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Autor: Christopher Gabbert | 28.09.2017 - 12:23 | 4

Apple iPhone 8 Testbericht

Tops und Flops
  • Tops
  • Herausragende Performance
  • Kompaktes, handliches Format
  • Schnelle scharfe (Video-) Kamera
  • Große Speicherkapazität (bis 256 GB)
  • Kabelloses Akku-Laden
  • Flops
  • Kleiner, fest eingebauter Akku
  • Altbackenes Design
  • Wenig Neues für ein Geräte-Upgrade

Apple iPhone 8 Test: Lückenbüßer bis zum Tag X

Das iPhone 8 tritt die Nachfolge des iPhone 7 an. Als Neuerungen führt das Apple-Smartphone kabelloses Laden, eine bessere Kamera und Spitzen-Performance ins Feld. Reicht das, um mehr als ein Lückenbüßer bis zum iPhone X zu sein? Das klären wir in unserem Test.

Apple iPhone 8 | (c) Areamobile
Apple iPhone 8

Kein iPhone 7S, sondern das iPhone 8 hat Apple als direkten Nachfolger zum iPhone 7 herausgebracht. Neben einem neuen Prozessor und einer verbesserten Kamera unterstützt es wie das iPhone 8 Plus als erstes Apple-Smartphone kabelloses Akku-Laden nach Qi-Standard. Doch ist das genug, um Besitzer des iPhone 7 zum Kauf zu bewegen, oder sollten die lieber auf das iPhone X warten?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Auf den ersten Blick auf die Vorderseite gibt es keinen Unterschied zwischen iPhone 8 und iPhone 7. Das 4,7 Zoll kleine Display mit HD-ähnlicher Auflösung umgibt ein vergleichsweise breiter Displayrahmen mit der Hörmuschel-Lautsprecher-Kombination und der 7-Megapixel-Frontkamera darüber und dem Home-Button darunter. Optische Unterschiede sind erst beim Blick auf die Rückseite der Apple-Smartphones zu sehen.

Apple iPhone 8 im Vergleich mit Apple iPhone 7 | (c) Areamobile
iPhone 7 (links) und iPhone 8

Statt eines Unibodys aus Metall besitzt das iPhone 8 eine Glasrückseite, die von einem Metallrahmen von der Front getrennt wird. Dieser ist natürlich anfälliger für Fingerabdrücke als die Metallrückseite des iPhone 7, aber bei Weitem nicht so ein Magnet für die unschönen Schlieren wie beispielsweise die des Honor 8 Pro oder des kürzlich von uns getesteten Huawei Nova 2. Wie auch das Displayschutzglas ist das hintere Glas zu den Seiten hin leicht gewölbt und sorgt so für einen geschmeidigen Übergang zum Metallrahmen.

Apple iPhone 8 | (c) Areamobile
Apple iPhone 8

Wie der Vorgänger und das deutlich größere iPhone 8 Plus ist auch das 138,4 x 67,3 x 7,3 Millimeter große Gehäuse des iPhone 8 nach IP67-Zertifikat gegen das Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Damit kann es bis zu eine halbe Stunde lang unter Wasser verbringen, ohne dass die Elektronik im Inneren Schaden nimmt. Wie üblich warnt Apple aber auch davor, das als Resultat von normaler Abnutzung der Schutz vor Spritzwasser und Staub abnehmen kann. Schäden durch Flüssigkeit werden daher nicht von der Garantie abgedeckt.

Scharfe Kanten, ungleichmäßige Spaltmaße oder andere Fehler in der Verarbeitung sucht man beim iPhone 8 vergebens - hier wirkt alles wie aus einem Guss. Schade ist jedoch, dass die Einfassung für die Hauptkamera auf der Rückseite, die aus einem kleinen Metallring besteht, nicht über das Schutzglas der Kamera heraussteht. Zusätzlichen Schutz vor dem Verkratzen bietet dieser so nicht. 

Mit dem Power-Button auf der rechten und den Lautstärketasten sowie dem Mute-Switch auf der linken sind alle Buttons an dem von den Vorgängern gewohnten Platz. Alle zeichnen sich durch einen knackigen Druckpunkt sowie kurzen Tastenhub aus.

Display-Größe und -Qualität

Wie auch das iPhone 7 besitzt das iPhone 8 ein LC-Display mit IPS-Panel und einer Bildschirmdiagonale von 4,7 Zoll. Es löst mit 1334 x 750 Pixel (HD) auf, was eine Pixeldichte von 326 Pixel pro Zoll ergibt. Das ist zwar weniger scharf als bei Konkurrenzmodellen wie beispielsweise dem Galaxy Note 8 (522 PPI) oder LG V30 (537 PPI), mit dem bloßen Auge sind aber keine Pixel erkennen. Wie knackscharf das Display des Samsung-Smartphones im Vergleich mit dem des iPhone ist, zeigt die untere Gegenüberstellung.

Apple iPhone 8 | (c) Areamobile
Icon auf dem Apple iPhone 8
Samsung Galaxy S8 | (c) Areamobile
Icon auf dem Samsung Galaxy S8

Neu am iPhone 8 im Vergleich zum Vorgänger ist die mit dem iPad Pro eingeführte "True Tone"-Technik. Dabei wird die Beleuchtung des Displays automatisch an das Umgebungslicht angepasst, so dass Farben in verschiedenen Umgebungen einheitlich erscheinen. Das merkt man als Nutzer vor allem am Abend, wenn das Display in ein wärmeres Gelb getaucht wird - aber nicht so stark wie bei einem Nachtmodus mit Blau-Filter.

Apple iPhone 8 Displaytest - Farbverteilung | (c) Areamobile
Apple iPhone 8 Displaytest - Farbverteilung
Apple iPhone 8 Displaytest - Farbraumabdeckung | (c) Areamobile
Apple iPhone 8 Displaytest - Farbraumabdeckung

In unseren Display-Tests erreicht der Bildschirm des iPhone 8 bei deaktivierter automatischer Helligkeitsanpassung und abgeschalteter True-Tone-Technik wie erwartet gute Werte. Der Kontrast liegt bei 1224:1, die Helligkeit bei 518 cd/m2. Besonders gut schlägt sich das neue iPhone bei der Farbtreue des Displays: Die Delta-E-Werte, mit denen die Abweichung bei der Darstellung von Farben und Grautönen gemessen wird, fallen mit 4,18 Delta E für die Grautreppe und 2,85 Delta E für Farbwerte sehr niedrig aus. Aus schrägen Blickwinkeln verdunkelt sich die Anzeige nur wenig.

Apple iPhone 8 Displaytest - Abweichung bei Grauwerten | (c) Areamobile
Apple iPhone 8 Displaytest - Abweichung bei Grauwerten
Apple iPhone 8 Displaytest - Abweichung bei Farbwerten | (c) Areamobile
Apple iPhone 8 Displaytest - Abweichung bei Farbwerten

Zudem deckt das Panel neben sRGB auch den im Kinobereich eingesetzten größeren Farbraum DCI-P3 ab. Das soll für eine genauere Farbwiedergabe beim Abspielen von Bildern und Videos sorgen, die für 4K-Fernseher erstellt wurden. Im Hintergrund schaltet Software je nach Content von einem Farbbereich auf den anderen um. Die Vorteile des größeren Farbraums sind aber nur mit entsprechendem Content sichtbar, der sich mit der Kamera des iPhone 8 auch selber anfertigen lässt.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Anmutung, Gehäuse und Display-Tests
  2. System-Test: Hardware, Software und Bedienung
  3. Kamera-Test: Foto, Video und Audio
  4. Akku-Test und Test-Fazit
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 28.09.17 14:34 AlfredENeumann (Handy Profi)

    Die Ladezeiten waren soweit ich im Kopf habe bezogen auf das Schnellladegerät von Apple, nicht mit dem Standard.

    Das LowLight Foto vom iPhone 7 gefällt mir besser. Auch wenn es mehr rauscht, erscheint es mir nicht so glatt gebügelt.

  2. 28.09.17 14:43 Christopher Gabbert (areamobile.de)

    Hi AlfredENeumann,

    meine Kritik bezieht sich daher vornehmlich auf die Angaben der Apple-Webseite. Hier wird breit mit "Schnelle Aufladung: in 30 Minuten bis zu 50 % laden" geworben. Eine hochgestellte Zahl verweist dann auf die Fußnote "Die Tests wurden [...] durchgeführt mit Prototypen des iPhone 8 und einem Softwareprototyp sowie Apple USB?C Power Adapter Zubehör (29W Modell A1540, 61W Modell A1718, 87W Modell A1719)."

    Hier hätten wir uns gewünscht, dass Apple deutlicher darauf hinweist, welches Zubehör nur Nutzung der Schnellladetechnik benötigt wird - besonders für weniger technisch versierte Nutzer.

    Grüße Chris

  3. 28.09.17 16:10 jokerr (Member)

    Im Jahr 2017 800 Euro für ein Handy zu verlangen, dass noch immer die etwas bessere 720p Auflösung besitzt, ist schlicht frech.
    Aber das hat Apple früher verbockt. Jetzt sind die 8er halt wirklich nur lauwarme Aufgüsse bis zum X, da ist die Änderung der Auflösung und zum Beispiel der Rahmen ein zu großer Schritt. Das Ding mit FullHD, kleineren Rahmen und, so fern möglich, stärkerer Akku, fände ich richtig interessant.

  4. 29.09.17 06:32 Premiumbernd (Newcomer)
    Ich weiß echt nicht,

    wer sowas kauft. Ich muss erst noch ein neues Ladegerät kaufen, bei dem Preis des Smartphones? Das ist ja mal frech. Und wenn ich bedenke, dass ich ein Samsung Galaxy S8 für derzeit 529 Euro bei den Elektronikketten bekomme, weiß ich beim besten Willen nicht, warum ich 800 Euro (ohne Schnellladegerät) für Apple ausgeben soll. Ein Telefon mit bescheidenden Design. Und selbst die Kamera des Pixel ist bei Nacht dem I-Phone weit überlegen. Allerdings muss man mir zugute halten, das ich mich nicht über mein Phone definiere. Zurzeit habe ich ein Axon 7 und hatte vorher von fast allen Marken ein High End Gerät. Die Firma ist mir schnurz. Als nächstes werde ich mir, wenn der Preis gefallen ist, mal wieder ein Samsung kaufen (Note 8)

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