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Autor: Rene Melzer | 13.11.2008 - 14:27 | (27)

Etappenziel erreicht: o2 erreicht 99 Prozent der Bevölkerung mit eigenem Netz

Telefónica o2 Germany hat sein GSM-Netz fast flächendedeckend ausgebaut. Der Netzbetreiber erreicht nach eigenen Angaben mittlerweile 99 Prozent der Bevölkerung. Auch der HSDPA-Ausbau sei fast abgeschlossen. Der Ausbau des Netzes mit HSUPA wird noch in diesem Jahr begonnen.

Etappenziel erreicht: o2 erreicht 99 Prozent der Bevölkerung mit eigenem Netz

Telefónica o2 Germany kommt mit seinem Netzausbau zügig voran. So erreicht das Unternehmen nach eigenen Angaben mit seinem GSM-Netz 99 Prozent der Bevölkerung. Das bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass rund 800.000 Bürger noch über die Konkurrenz telefonieren müssen.

Mobilfunkmast, Antenne, Mast, Netztechnik

o2 erreicht jetzt auch entlegene Ecken mit seinem Mobilfunknetz | Quelle: IZMF

Mit der nahezu vollständigen Bevölkerungsabdeckung hat o2 ein wichtiges Etappenziel erreicht: Ein unabhängiges Netz zu betreiben. Bislang stand den Kunden im Rahmen eines National-Roaming-Abkommens das Netz von T-Mobile zur Verfügung, wenn sie keinen Zugang zu o2 hatten. Das Roaming wird nach und nach abgeschaltet. Der Vertrag läuft Ende 2009 aus und o2 möchte ihn nicht verlängern. Statt dessen investiert das Unternehmen bis Ende 2009 3,5 Milliarden Euro in den Ausbau des eigenen Netzes

Besonders rasant entwickelt sich der Markt für mobiles Internet. Immer mehr Kunden schätzen den mobilen Zugang ins World Wide Web oder das Abrufen von E-Mails. Beim Ausbau des mobilen Hochgeschwindgkeitsnetzes liegt o2 über Plan. So sind aktuell mehr als 80 Prozent des UMTS-Netzes HSDPA-fähig. Bis Ende des Jahres soll es vollständig ausgebaut sein. o2 ermöglicht aber nur eine maximale Downloadgeschwindigkeit von 3,6 Megabit pro Sekunde, T-Mobile und Vodafone bieten ihren Kunden HSDPA mit bis zu 7,2 Megabit. Noch in diesem Jahr startet o2 außerdem den Ausbau mit HSUPA. Weil UMTS und dessen Datenbeschleuniger HSPA hauptsächlich in Großstädten und Ballungsgebieten zu finden ist, baut der Mobilfunkbetreiber in ländlichen Regionen sein GSM-Netz mit EDGE aus. Die Zahl der Standorte hat sich in den letzten zwei Monaten auf 2.600 mehr als verdreifacht.

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Kommentare
  1. 16.11.08 02:06 Anonymous (Gast)

    Langsam sollten die vorurteile o2 hat das schlechteste netz verschwunden sein

  2. 16.11.08 00:59 Anonymous (Gast)

    Schon traurig wenn man liest, daß sich bei allen hier der Empfang
    verbessert.

    Hier, mitten in Berlin, kenne ich 2 Leute, die in ihren eigenen
    Räumen kein oder höchstens einen labilen Balken Empfang haben. Genion ist bei
    denen für´n A....!!

    Desweiteren habe ich selber Probleme, daß bei jedem 5.
    Anruf das Netz überlastet ist. Entweder steht es direkt auf dem Display oder es
    piept ein paar mal, bevor die Verbindung hergestellt ist und legt auf.

    Habe
    meine Kündigung schon rausgeschickt obwohl ich dort seit 9 1/2 Jahren Kunde bin.
    Das einzige Angebot, was überhaupt noch reizt ist die 15 € Flatrate ohne Handy -
    aber nur, wenn O" es bis März geschafft hat, die o.g. Probleme zu
    beheben...

    Sehr schade...

  3. 15.11.08 22:32 Kone (Gast)

    Bei uns hat sich der O2 Empfang in den letzten 2 Monaten gute veressert. Jetzt
    fehlt nur noch UMTS.
    Vor 2 Wochen hatte ich Zuhause teilweise TMobile und nun
    volles O2 Netz in Wörth a.d. Isar.
    Bei meinen Schwiegereltern in Burgkirchen
    a.d.Alz ist es daselbe. Vor einem Monat war dort in der Wohnung kein Surfen über
    EDGE möglich bzw. war das O2 Netz schlecht. Nun voller Empfang.

  4. 14.11.08 22:26 Anonymous (Gast)

    Wer echtes Breitband will sollte DSL nehmen wen vorhanden

  5. 14.11.08 11:15 Anonymous (Gast)

    @Stammleser -

    ..wie es sich mit Windkarft und Solar verhält weiss ich nicht,
    den Rest kann man mit Messungen belegen.

    Tatsächlich ist eine hochgeregelte
    Empfangsleistung auf Endgeräteseite aller Wahrscheinlichkeit nach für die
    Gesundheit schädlicher, als eine dichte Antennenpopulation auf Häuserdächern
    (nicht im Wohnzimmer, natürlich) - die dafür sorgt, dass die Empfangsleistung am
    Ohr gering bleiben kann..

  6. 14.11.08 09:41 Stammleser (Advanced Member)

    Genau! Wenn es zu wenig Mobilfunkmasten gibt, dann muss das Handy auf voller
    Leistung senden, weil es verzweifelt das Netz sucht. Das zwiebelt regelrecht im
    Ohr. Wenn es dagegen genügend Standorte gibt, dann kann die Sendeleistung
    gesendet werden. Dann reichen sogar Antennen, die mit Windkraft oder Solar
    versorgt werden. Das gab es alles schon hier zu lesen.

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