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Autor: Rene Melzer | 08.01.2009 - 17:27 | (28)

Sony Vaio P: Ein teurer Freund fürs Smartphone

Sony hat ein extrem kompaktes Mini-Notebook auf der CES vorgestellt. Das Vaio P ist etwa so groß wie ein Briefumschlag und ist mit allen aktuellen Funkstandards ausgestattet. Außerdem verfügt es über ein GPS-Modul. Billig ist das Schmuckstück jedoch nicht, 999 Euro verlangt der Hersteller dafür.

Sony Vaio P: Ein teurer Freund fürs Smartphone

Sony hat sich vom Netbook-Hype anstecken lassen und ein eigenes Laptop mit Minimal-Maßen auf den Markt gebracht. Das Gerät ist mit 245x120x20 Millimeter etwa so groß wie ein Briefumschlag und wiegt nur 638 Gramm. Die extrem gestreckte Form soll vor allem der Tastatur zugute kommen. Die Tasten liegen weiter auseinander und erlauben das Tippen mit mehreren Fingern. Eine Handballenauflage fehlt, ebenso verzichtet Sony auf ein Touchpad und verpasst dem Vaio P stattdessen einen Trackball.

sony vaio p 380px

Sony Vaio P: Laptop, so groß wie ein Briefumschlag
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Das Display ist mit 8 Zoll Diagonale deutlich größer als bei herkömmlichen Mobile Internet Devices (MID). Die Auflösung von 1600x768 Bildpunkten ermöglicht die Anzeige ganzer Internetseiten ohne Scrollbalken und sogar zwei Anwendungen nebeneinander. Das Vaio P ist mit fast allen aktuellen Funkstandards vertraut. Es verfügt über HSDPA und HSUPA, EDGE, WLAN n und Bluetooth 2.1 EDR. Darüber hinaus hat Sony ein GPS-Modul integriert, mit dem das Notebook auch als Navigationsgerät verwendet werden kann. Telefonate sind aber nur über VoIP möglich, dann aber auch als Video-Telefonate. Die integrierte Kamera hat eine Auflösung von 640x480 Pixel.

Wie in den meisten Netbooks steckt auch im Vaio P ein Intel-Atom-Prozessor, der mit 1,33 Gigahertz taktet. Dazu kommen 2 Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 60 Gigabyte große Festplatte. Außerdem gibt es zwei USB-Steckplätze, ein 3,5-Millimeter-Anschluss für Kopfhörer, ein VGA-Ausgang und ein Lan-Anschluss. Leider hat sich Sony beim Betriebssystem weder für ein Linux noch für Windows XP entschieden und verwendet stattdessen das leistungshungrige Windows Vista von Microsoft. Wer jedoch nur Musik hören will oder schnell ins Internet möchte, kann alternativ auf das deutlich schneller startende Xcross-Media-Menü zugreifen. Mit ihm können Musiktitel, Fotos und Videos ohne Umweg über das Betriebssystem direkt abgerufen werden. Das Sony Vaio P kommt ab Februar 2009 in verschiedenen Farben und mit dazu passendem Zubehör in den Handel. Der Preis beträgt 999 Euro, deutlich mehr als andere Netbooks oder das Internet Tablet Nokia N810, das bereits für 329 Euro erhältlich ist.

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Kommentare
  1. 24.08.09 23:57 ladyboy (Gast)

    sony,weiter so!!!
    für mich ist sony einer der besten firmen überhaupt.
    alles
    was die machen ist einfach spitze,edel,sehr gut verarbeitet und inovativ!
    hut
    ab, sehr schönes und feines teil

  2. 12.01.09 12:23 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    also die CPU ist nicht das problem. bei meinem Core 2 Duo läuft vista auch noch
    super im energiesparmodus ohne ruckler bei den animatiuonen. und da taktet er
    nur mit 800MHz
    ausserdem ist der Atom so weit ich weis noch ne generation über
    dem Core 2 was mobile CPUs angeht. somit bracuht er sehr wenig strom und die
    mobil CPUs haben in der regel mehr leistung als gleich getaktete Desktop CPUs.
    mein Pentium M DC 1,73GHz aus dem alten notebook war auch schneller als mein
    Athlon 64 X2 mit 2GHz und DER wiederum ist so schnell wie nen Pentium 4 D
    2,4GHz. von daher sollte die CPU seine Arbeit zur genüge tun

  3. 12.01.09 11:40 Anonymous (Gast)

    Ich find das Ding sieht ja klasse aus, aber ich kann mir einfach nicht
    vorstellen das Vista mit einem 1,33 GHz Atom und einer 1,8" HDD wirklich
    performant ist.

  4. 10.01.09 00:12 Anonymous (Gast)

    Oh cool, habe mir gerade das Video hier bei youtube angesehen. Über den
    Connector (rechte Seite) ist dann doch ein VGA-Ausgang(!!) und LAN verfügbar,
    wie es scheint.
    [url]http://www.youtube.com/watch?v=zSEkYOpsxuY[/url]
    - Sehr cool!


    Viele Infos gibt es auch
    hier:
    [url]http://vr-zone.com/articles/update-sony-vaio-p-in-singapore/6411.html?TB_[/url]
    iframe=true&height=650&width=850

    (Sorry, hoffe die Links mit den Zusatzinfos
    sind okay fürs areamobile-team? Ist ja immerhin kein Wettbewerb...)

    Frage an
    die Mobile-Internet-Erfahrenen: Meist ist doch VoIP per mobiler Datenverbindung
    untersagt, stimmt's? Gibt's denn dann ne Chance, das mit dem Video-Chat über
    die eingebaute Cam trotzdem unterwegs zu verwenden oder muss ich dafür nen
    WLAN-Zugang haben? Gibt's da bestimmte Dienste, die gehen, andere nicht?

  5. 09.01.09 23:47 Anonymous (Gast)

    Für mich ist es genau das, was ich mir schon immer gewünscht habe! Habe vor 7
    Jahren schon auf einem Psion MX5 ziemlich gut mit 10 Fingern schreiben können
    und bin mir sicher, dass das auf dieser größeren Vaio P-Serie noch deutlich
    besser geht. - Auf jeden Fall kein Vergleich zum Nokia N810!

    Übrigens wird es
    auch noch ein Modell mit höherer Ausstattung geben: Das Modell VGNP19VN hat im
    Vergleich eine 128 GB SSD (ist dadurch noch ein paar Gramm leichter), eine 1,6
    GHz (Z530) CPU, extra nen großen Akku dabei (knapp 5,5 Stunden soll der halten)
    und Vista Business (statt Home Prem.).
    Am besten mal nachsehen unter
    [url]www.sonystyle.eu[/url] (UK) , da findet man alle Modelle mit Preisen in Pfund, die
    sich allerdings gewaschen haben. Das 1,6 GHz Modell kostet da ca. die Hälfte
    mehr.

    Display: Die Werte klingen krass, bin sehr gespannt, ob man bei der
    hohen Auflösung Text noch vernünftig lesen kann.
    Schade, dass ein
    Monitor-Ausgang fehlt... - Gibt's da nicht eigentlich schon
    USB-Lösungen...?

    Übrigens müsste das doch ein "Trackpoint" sein und kein
    "Trackball", wie im Artikel geschrieben!

    Ach, und telefonieren werde ich
    dann gerne weiterhin mit meinem Handy ;-) Das passt dann auch zusätzlich noch
    weiterhin in die Hosentasche...

  6. 09.01.09 19:11 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    gibt nur einen haken. als armer student muss man sich das erstmal leisten können
    ;-)

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