Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
Autor: Frank Kabodt | 30.10.2008 - 11:13 | (7)

BUND warnt vor Gefahren durch Handystrahlung

Der Umweltverband BUND warnt vor möglichen Schäden durch Mobilfunkstrahlung. Studien hätten angeblich Gefahren für Menschen, Tiere und Pflanzen bewiesen. Verbraucher werden mit solchen Meldungen verunsichert. Alles nur Panikmache?

BUND warnt vor Gefahren durch Handystrahlung

Die Diskussion um mögliche Gesundheitsschäden durch Mobilfunktechnik geht jetzt in eine neue Runde. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) veröffentlichte ein Schutz- und Vorsorgekonzept, das einen Mindestschutz vor künstlich erzeugten elektromagnetischen Feldern gewährleisten soll, die durch Mobilfunk, WLAN und andere kabellose Übertragungstechniken entstehen. Nach Meinung der Umweltschützer bedroht Elektrosmog "nicht nur die menschliche Gesundheit, sondern ist auch für Schäden in der Tier- und Pflanzenwelt verantwortlich".

none

BUND warnt vor Gefahren durch Handystrahlung

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger ist verärgert über die Regierung. "Es ist unverständlich, warum Bundesumweltminister Sigmar Gabriel erst kürzlich Entwarnung gab, die Strahlung des Mobilfunks schade zumindest erwachsenen Handynutzern nicht", sagte Weiger. Der BUND-Vorsitzende beruft sich auf "viele Studie", die belegen, dass Mobilfunkstrahlung für Menschen, Pflanzen und Tiere schädlich sei. Außerdem wisse man zu wenig über Langzeitwirkungen von Funkstrahlung.

Gesundheitliche Schäden bei Menschen seien Schlafstörungen, Erschöpfung und Störungen des vegetativen Nervensystems. Tiere wie Bienen und Fledermäuse verlieren angeblich teilweise die Orientierung. In bewohnten Gebieten lägen die künstlichen Felder mehr als zehntausend- bis millionenfach höher als die natürliche Strahlung und damit im Bereich von biologisch nachweisbaren Wirkungen, erklärte der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats des BUND, Wilfried Kühling. "Da die Strahlung alle festen Körper durchdringt, entsteht quasi eine Zwangsbestrahlung, der sich niemand entziehen kann", so Kühling weiter. Verbraucher können nur schwer unterscheiden, ob solche Meldungen von Oranisationen wissenschaftlich belegt sind oder ob es sich lediglich um Panikmache handelt. Im September hatte eine vom Informationszentrum Mobilfunk e.V. (IZMF) beim TÜV in Auftrag gegebene Studie gezeigt, dass durch Sendestationen erzeugte Strahlung zu gering ist, um Krankheiten auszulösen. Die Experten vom TÜV-Nord untersuchten vor allem die elektromagnetischen Felder in Wohnbereichen, in der Nähe von Schulen und Kindergärten.

Artikel bewerten:
Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Lesen Sie alle 7 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 23.11.11 13:06 Anonymous (Gast)

    Wozu die Aufregung? Es gibt bereits eine enorme Überbevölkerung und Handystrahlen machen Jugendliche (Handy in der Hosentasche) unfruchtbar. Die ideale Lösung

  2. 07.11.08 12:22 Anonymous (Gast)

    1. Die Masten sind kein Problem, da die Feldstärke mit der Entfernung extrem
    abnimmt. Das Handy direkt am Kopf ist das Problem.
    2. Auf die Frequenz kommt es
    an: Hohe Frequenz - böse (ePlus, O2), relativ niedrige Frequenz - ok (D1, D2;
    leider nutzen die mittlerweile auch die höheren Frequenzen).
    3. Noch nie hat
    man Glühbirnen durch Radiosender zum Leuchten bekommen. Das geht nur mit
    Leuchtstoffröhren; wieder ist die Frequenz der Schlüssel.
    4. Die Auswirkungen
    der Handystrahlung sind nicht von der Hand zu weisen; tut dem Menschen nicht
    gut. Dass dies ständig verharmlost wird, liegt lediglich an der guten Lobby der
    Mobilfunkanbieter.

  3. 31.10.08 12:08 Anonymous (Gast)

    @madthebad: Tapete mit Kupfergeflecht wirkt als sogenannter Farradeyscher Käfig
    und blockt EM-Strahlung zuverlässig ab! Das ist ne Tatsache!
    Meist sind diese
    Tapeten aber nicht mit einem Kupfergeflecht versehen oder mit einem zu dünnen
    ;)

    Große Masten brauchen aufgrund ihrer Größe weniger Leistung zu senden? Was
    ist denn das für eine total falsche Aussage?!
    Früher waren Radiosender riesig
    und haben Leistungen abgestrahlt, die mal eben Glühbirnen in ihrer Nähe zum
    Leuchten gebracht haben...

    Meist ist die Sendeleistung der Masten deutlich
    höher als die der Handies.
    Aufgrund der kleineren Antenne in den Handies, muss
    die Sendeleistung der Masten höher sein, damit die Handies eine brauchbare
    Signalstärke erhalten.

  4. 31.10.08 12:04 Anonymous (Gast)

    Fledermäuse orientieren sich mittels Ultraschall...Ultraschall ist eine
    Dichtewelle in dem Medium, welche NICHTS mit EM-Strahlung zu tun hat!

    Es ist
    immer wieder schön, dass irgendwelche Studien angeblich Korrelationen
    hinkriegen, die nicht vorhanden sind. Denn Hochspannungsmasten erzeugen stärkere
    EM-Felder und haben seltsamerweise keine Auswirkung.

    Schlafstörungen,
    Erschöpfung und dergleichen...bei welchen Personengruppen treten die gehäuft
    auf? Zufällig bei Personen, die sehr viel telefonieren aufgrund ihres Berufes?
    Diese Personen haben meist auch viel Verantwortung und gerne mal 60-80h-Wochen.
    Könnte eventuell das zu Schlafstörungen und Erschöpfung führen?

    Wenn
    Elektrosmog so gravierende Auswirkungen hätte, wieso sind dann nicht reihenweise
    Menschen wirklich krank? Ich habe seit ich 10 Jahren mein Handy immer bei mir
    und es ist auch Nachts an. Im Zimmer neben mir steht seit 6 Jahren nen
    WLAN-Router und seit ich 15 Jahren oder so ne drahtlose ISDN-Anlage. Ich bin 23
    und habe keinerlei Schaden davongetragen.
    Ich bin zwar teilweise etwas
    erschöpft und ausgepowert, aber ich vermute, das liegt eher an meiner 60h-Woche
    und dem parallel zu führenden Haushalt.

  5. 31.10.08 02:19 heljoham (Newcomer)

    Diese sog. Umweltschützer sind erst zufrieden wenn wir wieder in Höhlen leben.
    Hauptsache es gibt Neues zum dran rummäkeln. Wenn Handystrahlung so gefährlich
    wäre, würden schon tausende Tote in den Straßen liegen nach ca. 20 Jahren Handy.

  6. 30.10.08 17:37 Anonymous (Gast)

    Der BUND bestätigt mit dem Dokument für wen er aktiv ist. Für die Brache der
    BAUBIOLOGEN.
    Bürger sind wenn überhaupt einem Risiko durch Handynutzung
    ausgesetzt. Das Handy als Strahlenschleuder ignoriert der BUND völlig. Weiß der
    BUND nicht um die neuesten Erkenntnisse des Deutschen Mobilfunk
    Forschungsprojekts? Des weiteren führt der BUND ein längst überholte Urteil
    (1998) bzgl. Mietminderung an. Das stellt für mich eine bewusste Täuschung der
    Leserschaft dar. Aussagekräftige Kritik am BUND Papier finden sie u.a. im
    Elektrosmog-Forum der Mobilfunkgegner vom IZgMF.

    [url]http://www.izgmf.de/scripts/forum/index.php[/url]

antworten
 
Aktuelle Geräte im Test