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Autor: Stefan Schomberg 09.11.2016 - 18:15 | 27

Huawei Mate 9 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Hervorragendes Gesamtpaket
  • Schickes Design
  • Tolles Display
  • Klasse Kamera
  • Akku sehr ausdauernd und schnell teilgeladen
  • Flops
  • Kein 2K-Display, USB nur 2.1 und kein induktives Laden

Huawei Mate 9 Test: Die neue Oberklasse kommt aus China

Die Mate-Reihe von Huawei ist für Freunde großer Displays und starker Akkus längst kein Geheimtipp mehr. Mit dem neuen Mate 9 will der Hersteller überall noch einen draufsetzen und bietet daher nach eigenen Aussagen den schnellsten Prozessor, den stärksten Akku und die beste Kamera. Wir haben im Test überprüft, ob das den Tatsachen entspricht.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Im Test: Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Auf der Europa-Vorstellung des Mate 9 fuhr Huawei viele Superlative auf. Nicht nur wurde Huawei-Chef Richard Yu im Ur-Elfer, dem ersten Porsche 911, auf die Bühne kutschiert, in zahlreichen Vergleichen zu aktuellen Topmodellen der Konkurrenz wie dem Samsung Galaxy S7 Edge wurde immer wieder die überlegene Leistungsfähigkeit des Huawei Mate 9 angepriesen. Natürlich suchte sich der Hersteller da gelegentlich nur die Filet-Stückchen heraus. So wurde die Leistungsfähigkeit des neuen Prozessors etwa nur mit anderen Android-Konkurrenten, nicht aber mit dem zumindest in Benchmarks stärkeren Apple-Prozessor des iPhone 7 verglichen. Dennoch hinterließ das Mate 9 nicht nur auf der Bühne, sondern auch im ersten Test einen sehr guten Eindruck.

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Edle Schliffkante und filigranes Lautsprecher-Grating | (c) Areamobile

Optisch gibt es auf den ersten Blick kaum Veränderungen zum Vorgänger Mate 8. Das neue Huawei Mate 9 im Test setzt erneut auf ein schickes Metallgehäuse, verändert wurde vor allem die Rückenpartie, die zwangsläufig wegen der neuen Doppelkamera anders ausfällt. Die beiden Linsen sind dabei untereinander angeordnet und ergeben zusammen kein rundes, sondern ein ovales Modul. Zudem ist es dunkel gehalten und in seiner Mitte prangt der Leica-Schriftzug. Außerdem ist etwa ein Laser-Autofokus hinzugekommen, den man rechts neben dem Kameramodul findet. Der Fingerabdrucksensor wurde erneut direkt darunter angeordnet und ist weiterhin rund, fällt jetzt aber minimal kleiner aus. Auch sonst gibt es eher Detailänderungen zu sehen, das Große und Ganze ist gleich geblieben: Rückseite und Seitenteile bestehen aus mattem Aluminium, schicke Schliffkanten auf Front und Rückseite ziehen sich rings um die Gehäuse-Ecken. Die sind jetzt etwas weicher ausgefallen, das neue Mate 9 wirkt damit etwas eleganter als das ebenfalls schicke, aber etwas monumentaler auftretende Mate 8.

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Dual-SIM oder zusätzliche microSD - der Nutzer hat die Wahl | (c) Areamobile

Die Position von SIM- und microSD-Schlitten auf der linken und Lautstärkewippe und Powertaste auf der rechten Seite ist nahezu unverändert geblieben, die schmalen Kunststoff-Abdeckungen am oberen und unteren Ende der Rückseite sind ebenfalls wieder da und hervorragend verarbeitet. Die geschlitzten Lautsprecheröffnungen, die beidseitig des USB-Typ-C-Anschlusses platziert wurden, sind etwas größer geworden, beherbergen aber immer noch nur einen einzelnen Lautsprecher, der rechts des Ports versteckt ist. Auf den ersten Blick wirkt das Display des Mate 9 kleiner - klar, das ist es auch, allerdings nur 0,1 Zoll. Gerade im ausgeschalteten Zustand kann man das aber gar nicht glauben, denn Huawei hatte sich beim Mate 8 eines Tricks bedient: Das eigentliche Display fing gar nicht dort an, wo die Gehäusefarbe in den schwarzen Bereich überging, den man bei deaktiviertem Screen fälschlich für das Display hält. Stattdessen stellte man beim Einschalten fest, dass die darstellende Fläche noch einmal einen wenige Millimeter breiten Rand zur Gehäusefarbe ließ. Das ist beim neuen Phablet nicht mehr so, wo hier das Schwarz der Vorderseite endet, beginnt beim Einschalten auch die Display-Fläche.

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Metall mit etwas Kunstoff für guten Empfang | (c) Areamobile

Vergleicht man daher beide Modelle in aktiviertem Zustand, so ist der Größenunterschied des Touchscreen bei Weitem geringer als im deaktivierten Zustand. An der Verarbeitung insgesamt gibt es erneut nichts zu meckern. Alle Übergange sind fließend und passgenau und für die Größe - immerhin sprechen wir hier von einem 5,9-Zoll-Display - liegt das Gerät dank der ausreichend dünnen Bauform mit knapp 8 Millimeter auch noch relativ gut in der Hand, auch wenn eine Einhandbedienung nahezu unmöglich ist. Wer hier Negativpunkte sucht, der könnte Huawei höchstens vorwerfen, dass das Design zu sehr an den Vorgänger und andere Huawei-Modelle angelehnt ist. Doch dem kann man entgegen halten, dass die Geräte so auch auf den ersten Blick als Huawei-Modelle zu erkennen sind - Stichwort Corporate Identity. Für ein Unternehmen, das noch vor wenigen Jahren ein gesichtsloser OEM-Hersteller für Netzbetreiber war, hat Huawei es weit gebracht und muss sich hinter Größen wie Samsung nicht mehr verstecken.

Display-Größe und -Qualität

Huawei Mate 9 Displaytest | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 CIE-Displaytest | (c) Areamobile

Der große Touchscreen mit seinen 5,9 Zoll wird von 2,5D-Glas geschützt, das an den Rändern leicht abgerundet ist. Auffällig ist die vergleichsweise niedrige Auflösung von Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel), die auch schon der Vorgänger hatte. Das Huawei-Phablet kommt hier auf 373 Pixel pro Zoll. Im Alltag wirken Inhalte trotz aller Vorbehalte gestochen scharf. In Anbetracht der Konkurrenz und des Preises des Mate 9 von knapp 700 Euro hätte es aber dennoch 2K sein dürfen. Ein Argument des Herstellers gegen 2K ist allerdings nach wie vor das typische "braucht man nicht", was sich beim Mate 9 auch tatsächlich bestätigt. Außerdem wollte der Hersteller bei dem Phablet den Akkuverbrauch minimieren, und eine höhere Auflösung führt zwangsläufig auch zu höherem Akkuverbrauch durch mehr benötigte Leistung des Chipsatzes für die Darstellung.

Huawei Mate 9 im Displaytest - Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

Rein subjektiv sind wir tatsächlich mit dem IPS-Screen des Mate 9 voll zufrieden. Insgesamt wirken Farben etwas kühl, das lässt sich aber auf Wunsch des Nutzers über die Einstellungen anpassen. Beeindruckend ist die Helligkeit, die wir mit 530 cd/m² gemessen haben. Überrascht waren wir vom Testergebnis der Kontrastmessung, die mit 917:1 deutlich niedriger als zuvor erwartet ausfiel. Das wundert uns, denn subjektiv wirkt der Screen sehr kontrastreich und farbintensiv. Letzteres lässt sich leicht dadurch erklären, dass Huawei nicht nur den sRGB-Farbraum bedient, sondern den P3-Farbraum, der mehr Rot- und Grüntöne darstellen kann. Insgesamt wirkt der Touchscreen dadurch regelrecht brillant. Bei der Messung bestätigte unser Testgerät allerdings den Ersteindruck, die Abweichung bei der Grautreppe liegt zu hoch, bei der Darstellungsgenauigkeit geht es.

Huawei Mate 9 Displaytest | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 Graustufen | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 Displaytest | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 Farbdarstellung | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 Display-Schärfe | (c) Areamobile

Bei der Blickwinkelstabilität brilliert das Mate 9 ebenfalls - gerade bei einem so großen Display ist das enorm wichtig. Bei Neigungen von 45 Grad ist keine Farbverfälschung oder gar Invertierung zu erkennen, lediglich die Leuchtkraft lässt leicht nach. Das 5,5 Zoll große AMOLED-Display mit Edge-Rundungen und 2K-Auflösung, das auch im Samsung Galaxy S7 Edge Verwendung findet, ist dem Porsche Design Mate 9 vorbehalten, das fast doppelt so teuer wie das normale Mate 9 ist und vorerst nur in den Shops des Sportwagenherstellers verkauft wird. Das Display des Huawei Mate 9 im Test lässt diesen Screen aber nicht vermissen, denn es ist nicht nur groß, sondern auch richtig gut. Um die Eingabe darauf zu erleichtern, erkennt der Screen über 60 ungewollte Berührungsarten, etwa, weil der Handballen aufliegt. Das klappte im Test ganz gut.

System: Hardware, Software und Bedienung

Bei der Präsentation des Mate 9 im Test war Huawei-Boss Richard Yu sichtlich stolz auf sein neues Flaggschiff. In Vergleichen wurde unter anderem betont, dass der neue Kirin 960 aus eigener Herstellung der Konkurrenz wie Snapdragon 821 von Qualcomm oder Exynos 8890 von Samsung deutlich voraus sei. So verwendet der Nachfolger von Kirin 950 und Kirin 955 erstmals vier Cortex-A73-Kerne, die gegenüber dem Vorgänger A72 zehn bis 18 Prozent schneller rechnen sollen. Diese Kerne taktet mit bis zu 2,4 GHz. Für einfache Aufgaben kommen vier Cortex-A53-Kerne zum Einsatz, die mit jeweils bis zu 1,8 GHz takten können. Den größten Sprung gibt es bei der Grafikeinheit, hier setzt das Unternehmen auf eine ARM Mali-G71 MP8, die mit 900 MHz taktet. Im Vergleich zum Vorgängerchip soll die Leistungssteigerung hier sogar bis zu 180 Prozent betragen, außerdem unterstützt die GPU aktuelle Grafik-APIs wie OpenGL ES 3.2 und Vulkan 1.0, das dank Android 7.0 Nougat erstmals nativ unterstützt wird. Hilfe bekommt das System von flotten 4 GB LPDDR4-1800-RAM. Der Flash-Speicher mit 64 GB (erweiterbar) ist über die neue UFS-2.1-Schnittstelle angebunden und entsprechend rasend schnell. 6 GB RAM und 256 GB interner Speicher (nicht erweiterbar) sind dem deutlich teureren Porsche-Design-Mate-9 vorbehalten. Erstmals verwendet Huawei zudem das neue Dateisystem F2FS, das für eine bessere Langzeitgeschwindigkeit des Speichers durch fortschrittliche Defragmentierung sorgen will. Damit soll das Gerät auch nach anderthalb Jahren noch so schnell wie bei Auslieferung sein, hieß es dazu auf der Vorstellung des Mate 9.

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Aufgeräumt - hier ohne App-Drawer | (c) Areamobile

Im Alltag ist das Huawei Mate 9 im Test ein echtes Kraftpaket. Daher überrascht es, dass in typischen Leistungs-Benchmarks davon vergleichsweise wenig zu sehen ist. So erreichte das Gerät bei uns im Antutu-Test nur 125.000 Punkte und bleibt damit deutlich hinter einem Google Pixel XL mit etwa 145.000 Punkten zurück. Auch bei 3DMark kommt das Huawei-Phablet nicht ganz an das Google-Gerät heran und liegt mit 24.800 zu 27.700 Punkten spürbar hinten. Gleiches gilt für GFXBench, wo das Mate 9 71 Bilder pro Sekunde schafft, das Pixel XL aber mit 85 vorn liegt - wo ist denn der Kirin 960 nun stärker als ein Snapdragon 821? Die Antwort lautet: Im Alltag. Denn im Vellamo HTML5, das typisches Websurfen simuliert, kontert das Mate 9 den Google-Kontrahenten mit 7.100 zu 5.200 Punkten klar aus und auch bei Sunspider reagiert das Gerät mit 430 zu 530 Millisekunden (weniger ist besser) schneller. Geekbench bescheinigt dem Kirin 960 außerdem ebenfalls eine enorm starke Leistung, im Multi-Core-Score schafft es 5.600 Punkte gegen 4.200 Punkte des Google Pixel XL, im Single-Core-Score sind es 1.900 zu 1.500 Punkte.

Das Mate 9 ist also tatsächlich ein echtes Kraftpaket, je nach Benchmark kommt das aber nicht richtig zur Geltung. Dafür aber bei normaler Nutzung. Derzeit gibt es wohl wenig Smartphones, die so direkt auf Eingaben reagieren. Auch Spiele laufen selbstverständlich absolut flüssig, allerdings gibt es hin und wieder kleinere Probleme. So wird etwa in Asphalt Extreme das eigene Fahrzeug nicht richtig dargestellt, stattdessen sind nur Lampen und Räder des Wagens zu sehen. Andere Spiele wie Need for Speed No Limits oder Real Racing 3 laufen hervorragend und in absehbarer Zeit dürfte es wohl nichts geben, was das Mate 9 im Test in die Knie zwingt. Die Geschwindigkeit des internen UFS-Speichers ist mit Benchmarks wie AndroBench beim sequenziellen Lesen mit fast 600 MB/s unschlagbar, auch das Lesen kleinerer Datenblöcken geht sehr schnell. Die Schreibgeschwindigkeit ist hingegen eher Mittelmaß, in der Praxis ist das aber mehr als ausreichend.

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Das Huawei Mate 9 ist ein echtes Worldphone. Es unterstützt fünf GSM-, sieben 3G- und 20 LTE-Bänder. Außerdem beherrscht es bereits LTE Cat 12 und verspricht so theoretisch Download-Raten von bis zu 600 MBit/s und Uploads mit maximal 75 Mbit/s, auch wenn die derzeit wohl in kaum einen Netz wirklich erreicht werden können. Das WLAN-Modul des Mate 9 unterstützt die Standards a, b, g, n und ac und funkt  sowohl im 2,4- als auch 5,0-GHz-Netz. Im Test gefiel die WLAN-Stabilität auch durch Wände hindurch, allerdings erschien die Datentransfergeschwindigkeit manchmal etwas langsamer als von anderen Geräten gewohnt. Der USB-Typ-C-Anschluss übermittelt Daten leider nur mit USB-2.1-Geschwindigkeit. Besitzer eines hochwertigen herkömmlichen Headsets mit 3,5-Millimeter-Anschlusses dürfen sich freuen: Sie können das liebste Stück weiterverwenden. Das Mate 9 hinterließ im Test beim Thema Audio generell einen guten Eindruck und überzeugt mit gutem Klang auch über Bluetooth. Der wie immer auf der Rückseite platzierte Fingerabdrucksensor funktioniert wie von Huawei gewohnt sehr schnell und präzise.

Software

Huawei stattet das Mate 9 im Test mit Android 7.0 Nougat aus, der momentan aktuellsten Version des mobilen Betriebssystems. Darüber legt der Hersteller seine hauseigene Nutzeroberfläche EMUI in der neuesten Version 5.0, die auf dem Testgerät ihre Premiere feiert. Die neue Version ist optisch erwachsener geworden und sorgt für einen flüssigen Betrieb. Huawei verspricht, dass so gut wie jede Einstellung in maximal drei Klicks erreicht werden kann. Im Test machte das eine überwiegend gute Figur. Nicht so gut gefallen hat uns der Umstand, dass alle möglichen Benachrichtigungen nicht mehr mit gesonderten Symbolen je nach App oder Art der Information versehen werden, sondern nur noch als Ziffer. Gibt es also eine neue WhatsApp-Nachricht, ist dort nicht mehr das typische WhatsApp-Symbol zu sehen, sondern nur eine kleine Eins vor rundem Hintergrundsymbol. Bei mehreren Nachrichten wird so entsprechend dann auch nur die Anzahl, nicht aber die Art dargestellt. Umstellen lässt sich das leider nicht, stattdessen kann man diese Benachrichtigungen nur ganz abschalten - wenig praktikabel. Etwas nervig, wenn auch sicherlich gut gemeint, ist die Überwachungs-App, die das System kontinuierlich auf zu hohen Stromverbrauch überprüft. Abstellen lässt sich das nicht. Wenn man allerdings zum X-ten mal darauf hingewiesen wird, dass Android Wear viel Strom verbraucht, stört das eher, als das es hilft. Denn darum wird man nicht gleich auf seine Smartwatch verzichten wollen.

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Android 7.0 mit EMUI 5.0 | (c) Areamobile

Auf den App-Drawer wird auch bei EMUI 5.0 in der Voreinstellung verzichtet, er lässt sich aber nachträglich einstellen. Neben den üblichen Helfern, die schon vom Huawei P9 bekannt sind, gibt es etwa die Möglichkeit, Apps zu klonen. Dank Dual-SIM kann man dann bei einer App doppelt angemeldet sein, etwa mit unterschiedlichen Konten. Aktuell funktioniert das nur mit Facebook und WhatsApp. Huawei wird hier sicherlich nach und nach weitere Apps hinzufügen. Neben solchen Features sind auch ein paar Werbe-Apps vorinstalliert, sie können aber problemlos entfernt werden.

Kamera

Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Dual-Kamera von Leica | (c) Areamobile

Die Dual-Kamera auf der Rückseite trägt wie schon beim Huawei P9 wieder den Leica-Schriftzug und greift auf zwei separate Sensoren zu. Im Mate 9 im Test stellt sie allerdings eine Weiterentwicklung. Der RGB-Farbsensor bietet zwar weiterhin 12 Megapixel, der Monochrom-Sensor löst jetzt allerdings bis zu 20 Megapixel auf. Das soll besonders bei schwachem Licht für noch bessere Aufnahmen sorgen, denn wie gehabt sammeln beide Sensoren Bildinformationen, die die dann in einer Aufnahme kombiniert werden. Im Gegensatz zum P9, bei dem der Monochromsensor Zusatz-Informationen für die Farbaufnahme lieferte, soll das beim Mate 9 im Test jetzt aber quasi genau anders herum sein. So dient die Schwarz-Weiß-Aufnahme als Basis und die Farbinformationen werden aus dem kleineren Farbbild übernommen. Entsprechend sind auch Farbbilder jetzt bis zu 20 Megapixel groß. Und es gibt noch einen weiteren Grund für den jetzt deutlich größeren Monochrom-Sensor: den Hybrid-Zoom.

Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Originalaufnahme Huawei Mate 9 bei schwierigem Licht | (c) Areamobile

Die zusätzlichen Megapixel des Monochrom-Sensors werden nämlich auch dazu genutzt, einen zweifachen optischen Zoom zu simulieren, dessen Qualität nicht sichtbar abfällt. Beim iPhone 7 Plus mit seinen zwei Linsen sinkt die Bildqualität - zumindest in der Theorie - in den Zoomstufen zwischen den beiden Linsen deutlich ab, beim stufenlosen Zoom des Mate 9 ist das nicht der Fall. Die Ergebnisse sind ziemlich gut und auf dem 12-Megapixel-Resultat ist nur wenig Unterschied sichtbar. Die Monochrom-Linse kann zudem nach wie vor auch eigenständige Schwarz-Weiß-Aufnahmen machen, die hohen Kontrast und umfangreiche Bilddynamik bieten. Im Gegensatz zu Mate 8 und P9 sorgt zudem beim neuen Mate 9 ein optischer Bildstabilisator (OIS) am Farbsensor auch bei schlechteren Lichtverhältnissen für verwacklungsfreie Bilder. Bei der Software und ihren Features hat sich kaum etwas im Vergleich zum P9 geändert, auch der Profimodus, der manuellen Zugriff auf verschiedene Features wie die Belichtungszeit zulässt, ist wieder mit dabei. Zudem sind RAW-Aufnahmen möglich.

Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile
Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Die gleiche Szene ohne...

... und mit verlustfreiem zweifach-Zoom | (c) Areamobile

 

Die Fotoqualität des Mate 9 macht besonders bei Tageslicht einen hervorragenden Eindruck. Die Bilder sehen scharf und kontrastreich aus, zeigen wenig Bildrauschen und stellen Farben intensiv, aber nicht zu unnatürlich dar. Mit den zwei optionalen Farb-Modi sieht das etwas anders aus, hier werden Farben intensiver dargestellt, werden dann aber auch zunehmend wärmer. Dieser Effekt kann dabei als Verlauf und oder bildfüllend eingestellt werden. Die Auslösegeschwindigkeit ist hier sehr hoch, der Fokus sitzt dank unterschiedlichster Technik wie Phasen-, Kontrast- und Laserfokus zielsicher. Erst bei genauerem Hinsehen liegen bei der Schärfe Galaxy S7 und Pixel XL leicht vorn, da die Software des Huawei-Phablets etwas stark nacharbeitet. In der Vergrößerung sieht das dann teilweise etwas wie gemalt aus, betont dadurch aber natürlich auch Details. Das sieht man auch beim Zweifach-Zoom, der ansonsten aber ganze Arbeit leistet. Aberration an den Rändern der Bilder ist kaum zu beobachten. Bei Nacht sind die Aufnahmen etwas dunkler als bei der Konkurrenz und fangen entsprechend weniger Details ein, wirken dadurch aber auch sehr natürlich. Bildrauschen lässt sich hier natürlich nicht verhindern. Probleme machte bei unserem Testgerät der HDR-Modus, der manuell eingeschaltet werden muss. Liefert er bei gutem Licht noch sehr gute Ergebnisse, so versagte er bei schlechtem Licht völlig. Hier schlich sich dann nicht nur ein deutliches, teils grobkörniges Bildrauschen ein, sondern es gab auch ähnlich auffällige Pixel-Matsch-Ansammlungen wie bei unserem Google Pixel XL. Hier muss Huawei auf jeden Fall noch einmal nachbessern.

Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile
Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

 

Videos nimmt das Huawei Mate 9 mit der Hauptkamera mit 4K-Auflösung in 3.840 x 2.160 Pixel auf - soweit nicht neu, das können alle Topgeräte mittlerweile. Neu ist hingegen, dass das Huawei-Gerät das in HVEC oder auch als h265 bekanntem Format in den Speicher bannt, wodurch das UHD-Video ohne Qualitätsverlust wesentlich weniger Platz benötigt. Ein testweise aufgenommenes zehnsekündiges Video in Full-HD war dabei 44 MB groß, ein gleichlanges UHD-Video 38 MB. Die Qualität überzeugt dabei, sowohl bei Bild, also auch bei Ton.

Originalaufnahme Huawei Mate 9 | (c) Areamobile

Der HDR-Modus hat bei schlechtem Licht noch starke Fehler | (c) Areamobile

Auf der Vorderseite spendiert Huawei dem Mate 9 eine Kamera mit 8 Megapixel. Im Gegensatz zu Konkurrenzmodellen bietet sie sogar einen einen echten Autofokus, entsprechend sehen Full-HD-Videos bei gutem Licht richtig scharf aus. Dank einer f/1.9-Blende klappt das auch bei schlechtem Licht noch ausreichend gut. Die inzwischen fast auf jedem Smartphone anzutreffenden Selfie-Modi und Weichzeichner sind eher Spielerei.

Gesprächsqualität und Akkulaufzeit

Die Sprachqualität des Huawei Mate 9 ist hervorragend. Beide Seiten sind laut und klar verständlich, Störungen oder nennenswertes Rauschen sind nicht zu hören. Die Filterung von Umgebungsgeräuschen funktioniert dank der eingebauten vier Mikrofone sehr gut. Beim Freisprechen hat der Nutzer dank der Mikrofon-Armada die Wahl, eine Richtcharakteristik zu nutzen, damit Umgebungsgeräusche besser ausgeblendet werden können. Das funktioniert ganz passabel und insgesamt klappt die Verständigung beim Freisprechen ziemlich gut. Dank des lauten Einzellautsprechers kann auch der Nutzer des Huawei Mate 9 im Test seinen Gesprächspartner noch gut hören.

Der Akku des Huawei Mate 9 leistet sagenhafte 4.000 mAh - das ist mehr als alle anderen Topsmartphones in diesem Preisbereich aufbringen können. Dennoch zeigte er sich bei uns im Test sehr widersprüchlich. Einerseits brillierte er mit einer sagenhaften Schnellladekapazität dank Super-Charge, bei der im Test der Akku von komplett leer innerhalb von nur 20 Minuten auf 38 Prozent und innerhalb von 30 Minuten auf satte 57 Prozent geladen wurde. Für die ganze Ladung braucht das Gerät etwa 120 Minuten, wobei sich die letzten paar Prozentpunkte ab 95 Prozent arg zäh dahinziehen. Die versprochenen 90 Minuten für eine volle Ladung erreichten wir nicht.

Auch im Alltag wirkt das Powerpack sehr ausdauernd. So verlor das Gerät über Nacht gerade einmal einen Prozentpunkt an Akkuladung, hier hatten wir bei den meisten anderen Geräten normalerweise um fünf Prozentpunkte und nicht selten auch schon mal an die zehn Prozentpunkte. Normalerweise verliert das Mate 9 im Test über den Tag keine 40 Prozent, bei den meisten anderen Topsmartphones sind es tendenziell eher 60 Prozent. Das alles macht einen richtig starken Eindruck. Allerdings schaffte das Mate 9 in unserem Ausdauer-Videotest, bei dem auf maximaler Display-Helligkeit Videos per WLAN gestreamt werden, nur 5:02 Stunden - das ist ein eher durchschnittlicher Wert und bleibt weit hinter unseren Erwartungen zurück. Ein Grund dürfte das sehr große und helle Display sein.

Die hohen Erwartungen entstanden nicht nur wegen der hohen mAh-Zahl und der niedrigen Auflösung des Touchscreens, sondern auch aus den Erfahrungswerten der Vorgänger Mate 7 und Mate 8, die beide zumindest über sechs Stunden liefen. Inzwischen sind aber auch solche Werte von auf Akkulaufzeit spezialisierte Geräten wie dem Lenovo Moto Z Play mit über 12 Stunden längst pulverisiert worden. Die erreicht das Mate 9 selbst mit restriktiven Stromsparmodi kaum. Das Mate 9 spielt seine überlegene Ausdauer vor allem im Standby aus. Schade nur, dass das Mate 9 nicht kabellos geladen werden kann.

Fazit

Schickes Design, tolle Verarbeitung, grandioses Display, hervorragende Kamera, viele Features, enorm starker Chipsatz und ein toller Akku - das Gesamtpaket des Huawei Mate 9 im Test ist derzeit unschlagbar. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass zum absoluten Spitzenmodell auf dem Papier immer noch einige Punkte fehlen, bei denen noch mehr drin gewesen wäre. Dazu zählt etwa die mit Full-HD vergleichsweise niedrige Auflösung, während die Spitzenkonkurrenz bei 2K ist. Auch fehlendes induktives Laden und zwar ein USB-Anschluss mit dem neuen Typ-C-Stecker, allerdings immer noch USB-2.1-Geschwindigkeit, gehören dazu. Aber wer sich bei diesem Modell über ein unscharfes Display beschwert, der hat wohl eher ganz andere Probleme. Kabelloses Laden und ein schnellerer USB-Anschluss sind auch eher Kleinigkeiten, die entweder nicht oft gebraucht werden oder eben eher "nice to have", nicht aber Grundvoraussetzung für den Betrieb des Gerätes sind.

Natürlich hat so ein tolles Gesamtpaket auch seinen Preis. Im Vergleich zum Vorgänger ist das Mate 9 mit 699 Euro in der UVP des Herstellers schon wieder 50 Euro teurer geworden - mit besserer Technik allein ist das nicht zu erklären, eher mit dem Bestreben Huaweis, aus der Billigschiene raus zu kommen, die man anfangs fahren musste, um sich einen Namen zu machen. Den hat man nun und auch der chinesische Hersteller Huawei lässt sich das inzwischen bezahlen. Solange die Konkurrenz allerdings immer noch wie etwa das Google Pixel XL teurer ist oder wie im Falle des Samsung Galaxy Note 7 patzt und das Phablet so gut wie das Mate 9 ist, ist das schnell verziehen.

Bei Erhalt des Testgerätes wies uns der Hersteller schon auf eine neue Firmware hin, die in den nächsten Wochen auf das Gerät kommen soll. Es ist durchaus denkbar, dass dann noch einmal leichte Verbesserungen bei Kamera und Akku hinzukommen.

Testwertung Huawei Mate 9
 
Handlichkeit und Design 66%
Verarbeitung 97%
Sprachqualität 94%
Akkuausdauer 95%
Ausstattung/ Leistung 89%
Kamera 94%
Internet 98%
Musik 95%
Software und Bedienung 98%
Navigation 90%
Gaming und Video 94%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
92%
Zeitwertung
(Stand 14.12.2017)
88%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 09.11.16 19:35 Marcitos (Handy Profi)

    4000mAh hat auch ein Cubot Note S für 89,90€.

  2. 10.11.16 06:06 mckoffly (Member)

    Bist du derjenige, der immer den Sack Reis in China umschubst?

    Zum Test, sehr schönes Phone. Könnte mein Mate7 ablösen. Mal sehen wie der Preis in den nächsten Monaten fällt.

  3. 10.11.16 07:16 TONG (Gesperrt)

    @mckoffly

    Warum? Marcitos hat doch Recht!
    Auch in zahlreichen Xiaomi-Modellen stecken Akkus mit über 4.000 mAh.
    Somit ist eine solche Akkukapazität nichts besonderes mehr.

    Bezüglich dem Design muss ich sagen, dass es praktisch ein größeres Mate S aus dem vergangenen Jahr ist.
    Letztes Jahr und bis ins Frühjahr war es noch klasse aber inzwischen echt langweilig!
    Die EMUI-Oberfläche gehört für mich noch immer zu den schlechtesten und unübersichtlichsten.

    Aber wen interessiert das?
    Allein durch das Totschlägerformat und die für die Größe und den Preis nicht zeitgemäße Displayauflösung wird das Mate 9 ohnehin nur eine Randerscheinung bleiben und besonders in Deutschland vergleichsweise wenige Käufer finden.

  4. 10.11.16 08:46 mckoffly (Member)

    Es ist etwas besonderes, denn im Test steht “Der Akku des Huawei Mate 9 leistet sagenhafte 4.000 mAh - das ist mehr als alle anderen Topsmartphones in diesem Preisbereich aufbringen können.“ Man bezieht sich auf TopSmartphones im entsprechenden Preisbereich und da ist das Mate so ziemlich einzigartig. Das es noch andere Chinakracher mit +4k mAh Akkus gibt, steht außer Frage, jedoh würde ich mir kein 90€ Smartphone mit so nem Akku in die Tasche stecken ^^ das ist dann aber auch ne andere Geschichte

  5. 10.11.16 09:09 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @TONG: Wie wäre es, wenn du mal das Gerät beurteilst und nicht ob oder wer es kauft. Sonst sieht es so aus als würdest du es einfach schlecht reden.

    "Die EMUI-Oberfläche gehört für mich noch immer zu den schlechtesten und unübersichtlichsten."
    >>Warst du nicht ein Verfechter von Samsung? Das ergibt dann keinen Sinn, weil TouchWiz kann mit Übersichtlichkeit auch nicht punkten. Ich persönlich finde es nicht so schlimm, obwohl ich das Design bis heute nicht mag, aber über EMUI lästern, während man Samsung anpreist, ist etwas verdreht ;)

  6. 10.11.16 09:22 TONG (Gesperrt)

    @IchBinNichtAreamobile

    Guck mal genauer hin...Bezüglich dem Design, der Oberfläche und der Größe habe ich das Gerät selber beurteilt.

    Der Teil mit dem eher kleinen Kundenkreis ist eine Vorhersage, die offensichtlich ist und für die ich noch nicht einmal eine Glaskugel benötige.

    Mit dem Verfechter von Samsung scheinst Du mich mit jemand anderem, wie Andre zu verwechseln.

    Mir sind die Hersteller egal, deshalb nutze ich, im Gegensatz zu anderen, viele Geräte von vielen unterschiedlichen Herstellern.

    Performancemäßig hat Samsung seine TouchWiz-Oberfläche in den Griff bekommen und allein vom Aufbau, der Funktionalität und dem Design finde ich sie schöner, übersichtlicher und besser als EMUI.
    Selbst MIUI oder Flyme finde ich besser als die von Huawei.
    Doch am Ende bin und bleibe ich ein Fan vom reinen Stock-ANDROID!

  7. 10.11.16 09:41 booyaag

    Tolle Überschrift......
    woher kommen die anderen oberklasse handys her?
    aus europa?
    schwachsinnige überschrift

  8. 10.11.16 11:08 Anonymous (Gast) (Member)

    Toller Kommentar......
    "woher" kommst du "her"?
    von der sonderschule?
    schwachsinniger kommentar

  9. 10.11.16 14:18 dragon-tmd (Advanced Member)
    ... und nennt sich Xiaomi Mix

    Das Mate 9 ist ein Mate 8.

    Eine fehlende, induktiven Lademöglichkeit als Nachteil. Mit Verlaub, aber das ist doch hirnrissig, weil vollkommen ohne Belang.

    Warum nicht als Nachteil den hochgelobten Prozessor. Der erreicht nicht die vollmundigen Werbeversprechen, nicht im Vergleich mit dem 821 oder dem i7+.

    Warum nicht der Akku, der eben doch nur 5:02 durchhält?

    Richtig ist, dass USB 2.1 nicht sein muss (obwohl 3.0 noch immer kein Standard) ist.

    2K wäre bei der Fläche fast "Pflicht" gewesen.

    Der Test paßt aber zu den anderen "schönfärbereien" von Huawei: Der Markt wird aktuell förmlich mit Tests überschwemmt. Auf der einen Seite die "Magazine", auf der anderen Seite die YTber mit ihren "Dauerleihgaben"

    Die echte "Oberklasse aus China" kommt meiner Meinung nach in Form des Xiaomi Mix. Hat mich 647 Euro gekostet ...

  10. 10.11.16 15:34 Stefan Schomberg (Leitender Testredakteur)

    @dragon
    Aha. Induktives Laden ist also überflüssig, USB 3 hätte aber schon sein dürfen. 2K wäre außerdem Pflicht gewesen. Warum, weil du das sagst?

    Hast du den Text zum Prozessor, dem Display und zum Akku überhaupt gelesen? Oder war dir das schon egal, weil ja dein Xiaomi-Gerät sowieso besser ist? Bin gespannt von dir zu hören, wenn an deinem Import (?) was dran ist. Aber das wird dann sicherlich lieber verschwiegen. Du siehst - Behauptungen aufstellen ist ziemlich leicht ;)

    Zum Rest lohnt sich keine Antwort. Einfach keine Tests mehr lesen und keine Youtube-Videos mehr schauen, dann gehts dir offensichtlich besser.

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