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Autor: Rene Melzer | 21.10.2008 - 18:17 | (3)

Keine Angst vor VoIP: Mobilkom A1 kooperiert mit Fring

Der österreichische Netzbetreiber Mobilkom A1 kooperiert mit Fring, einem Anbieter von VoIP- und Instant-Messaging-Software für Handys. Fring erweitert seine Software um Funktionen mit denen der Dienst A1 over IP auch auf dem Handy genutzt werden können. Mitte November soll die Software zum Download bereitstehen.

Keine Angst vor VoIP: Mobilkom A1 kooperiert mit Fring

Während in Deutschland die Netzbetreiber die Billigkonkurrenz der VoIP-Anbieter fürchten und ihre Dienste konsequent blockieren, sehen das die Anbieter in anderen Ländern deutlich gelassener. Nach dem britschen Mobilfunkbetreiber 3, der eng mit Skype kooperiert, hat nun auch der österreichische Netzbetreiber Mobilkom A1 den Schritt gewagt und eine Zusammenarbeit mit dem VoIP- und Instant-Messaging-Anbieter Fring angekündigt.

fring 3.36 für s60-handys

Fring: Multiprotokoll-Messenger und VoIP-Client für das Handy

Das Unternehmen wird sein gleichnamiges Handyprogramm für den Netzbetreiber anpassen und die Funktionen der Mobilkom-Anwendung A1 over IP auch auf dem Handy anbieten. Die traditionell verfügbaren Services bleiben weiterhin erhalten. Fring wird die Instant Messenger ICQ, Yahoo!, AIM, Google Talk, MSN Messenger und Twitter sowie alle SIP-basierten Anbieter von Internet-Telefonaten und Skype auch in der angepassten Version unterstützen. Die Software wird lediglich um die Dienste von A1 over IP erweitert. Bislang konnte der Nutzer von A1 over IP nur über den PC oder das Laptop kostengünstig in die ganze Welt telefonieren und mit seinen Freunden via Chat in Kontakt bleiben. Mit Fring können sie alle Dienste auch über Handy nutzen – allerdings nur wenn das Modell sie unterstützt. Denn VoIP-Telefonate sind bisher lediglich mit Smartphones mit S60- und Windows-Mobile-Betriebssystem uneingeschränkt möglich. Die Anwendung für das iPhone erlaubt nur Gespräche per WLAN und die Java-Version von Fring ermöglicht sogar nur Chats.

Wer den Client nutzt, sollte sich jedoch zu seinem Vertrag ein Datenpaket dazubuchen, denn A1 rechnet ansonsten die anfallenden Datenmengen in sehr großzügigen 64-Kilobyte-Schritten ab. Die Preise betragen um die 40 Cent. Allein der dauernde Kontakt zu seinen Freunden über das Mobilfunknetz kann schnell zur Kostenfalle werden, weil die Software regelmäßig den Status des Nutzers akualisiert, wobei jedes Mal 64 Kilobyte abgerechnet werden. Auch Instant Messages sind so nicht gerade preiswert. Bei Telefonaten ist ohnehin zu einem Datenpaket geraten, denn ein VoIP-Call mit Fring verbraucht etwa 134 Kilobyte pro Minute, was im A1-Netz etwa 1,20 Euro entspräche. Handytelefonate sind mit 5 Cent pro Minute deutlich billiger. Wer jedoch bereits einen Datentarif hat und ein entsprechend ausgestattetes Smartphone sein Eigen nennt, dem eröffnen sich mit Fring ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation. Ab Mitte November steht die Anwendung bei Mobilkom A1 zum Download bereit

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Kommentare
  1. 21.10.08 22:50 nachtclub

    aber a1 ist bei uns auch kein heiliger

  2. 21.10.08 21:35 Anonymous (Gast)

    zweimal kassieren und eigene unfähigkeit noch zu geld machen wollen ;)

  3. 21.10.08 18:22 Anonymous (Gast)

    Ich verstehe die Aufregung der deutschen Provider nicht ganz... ob man jetzt den
    Kunden für die Handytelefonie-Flatrate oder die Datenflatrate abschröpft ist
    doch egal - aber halt, klar, so kann man zweimal dick zulangen *lol*...

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