Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology haben die Lithium-Ionen-Technik modifiziert und einen Akku für Handys, Laptops oder Elektro-Autos entwickelt, der deutlich geringere Ladezeiten hat. Auch die Kapazität konnte gesteigert werden.
Amerikanische Wissenschaftler haben einen Super-Akku entwickelt, der deutlich höhere Kapazitäten verspricht, als heute gebräuchliche Lithium-Ionen-Batterien. Außerdem lässt er sich in Sekunden aufladen. Die Forscher vom Massachusetts Institute of Technology nutzen dazu bereits bekannte Technologien auf eine neue Weise. Deshalb könnte die Serienfertigung solcher Blitzakkus bereits in zwei bis drei Jahren beginnen.
Die aktuellen Batterien können zwar viel Energie speichern, sie aber nur langsam aufnehmen und wieder abgeben. Schuld ist die geringe Dichte an Durchlässen, durch die die Ionen in das Trägermaterial dringen können. Das Wissenschaftlerteam um die Materialforscher Byoungwoo und Gerbrand Ceder vom MIT haben das Material, in diesem Fall Lithium-Eisen-Phosphat, durch einen chemischen Prozess mit einer speziellen, glasartigen Oberfläche versehen. Durch dessen Struktur wandern die Lithium-Ionen deutlich schneller in die Trägerkristalle.
Diesen Beschleunigungseffekt haben die Forscher in einem Modellsystem demonstriert und die Ergebnisse im Fachblatt Nature veröffentlicht. Die verwendete Batterie konnten die Wissenschaftler in maximal 20 Sekunden vollständige auf- und entladen. Ohne die neue Technik hätte der Vorgang mindestens sechs Minuten benötigt. Durch das neue Material sei nicht länger das Speichermaterial der limitierende Faktor, sondern die Elektrode, über die der Akku seine Energie an den Verbraucher abgibt, schreiben die Wissenschaftler. Außerdem scheint das neue Material keinen Memory-Effekt zu haben. Selbst nach 50 Ladevorgängen konnten die Wissenschaftler keine Verringerung der Kapazität feststellen.
vielleicht ist das nicht unbedingt für handys der bringer.
aber für das
E-Auto Lager ist das sicherlich extrem interessant
@ Frank
Mein Akku ist heute schon voll wenn ich zwischendurch mal auf's Klo
gehe :-)
[url]http://www.sueddeutsche.de/454384/596/2795508/Turbo-Lader.html[/url]
das laden des akkus stört mich nicht, aber eher das sehr zu schnell leer gehen
und ich unterwegs keine steckdose hab
ok man könnte noch die wahl haben..... wenn man es zumindest hinbekommt dass die
akkus in normale handys passen mit gleicher bauform und trotzdem so schnell
geladen werden können kann man ja den kompromiss eingehen dass man eben mit
kabel so weit lädt wie es die elektronik zu lässt und bracuh man eben mal nen
schnellen ladespitze braucht dass man eben mal den akku für 5 minuten in nen
schnellader packt der selber nen pufferakku hat..... somit würde sich das grosse
netzteil erübrigen...... und die kabelwege und somit der leitungswiederstand
ginge gegen nichtig....
also um das mal auf e-autos auszudehnen.......
ne e-auto batterie sollte um die
100kWh an kapazität liefern....... bei sehr grossen sogar 150kWh (bleiben mal
bei 100)
dh um das auto in einer stunde zu laden müsstest du 100.000W
einspeisen........ mal angenommen man würde schon den haushalts kraftstrom
nehmen von 380V hiesse das immernoch 260Ampere Stromstärke..... da müsstest du
ne leitung anschliessen mit nem meter durchmesser um das zu verkraften........
das würde man wenn überhaupt nur mit hochspannung schavvon von mindestens 6000V
damit man auf vlt noch annehmbare 16Ampere strom kommt die eine normale
haushaltsleitung noch vertragen kann vom querschnitt her zumindest......
aber
wer hat denn mal eben ne 6000V hochspannungssteckdose zu hause und selbst
tankstellen müssten damit erstmal versorgt werden...... am besten
überlandleitungan anzapfen...... und selbst mit den extremen werten würde es
immernoch ne stunde dauern die man an der tanke stehen müsste........
klar
haben die akkus ihre vorteile aber selbst die jetzigen auto akkus schaffen schon
sehr viel leistung beim laden wenn sie immerhin über nacht am haushaltsstrom
geladen werden können......
ich denke elektroautos mit akku setzen sich nicht
durch da die leistung ohne energieträger nicht übertragen werden kann..... da
wird wohl nichts um ne brennstoffzelle drumherum kommen die mit wasserstoff
betankt wird und dann vlt im stillstand nen akku für spitzenleistung als puffer
nutzt........
um mal zu den handys zurück zu kommen....... mehr als
langlebigere und kapazitiv bessere akkus zu bauen wird aus der technik wohl
nicht raus zu holen sein....... vlt wird es industrielle einsatzgebiete geben wo
armdicke leitungen verwendet werden können oder als notstrombatterien denen sehr
viel leistung abverlangt wird aber mehr wohl nicht........