In den USA hat ein Polizist einen Kriminalfall aus der Ferne gelöst, indem er den Ort einer Entführung übers Internet ausspionierte. Dafür glich er die ungenauen Standortdaten vom Handy des Opfers mit den frei verfügbaren Fotos und Satellitenaufnahmen von Google ab.
Die Standort-Informationen aus dem Mobilfunknetz lassen sich mit Google nicht nur zu einem Alptraum von Datenschützern kombinieren, sie können auch Kriminalfälle lösen. Davon berichtet der Suchmaschinenbetreiber in seinem Blog. Im US-Bundestaat Massachusetts hatte eine Großmutter ihre Enkeltochter entführt. Doch die Polizei ihrer Heimatstadt konnte die kleine Natalie über ihr Handy lokalisieren und den weit entfernten Ort der Entführung über das Internet ausspionieren. Dazu nutzen sie Fotos von Google Street View und mussten zur Verhaftung nur noch Kollegen in das Motel mit dem roten Dach schicken.
Die Story, die Google in der Lokalzeitung Worcester Telegram & Gazette fand, könnte aus einer amerikanischen Krimiserie stammen: Oma Rose holt die kleine Natalie am Samstag in Athol, Massachusetts, ab. Dabei murmelt sie, dass ihre Familie das Mädchen vielleicht nie wieder sehen wird. Besorgte Freunde arlamieren die Polizei, doch Police Officer Todd Neale kann den Kontakt zu dem Entführungsopfer nur über das Handy der Neunjährigen aufnehmen. Auch die Großmutter spricht über das Mobiltelefon mit der Polizei, aber sie lässt sich nicht zum Aufgeben bewegen. Kreuz und quer flüchtet sie mit ihrer Enkelin weiter durchs Land.
Nach drei Tagen schnappt die Falle zu, am Dienstag um 16.15 Uhr Ortszeit. Todd Neale hat sich die Standortdaten des Handys übermitteln lassen, wozu die Netzbetreiber seit 2005 verpflichtet sind, doch die Informationen sind nicht genau. Der Police Officer schaltet daraufhin den Deputy Fire Chief Thomas V. Lozier ein, der über "erhebliche Erfahrung im Umgang mit GPS-Technik" verfügt, und der Feuerwehrmann hat die richtige Idee. Das Kind muss in einem Hundertmeter-Umkreis um eine Ausfahrt der Virginia Route 11, in der Nähe der Interstate 81, gefangen sein. Das liegt in Virginia, doch seine Retter sitzen in Massachusetts. Mit Google Street View schauen sie den Ort der Entführung genauer an und entdecken ein langes Gebäude mit einem roten Dach. Nur dort kann das Mädchen gefangen sein. Eine Recherche in der Suchmaschine von Google ergibt, dass es sich um das Budget Inn Motel im Örtchen Natural Bridge handelt. Der Vergleich mit den Satellitenaufnahmen von Google Earth bestätigt die Vermutung. Der Police Officer und der Deputy Fire Chief kontaktieren daraufhin die Virginia State Police. Durch die übermittelten Informationen kann die Polizei die Entführer-Oma sofort finden und das Kind befreien.
gab es nicht erst kürzlich fast ein militärisches intermezzo in südamerika, weil die kartendaten von google die landesgrenzen 2er staaten falsch angezeigt hatte?
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ich will ja nix sagen aber beide links lassen sich nicht öffnen. steht immer da
dass die seite auf dem server nicht gefunden wurde...
aber mir musst du mal
eins verraten. wenn vista angeblich wirklich so sehr auspionierbar ist wieso
steigen dann schon lange viele große firmen auf vista um mit ihrem system??? die
müssten doch als erstes skeptisch sein...
in der schwiz wo ich arbeite hat seit
anfang letzten jahres die schweizer post ihr system auch auf vista umgestellt.
und die schweizer firmen vorallem banken (wo die post dazu gehört) sind wohl
datenschutz technisch am sichersten eingestuft... denn da nehmen es die
schweizer sehr genau auch was das bankgeheimnis angeht!!! und wie gesagt ob nun
einer weiß was auf meinem pc ist oder nicht ist mir weitestgehend egal solange
mein rechner stabil läuft, ich support bekomme, und nicht irgendwie damit
belästigt werde. alle anderen müssen ja dann wohl was zu verheimlichen haben...
Was Google kann kann MS auch gerade wenns so lukrativ ist. Ich nutze keinen
Google Dienst außer der Suchmaschnine oder ab und zu GMaps von daher bin ich
verschont geblieben,aber Google weist auch in deren Datenschutzrichtlinien
darauf hin daß sie sich in gewissen Graden mit Partnerfirmen
"austauschen".
Werbung mag ja nerven aber ein Guckloch im PC dagegen ist ein
No-Go,
Nennst du das hier paranoid?
:
[url]http://www.heise.de/newsticker/Bericht-NSA-half-Microsoft-bei-der-Vista-Entwi[/url]
cklung/meldung/83436
[url]http://www.heise.de/security/Umstrittener-Zufallszahlengen[/url]
erator-in-Vista-Service-Pack-1/news/meldung/100784
Wundere dich also nicht wenn
plötzlich Schäubles Fratze auf deiner heißgeliebten Vista-Fasade auftaucht.
also das was du grad erzählst das grenzt schon sehr an paranoia. der unterschied
ist dass google meine daten an andere firmen zu werbezwecken verkauft und das
passt mir nicht. google ist auch in der lage über sein android BSY deinen
standort jederzeit per gps zu ermitteln (obs so ist weiß ich nicht aber
theoretisch wäre es denkbar). wenn die meine daten vertraulich behandeln würden
wäre es mir ja rille aber meine daten landen am ende bei anderen die mich dann
mit werbung und sonstwas zuballern und da hab ich kein bock drauf. außerdem ist
es erwiesen dass google die emails die man schreibt nach stichwörtern abscannt
um interessen von dir heraus zu finden. ob MS das nun macht von mir mehr als
systeminfos zu sammeln das ist mir rille solange ich keinen persönlichen
nachteil davon hab. ich habe keinen dreck am stecken und in der hinsicht nichts
zu verbergen. mal davon abgesehen dass ich auch firewall und spyware scanner
schon laufen hatte und auch gute aber die haben nie bei irgendwelchen
integrierten progs was als gefährlich eingestuft. ich nutz aber auch google da
mir ja bei ner suchmaschine nix anderes übrig bleibt weils eben die beste ist.
und windows live weils mir mehr möglichkeiten gibt als alle anderen zusammen und
werbefrei sowie spamfrei ist. und eigentlich gings bei dem thema hier nur darum
wie google sich aufspielt wie toll seine dienste doch sind nur dass sie sehr
schnell missbracuht werden sagt dir keiner...
Was für ein Bankgeheimnis? Die Schweiz ist doch schon längst kein Steuerparadies zum Geld bunkern mehr :-).