Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
Anzeige
 
 
Autor: Stefan Schomberg 15.08.2017 - 18:02 | 0

Umidigi Z1 Pro Testbericht

Testüberblick Umidigi Z1 Pro

  1. Teil 1: Design, Display, Hard- und Software
  2. Teil 2: Kamera, Akku, Gesprächsqualität und Fazit
  3. 0 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Spitzenmäßige Verarbeitung
  • Tolle Wertigkeit
  • Viel RAM und interner Speicher
  • Ordentliches Gesamtpaket mit AMOLED-Display
  • Flops
  • Kamera für Preis okay aber nicht gut

Umidigi Z1 Pro im Test: Mittelklasse mit Oberklasse-Flair

Der chinesische Hersteller Umidigi versucht, sich mit günstigen Smartphone mit guter Technik und schickem Design einen Namen zu machen. Überschattet wird der Versuch von Geräten, die trotz anders lautender Versprechen gar nicht oder erst mit starker Verspätung auf den Markt kommen. Ist das Umidigi Z1 Pro im Test auch eine Enttäuschung?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Umidigi Z1 Pro | (c) Umidigi
Im Test: Umidigi Z1 Pro | (c) Umidigi

Im Unboxing des Umidigi Z1 Pro haben wir das Smartphone schon "rotes iPhone" genannt, allerdings haben wir auch schnell klargestellt, dass der Vergleich abgedroschen und nicht ganz fair ist. Nicht, weil er bei der grenzwertigen Ähnlichkeit der Modelle unpassend wäre, sondern weil auch zahllose andere Mitbewerber Smartphones anbieten, die sowohl dem Umidigi-Modell, als auch dem Smartphone von Apple stark ähneln. Als Beispiel genannt sei hier das OnePlus 5, dessen gleiche Anordnung von Bedien- und sonstigen Elementen hohe Verwechslungsgefahr birgt.

Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
Tolle Verarbeitung ...
Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
... nicht nur für den niedrigen Preis

Dem hochwertigen Erscheinungsbild des Umidigi-Modells tut das aber keinen Abbruch, das Umidigi Z1 Pro im Test sieht nach Oberklasse aus, es ist einfach schick. Es ist dünn, mit knapp 7 Millimeter sehr dünn sogar, das trägt zum hochwertigen Eindruck genauso bei, wie das seitlich leicht gerundete 2,5D-Glas der Front. Die ist im Gegensatz zum Apple-Handy schwarz und nicht weiß, das wirkt viel stimmiger beim matt-glänzenden, tiefgründigen Rot des Android-Smartphones. Und das bei einem Verkaufspreis von derzeit 330 Euro für die rote Version des Smartphones, die uns vom Hersteller für diesen Test zur Verfügung gestellt wurde.

Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
Flach und handlich
Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
Schicke Rückseite

Das Z1 Pro ist aus Aluminium gefräst, die Rückseite geht in sanften Rundungen in die Seitenteile über und umschließt sie - ein Unibody aus Metall eben. Die Dual-Kamera auf der Rückseite ist oben links eingesetzt, der Hauptunterschied zu ähnlichen Modellen wie dem iPhone 7 Plus oder dem OnePlus 5 sind die als Designelement integrierten Antennenstreifen oben und unten im Metall, die so gut eingearbeitet sind, dass man sie kaum erfühlen kann. Die Verarbeitung ist auch in anderen Belangen vorbildlich, Fehler sind nicht zu entdecken.

Einziger Vorwurf: Wie immer ist Alu als Werkstoff für ein Smartphone bei trockenen Händen etwas rutschig, doch auch dafür hat der Hersteller eine Lösung in Form der mitgelieferten, durchsichtigen Silikon-Schutzhülle parat. Die nimmt dem Smartphone naturgemäß zwar einiges seiner Eleganz, ist dafür aber praktisch. Die seitlichen Hardware-Tasten weisen einen perfekten Druckpunkt und Tastenhub auf, einziger Wermutstropfen ist das unterschiedliche Betätigungsgeräusch bei Plus und Minus der Lautstärkewippe.

Display-Größe und -Qualität

Umidigi Z1 Pro CIE-Farbraum | Areamobile
Umidigi Z1 Pro CIE-Farbraum | Areamobile

Umidigi setzt auf ein 5,5 Zoll großes AMOLED-Display mit Full-HD-Auflösung, das tolle Kontraste und Blickwinkelstabilität bietet. 401 Pixel pro Zoll erlauben eine scharfe Darstellung, gefühlt liegt sie sogar etwas über vergleichbaren AMOLEDs gleicher Größe und Auflösung, die immer wieder die Nachteile der AMOLED-Technologie mit ihrer reduzierten Subpixel-Zahl erkennen lassen. Auffällig ist die hohe Helligkeit und die starke Abweichung der Grautreppe vom Original - beides kann aber angepasst werden.

Umidigi Z1 Pro Originalaufnahme | Areamobile
Umidigi Z1 Pro Grautreppe | Areamobile

Denn auffällig ist die große Zahl an Einstellungsmöglichkeiten für den sensibel reagierenden Touchscreen, der von Gorilla-Glas-4 geschützt wird. Neben Standards wie einer vom Umgebungslicht abhängigen Beleuchtung des Screens dürfen Nutzer dank der App Miravision außerdem Kontrast, Sättigung, Bildhelligkeit, Farbtemperatur und sogar die Bildschärfe ihrem eigenen Geschmack anpassen. Einen Blaufilter für nachts gibt es auch, für Videos außerdem dynamischen Kontrast - so viel bietet kein anderer Hersteller für europäische Smartphones.

Umidigi Z1 Pro Farbtreue | Areamobile
Umidigi Z1 Pro Farbtreue | Areamobile

System: Hardware, Software und Bedienung

Als Antrieb dient dem Umidigi Z1 Pro kein Snapdragon von Qualcomm, sondern ein Mediatek-Prozessor - irgendwoher muss der niedrige Preis ja auch kommen. Im Alltag stellt sich das aber nicht als Punkt gegen das Smartphone dar, denn der Hersteller setzt mit dem Helio P20 auf einen ganz und gar soliden Antrieb. Der rund anderthalb Jahre alte Chip war ein Gegenspieler zu Snapdragon 808 oder 810, bietet aber auch heute noch genug Leistung für flüssige Bedienung im Alltag, aber auch in den allermeisten Spielen. Umidigi kombiniert den Antrieb zudem mit stolzen 6 GB RAM - Multitasking ist da kein Problem. Platz für Apps und sonstige Dateien auch nicht, denn unser Umidigi Z1 Pro beherbergt ordentliche 64 GB internen Speicher und bietet zusätzlich die Möglichkeiten, den Platz per microSD zu vergrößern. Dann passt allerdings keine zweite SIM-Karte mehr ins Gerät.

Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
Homescreen
Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
Android 7.0 Nougat

Als Betriebssystem dient Android 7.0, der Sicherheitspatch stammt von Juni 2017. Das geht zwar auch aktueller, ist aber in Ordnung. Eine eigene Oberfläche gibt es nicht, Umidigi verändert die originale Android-Oberfläche nicht. Selbst Bloatware-Apps gibt es kaum. Beim Z1 Pro ist das im Wesentlichen auf eine Taschenlampen-App reduziert, die fällt aber tatsächlich eher noch in die Rubrik "hilfreich". Statt des typischen Google-Pixel-Launchers, bei dem der App-Drawer einfach durch einen Wisch von unten nach oben auf dem Homescreen aufgerufen wird, gibt es beim Umidigi-Modell aber noch ein Extra-Icon dafür.

Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
Schnellzugriffe
Umidigi Z1 Pro | (c) Areamobile
App-Menü

Die Gesamtausstattung des Umidigi Z1 Pro im Test ist ziemlich umfangreich. Bluetooth 4.1, GPS, WLAN n und LTE sind mit dabei, zudem ein gut funktionierender Fingerabdrucksensor. Als Anschluss dient USB Typ C mit OTG-Funktion. NFC fehlt.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Teil 1: Design, Display, Hard- und Software
  2. Teil 2: Kamera, Akku, Gesprächsqualität und Fazit
 
Lesermeinungen zum Umidigi Z1 Pro Jetzt selbst bewerten!
Ich habe dieses Handy / konnte dieses Handy testen, und bin der Meinung:
(Beschreiben Sie das Handy mit einem Satz)
Neueste Lesermeinungen
Noch keine Lesermeinung vorhanden.
Alle 0 Meinungen zusammengefasst
Bewertung Umidigi Z1 Pro
Weiterempfohlen von
0% 
- %
keine Note

Gesamtdurchschnitt
berechnet aus 0 Bewertungen von Areamobile Lesern.

Lesermeinungen zum Umidigi Z1 Pro
 
Schreiben Sie Ihren Erfahrungsbericht zum Umidigi Z1 Pro

Die Kommentarfunktion ist hier leider nur für angemeldete Benutzer freigegeben.

Du bist nicht dabei?
Werde Teil der Community
Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
 
Kommentare & Erfahrungsberichte

Es wurden noch keine Kommentare abgegeben.

Anzeige
Aktuelle Handy Testberichte
weitere Handy Testberichte
 
Zur Bestenliste der beliebtesten Handys
 
Anzeige