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Autor: Björn Brodersen 26.05.2017 - 12:15 | 30

BlackBerry KeyOne Testbericht

Testüberblick BlackBerry KeyOne

  1. Prozessor, Speicher und Kamera
  2. Display, Akku, Konnektivität, Software
  3. Anmutung, Tastatur und Test-Fazit
  4. 30 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • sauber verarbeitetes und hochwertig wirkendes Gehäuse im klassischen Design
  • lange Akkulaufzeit und Quick Charge 3.0
  • ausreichende und beständige Performance
  • bessere Kamera als am Priv
  • nützliche Zusatzwanwendungen wie Hub und DTEK
  • besondere Sicherheits- und Datenschutz-Features
  • Flops
  • schlechte Empfangsqualität
  • schwacher Mono-Lautsprecher
  • kein Voice over LTE
  • kleiner interner Speicher

Blackberry KeyOne Test: Die Tastatur stört nicht

Die Tastatur stört nicht am Blackberry KeyOne und das ist gut so. Denn die Mehrheit der Nutzer von Android-Smartphones wird auf das Hardware-Keyboard zum Tippen verzichten können. Doch auch für diese Anwender bietet das erste Smartphone von Blackberry Mobile wichtige Vorzüge: etwa die lange Akku-Laufzeit, die zuverlässige Systemperformance und eine Kamera, die im Test fast mit der hochgelobten Knipse des Google Pixel XL mithalten kann.

Einst galt der ständig blinkende Blackberry als Business-Handy. Unterwegs schnell die Schwarzbeere gezückt und auf der Tastatur eine E-Mail getippt oder eine Passage im Dokument bearbeitet. In der Hand von Privatanwendern waren die Smartphones des kanadischen Herstellers dagegen seltener anzutreffen. Nur in einzelnen Ländern wie Indonesien und Saudi Arabien oder angeblich unter viel chattenden Jugendlichen in Großbritannien erlebten die Blackberrys zuletzt noch eine Blütezeit, ehe der Hersteller dem Siechtum der eigenen Hardware-Sparte ein Ende bereitete. Noch mit Touchscreen-Handhelds und dann mit Android-Smartphones mit von Blackberry-Geräten bekannten Sicherheits-Features und Produktivitäts-Tools versuchten die Kanadier, die Trendwende einzuleiten. Doch das misslang, selbst das mit dem Google-Betriebssystem laufende Tastatur-Smartphone Blackberry Priv floppte.

Jetzt kommt ein neues Tastatur-Smartphone mit Blackberry-Branding heraus, das trotz völlig veränderter Voraussetzungen als Nachfolgegerät des Priv angesehen wird. Das Blackberry KeyOne wird vom chinesischen Hersteller TCL gefertigt und vermarktet, während sich Blackberry Ltd. "nur" noch um die Software inklusive der Verschlüsselung, der Datenschutz-, der Sicherheits- und der Produktivitäts-Anwendungen kümmert. "An Menschen, die die Dinge erledigen wollen" richte sich das Gerät, so der als Blackberry Mobile auftretende Hersteller - seien es ehemalige, inzwischen abgewanderte Blackberry- oder neue Kunden. Ob das Blackberry KeyOne ein Erfolg wird, hängt aufgrund des zunehmenden BYOD-Trends ("Bring Your Own Device") in Unternehmen vor allem davon ab, wie das Gerät bei Privatanwendern ankommt.

Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Blackberry KeyOne

An der Marketing-Tonart ändert sich nichts: Im Briefing in der Areamobile-Redaktion stellen die TCL-Vertreter die gleichen Features des Blackberry KeyOne heraus, mit denen schon der einstige Smartphone-Pionier aus Kanada seine Gerät bewarb: die effektiven Sicherheits- und Datenschutz-Funktionen, schnelle Updates, die hilfreiche Tastatur, die hochwertige Anmutung sowie die lange Akku-Laufzeit. Und erstmals wird selbstbewusst die Kamera-Qualität eines Blackberry hervorgehoben, denn die Hauptkamera des KeyOne hat den gleichen Chip (Sony IMX378) wie das Google Pixel (XL), das unter anderem für die Kamera-Qualität allseits gelobt wird.

Wir haben jetzt nach dem kurzen Hands-on im Februar auf dem MWC das Blackberry KeyOne intensiv ausprobiert und dabei vor allem auf die Features geachtet, die als Stärken oder als Schwachpunkte der früheren Blackberry-Smartphones wie etwa Passport oder Priv gelten.

Prozessor und Speicher

Preislich liegt das Blackberry KeyOne mit einer UVP von 599 Euro im Premium-Bereich. Von der Antriebsleistung her ist es aber ein Mittelklasse-Smartphone. Im Inneren arbeitet der Octa-Core-Prozessor Snapdragon 625 (MSM8953) von Qualcomm mit zwei Quad-Core-Clustern mit jeweils auf bis zu 2 GHz getakteten Cortex-A53-CPUs, einer 650 MHz leistende Adreno-506-GPU und Anbindung an einen 3 GB großen LPDDR3-Arbeitsspeicher. Der im 14-Nanometer-LPP-Verfahren gefertigte, 64-Bit-fähige Chipsatz kommt beispielsweise auch in den wesentlich günstigeren Smartphone-Modellen Huawei Nova (Plus), Moto Z Play oder Moto G5 Plus zum Einsatz. Er wurde bereits im Februar 2016 vorgestellt, ist aber neben ausreichender Leistung für gängige Anwendungen vor allem auf Energieeffizienz getrimmt und ermöglicht nützliche Features wie beispielsweise Quick Charge 3.0 zum schnellen Laden des Akkus oder LTE mit höherer Uplink-Rate sowie Voice over LTE (VoLTE).

Das mit Android 7.1.1 Nougat bespielte Blackberry KeyOne arbeitet flüssig und gefühlt etwas flotter als das teilweise schnell heiß laufende und dann träge erscheinende Blackberry Priv. In Benchmarks schlägt das neue das ältere Tastatur-Smartphone zwar in den CPU-Benchmarks, in den Grafik- und Javscript-Tests erreicht es jedoch niedrigere Werte als das Priv mit dem Hexa-Core-Prozessor Snapdragon 808, Adreno 418, 3 GB RAM und Android 6.0.1 Marshmallow (nach Update vom 24. Mai 2017 auf Build AAL202). Dank der schwächeren GPU ist das KeyOne weniger für das 3D-Gaming geeignet als das Priv. Die Leistung des Snapdragon 625 reicht aber beispielsweise für HD-Videosessions aus, und der KeyOne-SoC hat seine Vorteile beim Multitasking und bei gängigen Anwendungen. Vor allem aber liefert das KeyOne beständig ausreichende Leistung und schnelle Reaktionen, während sich das Priv immer mal wieder störrisch zeigt.

Benchmarks
Blackberry KeyOne
mit Android 7.1.1
Blackberry Priv
mit Android 6.0.1
Antutu 6.2.7
63.299 Punkte
62.252 Punkte
Geekbench 4
nicht kompatibel
1.113 Punkte (Single-Core) bzw.
2.386 Punkte (Multi-Core)
PC Mark Work 2.0
4.820 Punkte
4.186 Punkte
Quadrant
25.437 Punkte
26.853 Punkte
AndroBench Storage
271 MB/s Lesen,
70 MB/s Schreiben
220 MB/s Lesen,
62 MB/s Schreiben
3D Mark Ice Storm Unlimited
13.671 Punkte
18.284 Punkte
GFXBench 1080p T-Rex Offscreen
23 B/s
38 B/s
Vellamo Metal
1.400 Punkte
1.581 Punkte
Vellamo Browser
3.199 Punkte
4.001 Punkte
Octane 2.0
4.692 Punkte
7.782 Punkte
Jetstream 1.1
29,99 Punkte
33 Punkte
Sunspider 1.0.2
991 Millisekunden
958 Millisekunden

Der interne eMMC-5.1-Speicher des Blackberry KeyOne ist auf 32 GB bemessen - zu wenig für ein Smartphone zum Premium-Preis. Immerhin können Anwender in das Gerät eine theoretisch bis zu 2 TB große microSD-Karte einlegen und diese als internen Speicher formatieren.

Kamera

Das Blackberry KeyOne hat den gleichen Kamera-Sensor wie das Google Pixel (XL): den Sony IMX378. Dieser Stacked-CMOS-BSI-Sensor mit Schaltkreisen auf einer Ebene unter dem eigentlichen Sensor gehört wie der iPhone-7-Bildsensor zur EXMOR-RS-Serie und bietet unter anderem einen Phasenvergleichs-Autofokus (PDAF) und das sogenannte Spatially Multiplexed Exposure High Dynamic Range (SME-HDR). Als das Google-Smartphone im vergangenen Oktober herauskam, bescheinigte DxO dem Pixel (XL), die beste Smartphone-Kamera im Markt an Bord zu haben. "Das Pixel allein ist in der Lage, unter vielen unterschiedlichen Lichtbedingungen herausragende Fotos zu schießen", hieß es im Fazit der Tester. Deshalb geht das vom chinesischen Hersteller TCL gefertigte Tastatur-Smartphone mit großen Vorschusslorbeeren für die Kamera-Qualität an den Start.

Blackberry Keyone Kamera | (c) Areamobile
Blackberry KeyOne: Sony-Kamera und Dual-LED-Blitz

Im Vergleich weisen die mit dem Google Pixel XL geschossenen Aufnahmen im Test die bessere Bilddynamik und den etwas höheren Detailgrad auf. Die mit dem Blackberry KeyOne angefertigten Schnappschüsse sind in hellen Motivbereichen schnell ausgebrannt und zeigen trotz Tageslichtbedingungen Bildrauschen. Was die Kamera des Pixel (XL) besonders macht und was dem Blackberry KeyOne fehlt, sind die im Hintergrund arbeitenden Algorithmen und der HDR-Plus-Automatikmodus zur Verbesserung der Bildqualität, unter anderem durch Verringern des Bildrauschens. Im HDR-Plus-Modus macht die Sony-Kamera nicht erst beim Drücken des Auslösers eine Aufnahme, sondern bereits davor und danach und rechnet dann die gesammelten Informationen zu einem Bild zusammen. Lediglich bewegte Objekte stammen aus der einen durch Drücken des Kamera-Buttons ausgelösten Aufnahme. Während im einfachen HDR-Modus üblicherweise drei Bilder - eines richtig, eines über- und eines unterbelichtet - geschossen und zusammengerechnet werden, sind es bei HDR Plus mehrere allesamt unterbelichtete. Das Blackberry-Smartphone hat einen einfachen HDR-Modus als Hilfsfunktion.

Kamera-Specs
Blackberry KeyOne
Google Pixel (XL)
Blackberry Priv
Hauptkamera
Sony IMX378 mit 12 Megapixel Auflösung und 1/2,3 Zoll Sensorgröße
Sony IMX378 mit 12 Megapixel Auflösung und 1/2,3 Zoll Sensorgröße
Sensor unbekannten Fabrikats mit 18 Megapixel Auflösung und 1/2,3 Zoll Größe
Fokus
Phasenvergleichs-Autofokus
Phasenvergleichs-Autofokus Phasenvergleichs-Autofokus
Blendengröße
f/2.0
f/2.0
f/2.2
Pixelgröße
1,55 µm
1,55 µm
1,7 µm
Bildstabilisator
elektronisch
elektronisch
optisch
Videoaufnahme
4K mit 30 B/s
4K mit 30 B/s
4K mit 30 B/s
Blitz
Dual-LED
Dual-LED
Dual-LED
Besonderheit
HDR-Automatik,
Modus für manuelle Belichtungseinstellungen
HDR-Plus-Automatik,
Modus für manuelle Belichtungseinstellungen
HDR-Plus-Automatik,
Modus für manuelle Belichtungseinstellungen
Speicher
32 GB + microSD 2 TB
bis 128 GB
32 GB + microSD 2 TB

Die Frontkamera des Blackberry KeyOne hat einen festen Fokus, eine f/2.2-Blende sowie ein 84-Grad-Winkelobjektiv und löst mit 8 Megapixel aus. Das Display-Licht kann bei Selfies zum Aufhellen des Gesichts genutzt werden.

Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 18-Megapixel-Kamera des Blackberry Priv | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry Priv
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 18-Megapixel-Kamera des Blackberry Priv | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry Priv
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Google Pixel XL | (c) Areamobile
Testbild mit Google Pixel XL
Testbild, aufgenommen mit der 12-Megapixel-Kamera des Blackberry KeyOne | (c) Areamobile
Testbild mit Blackberry KeyOne

Die vorgegebenen Foto- und Video-Modi des Blackberry KeyOne sind vergleichbar mit denen des Google Pixel (XL): Neben dem HDR-Modus gibt es eine Panorama-Funktion sowie einen Manuell-Modus für verschiedene Belichtungseinstellungen beim Fotografieren, Videos lassen sich auch mit erhöhter Bildrate für Zeitlupenwiedergabe aufnehmen. Im Automatikmodus schalten sich je nach Lichtbedingungen geeignete Belichtungsprofile ein, beim Fotografieren in dunklerer Umgebung erscheint dann beispielsweise ein Mond-Symbol in der rechten oberen Ecke des Sucherbilds auf dem Display. Leider ist die Kamera-App auf dem KeyOne genauso aufgebaut wie die auf dem Priv, schnelles Umschalten zwischen einzelnen Aufnahmemodi ist nicht möglich.

Was die KeyOne-Kamera im Vergleich zur Pixel-Kamera nicht bietet: einen Photo-Sphere-Modus für 360-Grad-Aufnahmen und einen "Fokuseffekt" für einen von der Software erzeugten Unschärfeeffekt für Hintergrundbereiche des Motivs.

Blackberry KeyOne: Software | (c) Areamobile
Blackberry KeyOne: Kamera-App mit manuellen Belichtungseinstellungen

Mag das KeyOne das Kamera-Duell den Vergleich mit den besten Kamera-Smartphones von Google, Samsung oder HTC knapp verlieren, so stimmt doch die Bildqualität bei dem 599-Euro-Smartphone. War das Blackberry Priv zum Marktstart das erste Blackberry-Smartphone mit tauglicher Kamera gewesen, so ist das KeyOne das mit der derzeit besten Kamera, die auch im Vergleich mit den Spitzenmodellen anderer Hersteller nicht gravierend abfällt.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Prozessor, Speicher und Kamera
  2. Display, Akku, Konnektivität, Software
  3. Anmutung, Tastatur und Test-Fazit
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 26.05.17 13:45 EcoWin (Advanced Handy Profi)
    Empfangs- und Sprachqualität sind...

    ...für ein business Phone absolut essenziell! Wie ich schon mehrfach gesagt habe (was auch notebookcheck bemängelte) ist auch das Vorhandensein aller wesentlicher Frequenzbänder ein Muss (wie beim iPhone).

    Was jetzt aber hier noch erschwerend hinzukommt, ist das schlechte Abschneiden bei wesentlichen Telefonfunktionen. Hier liegt, wie zu erwarten, ein Möchtegern Businessphone vor, welches von einer tölpeligen Chinamannschaft mit einer Tastatur und massivem Akku ausgestattet wurde und dann der Ex-BB Kundschaft hingeklatscht wurde, in der Hoffnung die werden das in ihrem nostalgischen Pathos zu einem völlig überzogenen Preis schon kaufen. Das BB seinen Namen hier hergegeben hat, zeigt schon auf welchem Niveau sich das kanadische Unternehmen häuslich eingerichtet hat.

    Und die nächste Klatsche folgt dann für die Trottel, die sich das Telefon gekauft haben in späestens einem Jahr, wenn es halt eben keine updates mehr für das Scheunentor Android gibt...

  2. 26.05.17 15:46 Gandalf (Expert Handy Profi)

    @EcoWin

    Völlig unangebrachter Kommentar deinerseits. Auf Tests verlässt man sich am besten, wenn man sie letztendlich selbst durchführt. Hatte bis jetzt einen besseren Empfang und auch eine bessere Sprachqualität, als mit dem G5, seines Zeichens Flaggschiff aus dem Hause LG 2016.
    Die Kamera ist zwar nicht die beste, aber macht durchaus gute annehmbare Bilder.
    Auch was Updates betrifft, kann man BlackBerry, ja BB, nicht TCL, denn dafür bleibt BB verantwortlich auch noch keine Vorwürfe machen, siehe BB Priv.
    Man muss BB und deren Tasten ja nicht mögen, aber ein Trottel bin ich deshalb sicher noch nicht. ;-)

  3. 26.05.17 16:51 EcoWin (Advanced Handy Profi)

    Aus dem Grund fahre ich mit meinen Autos grundsätzlich auch immer erst mit 50 gegen einen Betonpfeiler um zu schauen, ob die 5 Sterne im NCAP Crashtest auch wirklich begründet sind!

    Der Test von notebookcheck (die grundsätzlich immer sehr valide sind) wird da vermutlich ebenso katastrophal ausfallen, aber wer es nicht abwarten konnte, bitte...

    Ja, Gandalf, dann wünsche ich dir weiterhin viel Glück mit dem Tastaturgerät!

  4. 26.05.17 18:14 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    Da muss ich EcoWin zustimmen. Man kann durchaus die Ergebnisse anzweifeln, aber man kann im Leben nicht alles selbst testen. Das ist praktisch nicht möglich und dafür fehlt auch oft das Equipment.

  5. 26.05.17 18:51 DDD (Expert Handy Profi)

    Optisch finde ich es für ein Tastatur phone recht ansprechend. Leider ragt es ansonsten nicht wirklich heraus und das fehlende voice over ist für so ein phone suboptimal.

    Letztendlich für Tastaturfreunde die einzige Option am Markt. Alle anderen werden bei 600€ für ein schickes S625 Gerät wohl woanders fündig werden.

  6. 26.05.17 23:59 Gandalf (Expert Handy Profi)

    @EcoWin

    Dazu brauche ich nicht viel Glück, da ich eh auf Nokia umsteigen werde. Aber Glück sollte man bei Elektronik nicht voraussetzen. ;-)

    @IBNAM

    Naja, wenn man danach ginge und manche Tests so ansieht, siehe Stiftung WT, dann dürfte man auch kein S8 kaufen, da im Droptest eine Katastrophe...*lach*

  7. 27.05.17 08:02 bocadillo (GURU)

    Gandalf

    Du stehst wohl auf nonamesmartphones mit nostalgischem Firmenaufdruck.

    Bei Nokia wirst Du noch viel mehr Glück brauchen ;-)

    Zum Gerät an sich- ich hoffe für Blackberry das man einen hohen Pauscahlbetrag zur Verwendund des Namens bekommen hat und nicht nach STückzahl bezahlt wird.

    Für Unternehmen wäre es ja sinnvoller und günstiger ihre Firmenhandyflotte auf iphone 6 umzustellen ( was technisch nicht schlechter wäre).

    Ich sehe weiterhin nicht den Sinn dieses Geräts- Blackberry wohl auch nicht sonst hätten Sie noch alles in einer Hand.

    Ecowin


    SEhe ich ähnlich- es gibt praktisch kein argument für dieses Gerät.

  8. 27.05.17 08:47 Arminator (Advanced Handy Profi)

    "Für Unternehmen wäre es ja sinnvoller und günstiger ihre Firmenhandyflotte auf iphone 6 umzustellen ( was technisch nicht schlechter wäre)"

    das glaubst du vermutlich wirklich?

  9. 27.05.17 08:58 Arminator (Advanced Handy Profi)

    "Für Unternehmen wäre es ja sinnvoller und günstiger ihre Firmenhandyflotte auf iphone 6 umzustellen ( was technisch nicht schlechter wäre)"

    das glaubst du vermutlich wirklich?

  10. 27.05.17 09:55 IchBinNichtAreamobile.de (Advanced Handy Master)

    @Gandalf: "Naja, wenn man danach ginge und manche Tests so ansieht, siehe Stiftung WT, dann dürfte man auch kein S8 kaufen, da im Droptest eine Katastrophe...*lach*"
    >>Also erstens hat Stiftung Warentest das nicht gesagt und zweitens ist die Interpretation des Tests der Teil den der Nutzer ja machen kann, sofern die Methodik offen liegt (was hier der Fall ist). Du meintest aber, dass man solche Tests selbst machen soll. Viel Spaß dabei.

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