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Autor: Stefan Schomberg 07.02.2018 - 17:45 | 26

Sony Xperia XA2 Ultra Testbericht

Testüberblick Sony Xperia XA2 Ultra

  1. Seite 1: Gehäuse-Design und -Verarbeitung, Display
  2. Seite 2: Hard- und Software, Kamera
  3. Seite 3: Akkulaufzeit, Gesprächsqualität und Fazit
  4. 26 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Schickes Design
  • Tolles Display
  • Gute allgemeine Ausstattung
  • Flops
  • Kameras mit Schärfe-Problemen

Sony Xperia XA2 und XA2 Ultra Test: Mit dem Zweiten sieht man auch nicht besser

Auf der CES 2018 hat Sony die Mittelklasse-Smartphones Xperia XA2 und Xperia XA2 Ultra vorgestellt, jetzt kommen die Geräte in den Handel. Sie punkten mit neuer Technik und aktueller Software, aber auch mit einem überarbeiteten und angepassten Design. Reicht das, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können?

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

Sony und das Design - eine Never ending Story. Zumindest behaupten das Kritiker, zu denen ich auch mich zähle. Irgendwie sagte mir das monolithische Design mit seinen harten Kanten und klotzigen Ecken optisch zwar durchaus zu, nur der Rand um den Touchscreen herum war mir immer zu groß. Und zwar neben, aber vor allem über und unter dem Display. Das hat Sony bei seinen neuen Modellen Xperia XA2 und Xperia XA2 Ultra überarbeitet - zumindest ein wenig. Links und rechts des Displays ist wie bei den Vorgängern aus der XA-Reihe kaum Rand zu sehen, der Screen ragt fast bis zum Kunststoffrahmen des Gerätes. So soll es bei einem modernen Smartphone sein. Lediglich ein äußerst schmaler schwarzer Rand zieht sich gleichmäßig um den Touchscreen, der allerdings erst sichtbar wird, wenn der Screen aktiv ist.

Sony Xperia XA2 im Vergleich mit Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Im Test: Sony Xperia XA2 im Vergleich mit Sony Xperia XA2 Ultra

Auch oben und unten hat sich der Platz verringert, den Sony hier aufbringt. Das waren bislang besonders große (wortwörtlich!) Kritikpunkte, denn auch wenn hier Sensoren, Lautsprecher und Frontkamera untergebracht sind, so schafften das andere Hersteller meist auf viel weniger Raum. Gerade beim kleineren Sony Xperia XA2 ist oben nun weniger Denkerstirn vorhanden, beim Xperia XA2 Ultra immer noch mehr. Hier fällt das aber nicht zwingend negativ auf, denn im Gegensatz zum kleineren Zwilling kommt beim Ultra-Modell noch eine zweite Frontkamera und ein LED-Frontblitz dazu, das füllt die Denkerstirn aus und erweckt so den Eindruck, dass immerhin kein Platz verschwendet wird. Die LED-Lampe ist kurioserweise nicht vom Gorilla-Glas bedeckt. Abgesehen von dem Bereich über dem Display gibt es ansonsten keine Unterschiede zwischen den beiden XA2-Modellen - bis auf die Größe natürlich. Und die ist schon ziemlich gravierend.

Sony Xperia XA2 im Vergleich mit Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Wie großer und kleiner Bruder

Während das kleine Sony Xperia XA2 mit seinen 142 x 70 x 9,7 Millimeter und 171 Gramm noch recht handlich wirkt, ist das Ultra-Modell mit 163 x 80 x 9,5 Millimeter und satten 221 Gramm schon ein ganz schöner Brocken. Dabei kommt erschwerend hinzu, dass die Sony-Smartphones trotz ihres überarbeiteten Designs immer noch ziemlich kantig sind und sich so beim Halten die untere rechte Ecke leicht in die Handinnenfläche bohrt. Das kennt man auch schon von den anderen Smartphones des japanischen Herstellers. Aber Moment - hieß es nicht eingangs, das Design wäre überarbeitet worden? Richtig, aber damit ist vor allem der verminderte Platz um das Display gemeint. Neu ist aber auch die Andeutung einer Rundung von Front und Rückseite, wodurch die Geräte sogar einen Tick besser in der Hand liegen als zuvor - wenn da eben nicht die erwähnte Ecke wäre. Das ist aber halt der Preis, den man für so ein monolithisches Design zahlen muss. Immerhin kann niemand Sony vorwerfen, Smartphones zu bauen, die wie die Geräte anderer Hersteller aussehen - Corporate Design at its best quasi.

Sony Xperia XA2 im Vergleich mit Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Schicke Endkappen aus Metall

Die schlichte Eleganz des Designs wurde auch auf der Rückseite der beiden Xperia-XA2-Modelle schön umgesetzt. Hier findet man vor allem eines: viel glatte Fläche. Hinzu kommen je eine Kameralinse und ein LED-Blitz, das bei Sony typische NFC-Zeichen und der Xperia-Schriftzug. Am auffälligsten ist allerdings der Fingerabdrucksensor, der anders als in früheren Xperia-Smartphone nicht im Power-Button sitzt, sondern auf die Rückseite gewandert ist. Mich stört das nicht, ich finde das so ganz praktisch, auch wenn die seitliche Anordnung vermutlich neutral betrachtet der beste Kompromiss aus Vor- und Nachteilen der jeweiligen Unterbringung vorn oder hinten darstellt.

Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Schlichte Rückseite mit Fingerabdrucksensor

Die Verarbeitungsqualität an sich ist übrigens hervorragend, das war in den letzten Jahren aber ohnehin kaum ein Ansatzpunkt für Kritik. Ausnahme bildet bei unserem Ultra-Testmodell der zwar bündig eingelassene, aber klappernde SIM-Schlitten. Auch die Materialwahl kann mit dem tollen optischen Ersteindruck nicht ganz mithalten, denn Rahmen und Endstücke an Stirn- und Fußseite der beiden Xperia-XA2-Modelle besteht zwar aus hochwertigem Metall, die Rückseite ist hingegen aus Kunststoff. Das hört man beim Draufklopfen und das fühlt man auch. So richtig schlimm ist aber auch das nicht, schließlich reden wir hier nicht von Highend, sondern der Mittelklasse. Es passt nur irgendwie nicht zum restlichen hochwertigen Eindruck.

Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Der Karten-Schlitten klappert beim Xperia XA2 Ultra

Display-Größe und -Qualität

Sony Xperia XA2 | (c) Areamobile
Sony Xperia XA2 CIE

Die Touchscreens von Sony Xperia XA2 und Xperia XA2 Ultra gehören zu den offensichtlichsten Unterscheidungsmerkmalen der beiden Geräte, genaugenommen deren Größe. Beim kleineren Xperia XA2 ist das Display nämlich nur 5,2 Zoll groß, beim Ultra-Modell stolze 6 Zoll. In beiden Fällen liegt die Auflösung bei 1.920 x 1.080 Pixel, das entspricht einer Bildschärfe von 424 Pixel pro Zoll beim Xperia XA2 und 367 Zoll beim großen Xperia XA2 Ultra. Sichtbar ist der Unterschied in der Schärfe kaum, auch der Phablet-Screen erscheint scharf. Im direkten Vergleich ist da schon eher bei der Helligkeit ein Unterschied zu erkennen, das Ultra strahlt noch einen Tick heller als das 5,2-Zoll-Modell. Auch das ist aber mit 585 cd/m² sehr gut.

Sony Xperia XA2 | (c) Areamobile
Sony Xperia XA2 Farbdarstellung
Sony Xperia XA2 | (c) Areamobile
Sony Xperia XA2 Grautreppe
Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Sony Xperia XA2 Ultra CIE

Überraschend ist da schon eher der trotz höherer Helligkeit bessere Kontrast des Phablets, der fast an 1.000:1 herankommt. Die restliche Darstellungsqualität überzeugt bei beiden Modellen in fast allen belangen. Die Darstellungsgenauigkeit geht bei Farbe absolut in Ordnung, die Grautreppe geben beide Modelle ähnlich schluderig wieder, was im Alltag aber nur in den wenigsten Fällen auffallen wird. Auch bei der Blickwinkelstabilität gibt es nichts zu meckern, das machen viele Konkurrenten schlechter. Zumindest das Ultra-Modell ist hier über jeden Zweifel erhaben, es schneidet auch in dieser Disziplin besser als der kleinere Screen des Xperia XA2 ab. Insgesamt leistet Sony aber beim Thema Display bei beiden Smartphones sehr gute Arbeit.

Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Sony Xperia XA2 Ultra Farbdarstellung
Sony Xperia XA2 Ultra | (c) Areamobile
Sony Xperia XA2 Ultra Grautreppe
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Kommentare & Erfahrungsberichte
  1. 07.02.18 22:51 foetor (Expert Handy Profi)

    Also hoer wird der Akku gelobt „The XA2 Ultra aced all of our endurance tests and posted a respectable score of 100 hours“
    https://m.gsmarena.com/sony_xperia_xa2_ultra-review-1720p3.php

    Auch die Kamera kommt gut weg „Very capable main camera with 4K video recording and EIS“

    Schon komisch wie unterschiedlich Tests sein können.

  2. 07.02.18 23:28 AlfredENeumann (Advanced Handy Profi)

    @foetor
    Hast du dir überhaupt die Fotos angesehen? Vor allem die Testbilder auf GSMArena? Dort sieht man jedenfalls genau das das XA2 zum Rand hin schlechter wird.

  3. 07.02.18 23:48 idm (Youngster)

    Sony sollte sich mal um vernünftige Software-Entwickler und/oder Optiken kümmern. An den Sensoren kann es ja nicht liegen. Die sind ja auch in anderen Geräten verbaut, mit deutlich besseren Ergebnissen.
    The never ending story.

  4. 08.02.18 07:39 Antiappler (Handy Profi)

    "am schlimmsten! - den seit Jahren andauernden Problemen bei den Kameralinsen: Es gibt keinen anderen Smartphone-Hersteller, der so lange bekannte Fehler wiederholt wie Sony. Das ist absolut unverständlich, gerade die Kameraprobleme kosten die Xperia-XA2-Modelle wertvolle Punkte, die Kamera ist eigentlich der einzige wirkliche Schwachpunkt der Smartphones. Und der ist selbstverschuldet!"

    Tja, da scheint doch wohl bei Sony niemand in den Techforen mitzulesen, denn sonst wären diese selbstgemachten Mängel nicht mehr vorhanden.

    Oder es ist den zuständigen Leuten bei Sony egal was die Kunden ärgert?

  5. 08.02.18 09:52 rbsoft (Member)
    Künstliche Intelligenz???

    "Letztere sorgt dafür, dass der Akku nach Möglichkeit immer erst kurz vor Entfernen des Ladekabels voll aufgeladen wird, um den Akku zu schonen."

    Wow! Und woher weiß das Gerät, dass ich gleich das Ladekabel entfernen werde?

  6. 08.02.18 10:01 tayler (Advanced Member)

    rbsoft,
    weil das Batteriepflegesystem sich dein Akkuladeverhalten merkt und dann drauf einstellt.

    Nachhaltigkeit eben.

  7. 08.02.18 10:22 Clint Eastwood (Newcomer)

    LOL - Hater von Fanboy entlarvt :D Das wird immer witziger hier!

  8. 08.02.18 10:40 tayler (Advanced Member)

    Ach Clint,
    was wohl die kleine Erklärung eines Batteriepflegesystem mit Fanboy gemein hat!?
    Du weißt es bestimmt.Lol

  9. 08.02.18 11:11 Fritz_The_Cat (Advanced Handy Master)

    "Denn warum soll man für 349 Euro (UVP Xperia XA2) oder 449 Euro (UVP Xperia XA2 Ultra) diese Sony-Mittelklassemodelle kaufen, wenn man inzwischen für das gleiche Geld das Highend-Modell LG G6 bekommt, das alles noch einmal ein gutes Stück besser kann und auch sonst noch lange nicht zum alten Eisen gehört?"

    ==> Möglicherweise, weil einem das Aussehen beser gefällt? Oder die Haptik? Oder vielleicht auch ganz einfach nur weil das Sony möglicherweise gerade im Laden eine verkaufsfördernde Plazierung bekommen hat…

    Menschen kaufen nun mal bei weitem nicht so rational wie einige hier sich das anscheinend vorstellen.

    Zum Thema Kaufverhalten gab es erst kürzlich im TV eine überaus interessante 45-minütige Reportage mit dem Titel "Der verführte Kunde - Wie wir kaufen"

    http://www.ardmediathek.de/tv/45-Min/Der-verf%C3%BChrte-Kunde-Wie-wir-kaufen/NDR-Fernsehen/Video?bcastId=12772246&documentId=46270674

  10. 08.02.18 18:31 Antiappler (Handy Profi)

    @rbsoft

    "Wow! Und woher weiß das Gerät, dass ich gleich das Ladekabel entfernen werde?"

    Deine Frage ist absolut berechtigt. Zumindest für ersten keine Ahnung wie viel mal Ladekabel entfernen. Denn das Gerät hat ja am Anfang wirklich keine Ahnung wann das Ladekabel entfernt wird.

    Kann durchaus sein, dass das Gerät so etwas nach dem fünften mal entfernen weiß, aber vorher hat es absolut keine Ahnung.

    Womit wieder die Frage kommt:"Wow! Und woher weiß das Gerät, dass ich gleich das Ladekabel entfernen werde?"

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