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Autor: Rene Melzer | 04.02.2009 - 10:50 | (18)

Milliardenverlust: Motorola von der Krise schwer getroffen

Zu den hausgemachten Problemen macht sich jetzt auch die Finanzkrise in den Büchern von Motorola deutlich bemerkbar. Das Unternehmen verbuchte im vierten Quartal 2008 einen Milliardenverlust. Umsatz und Handyverkäufe brachen ein. Für den Jahresanfang 2009 sieht der Konzern keine Besserung.

Milliardenverlust: Motorola von der Krise schwer getroffen

Trotz aller Sparanstrengungen gerät Motorola immer tiefer in die Verlustzone. Der Verlust betrug im vierten Quartal 2008 mehr als 3,6 Milliarden US-Dollar (2,8 Milliarden Euro). Ein Jahr zuvor hat das Unternehmen noch einen Gewinn von 100 Millionen Dollar erwirtschaftet. Nach Aussage von Motorola drücken vor allem die Kosten für Umstrukturierungen und Abschreibungen die Bilanz. Das Unternehmen hat erstmals die vierteljährliche Dividende gestrichen, um die Bilanz zu stärken.

Motorola Headquarter

Motorola Headquarter

Der Umsatz brach um mehr als ein Viertel auf 7,1 Milliarden Dollar ein. Besonders heftig traf es die Handysparte des Konzerns. Der Absatz von Mobiltelefonen stürzte im Jahresvergleich um 53 Prozent auf 19,2 Millionen Geräte ab. Den weltweiten Marktanteil beziffert das Unternehmen mittlerweile auf 6,5 Prozent, nach 13 Prozent im Quartal zuvor. Die Modelle des Unternehmens mit Sitz in Schaumburg, Illinois, sind noch immer nicht konkurrenzfähig. Nun kommt zur hausgemachten Krise der weltweite Abschwung.

Im gesamten Jahr 2008 stieg der Verlust auf fast 4,2 Milliarden Dollar, der Umsatz sank um 18 Prozent auf rund 30 Milliarden Dollar. Auch für den Jahresanfang 2009 zeichnet Motorola ein trübes Bild. Das Unternehmen wird nach eigener Einschätzung weiterhin rote Zahlen schreiben.

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Kommentare
  1. 06.03.09 23:49 Yups (Gast)

    @Jens (Gast)

    Man merkt das du noch nie ein ZN5 in der Hand hattest. Die
    Kamera des ZN5 ist sehr gut, also für dich gilt erst informieren und dann
    meckern.

  2. 05.02.09 19:11 Anonymous (Gast)

    Es ist einfach nur peinlich, wie man als so großer Konzern mit so viel Geld und
    Erfahrung einfach nichts gebacken bekommt!!!

    Die einzig mir einleuchtende
    Erklärung ist, daß das Unternehmen mit Absicht an die Wand gefahren wird.


    Verdammt, ist es denn so schwer ein gutes Handy zu entwickeln und zu
    vermarkten, wenn man keine Einschränkungen hat?

    Solche Firmen haben den
    Absturz verdient, sofern es sich hier nicht um meine einzig oben genannte
    Erklärung handeln sollte...

  3. 04.02.09 20:42 Anonymous (Gast)

    die sollen es wie apple machne ... ein handy das viel kostet nicht viel kann und
    technisch alt ist ...

    lass es dir aus der schweiz liefern :P

  4. 04.02.09 16:00 Spartaner25 (Youngster)

    Jo g1 und leider auch iphone. Abeer trozdem iphone prepaid
    29 cent po MINUTE?
    Ich möchte in die schweiz :).

  5. 04.02.09 15:13 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    jo ist halt die Telekom der schweiz nur eben noch "mächtiger"
    bei euch sind
    die doch die mit den ständigen exklusiv handys oder?

  6. 04.02.09 15:09 Anonymous (Gast)

    Was einfach nicht gut ist, ist dass Swisscom etwa 63% Marktanteil hat, so spielt
    der Markt nicht so wie bei euch in Deutschland...

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