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Autor: Rene Melzer | 01.12.2008 - 17:53 | (12)

Blackberry: Instrument der Mumbai-Terroristen

Für ihre Angriffe nutzten die Terroristen in Mumbai modernste Kommunikationsmittel. Neben hochmodernen GPS-Navigationsgeräten und Satellitentelefonen fanden die Einsatzkräfte beim Aufräumen auch Smartphones von Blackberry bei den Tätern.

Blackberry: Instrument der Mumbai-Terroristen

Für ihre Angriffe nutzten die Terroristen in Mumbai modernste Kommunikationsmittel. Bei Aufräumarbeiten nach dem Terroristenangriff in der vergangenen Woche in Indiens Finanzhauptstadt fand die Polizei neben Maschinengewehren, Handgranaten und Sprengstoff auch Navigationsgeräte, Satellitentelefone und Blackberry-Smartphones. So konnten die Geiselnehmer auch dann in Kontakt zueinander und mit dem Rest der Welt bleiben, als die Polizei die Luxushotels, in denen sie sich verbarrikadiert hatten, vom Kabel- und Telefonnetz trennte.

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Welche Modelle die Terroristen verwendeten, ist nicht bekannt. Vermutlich ein älteres Modell wie das Blackberry 8310
Datenblatt | Testbericht

Über die Nachrichten-Updates, Live-TV-Streams und die Blogoshpäre sollen sich die Terroristen über die Bewegungen der Einsatzkräfte informiert und die nationalen und internationalen Reaktionen beobachtet haben. Der Einsatz von Blackberry-Smartphones für terroristische Einsätze ist für Research in Motion sehr pikant. Der E-Mail-Dienst des kanadischen Anbieters gilt als äußerst sicher.

Research in Motion behauptet, nicht einmal selbst die auf ihren Servern gelagerten E-Mails entschlüsseln zu können. E-Mails werden mit einer 256-Bit-Verschlüsselung über eine eigene Infrastruktur auf Server geschickt, die hauptsächlich in Kanada stehen und somit meist außerhalb des Machtbereiches der örtlichen Sicherheitsdienste. Für die französische Regierung war das im Juni 2007 Grund genug, ihren Mitarbeitern die Benutzung von BlackBerrys zu untersagen. Da sensible Daten in fremden Hoheitsgebieten gelagert werden, hat die französische Regierung keinen Einfluss auf den Zugriff durch fremde Behörden.

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Kommentare
  1. 02.12.08 08:56 Anonymous (Gast)

    Live-TV-Streams und die Blogoshpäre mit dem Blackberry? Das kann gar nicht
    funktionieren

  2. 01.12.08 21:46 Anonymous (Gast)

    Wären die Anschläge in einer der 'pikanten', westlichen Nationen erfolgt, wie
    insbesondere den paranoiden USA, dem zukünftigen Überwachungsstaat No. 1
    England, oder gar Kanada (u.a. wg. RIM), hätte dies höchstwahrscheinlich eine
    zumindest kurze Debatte zur Folge. Ebenso bei uns in Deutschland. Bei
    (wesentlich) höheren Opferzahlen deutscher Bürger, oder insgesamt,
    definitiv!

    btw: Zufälligerweise war ich bereits in den beiden (und weiteren)
    Mumbaier Hotels. :-/

  3. 01.12.08 21:27 Anonymous (Gast)

    @Paxter Barkley

    nicht nur der staat auch die telekom ;)

  4. 01.12.08 21:01 Anonymous (Gast)

    Dadurch ist mir RIM sympatischer geworden :D des spricht echt für die firma
    wenn sie solche daten net anzapen dann andere erst recht net

  5. 01.12.08 20:43 SNOK (Handy Profi)

    Als ob die Terroranschläge hätten verhindert werden können wenn die Terroristen
    WM oder iPhone genutzt hätten. So ein Quatsch. Mag sein das RIM keinen Zugriff
    haben. Das heißt nicht das die Geheimdienste nichts mitbekommen.

  6. 01.12.08 20:11 Anonymous (Gast)

    Daran kann man mal sehen wie gut die BlackBerrys sind und wie perfekt die Geräte
    arbeiten. Wenn selbst Terroristen bei hochsensiblen und brisanten Aktionen
    solche Geräte einsetzen.

    Das RIM ein Problem bekommt dürfte eher
    unwahrscheinlich sein, Boing hat ja auch kein Problem bekommen als die
    Terroristen am 11. Sept. gleichnamige Maschinen benutzen.

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