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Autor: Markus Goebel | 02.02.2009 - 16:43 | (17)

Keine Verdopplung für o2: Bundesnetzagentur könnte Gebühren senken

Die Bundesnetzagentur dürfte demnächste eine neue Runde des Preiskampfes auf dem Mobilfunkmarkt einläuten. Das Nachrichtenmagazin Focus hat Informationen, dass die Terminierungsentgelte für eingehende Anrufe gesenkt werden. Danach sinken meistens auch die Minutenpreise für abgehende Telefonate.

Keine Verdopplung für o2: Bundesnetzagentur könnte Gebühren senken
Zentrale von O2 in München

Zentrale von O2 in München

Die deutschen Mobilfunkanbieter können wahrscheinlich vergessen, dass die Bundesnetzagentur ihnen höhere Gebühren genehmigt. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Focus plant die Behörde, die Terminierungsentgelte zwischen den Mobilfunkanbietern ab April um zehn Prozent zu senken. Die beiden großen deutschen Netzbetreiber haben eine leichte Steigerung dieser Gebühren beantragt. Nur der Billig-Anbieter E-Plus schlägt eine schrittweise Absenkung der bisherigen Gebühr vor. o2 fordert sogar fast eine Verdopplung.

Daraus dürfte nichts werden, genau wie bei der letzten Festlegung vor zwei Jahren. Die Mobilfunkunternehmen kassieren die Terminierungsentgelte von anderen Anbietern, wenn bei ihren Kunden Anrufe aus anderen Netzen eingehen. Die Höhe dieser Gebühren legt die Bundesnetzagentur fest. Sie liegen im Moment bei 7,92 Cent pro Minute für T-Mobile und Vodafone und 8,8 Cent für E-Plus und o2. Diese Preise könnten bis 2012 auf sieben Cent sinken, schreibt Focus.

Bei günstigen Prepaid-Anbietern zahlen die Kunden meistens einen Cent mehr pro Minute, als das staatlich festgelegte Terminierungsentgelt beträgt. Das gilt für Anrufe in alle Netze und garantiert den Anbietern eine knappe Gewinnspanne bei allen Telefonaten. Firmen wie Simyo oder Blau.de, die zur Zeit 9 Cent kassieren, korrigieren ihre Preise schnell nach unten. Künftig könnten Minutenpreise ab 8 Cent möglich sein. Im Europa-Vergleich sind die deutschen Preise für Handytelefonate sehr hoch. Eine Statistik der Bundesnetzagentur sieht Deutschland auf dem 12. Platz. Am günstigsten telefoniert man in Österreich, Frankreich, Spanien und Großbritannien.

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Kommentare
  1. 03.02.09 14:58 Anonymous (Gast)

    sollen die manager ruhig verhungern solange ich billig telefonieren kann :D

  2. 03.02.09 02:26 Anonymous (Gast)

    Wenn Flatrates zu teuer wären??? warum konnte E-Plus im Sommer die Flatrate in
    alle Netze für 50€ anbieten??? Warum hat o2 die Preise im letzten Quartal so
    brutal erhöht??? Ganz einfach die haben Ihre Zielvorgaben vor dem letzten
    Quartal geschafft.

  3. 02.02.09 20:43 Anonymous (Gast)

    Die Deutschen sind zum ***** alle wollen billig aber vernünftige Löhne zahlen
    die wenigsten und die, die Geld haben lassen auch noch am meisten
    Schwarzarbeiten. Nur mir ist eben nicht egal das Lügen für die meisten zum
    Alltag gehört wie Essen und Trinken. Aus diesem Grund müssen die Preise runter,
    wir zahlen schon genug an den Rest der Welt.

  4. 02.02.09 19:51 Anonymous (Gast)

    Dieses ganze BLABLA das ich hier lesen muss ist echt übrig. Es fehlen einem nun
    mal die exakten informationen um ein Urteil fällen zu können. Die Leute wollen
    immer weniger an Gebühren bezahlen und trotzdem die dicksten Handys für einen
    Euro kaufen. Es gibt genug Anbieter bei denen man Billigkram kaufen kann. Wem
    der Rest zu teuer ist für den gibts zum Glück Discounter.

  5. 02.02.09 19:01 Anonymous (Gast)

    ab 8 cent ist doch schon seit nem halben jahr möglich .... hab nur nicht
    mitbekommen das die leute dahin wechseln...

    die mobilfunkanbieter verdienen
    mehr als genug ... und wenn die net aushalten sollen halt die österreichischen
    firmen hier auch was ausbauen und des hat sich :D

  6. 02.02.09 18:47 Anonymous (Gast)

    Finde o2 hat recht und die sollten die Gebühren nach oben regel. Nicht das wir
    bald wie in den USA auch für eingehende SMS und Anrufe zahlen müssen.

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