Handys könnten heute fast jede Aufgabe erfüllen, für welche der Nutzer bisher noch den PC anschalten muss. Wenn sie nur nicht zu klein dafür wären! Dieses Problem will eine amerikanische Firma jetzt mit speziellen Geräten oder Software lösen.
Nokia bezeichnet sich gern als größten Computerhersteller der Welt, weil seine Smartphones ähnlich leistungsstark sind wie Laptops und fast dieselben Funktionen erfüllen. Die Geräte ihrer Nseries bezeichnen sie nicht als Handys, sondern als Multimedia-Computer. Auch Geräte mit dem Betriebssystem Windows Mobile, wie das Sony Ericsson Xperia X1, haben Prozessoren und Speicher, die mit Personalcomputern mithalten können. Deswegen verlagern immer mehr Nutzer ihre E-Mails, Internet-Recherchen oder das Erstellen von Office-Dokumenten aufs Handy.
Dabei stört nur, dass die Geräte zu klein sind, um damit bequem zu arbeiten, und dass man die Daten zur weiteren Verwendung mit dem PC synchronisieren muss. Viel praktischer wäre es, wenn man ausschließlich das Handy für die Büroarbeit verwenden könnte. Dieses Problem will die Firma Celio Corp jetzt mit einigen Produkten lösen, die sie auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas präsentieren. Im November haben sie die Terminals Redfly C7 und Redfly C8N veröffentlicht, die sich per Bluetooth oder USB an die Handys von dutzenden verschieden Herstellern anschließen lassen.
Sie sind ungefähr so groß wie ein kleiner Laptop und auch genauso teuer, doch im Gegensatz dazu kommen sie ohne eigenen Speicher, Betriebssystem oder teure Prozessoren aus. Die Geräte stellen dem Handy einfach einen großen Bildschirm und eine Tastatur zur Verfügung sowie die Anschlüsse für VGA und USB in den Standardgrößen. Damit lassen sich die schnellen Ladezeiten von Opera Mini auch auf einem Großbildschirm ausnutzen. Doch weil das Konzept sich bisher nicht durchsetzen konnte, präsentiert Celio Corp jetzt neue Varianten.
In Las Vegas zeigt die Firma das Redfly Smartphone Dock. Das graue Plastikkästchen in der Größe einer Zigarettenschachtel stellt einfach nur alle Anschlüsse bereit, um eine Tastatur, einen Monitor und eine Maus an das Handy anzuschließen, damit es wie ein PC funktioniert. Neu ist auch die Redfly PC-Software. Sie macht dieselben Terminal-Funktionen unter Windows XP oder Vista nutzbar. Damit können sich Handybesitzer die Bildschirmanzeige ihres Windows-Mobile-Handys mit in einer Auflösung von 1024×728 Pixeln anschauen. Auch das Google-Betriebssystem Android lässt sich nutzen.
@Crow
das omnia (wie das X1 auch) haben einen optischen joystick. also ein mix
zwischen einem touchpad für laptops aber statt kapazitivem sensor eben einen
optischen infrarot sensor wie bei einer optischen maus. sieht aus wie nen
infrarotport wenn man licht drauf scheinen lässt. also eben nen sehr präzise
funktionierendes touchpad von ca 1x1cm grösse. und damit kann man den mauszeiger
eben genauso präzise steuern wie am laptop. das ist genial aber das X1 hat den
zeiger eben nicht
Also ich für mein Teil habe heute scheinbar die annähernd optimale Lösung für
mich gefunden, wo mir Netbooks zu groß und Smartphones zu unpraktisch zum
Arbeiten sind: Die neue Sony P-Serie an Mini-Notebooks. Soll es ab Februar
geben. siehe
hier:
[url]http://presscentre.sony.eu/Content/Detail.asp?ReleaseID=323&NewsAreaID=2[/url]
@ black dragon
ich hab keine ahnung, wie es beim omnia funzt, da ich noch keins
in den fingern hatte. deswegen wußte ich auch nicht, in wie weit die genannte
software vergleichbar ist. aber theoretisch sollte man das doch mit etwas
aufwand die lösung vom omnia potieren können...
dann wäre doch 'nen netbook besser, oder?
Video geht,
Der Preis scheint mit ein bißchen HOCH gegriffen.
Aber wer zwei
Geräte m ich rumschleppt, sei es als Net- oder Notebook,
den wird doch auch
eine gelegentliche sync.-Minute nicht stören, sondern es eher wie eine
Zigarettenpause sehen.
Also: Idee + Preis = quatsch!
hmmm, das ist in meinen Augen ist das Terminal ein Produkt aus der Kategorie
"künstlich geschaffener Nutzen". Der kramphafte Versuch, mit Zwischenprodukten
bei Gadget-Süchtigen Umsatz zu machen.
Mir fällt auch beim zweiten Nachdenken
kein praktischer Nutzen ein - ich kann durchaus nachvollziehen, warum sich das
Konzept nicht durchsetzt.
Sinnvoller scheint da das Smartphone Dock zu sein,
mit dem sich bestehende STANDARD-Hardware sozusagen als "Wirt" für das
Smartphone nutzen lässt.