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Autor: Rene Melzer | 09.01.2009 - 12:20 | (16)

Kleine Revolution: Palm Pre und neues WebOS

Ein neues Betriebssystem soll den angeschlagenen Smartphone-Hersteller Palm aus der Krise holen. Auf der CES in Las Vegas hat er WebOS vorgestellt, ein neues Smartphone-System, das für die Fingerbedienung optimiert und eng mit dem Internet verzahnt ist. Es wird erstmals auf dem Palm Pre eingesetzt.

Kleine Revolution: Palm Pre und neues WebOS

Mit einem neuen Betriebssystem und einem neuen Smartphone meldet sich der angeschlagene Smartphone-Hersteller Palm zurück. Der einstige PDA-Pionier hat auf der Consumer Elektronics Show (CES), die vom 08. bis 12. Januar in Las Vegas stattfindet, webOS vorgestellt. Das ist ein von Grund auf neu entwickeltes Betriebssystem für die zukünftigen Smartphones von Palm. Es ist für die Fingerbedienung optimiert und eng mit dem Internet verzahnt. Das erste Gerät mit der neuen Plattform ist das Palm Pre.

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Palm Pre: Multitouch-Screen und Volltastatur
Datenblatt | Bildergalerie

Highlight des Palm Pre ist die Frontseite. Das HVGA-Display (320x480 Pixel) ist wie beim iPhone Multitouch-fähig, außerdem befindet sich darunter eine 'Gesture Area' auf der sich das Menü bedienen lässt, ohne dass der Finger die Ansicht verdeckt. Schiebt man den Slider auf, kommt eine Volltastatur zum Vorschein.

Außerdem verfügt das Palm Pre über schnellen Datenfunk via EVDO Rev A, dem amerikanischen Gegenstück zu HSDPA, dazu WLAN, GPS, eine 3-Megapixel-Kamera, Beschleunigungs- und Annäherungssensor sowie 8 Gigabyte Speicher. Die EVDO-Variante kommt in die Läden des amerikanischen Netzbetreibers Sprint, eine Variante mit HSDPA soll in den nächsten Monaten ebenfalls erscheinen.

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Palm Pre: schnelles Internet und 8 Gigabyte Speicher
Datenblatt | Bildergalerie

Das neue Betriebssystem beeindruckt ebenfalls. Alle Funktionen werden als Tabs auf dem Startbildschirm dargestellt. Das sind kleine, nebeneinander angeordnete Fenster, ähnlich den aufgerufenen Internetseiten beim Safari-Browser des iPhone. Mit einer Fingerbewegung wechselt der Nutzer zwischen ihnen. Nach Angaben des Technik-Blogs engadget.com läuft im Hintergrund eine angepasste Linux-Variante und darüber die Webkit Rendering Engine, die auch in den Browsern von Nokia und Apple zum Einsatz kommt. Hier wird sie aber für alle Menüfunktionen des Smartphones verwendet. Neue Applikationen können von Drittenwicklern mit Kenntnissen von CSS, HTML und JavaScipt hinzugefügt werden.

Auch bei der Organisation von Informationen ist Palm neue Wege gegangen. Palm Synergy stellt alle Kontaktinformationen und Aktiviäten in einer logischen Übersicht dar. Die Kontakte werden unabhängig von ihrem Quellort in einer Ansicht aufgeführt, verschiedene Kalender in mehreren Ebenen dargestellt und die Unterhaltung mit einer Person in einem Verlauf angezeigt. Dabei ist es egal, ob sie in einem InstantMessanger gestartet wurde und per SMS geantwort wird. Außerdem synchronisiert das Smartphone-OS die Daten automatisch mit den anderen Konten, ob im Web (Google, Facebook) oder auf dem Desktop-Computer (Outlook).

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Kommentare
  1. 23.01.09 23:34 moira (Gast)

    ist der blitz ein xenon? sieht auf den fotos so aus und im video nuscheln sie an
    der stelle so....

    ja preis würd mich auch interessieren...

  2. 12.01.09 20:13 Schneeball (Gast)

    Was kostet das Teil denn?

  3. 12.01.09 06:39 Anonymous (Gast)

    ..WebOS ist eindeutig ein großer Wurf. Es ist stellenweise eleganter und
    cleverer als das Vorbild iPhoneOS.

    Allerdings wird in der Praxis wichtig
    werden, wie sich die Funktionen (Multitasking, always-on) mit dem Akku vertragen
    - denn das ist bei diesen Dingen gewöhnlich der Knackpunkt. Darüberhinaus sollte
    man nicht vergessen, dass die Entwicklung von Drittprogrammen mit den dazu
    erforderlichen Abläufen von Verteilung und Bezahlung ein wichtiger Faktor
    geworden ist. Welche Figur hier die Palm-Lösung gegenüber Apple und Google
    macht, das wurde noch nicht gezeigt.

    In jedem Fall aber mein Kompliment an
    Palm. Als iPhone-Besitzer freut mich der frische Wind, der von diesem Ansatz
    ausgeht enorm und ich wünsche den Siegern der Stunde viel Erfolg für die
    Zukunft.

  4. 10.01.09 15:08 Anonymous (Gast)

    das sieht aus wie ein gerät von HTC

  5. 09.01.09 18:18 hanzi (Gast)

    naja nur weil linux darauf läuft heisst nicht das man programmieren kann wie man
    lustig ist... siehe t-mobile g1!

  6. 09.01.09 17:32 Banschee (Member)

    Also, ich habe mir eben die Vorstellung des OS angesehen, und durfte zeuge des
    neuen anbruches sein.
    Vergisst "iphone killer", dieser kleiner bursche spielt
    in seiner eigenen Liga.

    Im prinzip, das UIQ 4.0 nonplusultra worauf ich

    gewartet habe.

    Das Os basiert auf linux, und man kann programmieren wie man
    lustig ist.
    Mich interessieren nur noch dinde wie: FLASCH support?(Wichtig um
    mithalten zu können) Muss das Gerät IMMER online sein?(Datenvolumenvertrag
    notwendig!!!) Wie sieht es mit den Kosten aus?
    Wie tippt es sich mit der
    Tastatur?

    Und ich hoffe hier tauchen keine kommentare wie: Iphone klon, oder
    billig auf (

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