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Autor: Stefan Schomberg 02.02.2017 - 17:46 | 3

Samsung Galaxy A5 (2017) Testbericht

Testüberblick Samsung Galaxy A5 (2017)

  1. Design, Verarbeitung, Display, Hard- und Software
  2. Kamera, Sound, Sprachqualität, Akku und Fazit
  3. 3 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Schick und gut verarbeitet
  • Sehr gute Sprachqualität
  • Ausdauernder Akku
  • IP68-Schutz gegen Wasser und Staub
  • Tolle Hauptkamera
  • Flops
  • Kommt noch mit Android 6 Marshmallow
  • Schwache Frontkamera

Samsung Galaxy A5 (2017) Test: Das Maß für die Mittelklasse

Mit dem Galaxy A5 (2017) will Samsung den Erfolg der A-Klasse-Smartphones festigen. Mit mehr Features und noch schickerem Design stehen die Chancen dafür gut. Wir haben im Test des Samsung Galaxy A5 (2017) überprüft, ob das neue Smartphone die hohen Erwartungen erfüllen kann.

Volkswagen hat es geschafft, dass eine ganze Fahrzeugklasse nach dem Golf benannt ist. Auch Samsungs A-Klasse hat das Zeug, Namensgeber für eine ganze Geräteklasse zu sein. Denn die Galaxy-A-Smartphones sind überall zu finden, ihre Technik gut, das Design schick und der Preis wie bei einem Golf nicht unbedingt günstig, aber dem Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen.

Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile

Im Test: Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Die A-Klasse von Samsung geht in die dritte Generation und orientiert sich optisch inzwischen an der S-Klasse mit dem Topmodell Galaxy S7. Im Vergleich zum Vorgängermodell Galaxy A5 (2016) wirkt das Gehäuse des neuen Galay A5 (2017) glattgezogen, beinahe stromlinienförmig. Einen Kamerabuckel auf der Rückseite gibt es nicht, ebenso wenig markante Schliffkanten am Metallrahmen. Stattdessen sorgt 2,5D-Glas für beinahe organische Rundungen auf Front und Rücken. Dadurch liegt das größere der beiden Galaxy-A-Modelle (lest auch unseren Testbericht zum neuen Galaxy A3) sehr angenehm in der Hand - wenn man sich dafür auch mit dem immer etwas glitschig anfühlenden Glas auf Front- und Rückseite anfreunden muss. Das kennen wir aber schon vom Galaxy S7, bei dem der Übergang vom gerundeten Glas zum Metallrahmen noch einen Tick fließender verläuft als beim Galaxy A5 (2017), bei dem an dieser Stelle ganz leicht eine Metallkante zu spüren ist.

Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile
Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile

Von vorn schnörkellos | (c) Areamobile

Schicker, aber wenig auffälliger Metallrahmen | (c) Areamobile

 

Das ändert aber nichts an der hervorragenden Verarbeitungsqualität am Galaxy A5 (2017) im Test. Spaltmaße gibt es praktisch nicht, die wenigen Hardware-Tasten samt Home-Button lassen sich hervorragend bedienen, und der SIM-Kartenschlitten steckt passgenau im Gehäuse. Das 7,9 Millimeter dicke und 159 Gramm schwere Galaxy A5 (2017) hat nicht nur ähnliche Abmessungen wie das Galaxy S7, auch die Bedienung gleicht der des teureren Vorbilds. Samsung setzt auf eine Mischung aus Hardware- und Sensortasten sowie Touch-Steuerung. Neu sind die Platzierung des Lautsprechers auf der oberen rechten Seite des Smartphones sowie der USB-C-Anschluss. Der Klinkeneingang für Headsets befindet sich an der Unterkante des Gerätes.

Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile
Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile

Tiefschwarze Rückseite | (c) Areamobile

Tolle Verarbeitung auch beim microSD-Schlitten | (c) Areamobile

 

Ebenfalls neu: Das Gehäuse des Samsung Galaxy A5 (2017) ist nach IP68-Standard wasserdicht - das ist nicht üblich bei Mittelklasse-Smartphones. Bis zu 30-minütige Tauchbäder in bis zu einem Meter Tiefe in reinem Süßwasser sollten die Elektronik des Smartphones also nicht beschädigen können. Der Akku des neuen Galaxy A5 kann vom Nutzer nicht spontan ausgewechselt werden.

Display-Größe und -Qualität

Samsung Galaxy A5 (2017) im Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A5 (2017) CIE-Farbraum | (c) Areamobile

Das Display des Samsung Galaxy A5 (2017) im Test misst 5,2 Zoll und basiert auf Super-AMOLED-Technik. Auch die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) kennen wir vom Vorjahresmodell, hier gibt es keine Verbesserung. Die liegen eher im Detail: So bezieht das neue Galaxy A5 einen Teil seiner hohen Qualitätsanmutung vom schmalen Display-Rand seitlich des Screens, der sonst oft nur bei teuren Smartphones zu finden ist. Die maximale Helligkeit im Automatikmodus haben wir mit knapp 600 cd/m² gemessen, damit lässt sich der Bildschirm im Zusammenspiel mit der hervorragenden Blickwinkelstabilität und den grandiosen Kontrasten auch bei direkter Sonneneinstrahlung noch gut ablesen. Etwas enttäuscht sind wir hingegen von der gemessenen maximalen Helligkeit bei manuell höchster Einstellung: 381 cd/m². Beim Vorgängermodell haben wir im vergangenen Jahr mit knapp 410 cd/m² mehr gemessen. Bei der Darstellung von Farben und Graustufen gibt es die typisch hohen AMOLED-Abweichungen zum Optimum, die sich unter dem Messgerät zeigen, im Alltagseinsatz des Smartphones aber zu vernachlässigen sind. Eher bemerkt man die für AMOLED typische leichte Gelbfärbung von Weiß auf. Fazit: Das Display des Samsung Galaxy A5 (2017) erweist sich im Test als richtig gut.

Übrigens: Wer die kräftigen Farben von AMOLED nicht mag, sollte einen Blick in die Systemeinstellungen des Galaxy A5 werfen. Hier lässt sich die Darstellung ziemlich minutiös an den eigenen Geschmack anpassen. Neben den drei Presets "Kino", "Foto" und "Einfach" lassen sich sogar die einzelnen Farben manuell anpassen. Zudem gibt es einen manuell aktivierbaren Nachtmodus mit reduziertem Blau-Anteil.

Samsung Galaxy A5 (2017) im Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A5 (2017) Farbtest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A5 (2017) im Displaytest | (c) Areamobile

Samsung Galaxy A5 (2017) Graustufen | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Im Leistungsvergleich mit dem Vorgängermodell behält das neue Galaxy A5 im Test die Oberhand. Statt des Exynos 7580 kommt der Exynos 7880 zum Einsatz. Der verfügt ebenfalls über acht Cortex-A53-Prozessoren, allerdings sind die auf bis zu 1,9 GHz statt 1,6 GHz getaktet und in 14- statt 28-Nanometer gebaut - das macht sich auch beim Stromverbrauch positiv bemerkbar. Als Grafikeinheit wird im neuen Chip eine Mali-T830 MP3 verwendet, beim Vorgänger-A5 aus dem Vorjahr ist es eine etwas schwächere Mali-T720 MP2. Zusammen mit den 3 GB RAM verspricht das eine ordentliche Mittelklasse-Leistung auf Niveau eines Snapdragon 625. In Benchmarks wird das bestätigt: Hier kommt das neue Modell durchweg auf deutlich bessere Werte als der Vorgänger. Besonders im Grafik-Test von GFXBench macht das 2017er-Modell mit 34 zu 14 Bildern pro Sekunde einen ordentlichen Sprung, was das neue Galaxy A5 zu einem akzeptablen Spielkameraden macht.


Samsung Galaxy A3 (2017)
Samsung Galaxy A5 (2017)
3DMark Ice Storm Extreme
8.508 Punkte
13.431 Punkte
Antutu
45.904 Punkte
60.986 Punkte
Geekbench 4
Single 676, Multi 3.236 Punkte
Single 768, Multi 3.974 Punkte
GFXBench
12 Bilder pro Sekunde
34 Bilder pro Sekunde
PCMark Performance
3.676 Punkte
3.904 Punkte
Sunspider
1.098,5 Millisekunden
1.014,3 Millisekunden
Vellamo Browser
1.033 Punkte
3.116 Punkte

Was sich in synthetischen Tests andeutet, zeigt sich im Alltag allemal. Ruckler kennt das Gerät nicht, Apps werden außerdem angenehm schnell geöffnet, und Eingabebefehle generell schnell umgesetzt. Natürlich sind Unterschiede zum klar besser ausgestatteten Topmodell Samsung Galaxy S7 spürbar. Die dürften aber für die meisten Nutzer eher zu vernachlässigen sein, zumal auch anfordernde 3D-Spiele wie "Asphalt 8: Airborne" problemlos laufen. Platz genug dafür bieten 32 GB interner Speicher, von denen etwa 21 GB zur freien Verfügung stehen und die per microSD-Karte um bis zu 256 GB erweitert werden dürfen - sofern man gut 100 Euro für eine so große Karten locker macht. Im Vergleich mit einer vorgestellten Variante des Galaxy A5 mit 64 GB internem Speicher ist das aber beinahe günstig, denn für solche Geräteversionen verlangen Hersteller schließlich auch gern mal 60 bis 100 Euro mehr.

Etwas ernüchternd ist die gewählte Android-Version des Galaxy-Smartphones im Test: Android 6.0.1 ist für ein gehobenes Mittelklassegerät im Jahr 2017 zu wenig, auch wenn es immerhin mit dem Sicherheitspatch von Dezember 2016 ausgeliefert wird. Ein Update auf Android 7 Nougat hat Samsung versprochen, nennt aber kein genaues Datum für die Auslieferung.

Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile
Samsung Galaxy A5 2017 | (c) Areamobile

Nur Android 6 - das ist zu wenig | (c) Areamobile

Groß, schnell und schick | (c) Areamobile

 

Ansonsten gibt es am Galaxy A5 (2017) eigentlich alles, was das Technikherz begehrt: Das vom Galaxy S7 übernommene Always-on-Display informiert stromsparend dauerhaft auf dem abgeschalteten Display über Uhrzeit, Datum und verpasste Ereignisse. Für Internezugang und Medienstreaming zu Hause oder im Büro gibt es WLAN mit den Standards n und ac, außerdem stehen Bluetooth 4.2, GPS mit Glonass, NFC, ein UKW-Radio und USB Typ C bereit - letzteres hat selbst das Topmodell S7 nicht. Hinzu kommt ein schnell und zuverlässig funktionierender Fingerabdrucksensor im Hom-Button.

Als erstes Samsung-Smartphone ist das Galaxy A5 (2017) zudem mit Grace UX bespielt, das unter anderem mit einer Art 3D Touch auftrumpft: Bei längerem Druck auf App-Symbole werden den Anwendern Zusatzoptionen angeboten. Meist beschränkt sich das aber darauf, Apps zum Stromsparen in den Standby-Modus zu versetzen, sie zu deinstallieren oder Infos darüber aufzurufen. Ein Highlight ist noch der sogenannte sichere Ordner: Er erlaubt es, Apps oder Daten zusätzlich per Passwort oder Fingerabdruck zu sichern.

Auf der zweiten Seite dieses Testberichts lest ihr mehr über weitere Stärken des Galaxy A5 (2017). Dazu zählen die Hauptkamera und die Akkulaufzeit.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Design, Verarbeitung, Display, Hard- und Software
  2. Kamera, Sound, Sprachqualität, Akku und Fazit
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 03.02.17 16:16 jennss (Member)

    Es wird wohl auf Duelle neue Mittelklasse vs. Vorjahres-Topmodell hinauslaufen. Um die 400 € liegen schon einige Topmodelle aus 2016. Da hat es das A5 sicher nicht leicht.

    "Übrigens: Wer die kräftigen Farben von AMOLED nicht mag, sollte einen Blick in die Systemeinstellungen des Galaxy A5 werfen. Hier lässt sich die Darstellung ziemlich minutiös an den eigenen Geschmack anpassen."

    Ich denke, das Problem bei Amoled sind nicht einfach kräftige Farben, sondern eher eine Farbverfälschung, so in Richtung gelb. Das bekommt man mit den Einstellungen auch nicht weg, wenn ich das vom S6 richtig in Erinnerung habe.
    j.

  2. 04.02.17 11:51 bambural (Youngster)
    Das maß??

    Also bei aller Liebe ich denke es sind gute Geräte aber vom Preis garantiert nicht man bekommt von anderen Herstellern fast identische Hardware zu 150-180 Euro weniger oder andersrum Geräte für 400Euro mit besserer Hardware und trotzdem guter Qualität Samsung schaltet in letzter Zeit ziemlich viel Werbung hier ein Schelm der jetzt böses denkt.

    Beispiel p9lite . P8lite 2017. Honor6x . Honor 8.Xpedia x/compact Lenovo Moto z Play usw
    Oder eben wie schön gesagt wurde einige Vorjahres bloliden .

    Mein Fazit zuviel Geld für das gebotene.

  3. 06.02.17 10:04 Variatio Delectat
    Kein Wechselakku

    Kein wechselbarer Akku - mal wieder. Und das, liebe Leute, ist und bleibt ein k.o.-Kriterium.

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