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Autor: Björn Brodersen 16.07.2017 - 16:00 | 4

Gigaset GS170 Testbericht

Testüberblick Gigaset GS170

  1. Gigaset GS170 Test: Einsteiger-Smartphone mit Fingerabdrucksensor und Voice over LTE
  2. Kamera, Konnektivität, Akku, Fazit
  3. 4 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Aktuelles, pures Android 7.0 Nougat
  • Viel Speicherplatz für Einsteiger-Smartphone
  • LTE und Voice over LTE
  • Auswechselbarer Akku
  • Flops
  • Kein Update auf Android O
  • Schlechte Kamera-Qualität
  • Schwacher Lautsprecher

Gigaset GS170 Test: Einsteiger-Smartphone mit Fingerabdrucksensor und Voice over LTE

Das Gigaset GS170 steht für eine neue Garde an Einsteiger-Smartphones: Neben aktuellem Android und 16 GB internem Speicherplatz bietet es auch einen Fingerabdrucksensor sowie LTE mit Voice over LTE für bessere Sprachqualität. Weitere Stärken und Schwächen des Gigaset-Smartphones haben wir im Test gefunden.

Nokia 3, Honor 6A, Vodafone Smart N8 - die Smartphone-Einsteigerklasse bis 170 Euro wird besser. Auch das Gigaset GS170 ist eines der Geräte, das den günstigen Bereich aufwertet. Aktuelles Android, 16 GB interner Speicher, microSD-Support, LTE-Unterstützung und ein HD-Display zeichnen diese Geräte aus. Das Gigaset-Smartphone bringt noch Dual-SIM-Unterstützung für die parallele Nutzung von zwei Mobilfunkanschlüssen auf dem Gerät sowie Voice over LTE für schnellen Verbindungsaufbau und gute Sprachqualität beim Telefonieren mit. Das GS170 kostet im Online-Store des Herstellers 149 Euro ohne Vertrag und wird bis Ende Juli auch in anderen Handy-Shops und Elektronikmärkten verfügbar sein.

Design, Anmutung und Verarbeitungsqualität

Schwarze Rückseite und schwarze glasbedeckte Front: Äußerlich sieht das GS170 fast genauso aus wie das Vorgängermodell GS160. Auch an den Abmessungen hat sich beim Generationenwechsel kaum etwas geändert, nur die Gehäusedicke fällt mit 8,9 Millimetern geringer aus. Unterschiede gibt es nur in Details. So ist reicht die nur an den Randbereichen leicht gewölbte Kunststoffrückschale des neuen Modells von allen Seiten bis an das Display, während beim GS160 ein separater grauer Rahmen zwischen Display und weitflächiger gebogenen Rückschale sitzt. Losgelöst vom Handy fühlt sich die Abdeckung des GS170 im Vergleich mit der des GS160 etwas dicker und weniger flexibel an.

Gigaset GS170 | (c) Areamobile
Gigaset GS170

Unter dem Deckel sieht es bei beiden Geräten nahezu identisch aus: zwei SIM-Kartensteckplätze, ein microSD-Kartenfach, eine kreisrunde Kamera, ein LED-Blitz und ein kreisrunder Fingerabdrucksensor und ein auswechselbarer 2.500 mAh starker Lithium-Ionen-Akku. Nur der nach hinten abstrahlende Lautsprecher des GS170 ist ein bisschen größer als der des GS160 und liegt hinter einem mehrreihigen statt einreihigen Lochraster, und die Kamera steht beim neuen Gerät etwas hervor.

Auf der Oberfläche des GS170 zeigen sich Fettspuren der Finger zum Glück nicht ganz so stark wie auf dem GS160. Die Seitentasten lassen sich bequem mit dem Daumen erreichen und punktgenau drücken, der Fingerabdrucksensor liegt in Reichweite des Zeigefingers und ist durch die Vertiefung auch ohne Hinschauen leicht zu treffen. Wie beim GS160 sitzt der USB-Anschluss des GS170 an der Unterkante, die Headset-Buchse an der Oberkante. Das Ladekabel sitzt im USB-Port recht locker - da kann das Gerät beim unachtsamen Verbinden mit dem Netzteil und der Steckdose leicht mal nicht geladen werden, ohne dass man dies gleich bemerkt. Sitzt der Stecker richtig, leuchtet oberhalb des Displays die LED-Leuchte rot oder grün auf - je nach Ladestand des Akkus.

Gigaset GS170 | (c) Areamobile
Gigaset-Smartphones GS170 (links) und GS160
Gigaset GS170 | (c) Areamobile
Gigaset-Smartphones GS170 (rechts) und GS160

Rückschale und Akku des Gigaset GS170 lassen sich auswechseln: Wechsel-Cases kosten 9,99 Euro pro Stück, ein Ersatzakku 24,99 Euro.

Display-Größe und -Qualität

Das Display des Gigaset GS170 misst 5 Zoll in der Diagonale und kommt bei einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixel auf eine Dichte von 294 Bildpunkten pro Zoll. 5 Zoll sind ein guter Kompromiss zwischen Handlichkeit des Geräts und Ablesekomfort: Das Smartphone kompakt genug, um das Smartphone noch einigermaßen komfortabel mit einer Hand bedienen zu können, und groß genug, um ohne permanentes Scrollen Nachrichten auf Websites oder E-Mails lesen oder um ohne Anstrengung der Augen Youtube-Videos anschauen zu können. Die Kontraststärke des IPS-LCD ist mit 1.278:1 sehr hoch, die Leuchtstärke mit gemessenen 361 cd/m² bei ausgeschalteter adaptiver Helligkeit mittelmäßig, die Wiedergabe von Grauwerten mit 22,59 Delta-E auffallend ungenau.

In der Standardkonfiguration wirkt die Farbtemperatur des Bildschirms recht kalt, sie lässt sich jedoch ebenso wie Kontrast, Sättigung und Schärfe über den Bildmodus MiraVision verändern. Die laut Hersteller fettabweisende Glasbeschichtung wirkt schon effektiv, weil das Display des GS170 nach einiger Zeit Benutzung weniger stark von Fingerabdrücken bedeckt ist als das Glas des GS160. Trotzdem hat man bei Anzeige von hellen Flächen schnell das Gefühl, durch einen Grauschleier zu gucken. Reflektiert das Glas auch noch das Sonnenlicht, sieht man gar nichts mehr. Schaut man aus schräger Perspektive auf das Display, verdunkelt sich die Anzeige merklich.

Gigaset GS170 im Displaytest - Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile
Gigaset GS170 im Displaytest: Blickwinkelstabilität
Gigaset GS170 im Displaytest | (c) Areamobile
Farbraumabdeckung
Gigaset GS170 im Displaytest | (c) Areamobile
Farbtemperatur
Gigaset GS170 im Displaytest | (c) Areamobile
Farbtreue
Gigaset GS170 im Displaytest | (c) Areamobile
Genauigkeit bei Wiedergabe von Grauwerten

Antrieb und Speicher

Angetrieben wird das GS170 von dem Quad-Core-Prozessor MTK6737 auf Basis der 64-Bit-fähigen Cortex-A53-Architektur mit 1,3 GHz und Mali-T720-MP2-GPU sowie Zugriff auf 2 GB RAM. Die Antriebskraft reicht für einfache Anwendungen wie Browsen, Mailen, Chatten, Netzwerken und Fotografieren, ist ansonsten aber schnell überfordert. Das System erscheint selbst bei Basisfunktionen wie das Navigieren im Menü oder das Öffnen von Anwendungen träge - Smartphone-Einsteigern fällt das aber vermutlich gar nicht auf. In Benchmark-Tests erreicht das Gerät erwartungsgemäß Tiefstwerte: knapp 30.000 Punkte im Antutu, über 16.000 Punkte im Quadrant, 2.593 Punkte im PC Mark Work 2.0, 562 (Single-Core-) bzw. 1.586 Punkte (Multi-Core-Modus) im Geekbench und 3.700 Punkte im Gaming-Benchmark 3D Mark Ice Storm Unlimited. Flüssiges Spielen ist das eher nur mit mittlerer bis geringer Auflösung möglich. Außerdem 5,9 FPS im GFXBench sowie 2.313 Punkte im Octane 2.0 und 2.242 Millisekunden im Sunspider.

Der interne Speicherplatz ist auf 16 GB bemessen, was bei preisgünstigen Einsteiger-Smartphones die größte angebotene Kapazität an Programmspeicher ist. Bei Auslieferung des Geräts stehen den Anwendern knapp über 10 GB zur freien Verfügung. Per microSD-Karte kann bis zu 128 GB zusätzlicher Speicherplatz für Fotos, Videos und Dokumente angelegt werden.

Gigaset GS170 | (c) Areamobile
Browser
Gigaset GS170 | (c) Areamobile
Navi-Buttons und virtuelle Tastatur
Gigaset GS170 | (c) Areamobile
App-Drawer

Software und Bedienung

Das Gigaset GS170 läuft mit Android 7.0 Nougat, wird aber vermutlich kein Update auf Android 8 erhalten - zumindest spricht der Garantie zum jetzigen Zeitpunkt dafür keine Garantie aus, sondern verspricht nur eine Prüfung eines Updates auf die nächste Android-Version. Der jüngste Google-Sicherheitspatch stammt von Mai 2017. Die Benutzeroberfläche des Android-Smartphones ist nahezu unverändert, ganz auf zusätzlich vorinstallierte Anwendungen verzichtet der Hersteller aber nicht. Allerdings ist auch ein UKW-Radio schon dabei. In den Systemeinstellungen lässt sich bestimmen, welche Anwendungen im Hintergrund laufen dürfen oder nicht.

Detailseiten zum Testbericht
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  2. Kamera, Konnektivität, Akku, Fazit
 
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 16.07.17 22:00 Michael23

    Liebe Redaktion... Beim unboxing war das noch euer Preis- Leistungssieger... Das war jetzt doch ein wenig optimistisch oder?

  2. 16.07.17 23:56 TONG (Handy Profi)

    Bitte...bestellt Euch bei Gearbest ein Xiaomi Redmi 4X und testet es!

    Es kostet weniger als dieser Schrott und ist ein wahrer Preis-/Leistungssieger.

    Oder dürft Ihr für Xiaomi keine Werbung machen?

  3. 17.07.17 09:46 REhuus (Handy Profi)

    TONG,

    gibt es noch eine andere Platte bei dir?

  4. 17.07.17 22:02 Kollos-GmbH

    zumindest spricht der Garantie zum jetzigen Zeitpunkt dafür keine Garantie aus,

    So ist reicht die nur an den Randbereichen leicht gewölbte Kunststoffrückschale des neuen Modells von allen Seiten bis an das Display, während beim GS160 ein separater grauer Rahmen zwischen Display und weitflächiger gebogenen Rückschale sitzt.

    Alles klar

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