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Autor: Frank Kabodt | 20.10.2008 - 14:31 | (1)

Promi-Vorteil: John McCain sollte eigenen Mobilfunkmast erhalten

Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat John McCain sollte einen eigenen Mobilfunkmast auf seinem Anwesen im Hidden Valley, Arizona, erhalten. Grund war die schlechte Netzverbindung zu AT&T und Verizon. Dass ein fester Sendemast wirtschaftlich sinnlos ist, zeigte erst ein 200 Seiten dicker Bericht.

Promi-Vorteil: John McCain sollte eigenen Mobilfunkmast erhalten

Wie kann man ohne Kostenaufwand und technisches Verständnis zuhause den Empfang seines Mobiltelefons verbessern? Wie die Washington Post berichtet, genügt es, republikanischer Präsidentschaftskandidat in den USA zu werden. Weil die Familie McCain auf ihrem abgelegenen Anwesen mit der Empfangsqualität der Mobilfunknetze unzufrieden war, spendierten die Netzbetreiber Verizon Wireless und AT&T kurzerhand eine Empfangsstation für die Familie McCain. Zunächst stellten sie eine mobile Sendeanlage auf, die später gegen einen fest installierten Mast ausgetauscht werden sollte.

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John McCain sollte eigenen Mobilfunkmast erhalten

Von einer Bevorzugung der McCains verglichen mit normalen Kunden könne allerdings keine Rede sein, erklärte der Sprecher des US-Senators, Brian Rogers. Die Sendeanlage sei nur für einen bestimmten Zeitraum im Rahmen der Wahlkampfveranstaltung geplant gewesen und war vom Secret Service angefordert werden. Allerdings hatte Cindy McCain, Ehefrau des Präsidentschaftskandidaten, bereits im Frühjahr 2007 bei den Netzbetreibern um eine Verbesserung der Netzabdeckung auf dem Anwesen im Hidden Valley gebeten.

Inzwischen äußerte sich ein Verizon-Sprecher und bezeichnete den Artikel der Washington Post als falsch. Nachdem der Netzbetreiber die Anfrage der McCains prüfte, habe er sich gegen einen festinstallierten Sendemast entschieden. "Aus wirtschaftlicher Sicht macht das für uns keinen Sinn", sagte der Sprecher Jeffrey Nelson. Das hielt den Netzbetreiber aber nicht davon ab, zuvor einen 200 Seiten dicken Bericht in Auftrag zu geben, der sich mit dem Bau einer festen Basisstation befasst. Den hätten sich die Verantwortlichen aber auch sparen können, denn bereits ein Blick in Google Maps zeigt, dass im Hidden Valley kaum ein Haus steht.

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Kommentare
  1. 21.10.08 07:57 Anonymous (Gast)

    Was will der denn noch, nach dem sind doch schon die Mc Cain Pommes benannt. ;-)

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