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Autor: Rene Melzer | 13.11.2008 - 16:45 | (8)

EU prüft Zulässigkeit der VoIP-Blockade durch Mobilfunkanbieter

Nach einem Bericht der International Herald Tribune überprüft die zuständige Kommission der Europäischen Union gerade die Rechtmäßigkeit der Blockade von VoIP-Telefonaten durch die Mobilfunkanbieter.

EU prüft Zulässigkeit der VoIP-Blockade durch Mobilfunkanbieter

Die Europäische Union prüft derzeit, ob die Blockade von preisgünstigen VoIP-Telefonaten über das Handy gegen Wettbewerbsregeln verstößt, berichtet die International Herald Tribune. Die zuständige Kommission hatte Fragebögen an die Mobilfunkbetreiber geschickt, um herauszufinden, ob und mit welchen Mitteln sie Internet-Telefonate kontrollieren oder unterbinden. Einsendeschluss war der 11. November, jetzt werden die zurückgeschickten Antworten geprüft.

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Die Netzbetreiber wollen keine VoIP-Konkurrenz

Die EU-Kommission setzt solche Untersuchungen meist als Grundlage für wettbewebsrechtliche Untersuchungen ein. Jonathan Todd, Sprecher der Kommission sagte zur Zeitung, dass die Evolution des VoIP-Markt aufmerksam beobachtet werde. In Deutschland untersagen alle vier großen Netzbetreiber VoIP-Telefonate über ihr Mobilfunknetz, T-Mobile und Vodafone verbieten auch Chats. Teilweise blockieren sie durch ein eigenes Branding der Handys auch die Funktion, mit der die Nutzer per WLAN Internet-Telefonate führen können. Um ihren Verboten Nachdruck zu verleihen, werden die Ports gesperrt, über die VoIP-Anwendungen wie fring, Nimbuzz oder truphone kommunizieren, oder der Zugang zu bestimmten Telefonnummern eingeschränkt.

Erst kürzlich löste o2 eine Welle des Protestes aus, weil der Netzbetreiber den Zugang zu den deutschen Festnetznummern des VoIP-Anbieters Rebtel "limitierte". Von hundert Versuchen brachte nur einer eine Verbindung zustande. Eine vollständige Blockade war nicht möglich, weil die Kunden von ihrem Vertrag zurücktreten können, wenn Anrufe zu bestimmten Festnetznummern nicht durchgestellt werden. Nach zwei Wochen hob o2 die Sperre aufgrund massiver Kundenbeschwerden wieder auf.

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Kommentare
  1. 16.11.08 17:51 Dr Smartphone (Gast)

    @Migurt: UMTS üerflüssig im "Handysegment... Da hat ja jemand das
    Kommunikationszeitalter total vepasst ... so einen Blödsinn hab' ich schon
    lange nicht mehr gelesen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  2. 14.11.08 11:42 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    Also da muss ich mal ne frage dazu stellen: Hast du heute vlt ein handy oder
    ziehst du das telefonkabel von heim den ganzen tag hinter dir her mit ner
    trommel auf dem rücken??

    um mal auf den stromverbrauch zurück zu kommen: wenn
    man mit dem handy im inet surft den ganzen tag dann macht man sich über den
    stromverbracuh glaube ich die wenigsten gedanken. und mit den PC-Cards, wenn du
    einen laptop besitzt der mit akku länger durchhält als ein anständiges UMTS
    fähiges handy im UMTS netz dann gib mir bitte den namen von dem teil und ich
    kauf ihn mir egal was der kostet.

    Aber mit den tarifen muss ich dir
    vollkommen recht geben. einige telefontarife sind echt ok aber in der regel ist
    es von vorne bis hinten wucher und erstrecht die datentarife mit den sogenannten
    "flatrates".
    es sei denn die Server der anbieter arbeiten noch mechanisch wie
    die ersten rechenmaschinen und unterliegen einem extremen mechanischen
    verschleiss
    dann versteh ich auch die preise xD

  3. 14.11.08 07:59 Migurt (Gast)

    ..das traurige ist doch, dass die Mobilfunker so wenig von Ihrem Geschäft
    verstehen, dass sie nur mit Zwangsmassnahmen offensichtlich genug Umsatz
    erreichen, um Ihre diversen strategischen Fehler auszugleichen. Milliarden sind
    in überteuerten Frequenzen, Portalen und ähnlichem versenkt worden - Dingen, die
    bis heute praktisch niemand benötigt (UMTS ist wg des hohen Stromverbrauch
    zumindest im Handysegment schlicht überflüssig - bei Datenkarten kann man
    darüber reden)

    Man sollte den Telkos mal sagen, dass, wenn sie vernünftige
    Tarife vorlegen, die Nutzung automatisch steigt, auch ohne
    Zwangsmassnahmen.

    Derzeit gelten diese Firmen allerdings als Roadblock auf
    dem Weg technologischer Enwticklungen...

  4. 13.11.08 23:49 fanatic

    Nein, man bucht ja direkt das teure menu
    aber man darf dann nicht anstelle von
    wein
    stilles wasser haben, man kann champagner kaufen
    (größere datenpakete
    etc) aber man darf kein wasser
    haben

  5. 13.11.08 19:17 Anonymous (Gast)

    @Yeahman5:
    Der Restaurant vergleich ist nicht ganz richtig.
    Man zahlt ja noch
    immer an den Netzbetreiber, nur für die Internetnutzung.
    Das wäre so als wenn
    du in ein Restaurant gehst, das Einstiegsbüffett buchst und der Restaurantleiter
    dich zwingt ein teures Menü zu nehmen mit den gleichen Inhalten.

  6. 13.11.08 17:16 Anonymous (Gast)

    So'n Quark! Wenn ich 9 Euro für 1 GB UMTS-Daten gezahlt habe, dann will ich
    damit auch 20.000 Minuten über 3G voipen. Technisch möglich ist es.
    Telefonminuten sind voll 80er, ey!

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