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Autor: Steffen Herget 28.01.2017 - 16:00 | 9

Xiaomi Mi Mix Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Außergewöhnlich großes und sehr gutes Display (+1.0%)
  • Tadellose Performance
  • Viel Speicher
  • Ausdauernder Akku
  • Flops
  • Unhandlich, rutschig und nicht besonders robust
  • Kleine Bugs bei der Software
  • Kameras mit Luft nach oben

Xiaomi Mi Mix Test: Mehr als nur ein Riesen-Display

Mit dem Mi Mix hat Xiaomi so richtig viel Aufsehen erregt, und keine Frage, das Smartphone sieht hervorragend und sehr verlockend aus. Ein Display, das sich so konsequent über der Front ausbreitet, gibt es sonst nirgendwo. Im Test muss das Xiaomi Mi Mix aber auch seine anderen Qualitäten unter Beweis stellen.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile

Xiaomi Mi Mix im Test | (c) Areamobile

Das Xiaomi Mi Mix wurde als Konzept-Smartphone vorgestellt, dass aber nicht einfach nur als Studie dient, sondern auch ganz normal im Handel angeboten wird, wenn auch in geringeren Stückzahlen als andere Modelle. Es ist gut, dass Hersteller Xiaomi mit dem Mi Mix nicht nur zeigt, was er kann, sondern auch verkauft. Denn, so ein Smartphone wie das Mi Mix hat man noch nie gesehen. Das Display des riesigen Phablets reicht nahezu bis zum Rand, es füllt 90 Prozent der Front aus und macht so einige technische Details nötig, die ebenfalls ungewöhnlich sind. Doch der Reihe nach.

Zunächst liegt das Xiaomi Mi Mix ausgeschaltet, schwarz und groß auf dem Tisch. Schaltet man das Display ein, werden die Augen unweigerlich groß - wie riesig ist denn dieser Bildschirm?! Oben und an den Seiten des Mi Mix geht das Panel tatsächlich ohne oft so gern genutzten Trauerrand fast bis an den Rand des Gehäuses - das ist wirklich beeindruckend. Vor allem die Tatsache, dass über dem Display kein Balken mit Hörmuschel, Sensoren und Frontkamera sitzt, lässt einen staunen. Die winzig kleine Selfie-Cam sitzt stattdessen unten rechts in der Ecke, die Hörmuschel wurde technisch anders gelöst. Fast schon schade, dass Xiaomi in dem schmalen Balken unterhalb des Displays nicht noch Touch-Schaltflächen für Android integriert hat, dann müsste man nicht einen Teil des Displays wieder opfern, um diese dort einzublenden. Bei dem 6,4 Zoll großen Bildschirm ist dafür aber natürlich mehr als genug Platz.

Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile

Das Display des Xiaomi Mi Mix geht wirklich bis zum Rand | (c) Areamobile

Auch beim Material für das Gehäuse des Mi Mix hat sich Xiaomi etwas einfallen lassen. Nicht Glas, Plastik oder Aluminium, sondern Keramik kommt hier zum Einsatz. Keramik ist sehr kratzfest und damit in dieser Hinsicht gut für einen Gebrauchsgegenstand wie ein Smartphone geeignet. Rahmen und Rückseite des Xiaomi Mi Mix glänzen, schimmern und spiegeln hier sehr ansehnlich und unterstreichen den edlen Eindruck des Smartphones. Die Kamera ist bündig in die Rückseite eingelassen, der Fingerabdrucksensor leicht vertieft. An der Unterseite des Mi Mix sitzt ein USB-C-Port zwischen Lautsprecherbohrungen, für eine Klinkenbuchse war an der Oberseite des Smartphones Platz. Die Tasten an der rechten Seite wackeln zwar leicht, haben aber jeweils einen sehr knackigen Druckpunkt. Der links eingelassene SIM-Schlitten nimmt zwei Karten auf, das Xiaomi Mi Mix ist ein Dual-SIM-Smartphone. Das große Phablet wiegt satte 209 Gramm und ist 7,9 Millimeter dick.

Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile
Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile
Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile

Xiaomi Mi Mix

Unterseite

Rückseite | (c) Areamobile

 

Bei allem Lob haben das Design und das Material aber auch einige Nachteile. Die glänzende Keramikoberfläche des Xiaomi Mi Mix zieht Schlieren und Fettfinger geradezu an, hier muss immer wieder ein Putztuch bemüht werden, wenn der edle Eindruck beibehalten werden soll. Die Oberfläche ist außerdem extrem rutschig. Das sorgt zusammen mit der Größe dafür, dass das Xiaomi Mi Mix schnell mal aus der Hand oder vom Tisch rutscht. Dann sind schnelle Reflexe und Glück gefragt, denn Keramik ist nun mal ein sprödes Material, und das Xiaomi Mi Mix geht bei einem Sturz schnell in die Brüche. Guten Schutz sowohl gegen die Rutschgefahr als auch die Verschmutzung bietet die mitgelieferte Lederhülle, die das Smartphone aber auch noch einmal deutlich ausladender und dicker macht. Der rahmenlose Eindruck leidet darunter ebenfalls.

Display-Größe und -Qualität

Xiaomi Mi Mix im Displaytest - Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile

Rekordverdächtig ist das Verhältnis von Displaygröße zu Gesamtgröße des Xiaomi Mi Mix. Der Bildschirm nimmt knapp 90 Prozent der Front ein, das gibt es bislang nirgendwo bei einem anderen Smartphone. Ein kleines, aber schönes Detail sind die abgerundeten Ecken des riesigen 6,4-Zoll-Displays, die den Eindruck des nahezu rahmenlosen Designs noch unterstreichen. Bei der Auflösung hat es Xiaomi nicht auf die Spitze getrieben, der Bildschirm des Mi Mix stellt 2.040 x 1.080 Pixel dar, also etwas mehr als Full-HD. Die Pixeldichte bleibt mit 361 ppi deutlich über der Grenze von 300 Bildpunkten pro Zoll, die ein Smartphone heute besitzen sollte, damit das Display ausreichend scharf wirkt.

Abseits der schieren Größe und der ungewöhnlichen Details hat das LC-Display auch in den konventionellen Kriterien gewichtige Argumente zu bieten. Die Helligkeit ist mit 493 cd/m² sehr hoch ausgefallen, die Kontraste mit 1115:1 ebenso. Die Darstellung von Farben und Graustufen ist mit Delta-E-Werten von 5,39 und 7,29 ebenfalls sehr gelungen. Das passt zu dem subjektiven Eindruck, denn die Darstellung auf dem Xiaomi Mi Mix begeistert mit schönen Farben, guter Schärfe und einer hellen und klaren Darstellung. Über die Blickwinkelstabilität gibt es ebenfalls nichts Schlechtes zu sagen, allerdings spiegelt das Displayglas ziemlich stark. Das ändert aber nichts daran, dass das Xiaomi Mi Mix im Test mit einem hervorragenden Display punkten kann.

Xiaomi Mi Mix im Displaytest | (c) Areamobile
Xiaomi Mi Mix im Displaytest | (c) Areamobile

Farbraum gut abgedeckt

Ausgeglichene Verteilung | (c) Areamobile

 
Xiaomi Mi Mix im Displaytest | (c) Areamobile

Hohe Farbtreue | (c) Areamobile

Xiaomi Mi Mix im Displaytest | (c) Areamobile

Helligkeit und Kontraste hervorragend | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

So ungewöhnlich das Xiaomi Mi Mix bei Design und Display ist, so bewährt ist die Technik im Inneren des Smartphones. Der Qualcomm Snapdragon 821 ist auch nach der Vorstellung des Snapdragon 835 noch ein mehr als starker Chip, der mehr als genug Rechen- und Grafikpower besitzt, um auch die aufwendigsten Android-Apps zu betreiben. Das Xiaomi Mi Mix ist zudem mit 4 GB Arbeitsspeicher gut ausgestattet, um Apps lange genug im Zwischenspeicher zu halten. Die Benchmark-Ergebnisse sind dann auch wie erwartet erste Sahne, selbst wenn das Xiaomi Mi Mix hier überall ein kleines Stück hinter dem OnePlus 3T zurück bleibt, das den gleichen Chip nutzt.


Xiaomi Mi Mix
OnePlus 3T
3DMark Ice Storm Extreme
27.032 Punkte
32.065 Punkte
Antutu
131.074 Punkte
165.857 Punkte
Geekbench 4
Single 1.807, Multi 3.804 Punkte
Single 1.904, Multi 4.318 Punkte
GFXBench T-Rex offscreen
77 Bilder pro Sekunde
95 Bilder pro Sekunde
PCMark Performance
4.598 Punkte
5.647 Punkte
Sunspider
614,3 Millisekunden
532 Millisekunden
Vellamo Browser
5.218 Punkte
5.642 Punkte

Die etwas geringere Leistung in den Benchmarks, die das Xiaomi Mi Mix im Test beim Vergleich mit dem OnePlus 3T zeigt, ist mit der Software zu begründen. Hier ist Xiaomis Android-Variante MIUI 8, die auf Android 6 Marshmallow basiert, dem Oxygen OS auf Nougat-Basis offenbar unterlegen. Natürlich ist das Xiaomi Mi Mix trotzdem noch mehr als schnell genug. MIUI hat zudem durchaus ein paar spannende Funktionen, die andere Android-Oberflächen nicht besitzen.

Quick Ball erleichtert die Bedienung des Riesen-Phablets

Durchaus praktisch ist der sogenannte Second Space, der auf dem Mi Mix eine Art zweite Android-Partition mit eigenen Daten, Apps, Mails und Bildern bietet. Dieser Second Space kann eigens mit einem Passwort oder einer PIN abgesichert werden. Hin- und herschalten lässt sich zwischen den beiden Bereichen über die Benachrichtigungsleiste, hier wird eine entsprechende Schaltfläche eingeblendet. Bei der Größe des Xiaomi Mi Mix sehr hilfreich ist der kleine Shortcut-Button, genannt Quick Ball. Der lässt sich mit einem Druck auf das Symbol ganz links in der Taskleiste ein- und ausblenden und dann auf dem Display frei verschieben. So liegen etwa der Home-Button, die Multitasking-Ansicht und die Möglichkeit für einen Screenshot immer in Reichweite.

Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile
Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile
Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile

Quick Ball ...

... mit Shortcuts

Android Marshmallow | (c) Areamobile

 

Bloatware-Apps sind auf dem Xiaomi Mi Mix kaum zu finden, dafür immer wieder kleinere Bugs. So lassen sich die Icons auf der Android-Leiste trotz entsprechendem Eintrag in den Optionen nicht verschieben, und so manches Mal reagiert das Xiaomi Mi Mix erst auf den zweiten Klick. Auch Fehlermeldungen kommen immer wieder vor, die Google-Dienste oder die Systemeinstellungen stürzen hin und wieder ab. Das sind zwar Kleinigkeiten, stören aber trotzdem. Immerhin ist die vom Händler aufgespielte europäische Firmware komplett auf Deutsch übersetzt.

Einhand-Bedienung unmöglich

Bei der Bedienung des Xiaomi Mi Mix ist eines sonnenklar: Mit einer Hand geht nichts, hier sind zwei vonnöten. Das liegt einerseits natürlich an der schieren Größe des Smartphones, aber auch am Material. Die Keramikoberfläche hinten und die Front aus Glas sind beide so rutschig, dass man mit den Verrenkungen, die die Einhandbedienung nötig macht, große Gefahr läuft, die edle Flunder aus der Hand flutschen zu lassen. So ein Fauxpas geht selten gut, im Netz sind einige Beiträge von Mi-Mix-Besitzern zu finden, deren Smartphone bereits nach einem kleinen Sturz gesplittert und kaputt gegangen ist. Die mitgelieferte Lederhülle schützt das Xiaomi Mi Mix zwar recht gut, kann aber auch nicht alles abfedern und macht das Smartphone zudem gleich noch ein Stückchen größer.

Xiaomi Mi Mix | (c) Areamobile

Betagte Software | (c) Areamobile

Multimedia: Kamera, Musik und Speicher

Die Hauptkamera des Xiaomi Mi Mix hat einen 16-Megapixel-Sensor, eine f/2.0-Blende und einen elektronischen Bildstabilisator zu bieten. Ein Dual-LED-Blitz sorgt für Licht in dunklen Situationen. Videos sind in 4K-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde möglich, bei Zeitlupenaufnahmen mit 720p schafft das Mi Mix 120 Bilder pro Sekunde. Die ungewöhnlich platzierte Frontkamera macht Fotos mit 5 Megapixel und Videos in Full-HD.

Die Hauptkamera des Xiaomi Mi Mix macht im Test gute, aber nicht sehr gute Bilder. Während die Belichtung meist gut getroffen ist, sehen Farben und Detailreichtum aus der Nähe betrachtet nicht optimal aus. Details verwaschen häufig, bei schlechteren Lichtbedingungen steigt zudem das Bildrauschen, was auch die Farben leicht verfälscht. Hier fehlen zudem entsprechende Software-Helferlein, die in Low-Light-Szenarien bei anderen Smartphones die Ergebnisse merklich verbessern. Recht ansehnlich ist das künstliche Bokeh, dass Xiaomi mit der Kamera des Mi Mix erzeugt. Wer Selfies knipst, sollte das Xiaomi Mi Mix herumdrehen, sonst ist schnell ein Finger oder der Handballen vor dem Objektiv. Die Bildqualität liegt hier noch einmal eine ganze Stufe unter der Hauptkamera, das Bildrauschen ist recht stark und es mangelt an Schärfe.

Testfoto | (c) Areamobile
Testfoto | (c) Areamobile
Testfoto | (c) Areamobile

Testfoto ohne ...

... und mit HDR

Selfie | (c) Areamobile

 
Testfoto | (c) Areamobile
Testfoto | (c) Areamobile
Testfoto | (c) Areamobile

Nahaufnahme

Testfoto an der Spree

Testfoto | (c) Areamobile

 

Das Xiaomi Mi Mix hat 128 GB Platz auf dem internen Speicher, wovon dem Anwender 112 GB zur Verfügung stehen. Damit kommt man sehr lange aus, auf einen Speicherkartenslot kann man daher verzichten. Der interne Lautsprecher, der nur aus der rechten der beiden gebohrten Öffnungen tönt, bringt eine ziemliche Lautstärke aufs Parkett. Leider fehlt es ihm aber an Bass, was man von einem Mono-Lautspreche aber auch kaum erwartet. Ein Headset gehört nicht zum Lieferumfang des Xiaomi Mi Mix - verwunderlich bei so einem teuren Smartphone und so einer riesigen Verpackung.

Telefon-Funktion und Daten-Schnittstellen

Xiaomi verzichtet beim Mi Mix zugunsten des Designs auf eine handelsübliche Hörmuschel. Stattdessen setzt der Hersteller auf eine piezoelektronische Technologie, die das Material in Schwingungen versetzt und so die Geräusche überträgt. Das klappt beim Telefonieren recht gut, auch wenn der Klang ein wenig dumpf ausfällt. Freisprechen über den integrierten Lautsprecher funktioniert ebenfalls ohne große Probleme. Das Xiaomi Mi Mix unterstützt das LTE-Band 20 nicht, ist in Deutschland also nur eingeschränkt im schnellsten Funkstandard nutzbar. Das WLAN-Modul beherrscht den Dual-Band-Funk ebenso wie den ac-Standard, Bluetooth 4.2 und NFC sind ebenfalls an Bord.

Akku-Laufzeit

Der fest verbaute Akku des Xiaomi Mi Mix hat eine Kapazität von 4.400 mAh, was eine ganze Menge ist. Tatsächlich hält das Smartphone auch in der Praxis zwei Tage durch, wenn man es mit der Nutzung nicht allzu bunt treibt. Im Dauertest bei voller Helligkeit mit Video-Streaming über WLAN erreichte das Xiaomi Mi Mix im Test eine Laufzeit von über sieben Stunden, der Akkutest von PCMark bricht auf dem Smartphone vorzeitig, allerdings auch nach bereits über fünf Stunden ab. Mit dem beiliegenden Ladegerät lässt sich der Akku des Xiaomi Mi Mix in einer halben Stunde auf knapp die Hälfte der Kapazität aufladen, bis zu einer kompletten Ladung dauert es weniger als zwei Stunden.

Fazit

Das Xiaomi Mi Mix ist ein faszinierendes Stück Technik, das mit seinem außergewöhnlichen Design und dem tollen Display ebenso überzeugt wie mit der Performance und dem Akku. Leichte Schwächen zeigt das Mi Mix im Test bei den Kameras und der Software, wobei letzteres dem Hersteller nur bedingt anzulasten ist. Da Xiaomi das Smartphone in Deutschland gar nicht offiziell anbietet, wurde die Software dementsprechend auch nicht vom Hersteller angepasst. Sie wurde in unserem Fall vom Importshop auf das Smartphone gespielt. Über diese Verkaufsstrategie sollten die Chinesen allerdings ernsthaft nachzudenken, denn für so beeindruckende Smartphones wie das Mi Mix gibt es hierzulande sicher einen Markt - trotzdem hohen Preisen von 700 Euro und mehr, die bei den üblichen Import-Shops verlangt werden.

Das Design des Xiaomi Mi Mix hat mich schon beeindruckt, keine Frage. Das Display, das sich so schön in die Ecken schmiegt, sieht toll aus. Aber die Nachteile darf man dabei eben auch nicht außer Acht lassen, und einen echten Vorteil bietet mir dieses Design am Ende nicht. Es freut mich aber, dass ein Hersteller wieder einmal einen radikalen Weg bei der Gestaltung beschreitet, der die Konkurrenz sicher inspirieren wird.

Persönlicher Kommentar von Steffen Herget

Testwertung Xiaomi Mi Mix
 
Handlichkeit und Design 62%
Verarbeitung 92%
Sprachqualität 85%
Akkuausdauer 97%
Ausstattung/ Leistung 86%
Kamera 83%
Tops & Flops
Erklärung zu den Tops & Flops

Die Gesamtwertung wird durch die Tops & Flops beeinflusst. "Außergewöhnlich großes und sehr gutes Display" (+1.0%) wirkt sich positiv auf die Bewertung aus.

+1.0%
Internet 97%
Musik 87%
Software und Bedienung 98%
Navigation 87%
Gaming und Video 93%
Gesamtwertung
zum Testzeitpunkt
90%
Zeitwertung
(Stand 19.08.2017)
86%

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 28.01.17 16:39 Handyverwurster (Advanced Member)
    Keine gute Kamera...

    ...KEIN gutes Smartphone!

    Warum mit 2. Wahl abgeben, wenn es für weniger Geld ein Samsung S7 gibt?

  2. 28.01.17 16:39 Kollos-GmbH
    Super Test -.-

    Erst einmal voller rechtschreibfehler,
    dann steht, dass es nach einem Sturz sehr leicht in Brüche geht? Wurde dies getestet?
    Und zum schluss kommt der Hammer,
    es ist eine Shop-ROM auf dem Gerät? Ist das euer Ernst, dass Ihr das Gerät mit Shop-ROM statt offizieller Xiaomi Rom testet?

    Bitte rührt keine China Smartphones mehr an, wenn Ihr von der Materie keine Ahnung habt.

  3. 28.01.17 17:25 DerZander (Advanced Member)

    Das Mi Mix sieht so genial aus. Seit langem flasht mich ein Design mal wieder richtig. Aber ein so rutschiges Smartphone, bei dem noch dazu des Display recht empfindlich ist, wäre für mich leider nicht alltagstauglich. Irgendwie muss so ein Smartphone ja auch noch praktisch bleiben.

    >> nicht besonders robust
    Droptest sind ja immer recht zufällig, aber hier mal einer auf YT:
    https://www.youtube.com/watch?v=VeLKqjvmFvQ

    Das Mi Mix hätte früher gut zu Apple gepasst: Neue coole Materialen (Keramik), cooles Design und so empfindlich, dass man gut darauf aufpassen muss, was den psychologischen Wert noch erhöht. ;-) (wie beim iPhone 4)

    @Kollos
    Was genau ist ein Shop-ROM? Kenne mich mit dem China-Import nicht so aus. Werden da von Shop andere ROMs vorinstalliert?

  4. 28.01.17 19:00 TONG (Gesperrt)

    @Kollos-GmbH

    Volle Zustimmung!
    Immer wieder, wenn Areamobile diese Chinesichen Exoten...nennen wir es mal "testet"...kommt immer der gleiche Murks und das typische Geschwätz bei raus.
    Aber die Kommentare von Leuten, die sich besser mit denen auskennen und auf entsprechende Punkte hinweisen, werden wohl nie gelesen oder vollkommen ignoriert.

    Genial sind immer wieder Kritiken, dass die Software nicht komplett auf Deutsch ist oder dass kein LTE-Band 20 unterstützt wird und das obwohl man schon immer weiß, dass die Geräte nicht für den Westlichen und erst recht nicht für den Deutschen Markt vorgesehen sind.

    Aber dann, wenn günstige Geräte verglichen werden und Alternativen genannt werden, dann wird z.B. das Xiaomi Redmi 3S als internationale Version mit komplett Deutscher Sprache UND LTE-Band 20 garnicht erwähnt, weil man es selber nie in der Hand hatte.

    Traurig...aber so ist das eben hier!

  5. 28.01.17 22:29 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @TONG:"Genial sind immer wieder Kritiken, dass die Software nicht komplett auf Deutsch ist oder dass kein LTE-Band 20 unterstützt wird und das obwohl man schon immer weiß, dass die Geräte nicht für den Westlichen und erst recht nicht für den Deutschen Markt vorgesehen sind."
    >>Wenn man sie in Deutschland testet und für deutschsprachige Leser, die sehr wahrscheinlich in Deutschland oder Umgebung wohnen, dann sind diese Kritikpunkte doch gerechtfertigt. Soll man das einfach unter den Tisch fallen lassen? Warum?

    @DerZander: Für mich ist das Mi Mix ein gerät der Marke "kool, aber nicht ausgereift". Im Grunde was du schon ein bisschen beschreibst. Ich finde kleine Rahmen wirklich sexy, obwohl mir die Rahmen oben und unten einigermaßen egal sind (natürlich nicht ganz), aber das ist kein Gerät das ich im Alltag nutzen könnte. Ich nutze allerdings auch keine Hüllen (da wäre der Effekt auch irgendwie null), wobei ich ansonsten sehr vorsichtig bin, aber das Gerät geht bei mir schon vor meinem inneren Auge kaputt :D

  6. 29.01.17 09:02 TONG (Gesperrt)

    @IchBinNichtAreamobile

    Weil es nicht kritikfähig ist.
    Eine AutoBILD oder Auto Motor und Sport importiert auch nicht einen Tata, testet ihn nach Europäischen Verhältnissen und sagt dann, dass die Qualität oder das Fahrverhalten schlecht sind.

    Man kann darauf hinweisen aber hier fließt alles gerne mal in die Bewertung mit ein.

    Und dann kommen noch, wie von Kollos-GmbH angesprochen, solche Pauschalaussagen wie

    "Das sorgt zusammen mit der Größe dafür, dass das Xiaomi Mi Mix schnell mal aus der Hand oder vom Tisch rutscht. Dann sind schnelle Reflexe und Glück gefragt. denn Keramik ist nun mal ein sprödes Material, und das Xiaomi Mi Mix geht bei einem Sturz schnell in die Brüche."

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass Steffen das Mi Mix nicht fallen ließ und die tatsächliche Haltbarkeit gestestet hat.

    Heute sind die Kacheln praktisch ausgerottet und nun muss einer deren größter Fans andere Geräte testen, was auch okay ist aber wenn man schon die Chinesischen Exoten an die Backe bekommt, dann sollte man sich mit denen mehr und intensiver beschäftigen.

  7. 30.01.17 22:59 chief (Professional Handy Master)

    @Tong
    "Weil es nicht kritikfähig ist.
    Eine AutoBILD oder Auto Motor und Sport importiert auch nicht einen Tata, testet ihn nach Europäischen Verhältnissen und sagt dann, dass die Qualität oder das Fahrverhalten schlecht sind."

    Selten so einen Blödsinn gelesen. Natürlich ist es kritikfähig, warum auch nicht? Weil es dir nicht in den Kram passt?

    Und wenn das Gerät vom Händler mit einer anderen ROM ausgestattet wird, warum sollte man es erst flashen? Weil ihr das so macht? Das Gerät wurde so gekauft, fertig.

    @Thema
    Irgendwie schon schick aber irgendwie auch etwas naja....ungewöhnlich. Keramik als Material für die Rückseite hat auch definitiv was.

    Aber solange diese Geräte keine/kaum LTE auf dem 20er Band unterstützen und nicht regulär kaufbar sind, sind diese Geräte total uninteressant für mich, was das Kaufen angeht. Aber dennoch interessant genug, sie sich mal anzuschauen.

  8. 01.02.17 15:32 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @TONG:"Weil es nicht kritikfähig ist."
    >>Kritikfähig ist ein Adjektiv, dass eigentlich nur auf Personen anwendbar ist, aber naja. Kritisierbar ist es offenkundig, denn genau das wurde ja getan. Das 20er Band fehlt; das ist Fakt und das hat deutliche Auswirkungen auf potentielle deutsche Nutzer. Damit ist die Kritik auch schon gerechtfertigt.

    "Ich bin mir ziemlich sicher, dass Steffen das Mi Mix nicht fallen ließ und die tatsächliche Haltbarkeit gestestet hat."
    >>Haben andere schon "für ihn" gemacht.

  9. 04.02.17 14:53 phicom (Newcomer)
    Auf der Zielgeraden gestolpert

    Xiaomi hat mit dem Mi Mix ein hochattraktives Smartphone geschaffen... ...nur leider, wie immer bei Xiaomi, interessiert sie der deutsche bzw österreichische (auch A1 und T-Mobile Austria nutzen das LTE Band 20) Markt nicht. Auch darf so ein High-end-Smartphone sich nicht mit so einer Kameraqualität begnügen. Diesen Fehler hat schon Sony mit dem sonst fantastischen Xperia Z Ultra gemacht. Die Hoffnung bleibt!
    Besonders schön finde ich übrigens die "schlauen" Eingaben des Herren von der Kollos-GmbH. Der Text des Testes leistet sich eigentlich keine Rechtschreibfehler, allenfalls über die Schreibweise von "Gehäuse-Design und -Verarbeitung" sollte man mal reden. Aber nicht wenn man "rechtschreibfehler" und "zum schluss" schreibt! Aber immerhin, in Sachen Shop-ROM bin ich einer Meinung mit ihm.
    Dem "Handy-Profi" Kong möchte ich gerne wissen lassen, dass diese Seite sich wohl hauptsächlich an Nutzer im deutschen Sprachraum wendet. Und dort ist das LTE Band definitiv ein Kriterium. Ohne dieses geht halt auf dem Land nix. Ob Xiaomi der deutsche Markt interessiert oder nicht, spielt keine Rolle. Im Gegensatz zum erwähnten Tata, zu dem es übrigens sehr wohl zumindest Berichte auf AutoBild.de gibt, gibt es zum Betrieb des Xiaomi Mi Mix keine rechtlichen Verbote in Deutschland. Es kann von interessierten Kunden über die einschlägigen Shops importiert und dann in Deutschland betrieben werden. Der Tata nicht. Damit hat die Info über das Fehlen des Bandes 20 ihre Berechtigung. Die Bewertung ist für Interessenten aus dem deutschsprachigen Raum gedacht, wo LTE 800 ein absolut wichtiges Kriterium ist. Es geht hier nicht darum, ob das Telefon in seinem Herkunftsmarkt erfolgreich sein wird, sondern wie tauglich es für Menschen hierzulande ist.
    Die Frage ist doch eher, warum sich Xiaomi den deutschen Sprachraum nicht durch Hinzufügen von FDD 20 zugängiger macht. Selbst für Billigheimer wie UMI, Elefone etc ist das doch kein Problem! Das kann doch so aufwendig nicht sein?!

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