Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: Frank Kabodt | 13.10.2008 - 08:44 | (3)

Erneut Datenskandal bei T-Mobile: 30 Millionen Kunden betroffen

Die Deutsche Telekom hat in der Nacht zu Freitag ein gewaltiges Sicherheitsleck in ihrer Kundendatenbank geschlossen. Nach Informationen des Spiegel sei es zuvor möglich gewesen, weltweit auf die Daten von 30 Millionen T-Mobile-Kunden zuzugreifen. Außer die Adressen und Bankverbindungen hätte man auch Tarife ändern und neue Einzugsermächtigungen anlegen können.

Erneut Datenskandal bei T-Mobile: 30 Millionen Kunden betroffen

Die Deutsche Telekom wird erneut mit einem Datenskandal konfrontiert. Wie der Spiegel in seiner Online-Ausgabe berichtet, konnten bis vor kurzem detaillierte Daten von mehr als 30 Millionen T-Mobile-Kunden von jedem Internet-fähigen PC abgerufen und geändert werden. Inzwischen sei das Sicherheitsleck geschlossen, teilte der Telekomkonzern mit. In der Nacht zu Freitag schloss die Deutsche Telekom eine gewaltige Lücke im Sicherheitssystem ihrer Kundendatenbank. Zuvor war es möglich, von einem beliebigen Rechner, der mit dem Internet verbunden ist, auf Daten von über 30 Millionen T-Mobile-Kunden zuzugreifen und sie zu verändern. Sogar die Manipulation der Bankverbindungen soll nach Spiegel-Informationen möglich gewesen sein. Zur Einwahl in das System genügten demnach "wenige Benutzerangaben und ein simples Passwort". Besonders heikel: Nicht nur die zahlreichen Mitarbeitern in den Telekom-Läden haben diese Zugangsdaten, sie sind auch in Hacker-Kreisen weit verbreitet.

t-mobile zentrale 350 breit

Erneut Datenskandel bei T-Mobile: 30 Millionen Kunden betroffen

Redakteure des Nachrichtenmagazins konnten sich mit den Daten in das System des Netzbetreibers T-Mobile einwählen und hatten Zugriff auf Daten von vielen Millionen Nutzern, darunter waren auch Prominente wie Ex-Bundespräsident Roman Herzog und Alice Schwarzer. Sie hätten außer den Adressen und den Bankverbindungen auch Tarife ändern, SIM-Karten sperren und neue Einzugsermächtigungen anlegen können. Nach dem Schließen der Sicherheitslücke sollen T-Mobile-Kunden in Zukunft einen Sicherheitscode per SMS geschickt bekommen, wenn ihre Angaben verändert werden. Erst nach Eingabe der Sicherheitsnummer wird die Änderung gültig.

Erst kürzlich wurde bekannt, dass T-Mobile im Jahr 2006 die Daten von 17 Millionen Kunden entwendet wurden. Damit ist jeder zweite Kunde des Unternehmens betroffen. Von dem Datenklau, den Telekom-Chef René Obermann als "sehr ärgerlichen Vorfall" bezeichnete und für den er sich öffentlich entschuldigte, sind neben Privatpersonen auch Prominente aus Wirtschaft, Politik und Unterhaltung betroffen.

Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Kommentare
  1. 13.10.08 15:20 Anonymous (Gast)

    Meine Erfahrungen sagen, dass dort nicht die besten IT-Leute sitzten aber die
    bestbezahltesten IT-Leute ;-)

  2. 13.10.08 13:09 Anonymous (Gast)

    Vielleicht sitzen da auch die besten IT-Leute, aber die Menschen heut zu tage
    würden alles für geld machen!
    Da sind leider auch nicht die IT-Technicker von
    ausgeschlossen!
    is leider so geld regiert die welt

  3. 13.10.08 10:18 Anonymous (Gast)

    Oha, und sowas beim größten deutschen Netzbetreiber... peinlich, peinlich. Frage
    mich immer wieder, wie so etwas v.a. bei großen Firmen passieren kann. Die
    müssten im IT-Bereich doch eigentlich die besten Leute überhaupt sitzen
    haben.
    PS: Kleiner Tippfehler in der Überschrift, müsste "DatenskandAl"
    heißen... ;)

antworten
 
Aktuelle Handys im Test
LG Prada 3.0 Test Black is beautiful
Samsung Galaxy Xcover Test Harter Kerl mit schlappem Akku
Archos 80 G9 Turbo Test Viel Power für wenig Geld
Asus Transformer Prime Test Vier gewinnt
Nokia Lumia 710 Test Billig-Windows Phone ohne große Schwächen
Weltbild-Tablet im Test Android-Tablet für 160 Euro