Die komplette Kommunikation der Mitarbeiter wird vom Blackberry-Hersteller Research In Motion überwacht und aufgezeichnet. Das berichtet die IT-Website ZDNet Australien. Chief Information Officer Robin Bienfait gibt diese Tatsache in einem Interview offen zu, Datenschutzbedenken hat sie nicht.
Während die Aufzeichnung des beruflichen E-Mail-Verkehrs bei Nokia in Finnland für heftige Kritiken sorgte, ist bei Blackberry-Hersteller Research In Motion (RIM) die lückenlose Überwachung der Mitarbeiter bereits Alltag. Sie sei nötig, um das geistige Eigentum des Unternehmens zu schützen, sagte Chief Information Officer Robin Bienfait in einem Interview mit der IT-Website ZDNet Australien.
Dem Bericht zufolge überwacht RIM die gesamte Kommunikation seiner Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens und gibt diese Tatsache auch offen zu. Einen Verstoß gegen Datenschutzgesetze sieht Bienfait nicht. "Sämtliche Kommunikation im RIM-Netzwerk wird aufgezeichnet", zitiert ZDNet die Managerin. Das sei auch allen Mitarbeitern bekannt. Wer ein privates Gespräch führen möchte, muss sein eigenes Telefon nutzen.
Grund für die orwellschen Maßnahmen sei die Abhängigkeit von Innovationen und Patenten. "Die Mitarbeiter arbeiten für RIM. Alles was sie sagen oder machen, könnte zum Patent für das Unternehmen werden", so Bienfait weiter. Außerdem müsse RIM dafür sorgen, dass zukünftige Entwicklungen nicht in falsche Hände gelangen. Deshalb seien Mitarbeiter, die neue Produkte ausprobieren angehalten, am Werksausgang ihre Handys zu verstecken. Damit soll verhindert werden, dass diese fotografiert werden. Sollte es doch mal ein Informationsleck geben, verfolgt RIM es bis zur Quelle und "trifft jede notwendige Maßnahme“. Geht ein Gerät verloren, kann das Unternehmen es sofort aus der Ferne löschen und sperren. Das würde allerdings nur selten passieren, denn “die Mitarbeiter kennen ihre Pflichten als Beta-Tester genau", so Bienfait weiter. Update vom 6. März 2009, 09:30 Uhr: Die Aussagen von Robin Bienfait seien von ZDNet Australien aus dem Zusammenhang gerissen worden, erklärte Research In Motion (RIM) zu Areamobile in einer Stellungnahme. "RIM nimmt keine Gespräche seiner Mitarbeiter auf". Robin Bienfaits Zitate bezogen sich auf das Leistungsvermögen der BlackBerry MVS Technologie von RIM. Mit dieser können Unternehmen die Sprach- und Datenkommunikation erfassen, was sehr nützlich für Kunden von RIM in regulierten Märkten ist, für die dieser Vorgang verpflichtend ist. RIM führte die neue MVS Technologie in einem internen Betatest bei einem Teil seiner Belegschaft ein und Robin Bienfaits wollte vermitteln, dass RIM die über Voice Channels (z. B. SMS-Nachrichten) sowie Data Channels (z. B. E-Mail oder Instant Messaging-Nachrichten) übertragenen Daten aufnimmt. Telefongespräche der Mitarbeiter sind und waren nie Teil des Betatests.
Ja, das heißt trotzdem nicht, das ich dich mag!
@ Orangutan-Claus-Hasser
????? Äh, ich würde fast denken das wir der selben
Meinung sind ... scheinst meinen Kommentar nicht so richtig gelesen zu haben,
oder? Aber ein starker Name :-)
@Newsflash (Gast) 06.03.2009 um 09:39
da biste zu langsam gewesen das hab ich
schon per mail geschickt als es Fank mir gezeigt hat :-P
@Redaktion, unbedingt
lesen!
[url]http://www.pcwelt.de/start/mobility_handy_pda/pda_smartphone/news/1948[/url]
99/htc_handys_und_t_mobile_g1_droht_verkaufsstopp/
Orangutan-Claus, du hast den allerdümmsten Kommentar abgelassen!
Also ich
finde das Aufzeichnen ist eine absolute Schweinerei ist, egal in welcher
Form!
Ich bin für Datenschutz und gegen eine 24h-Überwachund wie unser Staat
sie anstrebt.
Sobald unser Staat Lust dazu hat, wird er die Firmen zwingen
Daten zu erheben und sie dem Staat zu geben, ein Musterfall lässt sich ja
schnell konstruiren, um es dann im Bundestag abzusegnen.
Das ist alles aber
spekulation, aber ich muss sagen, das die Fälle in letzter Zeit zeigen, wie
wenig in Deutschland die Demokratie gilt und dass das den meisten anscheinend
auch egal ist!
Ach ja, RIM hat ja das Nokiawerk in Bochum übernommen, gilt das auch für die?