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Autor: Rene Melzer | 22.10.2008 - 12:53 | (3)

RIM startet eigenen App Store für Blackberrys

RIM hat neue Dienste vorgestellt, die aus dem Arbeitswerkzeug Blackberry einen täglichen Begleiter für Beruf und Freizeit machen sollen. Dazu gehört eine Download-Plattform, auf der Nutzer ohne langes Suchen im Internet neue Software finden. Außerdem hat RIM einen Benachrichtigungsdienst für Inhalteanbieter gestartet.

RIM startet eigenen App Store für Blackberrys

Der kanadische Smartphone-Hersteller Research In Motion (RIM) hat angekündigt, sich stärker um Software von Drittentwicklern zu kümmern. Er plant, im Frühjahr 2009 eine Download-Plattform ähnlich Apples App Store für das iPhone und den iPod Touch und Googles Android Market zu eröffnen. Blackberry-Nutzer haben auf die Blackberry Application Storefront sowohl über den PC als auch über ihr Smartphone Zugriff. Ein zusätzlicher Menüpunkt wird dazu im neuen Blackberry OS 4.7 eingeführt, das erstmals im Blackberry Storm zum Einsatz kommt.

blackberry application center

Blackberry Application Center: Ein eigener Menüpunkt für Netzbetreiber
Quelle: crackberry.com

Bezahlt wird per PayPal. Der Anbieter kann den Preis seiner Software selbst festlegen und bekommt davon einen Anteil von 80 Prozent. Apple gibt nur 70 Prozent an die iPhone-Entwickler weiter. Ab Dezember kann die Veröffentlichung von Anwendungen auf der Download-Plattform von RIM beantragt werden. Unternehmen behalten weiterhin die Kontrolle darüber, ob und welche Anwendungen sich die Mitarbeiter auf ihre Blackberrys installieren dürfen. RIM arbeitet auch zukünftig eng mit den Netzbetreibern zusammen. Sie bekommen einen Ehrenplatz im Blackberry-Menü, der den Namen Application Center trägt. Dahinter verbirgt sich ein Schnellzugriff auf den Inhalte-Katalog der Mobilfunkanbieter. Diese können ihre meist kostenpflichtigen Angebote mittels Platzhalter direkt auf dem Blackberry präsentieren. Nach dem Anklicken der Icons öffnet sich jedoch kein Programm, sondern ein Dialog, der den Kauf oder die Installation anbietet.

Außerdem hat RIM den Dienst Blackberry Web Signals gestartet. Er erlaubt Inhalteanbietern wie dem Nachrichtenmagazin NY Times oder dem Wettervorhersage-Dienst Accuweather auf die Push-Technologie zuzugreifen, um Blackberry-Nutzer fast in Echtzeit mit Neuigkeiten zu versorgen. Das geschieht jedoch nur auf Wunsch des Nutzers. Er muss den Dienst vorher abonnieren. Dann bekommt er alle für ihn relevanten Inhalte auf sein Smartphone gepusht.

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Kommentare
  1. 22.10.08 14:53 Anonymous (Gast)

    Tja der Steve ist halt nicht doof zwar ein Sack aber nicht doof. War halt clever
    die Kunden für sich einzuspannen.
    Es gibt nicht besseres, als Mitarbeiter die
    sich selbst ausbeuten.

  2. 22.10.08 14:34 Wartenauf´sP5

    Bin schon gespannt, wann Microsoft mit Windows Mobile auf den Zug springt. Das,
    was man sich bislang auf deren Homepage runterladen kann, ist kaum der Rede
    wert.

  3. 22.10.08 13:27 Anonymous (Gast)

    Apple und ihr Iphone einfach gesagt der wegweiser für viele andere Hersteller

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