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Autor: Markus Goebel | 10.03.2009 - 14:47 | (14)

EU-Parlamentsausschuss beschließt Preisgrenzen für SMS und Daten im Ausland

Für die Roaming-Preise bei Handy-Telefonaten gibt es in der EU seit zwei Jahren Obergrenzen. Doch bei SMS und Daten können die Netzbetreiber immer noch so viel kassieren wie sie wollen. Damit soll im kommenden Jahr Schluss sein.

EU-Parlamentsausschuss beschließt Preisgrenzen für SMS und Daten im Ausland

Die Preise für Handytelefonate, SMS und den mobilen Internetzugang bei Reisen im EU-Ausland werden weiter fallen. Jetzt hat sich auch der Industrieausschuss des EU-Parlaments für eine Senkung ausgesprochen. Der Ausschuss übernahm weitestgehend einen Vorschlag der EU-Kommission, die sich für Obergrenzen bei SMS und Daten einsetzt, nachdem die Kosten für Handytelefonate in Europa bereits gedeckelt wurden. Die neuen Preise müssen jetzt nur noch vom EU-Parlament beschlossen werden.

Vodafone SMS Tippen am See 2 Kerle

SMS und Daten bei Reisen im EU-Ausland sollen billiger werden.

Ab Juli 2010 sollen ausgehende Gespräche in der EU höchstens 40 Cent pro Minute kosten und und eingehende Telefonate höchstens 16 Cent. Inklusive Mehrwertsteuer ergäben sich daraus Preise von 48 und 19 Cent für die deutschen Mobilfunkkunden. Die Kosten für SMS im Ausland sollen auf 11 Cent plus Mehrwertsteuer beschränkt werden und das Abhören der Mailbox würde im Ausland kostenlos. Außerdem müssten die Netzbetreiber ihre Anrufe schon bei Beginn sekundengenau abrechnen. Die EU-Kommission hatte ursprünglich vorgeschlagen, dass diese Regel erst ab der 31. Sekunde gelten soll.

Für den Datentransfer beschloss der Ausschuss eine Obergrenze von 50 Cent pro Megabyte auf der Großhandelsebene. Um Überraschungen auf der Mobilfunkrechnung zu vermeiden, müssten die Netzbetreiber ihre Kunden automatisch informieren, sobald eine bestimmte Datenmenge überschritten wird. Die EU-Kommission hatte sogar vorgeschlagen, das Daten-Roaming komplett abzuschalten, sobald ein Kunde sein selbst gesetztes Limit überschreitet. Die beschlossenen Warnmeldungen per Handy, E-Mail oder ein Popup auf dem Computerbildschirm können schließlich übersehen werden, falls der Kunde gerade nur Internet-Radio über seinen HSDPA-Stick hört.

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Kommentare
  1. 11.03.09 14:16 cellphones (Member)

    Jetzt fehlt nur noch ein Gesetz, was sagt "Im Land selbst, darf das Gespräch
    nicht teurer sein, als im Ausland" :)

  2. 10.03.09 20:54 Anonymous (Gast)

    Das heißt das es bei den Discounter evtl. noch billiger werden dürfte als die
    11cent ?

  3. 10.03.09 18:30 Anonymous (Gast)

    "Die Kosten für SMS im Ausland sollen auf 11 Cent plus Mehrwertsteuer
    beschränkt werden und das Abhören der Mailbox würde im Ausland
    kostenlos."

    Das wäre dann ja bei einigen Anbietern billiger als in
    Deutschland zu telefonieren.

    :D

  4. 10.03.09 17:12 Nokia Fanboy Prinz Porno (Gast)

    Gut das ich so nah an der holländischen Grenze wohne und holländ. Netz empfange!
    Da kann man ja bald SMS billiger übers Ausland absetzen, als in Deutschland
    selbst.

  5. 10.03.09 16:49 Anonymous (Gast)

    Nee, die Typen sehen aus als wär das Bild 30 Jahre alt, deshalb bestimmt auch
    kein Hinweis wo es herstammt.
    Hehe

  6. 10.03.09 16:45 Anonymous (Gast)

    Die Typen auf dem Bild schauen aus als würden die im Urlaub nix andres machen
    als mit dem Handy rumspielen. Sauber, so macht man Werbung!

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