Google und T-Mobile haben einige Bedenken über den Datenschutz beim T-Mobile G1 ausgeräumt. Das Android-Handy leitet nicht mehr Informationen weiter, als jedes andere Smartphone, auf dem Services von Google verwendet werden. Der Suchmaschinenkonzern bekommt keine Daten über Telefonate.
Der Datenschutz beim Google-Handy T-Mobile G1 gibt weniger Anlass für Alpträume als bisher vermutet. "Das T-Mobile G1 schickt nicht mehr Daten an Google, als jedes andere Smartphone, auf dem die Leute unsere Services nutzen", sagte der Google-Sprecher Anthony House im Interview mit Areamobile.de bei der Präsentation des Android-Smartphones in Hamburg. Wer Google Maps oder Google Mail auf einem Handy von Sony Ericsson oder Nokia verwendet, gebe damit genauso viel Privatinformationen preis. Google erfasse höchstens anonymisierte Daten über die Internet-Nutzung, aber die Suchmaschinenfirma erfahre nicht, wer mit wem telefoniert oder wo eine Person sich aufhält.
Das T-Mobile G1 kommt am 2. Februar 2009
nach Deutschland
Test | Datenblatt | Bilder
Bei der Presseveranstaltung am 11. Dezember hatte der Datenschutz noch Bedenken verursacht. Die letzten Skandale der Deutschen Telekom haben gezeigt, dass es dem Unternehmen gar nicht so sehr darauf ankam, die Inhalte der ausspionierten Gespräche zu belauschen. Sie waren viel mehr daran interessiert, wer wann mit wem telefonierte und dabei Informationen an die Presse weitergab. Genau solche Informationen erfasst auch das T-Mobile G1. Das Google-Handy erstellt ständig Statistiken über die häufigsten Anrufziele, damit es die Einträge im Telefonbuch nach Beliebtheit sortieren kann, und erfasst den Standort seines Besitzers.
Solche Daten werden allerdings nicht an Google gemeldet, um daraus die Inhalte des Handys nach einem Reset wiederherzustellen. Dieser falsche Eindruck war bei der Vorstellung im Dezember entstanden. Wer sein T-Mobile G1 auf die Werkseinstellungen zurücksetzt, bekommt danach nur die Daten auf sein Mobiltelefon übertragen, die er schon immer bei Google gespeichert hatte. Dazu gehören die letzten Nachrichten von Google Mail und die hinterlegten Kontakte sowie die Chat-Partner von Google Talk. Die Hitliste der am häufigsten angerufenen Telefonnummern und GPS-Daten gehören aber nicht dazu.
"Solche privaten Informationen werden nie an Google übertragen", sagte der Chef von T-Mobile, Hamid Akhavan, im Interview mit Areamobile.de. "Zum Sortieren der Kontakte lesen wir einfach die SIM-Karte aus." Dort sind die letzten fünf Anrufe gespeichert, woraus sich aber noch keine Statistik erstellen lässt. Weitere Telefonate dürften daher im T-Mobile G1 gespeichert sein. So funktioniert es zumindest beim iPhone, das Apple-Handy speichert fast jede jemals gewählte Nummer. Solang diese Informationen aber beim Netzbetreiber verbleiben, und nicht in die Hände von Google oder Apple kommen, sind die Daten genauso sicher wie bei anderen Handys.
Mahlzeit,
wenn das G1 nicht so einen Murksi Akku hätte könnte man das Handy
ja mal testen aber so nein Danke.
Liebe Hersteller ihr seid doch nicht Doof
oder einfach doch nur Ignorant?
Noch fragen Kienzle nein Hauser oder eins noch
mein Handy pfeift, dein Handy pfeift, ja mein Händy pfeift. Das ist nicht dein
Händy sondern dein Hörgerät. Was sagst du mein Händy pfeift ah warte mal so
jetzt mein Hörgerät pfeift.
Ich denke dass Problem liegt weniger bei Google selbst - siehe Safe Harbor
Abkommen.
Aber für Industriespionage wird es immer wieder
Möglichkeiten
geben.
Und in diesem Falle sind die gespeicherten Daten
von Google für den
Interessent wahrscheinlich Gold
wert.
Yes,we can - But we don´t want!
Das ist eben unsere heutige GEsellschaft. Jeder hat Angst, fürchtet sich.
Jeder
hat was zum verbergen. Jeder möchte anonym bleiben.
Wenn man diese kraft die
man in die Angst steckt, in andere Dinge stecken würde.....
Dumme Beiträge sollten gelöscht werden, so wie die beiden vor mir: Obama und
Bush redet euch wo anders aus.
Zu Google Spionage und Kontrolle:
Google
ist offizieles und Anerkanntes Mitglied des Safe-Harbor.Abkommen. Damit sind
viele Kontrollen bei Google schon abgelaufen. Diese Kontrollen laufen innerhalb
des Safe-Harbor-Abkommen und werden nicht veröffentlicht.
@Heeroo: Tolle Sache mit den Safe Harbor abkommen, aber erkläre mir mal wie
Google Geld verdient? Oder sind das Samariter die alles kostenlos anbieten und
gar kein Geld verdienen möchten. Fakt ist das die von Google gesammelten Daten
verkauft werden z.B. für Werbezwecke. Was bringt mir ein abkommen was absichert
das die Daten nicht geklaut werden können wenn man diese offiziel kaufen kann?
Und deshalb ist Google auch aus den Top10 der vertrauenswürdigen Firmen
rausgeflogen!