Der Umweltverband BUND warnt vor möglichen Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Studien hätten angeblich Gefahren für Menschen, Tiere und Pflanzen bewiesen. Verbraucher werden mit solchen Meldungen verunsichert. Alles nur Panikmache?
Die Diskussion um mögliche Gesundheitsschäden durch Mobilfunktechnik geht jetzt in eine neue Runde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte ein Schutz- und Vorsorgekonzept, das einen Mindestschutz vor künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern gewährleisten soll, die durch Mobilfunk, WLAN und andere kabellose Übertragungstechniken entstehen. Nach Meinung der Umweltschützer bedroht Elektrosmog "nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern ist auch für Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich".
Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger ist verärgert über die Regierung. "Es ist unverständlich, warum Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erst kürzlich Entwarnung gab, die Strahlung des Mobilfunks schade zumindest erwachsenen Handynutzern nicht", sagte Weiger. Der BUND-Vorsitzende beruft sich auf "viele Studie", die belegen, dass Mobilfunkstrahlung für Menschen, Pflanzen und Tiere schädlich sei. Außerdem wisse man zu wenig über Langzeitwirkungen von Funkstrahlung.
Gesundheitliche Schäden bei Menschen seien Schlafstörungen, Erschöpfung und Störungen des vegetativen Nervensystems. Tiere wie Bienen und Fledermäuse verlieren angeblich teilweise die Orientierung. In bewohnten Gebieten lägen die künstlichen Felder mehr als zehntausend- bis millionenfach höher als die natürliche Strahlung und damit im Bereich von biologisch nachweisbaren Wirkungen, erklärte der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des BUND, Wilfried Kühling. "Da die Strahlung alle festen Körper durchdringt, entsteht quasi eine Zwangsbestrahlung, der sich niemand entziehen kann", so Kühling weiter. Verbraucher können nur schwer unterscheiden, ob solche Meldungen von Oranisationen wissenschaftlich belegt sind oder ob es sich lediglich um Panikmache handelt. Im September hatte eine vom Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) beim TÜV in Auftrag gegebene Studie gezeigt, dass durch Sendestationen erzeugte Strahlung zu gering ist, um Krankheiten auszulösen. Die Experten vom TÜV-Nord untersuchten vor allem die elektromagnetischen Felder in Wohnbereichen, in der Nähe von Schulen und Kindergärten.
1. Die Masten sind kein Problem, da die Feldstärke mit der Entfernung extrem
abnimmt. Das Handy direkt am Kopf ist das Problem.
2. Auf die Frequenz kommt es
an: Hohe Frequenz - böse (ePlus, O2), relativ niedrige Frequenz - ok (D1, D2;
leider nutzen die mittlerweile auch die höheren Frequenzen).
3. Noch nie hat
man Glühbirnen durch Radiosender zum Leuchten bekommen. Das geht nur mit
Leuchtstoffröhren; wieder ist die Frequenz der Schlüssel.
4. Die Auswirkungen
der Handystrahlung sind nicht von der Hand zu weisen; tut dem Menschen nicht
gut. Dass dies ständig verharmlost wird, liegt lediglich an der guten Lobby der
Mobilfunkanbieter.
@madthebad: Tapete mit Kupfergeflecht wirkt als sogenannter Farradeyscher Käfig
und blockt EM-Strahlung zuverlässig ab! Das ist ne Tatsache!
Meist sind diese
Tapeten aber nicht mit einem Kupfergeflecht versehen oder mit einem zu dünnen
;)
Große Masten brauchen aufgrund ihrer Größe weniger Leistung zu senden? Was
ist denn das für eine total falsche Aussage?!
Früher waren Radiosender riesig
und haben Leistungen abgestrahlt, die mal eben Glühbirnen in ihrer Nähe zum
Leuchten gebracht haben...
Meist ist die Sendeleistung der Masten deutlich
höher als die der Handies.
Aufgrund der kleineren Antenne in den Handies, muss
die Sendeleistung der Masten höher sein, damit die Handies eine brauchbare
Signalstärke erhalten.
Fledermäuse orientieren sich mittels Ultraschall...Ultraschall ist eine
Dichtewelle in dem Medium, welche NICHTS mit EM-Strahlung zu tun hat!
Es ist
immer wieder schön, dass irgendwelche Studien angeblich Korrelationen
hinkriegen, die nicht vorhanden sind. Denn Hochspannungsmasten erzeugen stärkere
EM-Felder und haben seltsamerweise keine Auswirkung.
Schlafstörungen,
Erschöpfung und dergleichen...bei welchen Personengruppen treten die gehäuft
auf? Zufällig bei Personen, die sehr viel telefonieren aufgrund ihres Berufes?
Diese Personen haben meist auch viel Verantwortung und gerne mal 60-80h-Wochen.
Könnte eventuell das zu Schlafstörungen und Erschöpfung führen?
Wenn
Elektrosmog so gravierende Auswirkungen hätte, wieso sind dann nicht reihenweise
Menschen wirklich krank? Ich habe seit ich 10 Jahren mein Handy immer bei mir
und es ist auch Nachts an. Im Zimmer neben mir steht seit 6 Jahren nen
WLAN-Router und seit ich 15 Jahren oder so ne drahtlose ISDN-Anlage. Ich bin 23
und habe keinerlei Schaden davongetragen.
Ich bin zwar teilweise etwas
erschöpft und ausgepowert, aber ich vermute, das liegt eher an meiner 60h-Woche
und dem parallel zu führenden Haushalt.
Diese sog. Umweltschützer sind erst zufrieden wenn wir wieder in Höhlen leben.
Hauptsache es gibt Neues zum dran rummäkeln. Wenn Handystrahlung so gefährlich
wäre, würden schon tausende Tote in den Straßen liegen nach ca. 20 Jahren Handy.
Der BUND bestätigt mit dem Dokument für wen er aktiv ist. Für die Brache der
BAUBIOLOGEN.
Bürger sind wenn überhaupt einem Risiko durch Handynutzung
ausgesetzt. Das Handy als Strahlenschleuder ignoriert der BUND völlig. Weiß der
BUND nicht um die neuesten Erkenntnisse des Deutschen Mobilfunk
Forschungsprojekts? Des weiteren führt der BUND ein längst überholte Urteil
(1998) bzgl. Mietminderung an. Das stellt für mich eine bewusste Täuschung der
Leserschaft dar. Aussagekräftige Kritik am BUND Papier finden sie u.a. im
Elektrosmog-Forum der Mobilfunkgegner vom IZgMF.
[url]http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php[/url]
Wozu die Aufregung? Es gibt bereits eine enorme Überbevölkerung und Handystrahlen machen Jugendliche (Handy in der Hosentasche) unfruchtbar. Die ideale Lösung