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Autor: Markus Goebel | 16.01.2009 - 16:00 | (9)

Kogan Agora: Australisches Billig-Smartphone mit Android kommt nicht

War es nur ein Rohrkrepierer oder sollte es niemals auf den Markt kommen? Die australische Firma Kogan Technologies hat die Veröffentlichung ihres Android-Smartphones abgeblasen. Vielleicht war das Kogan Agora auch nur ein Trick, um den Hersteller von Billig-Elektronik bekannt zu machen.

Kogan Agora: Australisches Billig-Smartphone mit Android kommt nicht

Auf das zweite Handy, das mit dem Google-Betriebssystem Android auf den Markt kommen sollte, müssen die Nutzer noch ewig warten. Die Veröffentlichung des Kogan Agora wird auf "unbestimmte Zeit verschoben", gab die australische Herstellerfirma heute in ihrem Blog bekannt. Ursprünglich wollte die Firma des russischen Geschäftsmannes Ruslan Kogan am 29. Januar 2009 das Gerät zum Kampfpreis von 299 australischen Dollar (150 Euro) auf den Markt bringen. Geld für Bestellungen hat sie schon kassiert und auch erste Bilder des Gerätes in Aktion wurden bereits veröffentlicht.

Kogan Agora presse

Kogan Agora | Foto: Kogan Technologies
Datenblatt | Bilder

Die Entwicklung des Agora sei fast fertig gewesen, steht in dem Firmenblog. Die Produktion habe bereits begonnen und es hätten nur noch Tage bis zur Auslieferung gefehlt. Jedoch gebe es plötzlich Bedenken, ob das Gerät mit zukünftigen Android-Anwendungen kompatibel sein wird. Besonders die Größe und die Auflösung des Bildschirms soll Kopfzerbrechen bereiten. "Die Software-Entwickler werden wahrscheinlich Programme schreiben, die eine höhere Auflösung verwenden, als das Agora überhaupt darstellen kann", schreibt Ruslan Kogan und verspricht, dass seine Firma das Geld für eingegangene Bestellungen in sieben Tagen zurückschickt.

Die Erklärungen klingen nicht sehr überzeugend und erste Experten fragen bereits, ob Kogan Technologies das Gerät überhaupt jemals auf den Markt bringen wollte. Die Firma hätte schließlich schon vor Produktionsbeginn über die Bildschirmgröße nachdenken müssen. Statt nur ein Rohrkrepierer kann das Kogan Agora auch ein Marketingtrick gewesen sein, um den Hersteller von billigen Elektronikprodukten weltweit bekannt zu machen. Darauf deutet ein Artikel der australischen Technik-Nachrichtenwebsite Smarthouse hin. Selbst Google habe nichts von den Android-Plänen gewusst und ein ungenannter HTC-Manager geht davon aus, dass Kogan Technologies in Wirklichkeit nie genug Geld für die Produktion hatte.

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Kommentare
  1. 17.01.09 14:29 Markus Goebel (Member)

    Danke! Ich habe den Tippfehler verbessert. Solche Irrtümer treten besonders am
    Jahresanfang auf.

  2. 17.01.09 02:03 Anonymous (Gast)

    Schade, dass das Handy nicht wie versprochen kommen kann,wäre zu schön
    gewesen.Übrigens war es für den Januar 2009 und nicht 2008 gedacht :-) .

  3. 16.01.09 21:48 Anonymous (Gast)

    Hm schade ...also so schlecht sah es nicht aus vor allem von der hardware her
    wars auch nciht schlecht .. naja evtl. kopieren es die chinesen ^^ und es kommt
    trotzdem

  4. 16.01.09 19:24 flix (Gast)

    Was für eine Schwachsinns-Begründung! Natürlich ist Android auch für Geräte mit
    relativ kleinen Displays gedacht. Schon in den Pre-Releases des Android SDKs
    waren Emulator-Skins für verschiedene Auflösungen vorhanden, auch für QVGA. Für
    Entwickler gibt es also keine Ausreden. Ich entwickle selbst ein
    Android-Programm (noch nicht veröffentlicht), und selbstverständlich ist das
    auch für QVGA-Auflösungen ausgelegt.

  5. 16.01.09 18:24 Tester20 (Gast)

    Ob die Leute ihr Geld zurück bekommen ist auch mehr als fraglich ...

  6. 16.01.09 17:12 Anonymous (Gast)

    Naja, wir sind eben eine große Familie.

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