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Autor: Christopher Gabbert | 12.01.2018 - 18:15 | 0

Honor 7X Testbericht

Testüberblick Honor 7X

  1. Anmutung, Display, Hardware und Software
  2. Kamera-Test, Akku-Laufzeit und Fazit
  3. 0 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Tolles Gesamtpaket
  • Ordentliche Kamera
  • Gutes Preis-Leistungsverhältnis
  • Flops
  • Nur Android 7 Nougat
  • Kein USB Typ C

Honor 7X Test: China-Schnäppchen in Langweiler-Optik

Das Honor 7X ist ein Fullscreen-Smartphone mit Dual-Kamera, Mittelklasse-Prozessor und zeigt große Ähnlichkeit zum Huawei Mate 10 Lite. Wir verraten im Test, ob sich der Griff zur etwas günstigeren Alternative zum Huawei-Smartphone lohnt.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Das Honor 7X ist das erste Smartphone der Huawei-Tochtermarke, das einen Bildschirm im Seitenverhältnis von 18:9 besitzt. Damit bedeckt das 5,93 Zoll große Display fast die gesamte Vorderseite und der Rand ober- und unterhalb reduziert sich auf 0,9 bzw. 1,1 Zentimeter. Von vorne betrachtet ähnelt das Honor 7X damit sehr stark dem Mate 10 Lite, in Form und Größe (156,5 x 75,3 x 7,6 Millimeter) ist es mit dem Huawei-Smartphone sogar nahezu identisch.

Honor 7X | (c) Areamobile
Honor 7X aus der chinesischen Einheitsbrei-Küche
Honor 7X | (c) Areamobile
Immerhin das große Display ist ein Hingucker

Wirklich spannend kann man das Design des Honor 7X aber nicht nennen. Ganz im Stile des Einheitsbreis zahlreicher anderer Smartphones chinesischer Hersteller besitzt das Gerät ein Unibody-Gehäuse aus Metall, oben und unten sind auf der Rückseite die Antennenstreifen angebracht. Nettes Detail: Die obere Linie wickelt sich um den LED-Blitz und setzt zwischen den zwei Kameraaugen aus, die in der oberen linken Ecke der Rückseite platziert ist. Ebenfalls auf der Rückseite ist der Fingerabdrucksensor zu finden, der mit einer feinen Diamantschliffkante in das Gehäuse eingelassen ist.

Honor 7X | (c) Areamobile
Die Dual-Kamera des Honor 7X ragt deutlich heraus
Honor 7X | (c) Areamobile
Power-Button und Lautstärkewippe des Honor 7X

Auf der rechten Seite des Unibodys sind die Lautstärkewippe und der Powerbutton untergebracht, die einen knackigen Druckpunkt bieten. Leider unterscheidet sich Letzterer haptisch nicht von dem anderen Button. Auf der linken Seite ist der Einschub für die Nano-SIM und microSD-Karte zu finden. Auf der Unterseite strahlt Sound aus vier Bohrlöchern, hinter denen sich der Lautsprecher verbirgt. Dort sind auch der Micro-USB-Port zum Aufladen des Honor 7X und die 3,5-Millimeter-Klinke zum Anschließen von Kopfhörern verortet.

Langeweile gut verarbeitet

Abseits des langweiligen Designs, wobei man für den Preis (UVP: 299 Euro) wohl auch keine optische Sensation erwarten darf, ist das Honor 7X gut verarbeitet. Die Metallrückseite ist nicht übermäßig anfällig für Fingerabdrücke, nichts wackelt oder klappert, ungleichmäßige Spaltmaße sucht man vergebens und das Gehäuse wirkt wie aus einem Guss. Leicht deplatziert erscheint lediglich der Kopfhöreranschluss auf der Unterseite, der ein wenig so wirkt, als wäre er etwas zu weit Richtung Rückseite gerutscht.

Honor 7X | (c) Areamobile
Der Klinkenanschluss des Honor 7X wirkt leicht verrutscht

Mit einer Gehäusebreite von 75,3 und einer Länge von 156,5 Zentimetern lässt sich das Honor 7X nur schwer mit einer Hand bedienen. Selbst mit großen Händen muss zum Erreichen des oberen Bildschirmendes umgegriffen werden. Wegen des Metallgehäuses und der gewölbten Rahmenform ist das Gerät dabei noch dazu recht rutschig. Das bei einer herausstehenden Kamera zu erwartende "Kippeln" des Smartphones, wenn es zum Beispiel auf dem Tisch liegend bedient wird, hält sich in Grenzen. Es macht sich lediglich bei stärkerem Druck in der linken oberen Hälfte des Displays bemerkbar.

Honor 7X | (c) Areamobile
Das Honor 7X sicher mit einer Hand zu bedienen fällt schwer

Display-Größe und -Qualität

Inhalte werden beim Honor 7X auf einem 5,93 Zoll großen Display mit LCD-Panel dargestellt, das eine Auflösung von 2.160 x 1.080 Pixel besitzt. Daraus ergibt sich eine Pixeldichte von 407 Pixel pro Zoll, was Honor wie auch andere Hersteller FHD+ nennt. Trotz der nur erweiterten Full-HD-Auflösung, wirkt das Display scharf und einzelne Pixel lassen sich mit bloßem Auge nicht mehr erkennen. Insgesamt wirkt das LCD des Honor 7X hell und farbintensiv, ohne die Farben zu grell werden zu lassen. Das Kontrastverhältnis von 1367:1 fällt darüber hinaus sehr gut aus, und auch die Blickwinkelstabilität des Displays ist überzeugend.

Honor 7X im Displaytest | (c) Areamobile
Honor 7X Displaytest - Farbraumabdeckung
Honor 7X im Displaytest | (c) Areamobile
Honor 7X Displaytest - Farbraumverteilung

In unseren Display-Tests erreichte der Bildschirm des Honor 7X gute Werte. Die maximale Helligkeit von 451 cd/m² ist hoch genug, um das Display auch bei hellem Tageslicht ablesen zu können. Direkte Sonneneinstrahlung kann aufgrund der hinzukommenden Spiegelung des Schutzglases allerdings zum Problem werden. Der Farbbereich entspricht dem sRGB-Farbraum und bietet so mit einem durchschnittlichen Delta-E-Wert von 5,48 eine recht präzise Farbdarstellung. Ähnlich präzise fällt die Darstellung der Grautöne aus, hier erreicht das Honor-Smartphone einen Delta-E-Wert von guten 6,25.

Honor 7X im Displaytest | (c) Areamobile
Honor 7X Displaytest - Abweichung bei Grauwerten
Honor 7X im Displaytest | (c) Areamobile
Honor 7X Displaytest - Abweichung bei Farbwerten

Unsere Messwerte wurden bei den voreingestellten Standard-Einstellungen des Displays ermittelt. Allerdings lässt sich beim Honor 7X die Farbtemperatur in feinen Schritten individuell anpassen. Zum Schonen der Augen hat das Smartphone zudem einen Nachtmodus, der das blaue Licht nach eingestellter Stärke herausfiltert. Auf Wunsch lässt sich in den Anzeige-Einstellungen ein individueller Zeitplan erstellten, nach dem die Farbtemperatur in bestimmten Zeiträumen (zum Beispiel nachts) automatisch angepasst wird.

System: Hardware und Software

Als Antrieb steckt im Honor 7X der Octa-Core-Prozessor Kirin 659 mit acht ARM Cortex-A53-Kernen. Dabei takten vier Kerne mit maximal 1,7 GHz und vier weitere mit maximal 2,36 GHz. Bei dem Chipsatz mit ARM Mali-T830 MP2 GPU handelt es sich um einen Mittelklasse-Prozessor, der auf einem Level mit beispielsweise dem Snapdragon 625 liegt, was sich auch in den Benchmarks wiederspiegelt.

Honor 7X | (c) Areamobile
Unter der Haube des Honor 7X arbeitet der Kirin 659

Bei Antutu erreicht das Smartphone 63.499 Punkte und fährt bei 3D-Mark Icestorm Unlimited 11.178 Punkte ein. Mit 19 FPS im GFXBenchmark T-Rex-Offscreen und einem Multi-Core-Score von 3.326 Punkten bei Geekbench ist das Honor 7X aber nur unmerklich performanter als der Vorgänger Honor 6X oder das P10 Lite von Huawei.

Damit lässt das Smartphone dennoch im alltäglichen Gebrauch in Sachen Performance kaum Wünsche offen, hat aber mit grafisch aufwendigen 3D-Spielen zu kämpfen. Das zeigt sich mit längeren Ladezeiten und Rucklern bei Spielen wie OZ Broken Kingdom, Vainglory oder Riptide GP. Alltägliche Anwendungen wie der vorinstallierte Chrome-Browser, Facebook oder YouTube starten hingegen schnell und lassen sich ruckelfrei bedienen.

Android 7.0 mit EMUI 5.1

Als Betriebssystem kommt auf dem Honor 7X die Android-Version 7.0 Nougat zum Einsatz, dem der chinesische Hersteller sein bekanntes EMUI 5.1 überstülpt. In der Version entfernt sich Honor optisch etwas von den iOS-Anleihen und rückt näher an die Android-Oberfläche. So lässt sich im Launcher des Honor 8 Pro der App-Drawer aktivieren, die Navigationsleiste funktioniert wie bei purem Android, und die Oberfläche wirkt insgesamt etwas aufgeräumter. Was bleibt, sind sinnvolle Features wie der Einhandmodus, die Schnellstartleiste auf dem Sperrbildschirm oder die Suchfunktion.

Mit an Bord sind wie immer auch "klassische" EMUI-Features wie Fingerabdrucksensor-Gesten, mit denen Nutzer durch die Galerie scrollen, die Benachrichtigungszeile nach unten ziehen oder Anrufe entgegennehmen können. Rausgeschmissen hat Honor beim 7X unnütze Features wie "Knuckle Sense". Die Knöchel-Gesten, mit denen vorab definierte Aktionen ausgelöst werden konnten, hatte ohnehin kaum richtig funktioniert, weil die Erkennung zu unzuverlässig war.

Honor 7X | (c) Areamobile
Beim Öffnen von Apps bietet EMUI automatisch die Vollbildanzeige an

Ein Update auf die neue Android-Version 8.0 Oreo hat Honor bereits angekündigt. Wann die neue Firmware für das 7X verteilt wird, hat der chinesische Hersteller allerdings noch nicht mitgeteilt.

Detailseiten zum Testbericht
  1. Anmutung, Display, Hardware und Software
  2. Kamera-Test, Akku-Laufzeit und Fazit
 
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