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Autor: Stefan Schomberg 03.09.2017 - 16:00 | 0

Wiko View Testbericht

Wiko View: Drei Smartphones mit viel Display zum günstigen Preis

Wiko findet zu alten Tugenden zurück: Die neuen Mittelklasse-Modelle der neuen View-Reihe überzeugen schon auf den ersten Blick mit großflächigen Displays sowie schickem Design und haben auch die eine oder andere Besonderheit zu bieten.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Samsung und LG haben mit ihren langgestreckten Displays, die den Großteil der Smartphone-Front einnehmen, einen neuen Trend gesetzt. Wiko greift den nun auf. Highlight der neuen Wiko-Smartphones ist daher unter anderem das IPS-LCD im 18:9-Format mit einer Auflösung von 1.440 x 720 Pixel, das je nach Gerät 5,7 Zoll (Wiko View und Wiko View Prime) oder 6 Zoll (Wiko View XL) groß ist. Dadurch werden die drei neuen Smartphones recht schmal und handlich. Selbst das größte der drei Modelle, das Wiko XL, ist nur 158 x 76,5 x 8,2 Millimeter groß. Mit 171 Gramm wiegt es natürlich auch am meisten.

Wiko View Prime auf der IFA 2017 | (c) Areamobile
Topmodell Wiko View Prime auf der IFA 2017

Das kommt aber auch von der guten Verarbeitung und dem Metall auf der Rückseite. Die Hardware-Bedienelemente wie Powerbutton und Lautstärkewippe lassen sich sehr gut bedienen, insgesamt wirken die drei Wiko-Modelle dem Preis angemessen hochwertig. Lediglich die Kunststoff-Kappen am oberen und unteren Ende der Rückseite für besseren Empfang verraten den niedrigen Preis der drei Modelle, der zwischen 199 und 269 Euro (UVP) liegt. Immerhin ist auch hierbei wenig Farbunterschied zwischen Metall und Kunststoff zu bemerken, das unterstreicht den hohen Qualitätseindruck. Beim Grundmodell Wiko View nimmt man zum Einlegen der beiden SIM- und zusätzlich der Speicherkarte die komplette Rückseite samt Seitenteilen als Schale ab, die beiden anderen Modelle verfügen ebenfalls über echte Dual-SIM-fähigkeit und seitliche Einschübe.

Wiko View Prime auf der IFA 2017 | (c) Areamobile
Ordentliches Design, gute Verarbeitung

Hauptunterschiede bei der Optik der drei Modelle sind neben der Größe das Lautsprechergrating des Wiko View auf der Rückseite in Form mehrerer in einer Linie aufgereihter Löcher, während das teuerste Modell, das Wiko Prime, mit einer länglichen statt runden Einfassung des Kameramoduls auf der Rückseite aufwartet. Ansonsten ist durchaus Verwechslungsgefahr geboten. Alle drei Modelle gibt es in den vier Farben Rot, Schwarz Champagner und Türkis.

Display-Größe und -Qualität

Erfreulich: Beim ersten Blick auf den Bildschirm lasen sich keine einzelnen Pixel ausmachen - trotz der (erweiterter) HD-Auflösung. Farben und Kontraste überzeugen ebenfalls. Auffällig ist die eigentlich sehr gute Blickwinkelstabilität, wobei allerdings weiße Inhalte aus schrägem Blickwinkel ins Rötlich-Gelbe verfärbt erscheinen. Da es sich bei den gezeigten Modellen aber noch nicht um Seriengeräte handelt, kann Wiko hier noch nachbessern.

Wiko View XL auf der IFA 2017 | (c) Areamobile
Wiko View XL auf der IFA 2017

System: Hardware, Software und Bedienung

Bei Preisen zwischen 200 und 260 Euro wird es nicht überraschen, dass in den drei neuen Smartphones Wiko View, Wiko View XL und Wiko View Prime im ersten Test keine Spitzentechnik zum Einsatz kommt. Ganz nach unten ins Regal greift der Hersteller aber auch nicht. So verwendet Wiko für die Modelle immerhin einen Snapdragon-Chipsatz, auch wenn es sich dabei bei Wiko View und View XL nur um einen Chip der 425er-Serie handelt. Der reicht aber für die gebotene Auflösung absolut aus, beim Ausprobieren der Geräte war hier nichts von Haklern oder Rucklern zu bemerken. Daran dürften auch die 3 GB RAM in den beiden Modellen ihren Anteil haben. Das Wiko View Prime hat sogar nicht nur 3 GB, sondern sogar 4 GB RAM und kommt mit etwas schnellerem Snapdragon 430 zum Kunden. Auch beim internen Speicher liegt das Gerät vorn: View und View XL bieten 16 GB plus microSD-Erweiterungsmöglichkeit, das Prime-Modell sogar 64 GB plus Karten-Slot.

Die Einstiegs-Chipsätze bieten übrigens durchaus Vorteile: Der Stromverbrauch ist vergleichsweise moderat und Hersteller Qualcomm ist im Gegensatz zu Konkurrent Mediatek, dessen Produkte sonst gern für günstige Smartphones herangezogen werden, eher dafür bekannt, Partnern Unterstützung für Android-Updates zu bieten. Zwar gibt es derzeit leider kein Versprechen von Wiko, die View-Smartphones vom auf den Vorgeräten installierten Android 7.1.1 auf Android 8 zu bringen, aber die Chancen dafür stehen vermutlich gar nicht so schlecht.

Alle drei Modelle bieten die typischen Standards wie HSPA, Bluetooth, WLAN n, UKW-Radio und LTE Cat-4 mit bis zu 150 MBit/s im Download. Statt USB Type C steht nur Micro-USB zur Verfügung - preisgemäß.

Kamera

Wiko View auf der IFA 2017 | (c) Areamobile
Kamera des Wiko View

Wiko View und Wiko View XL tragen jeweils eine Hauptkamera auf der Rückseite mit 13 Megapixel und LED-Blitz, vorn sind es sogar 16 Megapixel. Noch einmal mehr baut Wiko beim Prime-Modell ein, hier sind es 16 Megapixel für die Hauptkamera und vorn sowohl 20 Megapixel mit einer Blendenöffnung von f/2.0, als auch eine Weitwinkelkamera mit 8 Megapixel für Winkel bis zu 120 Grad. Sobald die Kamera mehr als zwei Personen auf einem Selfie erkennt, schaltet sie automatisch in den Weitwinkelbetrieb um, ansonsten geschieht dies auf Knopfdruck. Wir sind sehr gespannt auf die Qualität der Kameras.

Wiko View Prime auf der IFA 2017 | (c) Areamobile
Wiko View Prime im normalen ...
Wiko View Prime auf der IFA 2017 | (c) Areamobile
... und Weitwinkel für Selfies

Akku-Laufzeit

Der Akku leistet im Wiko View 2.900 mAh, in den Modellen View XL und Prime 3.000 mAh - das klingt recht üppig bei der gebotenen restlichen Ausstattung. Entsprechend sind wir gespannt, wie sich die Geräte im Test schlagen werden.

Fazit

Klasse - das ist Wiko, wie wir es vor drei Jahren beim Einstieg in den deutschen Handy-Markt kennen gelernt haben! An den ersten Wiko-Smartphones stimmte einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis, bei folgenden Modellen wie Highway, Highway Pure und Highway Star nicht mehr. Neben dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis punkten die neuen View-Geräte mit einem formatfüllenden Display, das in dieser Preisklasse noch eine Seltenheit ist. Jetzt müssen die neuen Modelle nur noch im richtigen Test überzeugen, dann werden die "Views" richtige Kassenschlager. Garantiert.

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