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Autor: Stefan Schomberg 12.08.2017 - 16:30 | 0

Samsung Galaxy J7 (2017) Testbericht

Testüberblick Samsung Galaxy J7 (2017)

  1. Teil 1: Design, Display, Hard- und Software
  2. Teil 2: Kamera, Gesprächsqualität, Akku und Fazit
  3. 0 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Metallgehäuse
  • Tolle Verarbeitung
  • Klasse Display
  • Ordentliche Akkulaufzeit
  • Flops
  • Etwas mickriger interner Speicher
  • Chipsatz schwächelt etwas

Samsung Galaxy J7 (2017) Test: Die Einstiegsklasse wird erwachsen

Einstiegsklasse bedeutet längst nicht mehr Billigoptik, allerdings auch nicht mehr günstig. Das zeigt Samsung mit der neuen J-Serie aus 2017, die jetzt einen Alu-Unibody und bessere Technik spendiert bekommen hat, eindrucksvoll. Kann das Samsung Galaxy J7 (2017) den guten Ersteindruck auch im Test bestätigen?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Kunststoff gibt es auch beim neuen Samsung Galaxy J7 (2017) noch, aber der ist jetzt in schickes Alu eingebettet. Etwa bei den auffälligen Antennenstreifen, die oben und unten auf der Rückseite des Smartphone angebracht sind. Hier gibt es nämlich keine schnöde Kunststoffkappe, die mehr oder weniger gut an einen Deckel geflanscht ist, stattdessen sind die Antennenstreifen elegant in das Metall eingelassen - wie bei der Oberklasse. Das Herstellerlogo wurde in den Metallrücken gefräst und hebt sich mit spiegelndem Glanz von der sonst matten Schale ab.

Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Im Test: Samsung Galaxy J7 2017

Das Galaxy J7 (2017) Duos ist nur 8 Millimeter dünn, wiegt mit seinen 181 Gramm aber mehr als ein Galaxy S8 Plus. Durch das hohe Gewicht wirkt das Smartphone allerdings auch hochwertig und robust, die Metalloberfläche ist jedoch bei trockenen Händen vor allem am abgerundeten Rahmen recht rutschig. Die Druckpunkte der Power-Taste rechts und der einzelnen Lautstärke-Knöpfe links sind knackig und der Tastenhub ist angenehm kurz, das gilt auch für den Home-Button, auch wenn der etwas weicher ausfällt.

Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Tolle Verarbeitung der ...
Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
... Metallrückseite

Entgegen den Topmodellen Galaxy S8 und Galaxy S8 Plus setzt Samsung beim Galaxy J7 (2017) Duos nach wie vor wie bei seinen älteren Flaggschiffen auf einen klassischen Druckknopf, in den ein Fingerabdrucksensor eingebettet ist. Daneben finden sich zwei kapazitive Sensortasten. Ebenfalls wie "früher": Beim J7 setzt der Hersteller auch im Jahr 2017 immer noch auf Micro-USB statt USB Typ C, immerhin ist auch noch eine Klinkenbuchse an der Fußseite des Smartphones installiert. Und es gibt einen Selfie-Blitz oberhalb des Displays - das haben selbst die S8-Modelle nicht. Dem Namen "Duos" entsprechend nimmt das J7 (2017) zwei SIM-Karten und bei Bedarf eine zusätzliche Speicherkarte auf - auch hier gibt es einen Vorteil im Vergleich zu den Topmodellen. Leider sind die Kartenschlitten auch außen aus Kunststoff, daher weicht die Farbe leicht vom Metallgehäuse ab.

Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Das Galaxy J7 2017 fasst zwei SIMs und eine microSD gleichzeitig

Display-Größe und -Qualität

Samsung Galaxy J7 (2017) Displaytest | Areamobile
Samsung Galaxy J7 (2017) CIE-Displaytest

Der Touchscreen des Samsung Galaxy J7 (2017) im Test hat eine Diagonale von 5,5 Zoll und ist damit nicht gerade klein für ein "Einstiegsgerät" - bei einem Preis von über 300 Euro ist wohl Mittelklasse treffender, auch wenn die J-Serie eigentlich die Einstiegsklasse bei Samsung repräsentiert. Bei so einem großen Screen wäre einfache HD-Auflösung wie bei den Vorgängern im Jahr 2017 definitiv zu wenig gewesen, zum Glück hat das auch Samsung eingesehen und spendiert dem neuen J7 Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel, 401 PPI). Wer ganz genau hinsieht, der meint trotz der hohen Pixeldichte leichte Unschärfe zu erkennen - und er irrt nicht. Denn Samsung setzt bei der Display-Technik auf Super-AMOLED, entsprechend kommt der Screen mit Pentile-Matrix und weniger Subpixel daher. Das fällt aber im Alltag normalerweise nicht auf.

Samsung Galaxy J7 (2017) Displaytest | Areamobile
Samsung Galaxy J7 (2017) Farb-Displaytest | Areamobile
Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Schon scharf, aber nicht so ganz wg. Pentile

Hier macht sich schon eher die AMOED-typisch vergleichsweise niedrige Helligkeit von nicht einmal 400 cd/m² bemerkbar, wobei das teilweise auch täuscht. So passt das Samsung Galaxy J7 (2017) im Test etwa die Darstellungsfarbe von Benachrichtigungen auf dem Lockscreen der Hintergrundfarbe an - das wirkt naturgemäß dunkler als normales Weiß. Dafür sind Kontraste, Schwarzwert und Farben wie immer bei AMOLED sehr hoch und erleichtern die Ablesbarkeit auch bei Sonnenlicht. Das gilt auch für flache Blickwinkel, bei denen es kaum eine Verschlechterung der Darstellung zu verzeichnen gibt. Dafür ist die Farb- und Grautreppen nicht ganz so akkurat wie bei LCDs, normalerweise sollte das aber nicht weiter störend sein. Der Screen des Samsung Galaxy J7 (2017) ist klasse - auch wegen der nützlichen Always-on-Funktion, die wir aus der Spitzenklasse von Samsung kennen.

Samsung Galaxy J7 (2017) Displaytest | Areamobile
Samsung Galaxy J7 (2017) Grautreppe | Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Beim Prozessor gibt es eine kleine Überraschung - denn das ist der gleiche wie im Vorgängermodell, nämlich der Exynos 7870 mit acht Kernen und einer Taktrate von bis zu 1,6 GHz. Das verwundert, denn normalerweise werden neue Modelle auch mit neuen Chips bestückt, in diesem Fall war Samsung aber wohl der Meinung, dass die Leistung in Kombination mit dem auf 3 GB angewachsenen Arbeitsspeicher und der ARM Mali-T830 MP1 immer noch ausreicht. Das stimmt auch weitestgehend, wenn auch nicht immer. Öffnet man etwa etwa Upday, den Nachrichtenfeed auf der linken Seite des Homescreens, so hakt es durchaus kurz. Das ist aber selbst beim Galaxy S8 so, wenn man Bixby öffnet - einfach, weil erst einmal kurz die Inhalte geladen werden und das geht halt nicht ganz so schnell, wie es vielleicht wünschenswert wäre.

Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Homescreen und ...
Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
... Schnellzugriffe

Solche und ähnliche Mikroruckler treten beim Samsung Galaxy J7 (2017) im Test etwa auch auf, wenn man mit einem vertikalen Wisch auf dem Homescreen den Appdrawer öffnet, erst nach mehrmaligen Versuchen läuft es flüssig. Das ist aber ein Software-, kein Hardware-Problem. Benchmarks belegen, dass das Galaxy J7 (2017) sicherlich kein Spitzengerät ist, aber durchaus im Mittelfeld mitspielen kann. Das trifft auch auf die restliche Ausstattung zu. So bietet das Smartphone nicht nur dem Namen entsprechend eine Aufnahme für zwei SIM-Karten, sondern neben 16 GB internem Speicher auch noch die Option, gleichzeitig microSD-Karten mit bis zu 256 GB einzulegen, auf die auch Apps ausgelagert werden können. Dafür sind die 16 GB allerdings auch etwas mager, das machen Konkurrenten deutlich besser.

Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Volltastatur im Querformat
Samsung Galaxy J7 2017 | (c) Areamobile
Software ausreichend aktuell

Hinzu kommen Standards wie LTE Cat-6 mit bis zu 300 Mbit/s im Download, Bluetooth 4.1, Ant+, Wifi Direct, ein NFC-Chip, UKW-Radio und ein Fingerabdrucksensor. Außerdem bietet es VoLTE und WLAN-Telefonie, starkes WLAN ac und GPS samt Glonass-Unterstützung. Auch bei der Software gibt es nur wenig Grund zur Kritik. Zwar sind Android 7.0 und der zum Zeitpunkt des Tests aufgespielte Sicherheitspatch von Juni 2017 nicht topaktuell, aber auch noch nicht veraltet. Darüber liegt die Samsung-Oberfläche Touchwiz 8.1, die neben Multitasking, dem Game Launcher und den Game Tools auch noch ein paar andere Software-Features zur Verfügung stellt. Hinzu kommen einige Apps aus dem hauseigenen Samsung-Appstore und Anwendungen wie Skype oder Facebook. Nicht alles davon lässt sich deinstallieren, aber zumindest deaktivieren - was fast den gleichen Effekt hat, da nur ein kleiner Rest an Speichermenge beim Deaktivieren zurückbleibt.

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