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Autor: Stefan Schomberg 25.06.2017 - 11:09 | 1

BQ Aquaris X Pro Testbericht

Testüberblick BQ Aquaris X Pro

  1. Design, Display und Hardware
  2. Kamera, Akku und Test-Fazit
  3. 1 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design, tolle Verarbeitung
  • Klasse Display
  • Tolle Kamera
  • Sehr gute Gesamtausstattung
  • Flops
  • Kein Headset im Lieferumfang

BQ Aquaris X Pro Test: Mehr muss ein Smartphone nicht bieten

Glas statt Kunststoff, weniger Megapixel, aber mehr Speicher – das ist zusammengefasst das BQ Aquaris X Pro im Vergleich zum etwas günstigeren Aquaris X. Was das neue und edlere BQ-Smartphone besonders auszeichnet, erfahrt ihr hier im Test des Aquaris X Pro.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

BQ Aquaris X Pro live | (c) Areamobile
BQ Aquaris X Pro im Test

Aquaris X und Aquaris X Pro hat BQ gemeinsam vorgestellt. Technisch sind die Modelle weitestgehend identisch, das ist bei der ähnlichen Namensgebung wohl auch nicht weiter überraschend. Unterschiede gibt es aber schon beim Design und vor allem bei der Materialwahl - hier schneidet das teurere BQ Aquaris X Pro im Test klar besser als das Geschwistermodell ab. Bei unserem weißen Testgerät ist nicht nur die Verarbeitung hervorragend, auch durch das Zusammenspiel der Hauptfarbe mit dem dezent golden schimmernden Metallrahmen macht es eine richtig gute Figur.

BQ Aquaris X Pro | (c) Areamobile
Schicker Metallrahmen

Hinzu kommt die Glasrückseite, die im Gegensatz zum matten Polycarbonat des günstigeren Modells glänzt und hochwertiger wirkt, zumal das Material zu den Seiten hin leicht, aber erkennbar gebogen ist. Leider schafft BQ den Übergang von Glas zu Metall beim Aquaris X Pro im Test nicht ganz ohne Hilfsmittel, stattdessen zieht der Hersteller eine schmale Kunststoffwulst rund um das rückwärtige Glas. Schlimm ist das nicht, bei genauerem Hinschauen nimmt das aber etwas von der Faszination, die gebogenes Glas bei Smartphones immer noch auslöst.

BQ Aquaris X Pro | (c) Areamobile
Sensortasten unter dem Display

Der Rahmen wird an mehreren Stellen von Kunststofffugen unterbrochen - das ist gängige Praxis für besseren Empfang, auch wenn es nicht jedem gefällt. Der Rest ist makellos: Auf der Stirnseite befinden sich eine winzige Öffnung für ein Mikrofon und ein Kopfhörerausgang, rechts sind Lautstärkewippe und der Power-Button untergebracht, die mit einem optimalen Tastendruck und -hub perfekt bedienbar sind . Auf der Fußseite ist mittig ein USB-C-Anschluss angebracht, zudem ebenfalls eine Öffnung für ein Mikrofon und ein Lautsprecher-Grating. Auf der linken Seite hat BQ den Kartenschlitten eingelassen, er nimmt SIM und microSD oder zwei SIM-Karten auf. Der Kopf des Schlittens ist nahezu plan in den Rahmen eingelassen.

BQ Aquaris X Pro | (c) Areamobile
Schicke Glasrückseite - designed in Spain

Display-Größe und -Qualität

BQ Aquaris X Pro im Displaytest | (c) Areamobile
BQ Aquaris X Pro CIE-Displaytest

Der Touchscreen des BQ Aquaris X Pro im Test misst wie beim Geschwistermodell Aquaris X 5,2 Zoll und bietet Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel). Die Bildpunkte pro Zoll reichen völlig aus für scharfe Darstellung, über 400 PPI sprechen eine deutliche Sprache. Die generelle Darstellung ist hervorragend, Farben wirken durchaus intensiv, Kontraste ebenfalls. BQ nennt das Quantum Color+ und setzt zudem auf In-Cell-Technologie. Durch die Zusammenlegung von LCD und Touch-Schicht werden zudem die Blickwinkel verbessert. Auch die Helligkeit überzeugt, BQ benennt sie mit 650 cd/m². Tatsächlich bestätigt unser Colorimeter den ersten subjektiv guten Eindruck: Die Helligkeit wird mit durchaus guten 470 cd/m² und der Kontrast mit fast 1.000:1 angegeben. Überraschend gut ist auch die Darstellungsgenauigkeit. Bei Farben weicht sie gerade einmal 3,2 Delta-E ab, bei der Grautreppe sind es 8,4 Delta-E. Das ist - wie auch die Blickwinkelstabilität - auf einem sehr hohen Niveau, viel besser machen es auch Topsmartphones nicht.

BQ Aquaris X Pro im Displaytest | (c) Areamobile
BQ Aquaris X Pro Grautreppe
BQ Aquaris X Pro im Displaytest | (c) Areamobile
BQ Aquaris X Pro Farbgenauigkeit

System: Hardware, Software und Bedienung

Der Chipsatz des BQ Aquaris X Pro ist wie schon beim Geschwistermodel Aquaris X, dessen Test ihr hier lesen könnt, ein Snapdragon 626 mit Adreno 506, hinzu kommen allerdings 4 statt 3 GB RAM. Das verhilft dem Smartphone in Benchmarks zumindest teilweise zu besseren Ergebnissen, auch wenn der Unterschied insgesamt nicht allzu groß ausfällt. Generell sind Benchmarks aber ohnehin nicht das richtige Gefilde für einen Mittelkasse-Prozessor, der ist darauf ausgelegt, sich im Alltag zu behaupten und dort flüssige und schnelle Bedienung zu ermöglichen.

BQ Aquaris X Pro | (c) Areamobile
Browser

Und das schafft der Snapdragon 626 problemlos. Während des Tests konnten wir keine Ruckler bemerken, die Reaktionsgeschwindigkeit des BQ Aquaris X Pro auf Eingaben ist gefühlt noch einen Tick besser als beim minimal schwächer ausgestatteten Aquaris X. Dennoch wird es sicherlich Nutzer geben, die mit dem Wechsel vom Snapdragon 652 des Vorgängers Aquaris X5 Plus hin zum schwächeren Snapdragon 626 nicht einverstanden sind, schließlich leistet der auf dem Papier klar weniger. Hierbei muss ein Interessent schlichtweg abwägen: Will er mehr Leistung, die sich aber eigentlich nur in Benchmarks bemerkbar macht, oder will er längere Akkulaufzeit bei dennoch flüssiger Performance? Denn genau darauf ist Qualcomm beim Snapdragon 626 aus gewesen. Dafür wird der Chip im 14-Nanometer-Verfahren gefertigt, um so weniger Verlustleistung und entsprechend weniger Stromverbrauch zu haben. Wie genau die Rechnung aufgegangen ist, erfahrt ihr im Teil "Akkulaufzeit".

BQ Aquaris X Pro | (c) Areamobile
Ein Ring, sie zu scannen

Bei der restlichen Hardware bietet das Aquaris X Pro im Test alles, was in ein Mittelklasse-Smartphone gehört - und teilweise auch etwas mehr. So sind 64 GB interner Speicher inzwischen durchaus auch in einem Smartphone über 300 Euro anzutreffen, 128 GB sind aber immer noch den Topsmartphones jenseits der 600 -Euro-Schallmauer vorbehalten. Die gibt es in der teureren Version des Aquaris X Pro im Test aber auch, teurer bedeutet in diesem Zusammenhang 420 statt 380 Euro in der UVP des Herstellers. Frei sind dann davon jeweils etwa 54 bzw. 109 GB, microSD-Karten fasst das Smartphone dann aber auch noch. Dann muss man aber - wie eingangs berichtet - wegen der Auslegung als Hybrid-Slot auf eine zweite SIM-Karte verzichten.

BQ Aquaris X Pro | (c) Areamobile
Ausreichend aktuelles Android

An Verbindungsmöglichkeiten stehen 3G und 4G mit Download-Raten von bis zu 300 Mbit/s und 50 Mbit/s im Upload (Cat. 6), WLAN ac im 2,4- und 5-GHz-Band, Bluetooth 4.2, GPS mit Glonass und sogar Galileo sowie NFC zur Verfügung. Ein mittig im oberen Drittel der Geräterückseite platzierter Fingerabdrucksensor reagiert schnell und sicher und erlaubt das Entsperren des Gerätes und auch auch die Freigabe für Bezahlvorgänge etwa im Play Store. An Anschlussmöglichkeiten stehen ein USB-Typ-C-Anschluss mit USB-2.0-Geschwindigkeit sowie OTG-Funktion und ein 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer zur Verfügung. Ein Headset fehlt allerdings im Lieferumfang. Der Lautsprecher, der nach unten rechts abstrahlt, ist laut ohne zu klirren und - für ein Smartphone - angenehm voll und klar. Das haben wir schon deutlich schlechter gehört.

Software-seitig gibt es nur Gutes zu berichten. Als Betriebssystem kommt Android 7.1.1 zum Einsatz, das Sicherheits-Patch ist ausreichend aktuell. Das schaffen längst nicht alle Hersteller. An der Nutzeroberfläche legt BQ nur wenig Hand an, auf den ersten Blick könnte man meinen, Vanilla-Android vor sich zu haben.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Design, Display und Hardware
  2. Kamera, Akku und Test-Fazit
 
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Gesamteindruck 87% Empfehlung ja
Bewertet am 11.07.2017

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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 26.06.17 13:37 Michael23
    Kein Headset im Lieferumfang

    Nach meiner Meinung sind die beigelegten Headsets eh zu nahezu 100% Schrott. Ich habe selber gute Kopfhörer und die werden genutzt. Von daher.... kein Headset im Lieferumfang ist für mich eher ein positiver Punkt weil es weniger Elektroschrott bedeutet.

    Ansonsten: danke für den Test :-)

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