Nach der Macworld 2009, die für iPhone-Jünger nur wenig Neues zu bieten hatte, ruhen nun alle Hoffungen auf der nächsten Hausmesse. Und sie türmen sich zu gewaltigen Bergen auf: Nach Informationen von ZDnet und macrumors.com bringt Apple dieses Jahr das Über-iPhone heraus.
Nachdem die Macworld, die vom 05. bis 08. Januar 2009 stattfand, iPhone-Jüngern nur wenige Neuigkeiten brachte, brodelt jetzt die Gerüchteküche. Das nächste Handy von Apple wird ein Über-iPhone, behaupten das Forum macrumor.com und das Technikmagazin ZDnet. Daran soll hauptsächlich der Quadcore-Prozessor seinen Anteil haben, den das Unternehmen angeblich in das neue iPhone-Modell einbauen wird. Die CPU mit den vier Prozessor-Kernen soll eine Abwandlung des von Advanced Risc Machines Limited (ARM) im Mai 2007 vorgestellten Cortex-A9-Designs sein.
Genährt wird das Gerücht durch eine Ankündigung des Unternehmens Imagination Technologies. Der Chip-Spezialist hat auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas einen solchen Vierkern-Prozessor auf ARM-Basis vorgestellt, den PowerVR SGX543. Er soll deutlich schneller sein als Intels Atom-Prozessor, der in Netbooks und Mobile Internet Devices (MID) eingesetzt wird, und auch die Grafikleistung einer tragbaren Spielekonsole wie die Sony PSP oder Nintendo DS übertreffen. Die PowerVR Grafik-Technologie des Unternehmens arbeitet bereits im aktuellen iPhone 3G. Außerdem hat Apple viel Geld in den Spezialisten investiert.
Zdnet berichtet auch, dass Apple an Version 3.0 des iPhone-Betriebssystems arbeitet. Das neue OS soll im Herbst veröffentlicht werden und Quadcore-Prozessoren unterstützen. Mit ihm sollte das iPhone endlich auch Multitasking beherrschen. Nur Copy & Paste kann auch das nächste iPhone nicht, zumindest gibt es darüber noch keine Informationen.
das was die threads angeht und tasks hab ich ja so in etwa auch schon erklärt
aber du kennst dich da mit den details aber scheinbar besser aus ^^
was die
mehrkern CPUs angeht: die Qualcomm 7x00 Chips haben aber einen hauptrechenkern
der der CPU entspricht, klar dazu noch die GSM, BT, UMTS-chips die da mit drin
sind. aber ich hab gelesen dass der auch einen extra 256MHz schnellen
co-prozessor hat. dieser ist zwar keine "echte" CPU wie der 526MHz kern aber
der entspricht der northbridge eines normalen PCs und verwaltet den kompletten
internen datentransfer zwischen den komponenten. beim P1 weiß ich noch dass ich
mit W-Lan extreme leistungseinbußen hatte auch beim surfen. da ging alles
langsamer weil die komplette arbeit der 208MHz kern machen musste. war w-lan
inaktiv lief das ganze gerät schneller... (arbeitsgeschwindigkeit mein ich nicht
dass wieder sprüche kommen). das übernimmt bei den modernen Winmo geräten eben
der co-prozessor. das ist zumindest ein halbes multicore system...
Ich glaube, hier verwechseln ne Menge Leute den Begriff CPU-Kern wie sie ihn von
AMD/Intel-Rechnern kennen mit den Mehrkern-Ansätzen auf Realtime-Plattformen wie
Handys. Bei Handys geht es nicht um bloße Rechenpower, sondern um die effiziente
Ausnutzung von Ressourcen. Es ist energietechnisch günstiger, mehrere einzeln
aktivierbare Rechenkerne zu nutzen als die (von Desktops bekannte) dynamische
Taktung eines Mehrkernprozessors zu bevorzugen. Smartphones schalten je nach
Aufgabe mehrere Rechenkerne, insbesondere FPUs, GSM-Kommunikation oder
Movie-Decoder an und ab. Bei solchen Realtime-Systemen übernehmen mehrere Chips
spezielle Aufgaben. Da sich aber alle diese Komponenten auf einem einzigen Chip
(SoC = System on a Chip) befinden, verwechselt man das gerne mit einer CPU, die
über mehrere (gleichwertige) Rechenkerne verfügt.
vgl.
auch:
[url]http://www.areamobile.de/news/4699.html[/url]
Das iPhone (und auch kein
anderes Handy) wird demnach aus meiner Sicht natürlich nicht über ein
"Mehrkern"-System im Sinne eines Intel Core Duo o.ä. verfügen.
Zum Thema
Threads/Tasks. Ein Task ist mittlerweile (Win95) die Bezeichnung für eine für
den Nutzer sichtbare Aufgabe. Er legt in der Regel einen Prozess an (forking
unter Linux), der der CPU Rechenleistung abfordern kann. Ein Prozess kann
mehrere Threads starten, die (virtuell) parallel ablaufen. Das Betriebssystem
sorgt für die Parallelisierung, die Verteilung der Rechenleistung und der
Speicherressourcen (z.B. mit Semaphoren, Message Queues und Ressourcen-Locking).
Wenn ein Prozessor tatsächlich über mehrere RECHENKerne verfügt, KANN das
Betriebssystem Threads auf die Kerne verteilen, ohne dass der Prozess dafür in
Aktion treten müsste. Effizienter gehts, wenn der Programmierer dem
Betriebssystem die Arbeit abnimmt und z.B. eine Spiellogik von der Berechnung
der Darstellung trennt und damit dem Betriebssystem explizit vorgibt, die
Threads zu verteilen. Wirklich interessant wird das aber erst bei so
rechenintensiven Aufgaben wie SETI@home, das mit vielen tausend Prozessorkernen
rechnet.
Ergo: damit Multithreading (z.B. auf Smartphones) funktioniert,
braucht man nicht mehrere Prozessorkerne, sondern ein gutes Betriebssystem. Um
Realtime-Systeme (Handys) zu realisieren, werden mehrere spezialisierte
Recheneinheiten auf einem Chip integriert (zB Telefoncodec, GSM-Kommunikation,
Smartphone-CPU, Videodecoder), die sich einzeln aktivieren und (zum Stromsparen)
abschalten lassen.
egon, damit bist du gemeint -.-
dickes dito, solche typen sux0rn übelst!!!
@Redaktion
auch wenn ich vlt jetzt auf wiederspruch stossen werde aber was wäre
denn wenn ihr comments nur von registrierten Usern zulassen würdet? ich mein die
registrierung ist ja nicht das grosse problem die macht man ein mal aber dann
würden solche kommentare wie eben sicher seltener werden :-(
ich find apple nur interessant weger dem shop das ich nicht auf zig seiten suche
muss sondern alles in so einem shop geboten bekomme. sonst seh ich keinen grund
dafür ..
ah und ein vierkern prozessor ? warum nicht wenn es den schon gibt
^^