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Autor: Stefan Schomberg 10.05.2017 - 17:08 | 0

Motorola Moto G5 Testbericht

Testüberblick Motorola Moto G5

  1. Erster Teil: Design, Display, Hardware, Software
  2. Zweiter Teil: Kamera, Konnektivität, Akku, Fazit
  3. 0 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Metallgehäuse
  • sehr gutzes Display
  • strammer Akku
  • tolles Preis-Leistungsverhältnis
  • Flops
  • Breite Display-Ränder

Moto G5 Test: Smartphone für Sparfüchse

Die Smartphones der Moto-G-Serie sind für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt. Trifft damit auch das Moto G5 den Nerv der Nutzer? Wir haben im Test das neue G-Modell von Motorola in der fünften Generation auf Stärken und Schwächen überprüft.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Das Moto G5 ist die kleinere, schwächer ausgestattete und um 80 Euro günstigere Schwestervariante des Moto G5 Plus. Und dickere: 9,5 statt 7,9 Millimeter Gehäusetiefe fallen gleich auf, weil die beiden Motorola-Smartphones identisches Design haben. Außerdem schmälern die breiten seitlichen Display-Ränder den optischen Eindruck. Dadurch wirkt das Standard-G5 im Test weniger hochwertig als das Plus-Modell, das wir schon in einem separaten Testbericht näher beschrieben haben.

Moto G5 | (c) Areamobile
Im Test: Moto G5

Im Test: Moto G5 | (c) Areamobile

Auch am Moto G5 finden wir die breiten Kunststoffkappen am oberen und unteren Ende der Rückseite mit eingebetteter Metallplatte. Sie treffen nicht genau den Farbton der Metallrückseite und wirken in Form und Größe etwas altbacken. Das riesige, runde Kameramodul auf der Rückseite hat dagegen einen gewissen Wiedererkennungswert. Anders als beim Plus-Modell steht das Kameramodul des G5 aber nicht vom Gehäuse hervor, sondern ist plan eingelassen. Größter Unterschied der Gehäuse der beiden Motorola-Modelle: Das Moto G5 erlaubt dank abnehmbarer Rückseite einen schnellen Akkutausch, das Plus-Modell nicht.

Moto G5 | (c) Areamobile
Rückseite erstmal bei G-Serie mit Metall

Rückseite erstmal bei G-Serie mit Metall | (c) Areamobile

Die Verarbeitungsqualität ist beim Moto G5 tadellos, die wenigen Hardware-Tasten an der Seite lassen sich perfekt bedienen. Auf der Fußseite sieht man den Micro-USB-Anschluss, einen Port für 3,5-Millimeter-Klinkenstecker befindet sich auf der Stirnseite. SIM- und microSD-Karte lassen sich erst dann ins Moto G5 einsetzen, wenn die Rückschale abgenommen ist.

Display-Größe und -Qualität

Motorola G5 im Displaytest | (c) Areamobile
Motorola G5 im CIE-Displaytest

Motorola G5 im CIE-Displaytest | (c) Areamobile

Der Touchscreen des Moto G5 im Test misst 5 Zoll bei einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Da das Smartphone ein minimal kleineres Display bei gleicher Auflösung wie das Plus-Modell aufweist, ist die Bildschärfe mit 441 Pixel pro Zoll sogar höher als beim teureren Geschwistermodell. Das Display selbst ist richtig gut, das zeigen auch die Ergebnisse der Test-Messungen: Die Kontraste der Bildschirmanzeige des Moto G5 sind sogar etwas stärker als beim Plus-Modell, die Helligkeit fast exakt gleich gut, und Grauwert und Farbgenauigkeit liegen nahe am Optimum - erstaunlich für ein 200-Euro-Gerät.

Motorola G5 im Displaytest | (c) Areamobile
Motorola G5 Grautreppe

Motorola G5 Grautreppe | (c) Areamobile

Motorola G5 im Displaytest | (c) Areamobile
Motorola G5 im Farbgenauigkeit

Motorola G5 im Farbgenauigkeit | (c) Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Es klang bereits an: Das Moto G5 im Test ist schwächer als das Moto G5 Plus ausgestattet. Denn während das größere Motorola-Smartphone von einem Snapdragon 625 und 3 GB RAM angetrieben wird, sorgt im Moto G5 nur ein Snapdragon 430 mit 2 GB RAM für Vortrieb. Das allerdings - zumindest bei Alltagsaufgaben - gar nicht mal schlecht. In Benchmarks liegt das Moto G5 aber deutlich hinter dem Moto G5 Plus, das im Vergleich zu den aktuellen Spitzenmodellen von Samsung & Co. nicht gerade gut abschneidet. Entsprechend sollte man auch 3D-Spiele wie etwa "Asphalt 8" nicht gerade mit vollen Grafikdetails flüssig laufend erwarten. Aber im normalen Betrieb schlägt sich der Einstiegschipsatz von Qualcomm im Moto G5 recht wacker, Ruckler sind kaum zu beobachten.

Etwas knapp bemessen ist der interne Speicher: Von den 16 GB sind ab Werk etwa 9,5 GB verfügbar, für mehr Speicher muss der Nutzer per microSD-Karte sorgen. In dieser Preisklasse geht das aber noch in Ordnung. Gleiches gilt für das Fehlen eines Headsets im Lieferumfang - bei günstigen Modellen sind eh meist sehr einfache Headets dabei, die bei länger geplanter Nutzung schnell ersetzt werden. Immerhin kann man mit denen aber direkt "out of the Box" loslegen.

Moto G5 | (c) Areamobile
Guter Fingerabdrucksensor auf der Front

Guter Fingerabdrucksensor auf der Front | (c) Areamobile

Motorola setzt beim Moto G5 im Test auf weitgehend unverändertes Android 7.0. Größte Unterschiede zum Stock-Android sind die Zusatz-Apps "Moto" und die Unterstützung diverser Gesten sowie die Anzeige von Uhrzeit und verpassten Nachrichten auf dem abgeschalteten Display. Ein echtes Always-on-Display bietet das Moto G5 nicht, denn auch diese Anzeige erlischt, wenn das Gerät nicht bewegt wird. Das spart Energie, ist aber unter Umständen nicht so praktisch wie bei der Konkurrenz, weil das Gerät auf dem Tisch liegend doch wieder in die Hand genommen werden muss. Außerdem lässt sich der Homebutton unter dem Display, der zudem einen präzise und ausreichend schnell reagierenden Fingerabdrucksensor beherbergt, zum alleinigen Steuerungsorgan bestimmen. Dann führt ein Wisch auf dem Sensor nach links einen Schritt zurück, nach rechts öffnet zuletzt verwendete Apps und ein langer Druck auf den Sensor führt auf den Homescreen. Zusätzlich gibt es einige Gesten wie etwa den "doppelten Karate-Handkantenschlag" zum Aktivieren der Taschenlampenfunktion des LED-Lichtes neben der Kamera. All diese Optionen finden sich in der Moto-App.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Erster Teil: Design, Display, Hardware, Software
  2. Zweiter Teil: Kamera, Konnektivität, Akku, Fazit
 
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Bewertet am 11.05.2017

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