mindestens 70.- Euro Preisunterschied keinen nennenswerten Preisvorteil zum OnePlus 3T erkennen können...

    ....und dann WUSSTE ich, dass meine Vermutung stimmt....;-)

    Ganz schön clever, die von Areamobile....

  2. 24.04.17 19:29 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @sam.malone: Also die 70€ sind wirklich nicht viel, wenn man bedenkt, dass man das Gerät importieren muss. LTE Band 20 waren doch die 800MHz und das scheint das Le Pro3 nicht zu haben http://www.leeco.com/us/phone/leeco_le_pro3/.

    Ist schon ein deftiger Kompromiss. Ich könnte nicht klar sagen welches der beiden da jetzt besser abschneidet auch wenn man P/L betrachtet.

  3. 24.04.17 23:18 sam.malone (Member)

    "@sam.malone: Also die 70€ sind wirklich nicht viel..."

    --> Beim Vergleich LG G6 vs. Galaxy S8 sind scheinbar schon 50.- Euro eine Erwähnung wert...!



    "... wenn man bedenkt, dass man das Gerät importieren muss."

    --> 4 Tage Lieferzeit, Kosten schon einberechnet, Null Probleme bei drei Geräten im Bekanntenkreis...



    "800MHz und das scheint das Le Pro3 nicht zu haben http://www.leeco.com/us/phone/leeco_le_pro3/."

    --> man darf natürlich nicht dieses US-Modell bestellen; alle anderen haben selbstverständlich ausnahmslos Band 20, bzw. unterstützen LTE 800...



    ....und was die restlichen Specs betrifft: Das LeEco hat gegenüber dem OnePlus 3T den nochmal deutlich stärkeren Akku und display-ausgelagerte Softkeys, sowie - meiner Erfahrung nach - den besseren Empfang und Klang....

  4. 25.04.17 16:12 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @sam.malone:"--> 4 Tage Lieferzeit, Kosten schon einberechnet, Null Probleme bei drei Geräten im Bekanntenkreis..."
    >>Ist ja alles schön. Das muss aber nicht für jeden gelten und importieren ist immer ein bisschen Glückssache und außerdem im Gewährleistungsfall hast du meist auch das Nachsehen. Insofern sind dann die Preise eben auch wieder ein bisschen Augenwischerei.

    "....und was die restlichen Specs betrifft: Das LeEco hat gegenüber dem OnePlus 3T den nochmal deutlich stärkeren Akku und display-ausgelagerte Softkeys, sowie - meiner Erfahrung nach - den besseren Empfang und Klang...."
    >>Du hast das OP3T? Dann wäre dir augefallen, dass das OP3T "display-ausgelagerte" Tasten hat (also kapazitive Tasten). Das Pro3 hat außerdem keinen Kopfhörerausgang (autsch). Der Akku ist eben auch nicht deutlich stärker, sondern "nur" 20%. Wenn die Akkulaufzeiten auch 20% besser sind, dann wäre das durchaus deutlich, aber das ist eben nicht gesagt.

  5. 26.04.17 13:51 mupfel (Newcomer)

    Hallo,

    ich habe eine Frage bzgl. der Datennutzung(Dual-SIM):

    Im Test steht ja geschrieben, dass mit beiden SIMs nicht (gleichzeitig) LTE genutzt werden kann. Wie sieht es aber mit der Datennutzung aus, wenn man besipielsweise eine LTE(D2) und eine UMTS-Karte(D1) drin hat?

    Besten Dank im voraus!

  6. 27.04.17 22:30 sam.malone (Member)

    Insofern sind dann die Preise eben auch wieder ein bisschen Augenwischerei.

    --> Wir dürfen da gerne unterschiedlicher Ansicht sein. Die überschaubaren "Nachteile" von Importhandys sind hinlänglich bekannt. Wer kauft, weiss i.d.R.was er tut und hat alles im Kalkül...


    >>Du hast das OP3T? Dann wäre dir augefallen, dass das OP3T "display-ausgelagerte" Tasten hat (also kapazitive Tasten).

    --> Wir missverstehen uns. Kapazitive Tasten können Bestandteil des sichtbaren Displays sein, oder aber ausgelagert auf der Nicht-Displayfläche, was nach meinem Dafürhalten immer vorzuziehen ist...



    Der Akku ist eben auch nicht deutlich stärker, sondern "nur" 20%. Wenn die Akkulaufzeiten auch 20% besser sind, dann wäre das durchaus deutlich, aber das ist eben nicht gesagt.

    --> "Nur 20%" empfinde ich als eine amüsante Untertreibung in Zeiten der allgemeinen Akku-Jammerei......aber auch wenn es nur echte 10 % wären, wäre das immernoch ein ziemlicher Haufen, jedenfalls für die meisten Handynutzer...

  7. 27.04.17 22:55 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @sam.malone:"--> Wir dürfen da gerne unterschiedlicher Ansicht sein. Die überschaubaren "Nachteile" von Importhandys sind hinlänglich bekannt. Wer kauft, weiss i.d.R.was er tut und hat alles im Kalkül... "
    >>Darauf können wir uns einigen. Man erkauft sich also den günstigen Preis auf gewisse Weise.

    "--> Wir missversehen uns. Kapazitive Tasten können Bestandteil des sichtbaren Displays sein, oder aber ausgelagert auf der Nicht-Displayfläche, was nach meinem Dafürhalten immer vorzuziehen ist..."
    >>Die Tasten sind beim OP3T "ausgelagert" auf der "Nicht-Displayfläche".

    "-> "Nur 20%" empfinde ich als eine amüsante Untertreibung in Zeiten der allgemeinen Akku-Jameerei......aber auch wenn es nur echte 10 % wären, wäre das immernoch ein ziemlicher Haufen, jedenfalls für die meisten Handynutzer..."
    >>Nicht mal die sind garantiert. Alles eine Frage der Effizienz und der Kapazitätsberechnung. Ich hab schon häufiger den Eindruck gehabt, dass die angegebene Akkukapazität nicht so ganz der Wahrheit entspricht. Die Werte die man so auf Seiten (leider ohne wirklich gute Benchmarks) sieht, sind erstmal eher durchschnittlich. Das OP3T ist außerdem recht effizient, insofern relativiert sich das dann doch schnell.

  8. 27.04.17 23:11 sam.malone (Member)

    >>Darauf können wir uns einigen. Man erkauft sich also den günstigen Preis auf gewisse Weise.

    --> Nun, das gilt für JEDES Handy. Was für den Einen ein Nachteil ist, ist für den Anderen fast unbedeutend....eine Frage der Gewichtung also und gleichermaßen gültig für ALLE Handys...



    >>Die Tasten sind beim OP3T "ausgelagert" auf der "Nicht-Displayfläche".

    --> räume gerne ein, dass ich es nicht hier habe, allerdings ist das auf allen mir bekannten Produktbildern anders abgebildet....



    "-> "Nur 20%" empfinde ich als eine amüsante Untertreibung in Zeiten der allgemeinen Akku-Jameerei......aber auch wenn es nur echte 10 % wären, wäre das immernoch ein ziemlicher Haufen, jedenfalls für die meisten Handynutzer..."
    >>Nicht mal die sind garantiert. Alles eine Frage der Effizienz und der Kapazitätsberechnung. Ich hab schon häufiger den Eindruck gehabt, dass die angegebene Akkukapazität nicht so ganz der Wahrheit entspricht. Die Werte die man so auf Seiten (leider ohne wirklich gute Benchmarks) sieht, sind erstmal eher durchschnittlich. Das OP3T ist außerdem recht effizient, insofern relativiert sich das dann doch schnell.

    --> Nun, da fehlt es wohl an konkreten 1:1 Praxis-Vergleichen, allerdings ist auch "relativ" mehr Ausdauer am Ende doch mehr Ausdauer...und behält somit den Status als
    Argument...für MICH jedenfalls...(Ich kann nur sagen, dass mein LeEco die mit Abstand beste Akkulaufzeit hat, die ich je bei einem Smartphone geniessen durfte)

  9. 28.04.17 13:50 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @sam.malone:"--> Nun, das gilt für JEDES Handy. Was für den Einen ein Nachteil ist, ist für den Anderen fast unbedeutend....eine Frage der Gewichtung also und gleichermaßen gültig für ALLE Handys..."
    >>Damit wäre diese Aussage aber hinfällig ("- und dass sie, trotz mindestens 70.- Euro Preisunterschied keinen nennenswerten Preisvorteil zum OnePlus 3T erkennen können..." --sam.malone) Darum ging es mir Preisvorteil, ist daher ein eher kein klarer Vorteil.

    "--> Nun, da fehlt es wohl an konkreten 1:1 Praxis-Vergleichen [...]"
    >>Jap da geb ich dir Recht. Ist dann manchmal der Sprung ins kalte Wasser, wenn man eher unbekannte (oder hier nicht erhältliche) Geräte kauft. LeEco ist allerdings keine kleine Klitsche, also ist es jetzt auch nicht soo riskant.

    ", allerdings ist auch "relativ" mehr Ausdauer am Ende doch mehr Ausdauer...und behält somit den Status als
    Argument...für MICH jedenfalls...(Ich kann nur sagen, dass mein LeEco die mit Abstand beste Akkulaufzeit hat, die ich je bei einem Smartphone geniessen durfte)"
    >>Das ist doch in Ordnung. Ich wollte nur darauf hinaus, dass die Berichterstattung mglw nicht ganz so manipulativ ist, wie vllt im ersten Moment wahrgenommen. Das mit dem LTE bleibt noch bestehen. Da kann ich nichts zu sagen, da ich auf der LeEco Homepage nur das eine Datenblatt finde. Im schlimmsten Fall wäre das einfach ein Fehler im Testbericht.

  10. 28.04.17 15:59 sam.malone (Member)

    Darum ging es mir Preisvorteil, ist daher ein eher kein klarer Vorteil.

    --> Das ist eine Frage der Betrachtungsweise. Wer das (m.E.überschaubare) Risiko geringschätzt, für den bleibt ein erklecklicher Preisvorteil von 70.- Euro. Das ist ordentlich Geld.
    Für Großverdiener sicherlich kein "klarer Vorteil" für andere aber sehr wohl...



    >>Jap da geb ich dir Recht. Ist dann manchmal der Sprung ins kalte Wasser, wenn man eher unbekannte
    (oder hier nicht erhältliche) Geräte kauft. LeEco ist allerdings keine kleine Klitsche,
    also ist es jetzt auch nicht soo riskant.


    --> eben darum halte ich das auch nicht für einen "Sprung" ins kalte Wasser, sondern für ein Hüpferchen und das Wasser ist m.E. allenfalls lauwarm....




    >>Das ist doch in Ordnung. Ich wollte nur darauf hinaus, dass die Berichterstattung
    mglw nicht ganz so manipulativ ist, wie vllt im ersten Moment wahrgenommen.
    Das mit dem LTE bleibt noch bestehen. Da kann ich nichts zu sagen, da ich auf der LeEco Homepage nur
    das eine Datenblatt finde. Im schlimmsten Fall wäre das einfach ein Fehler im Testbericht.

    --> Das sehe ich ebenfalls total anders, weil

    1. ist die Berichterstattung schon allein aufgrund des zeitlichen Verzuges EXTREM manipulativ (zeige mir ein einziges Handy, dessen technologischer und Preis/Leistungsvorteil sich nach einem halben Jahr NICHT relativiert) und

    2. glaube ich nicht an "zufällige Fehler im Testbericht". Bei Samsung wäre so eine Meldung (über angeblich fehlende LTE-Unterstützung) zumindest nicht ungeprüft oder ohne einen Verweis auf eine nachträgliche Überprüfung in die Berichterstattung gegangen.....


    Dieser Testbericht ist und bleibt für mich deshalb extrem manipulativ. Augenfälliger geht es kaum.

    Wer jetzt immernoch Zweifel hat, der möge die AM-Gesamteinschätzung des LeEco (84%) betrachten. Ein kurzer Quervergleich mit einigen anderen Smartphones genügt, um zu sehen, dass AreaMobile mit aller Macht am Beurteilungs-Rädchen nach unten gedreht hat....

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