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Autor: Frank Kabodt | 23.02.2009 - 11:16 | (10)

Landesmedienanstalten geben DVB-H zweite Chance

Die Landesmedienanstalten geben den mobilen TV-Standard DVB-H nicht auf. Ein Komitee soll prüfen, welche Potenziale der Funkstandard für Investoren bietet. Vor allem die Frage der Finanzierung spielt für den Erfolg eine entscheidende Rolle.

Landesmedienanstalten geben DVB-H zweite Chance

Der mobile TV-Standard DVB-H könnte eine zweite Chance erhalten. Die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) hat ein Komitee gebildet, das die Potenziale des Funkstandards für Investoren abschätzen soll. Zu diesem Zweck wird die Gruppe neue Modelle für die Vermarktung erarbeiten. Nach Aussage des DLM-Vorsitzenden Thomas Langheinrich können die Anstalten jedoch nur die Rahmenbedingungen festlegen, "der Impuls und das Interesse müssten ebenso wie das Konzept" von der Industrie kommen.

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Zweite Chance für DVB-H in Deutschland

Nach Langheinrich müssen vier wichtige Punkte erfüllt sein, damit DVB-H erfolgreich in den Markt eingeführt werden kann. Zunächst müssen die Endgeräte benutzerfreundlich sein und die Anbieter einen guten Service bieten. Zudem sind interessante Inhalte und letztlich die Finanzierbarkeit des TV-Dienstes wichtige Eckpunkte. Man müsse jetzt feststellen, welche Business-Modelle positiv aufgenommen werden und in welchem Umfang die Teilnehmer bereit sind, zu investieren. "Wir haben auch zu prüfen, ob Risiken gemeinsam getragen werden müssen und Netzbetreiber ebenfalls einen finanziellen Beitrag zu leisten haben", sagte Langheinrich.

DVB-H stand bereits 2008 vor dem Aus. Die Landesmedienanstalten hatten die Rückgabe der Sendelizenzen gefordert, nachdem das Medien-Konsortium Mobile 3.0 Anfang Oktober mitteilte, keinen MobileTV-Dienst über DVB-H kommerziell auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen wollte seinen mobilen TV-Dienst für monatlich 5 bis 10 Euro anbieten, was bei Verbrauchern auf Unverständnis stieß. Immerhin ist die Nutzung des Konkurrenzstandards DVB-T kostenlos und überall in Deutschland möglich. Die Chancen für DVB-H dürften deshalb auch im zweiten Anlauf kaum besser aussehen, sollte der Dienst erneut von den Verbrauchern finanziert werden.

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Kommentare
  1. 24.02.09 14:17 Stammleser (Advanced Member)

    Ihr seid die Zielgruppe! Wenn Ihr sagt, dass Ihr nicht für DVB-H zahlen wollt,
    dann wird das auch nichts. Also: Heute fleißig bei Areamobile kommentieren und
    später beim Handyfernsehen sparen!

    Die Endkunden haben schon einige
    Traumblasen der Netzbetreiber zum Platzen gebracht. Die dachten früher echt,
    dass jeder 100 Euro pro Monat für UMTS ausgibt. Das könnt Ihre heute viel
    billiger haben.

  2. 24.02.09 00:34 kollaude (Gast)

    DVB-T reicht echt voll und ganz. Habe mal ein LG HB620 kurzzeitig gehabt und muß
    sagen, daß es echt spitze war. Der Bildschirm war etwas klein, aber man konnte
    selbst auf Nachrichtensendern die kleinen Lauftexte unten erkennen. Was will man
    unterwegs mehr? Schade nur, daß DVB-T so strom*****nder als DVB-H ist, aber das
    wird sich sicherlich auch noch geben :)

  3. 23.02.09 18:12 Anonymous (Gast)

    her mit einem Omnia HD mit DVB-T empfang^^

  4. 23.02.09 13:54 Anonymous (Gast)

    LG macht es mit seinen DVB-T geräten ganz gut ... man zahlt nix und die
    funktionieren prima

  5. 23.02.09 13:49 Der Andy (Gast)

    Der Gaul wurde doch schon zu Tode geritten...

  6. 23.02.09 12:47 Anonymous (Gast)

    dvb-t das will ich

    nochmal extra zahlen nein danke

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