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Autor: Igor Patalai | 21.04.2018 - 18:00 | 0

ZTE Blade V9 Testbericht

Testüberblick ZTE Blade V9

  1. Design, Display, Hardware, Software
  2. Kamera, Sound, Konnektivität und Fazit
  3. 0 Lesermeinungen
Tops und Flops
  • Tops
  • Starke Kamera
  • Gutes Display
  • Gutes Gesamtpaket
  • Flops
  • Keine IP-Zertifizierung
  • Kein USB-Typ-C

ZTE Blade V9 Test: Alles Gold, was glänzt?

ZTE liefert mit dem Blade V9 gehobene Mittelklasse mit Highend-Ambitionen zu einem Kampfpreis von 269 Euro ab. Auf dem Papier glänzt das Gerät mit einem 18:9-Bildschirm, einer Dualkamera mit lichtstarker f/1.8-Blende und der neuesten Android-Version 8.1. Welche Gratwanderung zwischen Preis und Ausstattung dafür nötig ist und ob und an welchen Stellen ZTE dafür den Rotstift ansetzen muss, lest Ihr in unserem Test.

Gehäuse-Design und -Verarbeitung

ZTE Blade V9 | (c) Areamobile
Das Auroraglas schimmert hochwertig

Das Design ist schnörkellos und klar definiert. Es wirkt trotz der Rückseite aus Glas wie aus einem Guss, alle Seiten sind abgerundet und gehen nahtlos ineinander über. Dadurch liegt das Smartphone gut in der Hand. Das auf beiden Seiten verwendete Auroraglas schimmert bei Lichteinfall in fließenden Linien, das matte Design der Rückseite wirkt durchaus hochwertig. Die Dualkamera steht hinten rund einen Millimeter aus dem Gehäuse heraus, das will nicht so ganz zum ansonsten hochwertigen Design passen. Der Fingerabdrucksensor durchbricht die Glasrückseite im gleichen Goldton wie der Metallrahmen. Auffällig ist die goldene Farbgebung unseres Testgerätes, sie weist einenen leichten Bronze-Ton auf. Die Verarbeitung ist insgesamt hochwertig, unregelmäßige Spaltmaße sind nicht zu erkennen.

ZTE Blade V9 | (c) Areamobile
Stimmiges Design

Auf der Vorderseite ist die offensichtlichste Änderung zum Vorgänger Blade V8 auszumachen, nämlich das neue Display im 18:9 Format. Der Rand über dem Display ist drei Millimeter schmaler als unten. Damit wirkt das Design leicht Kinnlastig, das hätte man eleganter lösen können. Die Taste zur Lautstärkeregulierung und der An-/Aus-Schalter sitzen fest im Gehäuse und bieten kaum Spiel. Außer diesen beiden Tasten gibt es keine weiteren mechanischen Knöpfe. Auf der Unterseite befinden sich das Mikrofon- und das Lautsprecher-Grating, in der Mitte sitzt leider nur ein in die Jahre gekommener Micro-USB-Anschluss.

ZTE Blade V9 | (c) Areamobile
ZTE lässt die Klinke drin - Sauber!
ZTE Blade V9 | (c) Areamobile
Langsam, aber dafür mit älteren Kabeln kompatibel: Der Micro-USB-Anschluss
ZTE Blade V9 | (c) Areamobile
ZTE legt dem Blade V9 alles Nötige bei...
ZTE Blade V9 | (c) Areamobile
...und als Gimmick noch eine Plastikhülle dazu

Beim Zubehör gibt es bis auf die durchsichtige Silikonhülle nur Standardkost. Neben dem Ladekabel liegt ein weißes Headset und eine Sim-Nadel zum Entfernen des Kartenschlittens aus dem Rahmen bei.

Display-Größe und -Qualität

ZTE Blade V9 im Displaytest - Blickwinkelstabilität | (c) Areamobile
Das Display ist von allen Seiten gut ablesbar

ZTE verbaut im Blade V9 ein IPS-Display mit einer Größe von 5,7 Zoll. Das Panel löst mit angenehm scharfen 2.160 x 1.080 Pixel auf, es kommt damit auf eine Pixeldichte von 424 Pixel pro Zoll und ist  knackscharf. Auch außerhalb seiner Preisklasse ist das ein guter Wert, Highend-Konkurrenten wie das Huawei P20 Pro oder das Sony Xperia XZ2 setzen auch nur auf Full-HD+. Anders sieht es da bei den Kontrast- und Helligkeitswerten aus, die kommen an Highend nicht heran, halten sich aber solide im oberen Mittelfeld. Der Kontrast von 910:1 spiegelt sich auch im subjektiven Empfinden wieder. Farben kommen gut zur Geltung, einzig der Schwarzwert könnte etwas brillanter sein, in der Preisliga des Blade V9 bewegt sich das Panel aber deutlich auf den vorderen Rängen.

ZTE Blade V9 im Displaytest | (c) Areamobile
ZTE Blade V9 im Displaytest - Die Farben weichen kaum ab
ZTE Blade V9 im Displaytest | (c) Areamobile
Der Kontrast bewegt sich im guten Mittelfeld, die Abweichungen sind minimal

Die Helligkeit von 428 Nits ist zwar niicht übermäßig hoch, allerdings lässt sich das Display immer noch im direkten Sonnenlicht ablesen. Die Darstellungsgenauigkeit ist ordentlich, sowohl bei Graustufen, als auch bei Farben bleibt das IPS-Panel mit unter 5 Delta E sehr nah an den Optimalwerten. Aufgefallen ist auch die Blickwinkelstabilität, das LCD-typische nach hinten Abdunkeln ist kaum wahrzunehmen. Damit verbaut ZTE im Blade V9 ein solides 18:9-Display, dass fast alle Disziplinen gut bis sehr gut meistert.

System: Software, Akku und Bedienung

ZTE Blade V9 Screenshots | (c) Areamobile
Material-Design

Das Blade V9 läuft ab Werk mit dem neuen Android 8.1 Oreo. ZTE legt die eigene Stock+UI drüber. Die Änderungen am Look des Systems sind dezent und kaum auszumachen, daher entlehnt sich auch der entsprechende UI-Name. Einige vorinstallierte Spiele und Programme sind zwar ab Werk drauf, die Bloatware hält sich aber in Grenzen. Alles wirkt aufgeräumt, natürlich können die Homescreens Android-typisch angepasst werden. Angetrieben wird das Ganze vom neuen Snadragon 450, einem Chipsatz der Mittelklasse. Im Zusammenspiel mit den verbauten 3-Gigabyte-Arbeitsspeicher liefert dieser eine überraschend gute Performance ab. Die Menüs reagieren schnell und bis auf seltene Mikroruckler sehr flüssig. Der neue Chip hat genau wie sein Vorgänger acht Kerne mit je 1,8 GHz. Sie bringen jetzt bis zu 25 Prozent mehr Leistung, gleiches gilt für die neue Adreno 506 Grafikeinheit. Zu spüren ist der Zuwachs an Power vor allem bei der Systemgeschwindigkeit und bei rechenintensiven Spielen, wie PUBG und Asphalt Nitro. PUBG läuft zwar auf niedrigen Grafikeinstellungen, dafür aber flüssig mit rund 30 FPS. In Asphalt Nitro rast und springt unser Mini Cabrio ohne Verzögerungen über die Strecke.

ZTE Blade V9 Screenshots | (c) Areamobile
Huuuiii - Asphalt Nitro läuft flüssig und rasant
ZTE Blade V9 Screenshots | (c) Areamobile
Zwar mit einfacher Grafik, dafür aber flüssig: PUBG läuft auf dem Blade V9

Bestätigt wird der Eindruck auch von den Benchmarkergebnissen. Das Blade V9 liegt dabei auf dem Niveau eines Samsung Galaxy A5 (2017) oder eines Huawei Mate 10 Lite, die beide einen Prozessor der stärkeren Baureihen aufweisen. Qualcomm wildert mit seinem neuen 450er-Chip also in den Gefilden der oberen Mittelklasse des letzen Jahres. ZTE implementiert neben einem Fingerabdrucksensor, der mit der Verzögerung eines Augenaufschlags reagiert, auch eine Gesichtserkennungsfunktion. Das Einrichten dieser Funktion geht überraschend einfach und Funktioniert in acht von zehn Fällen problemlos. Ein guter Wert für die Mittelklasse.

Mit 32 Gigabyte internem Flashspeicher bietet das Blade V9 genug Platz für Apps, wer viele Fotos und Multimediainhalte dauerhaft auf dem Gerät speichern möchte, wird an einer microSD-Karte über kurz oder lang nicht herumkommen. Ab Werk sind ungefähr 10 Gigabyte Speicher belegt. Zwar bietet das Blade V9 einen microSD-Slot, dieser ist aber gleichzeitig auch Sim-Karten-Platz Nummer zwei.

ZTE Blade V9 Screenshots | (c) Areamobile
ZTE Blade V9 mit den neuen Oreo-Funktionen
ZTE Blade V9 Screenshots | (c) Areamobile
Der Splitscreen funktioniert gut

Als Nutzer verliert man also die Dual-Sim-Funktion, sobald eine microSD-Karte verwendet wird.
Zum Laden legt ZTE ein Micro-USB-Kabel bei, QuickCharge wird nicht unterstützt. Mit dem Standardkabel ist das Gerät nach 30 Minuten immerhin auf 36 Prozent hochgeladen. Wer das Gerät vollständig aufladen möchte, der braucht ziemlich genau 2 Stunden. Die Akkukapazität beträgt 3.200 mAh, damit kommt kommt das Blade V9 bei normaler Nutzung locker durch einen Tag, meist sind 1,5 Tage drin. In unserem Videotest bei voller Helligkeit hielt das Gerät gute 6:11 Stunden durch und bewegt sich damit knapp über dem Durchschnitt.

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