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Autor: Markus Goebel | 06.01.2009 - 12:03 | (8)

Android-Handys im Ausland schicken dauernd SMS in die USA

Wieder Ärger mit den Android-Handys: In den USA gekaufte T-Mobile G1 schickten heimlich SMS nach Hause, als sie im Ausland mit einer anderen SIM-Karte verwendet wurden. Als Lösung empfiehlt sich bisher nur ein Jailbreak oder ein Exportverbot.

Android-Handys im Ausland schicken dauernd SMS in die USA

In den Vereinigten Staaten gekaufte Handys mit dem Google-Betriebssystem Android sollen heimlich SMS an T-Mobile USA senden. Die australische Nachrichten-Website APCMag.com berichtet von Fällen, in denen Benutzer 200 oder 1329 ungewollte SMS auf ihrer Rechnung vorfanden. Verantwortlich sei die Software für myFaves, die mit jedem amerikanischen T-Mobile G1 ausgeliefert wird. Damit kann man fünf Freunde mit einem Bild auf dem Handy-Display speichern und mit einem Klick vergünstigt anrufen.

T-Mobile G1

T-Mobile G1 sendete heimlich unnütze SMS von Australien in die USA

Die Benutzer hatten ihre US-Geräte mit einer SIM-Karte des australischen Mobilfunkanbieters Virgin Mobile bestückt und schon gingen die Probleme los. Das T-Mobile G1 versuchte immer wieder, den amerikanischen Server von myFaves mit einer SMS zu kontaktieren. Jede gesendete Kurznachricht an T-Mobile USA kostete umgerechnet 18 Cent, obwohl sie wahrscheinlich nicht einmal zugestellt werden konnte. Die Nutzer bemerkten den heimlichen Nachrichtenversand nicht. Im Netz von T-Mobile USA sind diese Nachrichten kostenlos, aber sobald das Handy im Ausland oder mit einem anderen Anbieter benutzt wird, addieren sich die Kosten. Als Lösung empfiehlt APCMag.com einen Jailbreak des T-Mobile G1, um die ungewollte Software loszuwerden. Anders ließe myFaves sich nicht blockieren. Verantwortlich für den Ärger ist also nicht das quelloffene Google-Betriebssystem Android, sondern die kaum konfigurierbare Variante, die T-Mobile auf dem G1 installiert hat.

Amerikanische Nutzer des Gerätes müssten bei jedem Auslandsaufenthalt mit ungewollten Gebühren rechnen, berichtet APCMag.com. Selbst wenn sie das Daten-Roaming, die Synchronisierungsfunktionen und UMTS abstellen, würden ihre Handys sich bei jedem Anruf und jeder SMS mit dem Internet verbinden. Das dürfte dem Erstellen von Anruf-Statistiken auf den Servern von Google dienen, mit denen die Telefonbucheinträge nach Beliebtheit sortieren werden können. Dies Funktionen hatte Areamobile.de bereits in seinem Handytest kritisiert. Um solche unnützen Gebühren zu vermeiden, hatte der Kundenservice von T-Mobile bereits empfohlen, das Handy bei Auslandsreisen zu Hause zu lassen.

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Kommentare
  1. 06.01.09 20:07 Partyhunter040

    Findet ihr es nicht auch wichtig da Onkel Google einem in ein paar Jahren sagen
    kann was man braucht weil sie einen besser kennen^^

  2. 06.01.09 13:12 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    sowas kommt halt dabei raus wenn sich die anti-datenschutz-konzerne (google,
    t-mobile) zusammentuen.. und wenn dann die entwickler die son fug branding in
    das bsy einbauen nicht von 12 bis mittag denken können. wer kommt denn auf die
    verblödete idee per sms auf nen server zu kontaktieren????? das muss mir mal
    einer verraten. und noch dazu ohne rückmeldung. aber mom an was erinnert mich
    das... undgewollte datenübermittlung kennen wir ja von google... und nicht
    deaktivierbare aufgezwungene funktionen hatten wir doch beim apfelhersteller
    schon oder xD.

  3. 06.01.09 12:36 Anonymous (Gast)

    gefundenes *****n für alle googlehasser!!

  4. 06.01.09 12:27 Fluppenmann (Gast)

    völlig überflüssig, die Aufregung. Wen man ein nicht für den heimischen Markt
    gedachtes Gerät kauft, muss man einkalkulieren, dass es Probleme geben kann -
    auch wenn diese mit anderer Software nicht passieren würden. Dann muss man halt
    mal etwas Geduld haben, bis das Teil auch im eigenen Land angeboten wird.

  5. 06.01.09 12:23 Anonymous (Gast)

    Nachtigall, ick hör dir trappsen...

  6. 06.01.09 12:22 Anonymous (Gast)

    Solange es Amis trifft ist mir das egal die zahlen ja eh alles mit Kreditkarte
    ;-). Aber hier im Westen muß schon Ordnung herrschen mit den Kosten sonst gibbet
    Ärger. Schön zu sehen was Google für eine kriminelle Vereinigung sein könnte
    wenn sie nur wollten.
    Als Endlösung ein Rat zum Jailbreaken, ich kringel mich
    vor Lachen. Ist ja fast so als würde man einem Raten die Steuern zu hinterziehen
    um Geld zu sparen. lol

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