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Autor: Rene Melzer | 16.12.2008 - 14:01 | (4)

o2 bietet Blackberry-Option ab Januar auch Privatkunden an

o2 bietet ab Januar auch Privatkunden Blackberrys und die dazugehörige Push-Mail-Option an. Sie kostet 5 Euro im Monat. Dazu kommen Kosten für ein Datenpaket. Das Angebot hat aber mehrere Haken.

o2 bietet Blackberry-Option ab Januar auch Privatkunden an

Telefónica o2 Germany führt zum 19. Januar 2009 die BlackBerry-Option für Privatkunden ein. Die Push-Technologie von Blackberry überträgt neu eingegangene Nachrichten automatisch auf das Smartphone. Die BlackBerry-Option ist für einmalig 25 Euro Aktivierungsgebühr und 5 Euro monatlich zu allen Postpaid-Mobilfunktarifen buchbar. Sie gilt für alle angebotenen BlackBerrys. o2 bietet zum Starttermin der Option die Modelle Blackberry Pearl 8120, Curve 8900 und Blackberry Bold an. Dazu sollte aber auch ein Datenpaket gebucht werden, denn ohne kostet jede Datenverbindung über das o2-Netz 9 Cent pro Minute und mehr. o2 bietet die Datenpakete Internet-Pack S, M und L an. Das Internet-Pack S enthält 30 Megabyte Inklusivvolumen, was für intensiven E-Mail-Gebrauch und seltenes Surfen im Internet ausreichen sollte.

blackberry bold presse 380px

Blackberry Bold: Mit HSDPA-Geschwindigkeit durch das Internet
Testbericht | Datenblatt | Bildergalerie

Internet-Pack M enthält ein Paket von 200 Megabyte und mit dem Internet-Pack L kann der Kunde unbegrenzt im Mobilfunknetz von o2 surfen, chatten oder E-Mails abrufen. Ab einer Datennutzung von über 10 Gigabyte pro Kalendermonat wird die Übertragungsgeschwindigkeit jedoch für den Rest des Monats auf maximal 64 Kilobit pro Sekunde gedrosselt. Der Blackberry-Tarif hat aber seine Haken. Alle angebotenen Blackberrys mit Ausnahme des Blackberry Bold unterstützen nur EDGE. o2 baut sein Netz erst seit September 2008 mit dem GPRS-Beschleuniger aus. Mitte November stand er erst an 2600 Standorten zur Verfügung.

Außerdem erweitere o2 sein Mobilfunknetz derzeit nur an Standorten auf EDGE aus, an denen es kein UMTS anbietet, sagte Pressesprecher Albert Fetsch auf Anfrage von Areamobile.de. Das bedeutet, dass dem Blackberry Pearl und dem Blackberry Curve in Großstädten und Ballungsräumen nur GPRS mit einer Transferrate von maximal 56 Kilobit pro Sekunde zur Verfügung steht. Eine echte EDGE-Flatrate bietet derzeit nur der DSL-Anbieter und Internet-Provider 1&1 an. Sie kostet 9,99 Euro im Monat und wird über das Mobilfunknetz von Vodafone realisiert. Das Angebot gibt es wahlweise zusammen mit einem Blackberry Curve 8310 für 300 Euro. Telefonate sind mit 29 Cent pro Minute jedoch deutlich teurer als bei den aktuellen Tarifen von o2.

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Kommentare
  1. 16.12.08 22:58 Fluppenmann (Gast)

    @SNOK: Na ja, es gibt halt bislang kaum Blackberries mit UMTS. Nur der Bold und
    der Storm, so weit ich weiß. Storm gibt´s aber nur bei Vodafone. Der neue Pearl
    Flip und der neue Curve haben auch mal wieder kein UMTS. Denke, wer wirklich
    intensiv Push-Mail nutzen sollte, ist bei T-Mobile besser dran, da gibt es EDGE
    flächendeckend.

  2. 16.12.08 14:57 AlfredENeumann (Advanced Member)

    5€ Aufpreis für BB?

    Wenn die Säcke wenigstens auch mal für kleines Geld einen
    vollständigen Exchangeserver anbieten würden, mit dem man Handy und Outlook zu
    Hause synchronisieren könnte wäre ich zufrieden.

  3. 16.12.08 14:21 SNOK (Handy Profi)

    Ich kann o2 verstehen das Sie EDGE erst in den Gebieten ausbaut in dem noch kein
    UMTS vorhanden ist. Warum RIM noch immer aktuelle Blackberrys im Programm hat
    ohne UMTS verstehe ich allerdings nicht. Natürlich ist UMTS sehr Akkubelastend,
    aber die Option UMTS abzuschalten könnte da helfen.

  4. 16.12.08 14:15 Anonymous (Gast)

    Eine ziemliche Verschlecherung. Jetzt bekommt man den Blackberry Dienst für
    einamlig 25€. Ab Januar Einalig 25€ PLUS 5€
    monatlich.

    Ziemliche Enttäuschung

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