Dem Handyhersteller Motorola geht es schlecht. Der ehemalige Marktführer aus den USA verliert immer mehr Marktanteile, weil er schlechtere Geräte baut als die Konkurrenz. Das könnte sich jetzt ändern.
Die Mobilfunkbranche soll Motorola nicht abschreiben, denn der Hersteller bringt dieses Jahr noch bis zu zehn Smartphones heraus. Zu dieser überraschenden Einschätzung kommt der Börsenanalyst Ittai Kidron von Oppenheimer & Co. Die einflussreiche Investment-Bank stufte die Aktie des glücklosen Handyproduzenten am Mittwoch von "perform" auf "outperform" und der Börsenkurs machte sofort einen Freudensprung nach oben. In seinem Bericht für die Oppenheimer-Kunden schreibt Kidron, dass jetzt die Zeit zum Kaufen sei. Die Stimmung sei schlecht wie nie und die meisten Investoren hätten sich abgewendet. Deswegen sei Motorola eine Empfehlung wert.
Andere Analysten von der Wall Street würden die Geschwindigkeit des Sparprogramms bei Motorola unterschätzen, sagt Kidron. Zusätzlich scheine sich die Einführung von neuen Smartphones zu beschleunigen. Der Hightech-Experte hat Informationen, dass in der zweiten Jahreshälfte bis zu zehn solcher Geräte herauskommen. Motorola hat 2009 erst ein Smartphone präsentiert. Das Motosurf A3100 ist ein Touchscreen-Handy mit einem weißen Trackball, den man vom Blackberry kennt. Als Betriebssystem kommt Windows Mobile 6.1 zum Einsatz, das Motorola auch beim Q9 und beim Q11 verwendet.
Die drei Geräte sehen ziemlich bescheiden aus und überzeugen auch nicht durch innere Werte. Das muss aber nichts heißen, denn Motorola konzentriert seine Entwicklung wahrscheinlich auf Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android. Die Technologie-Blogger von Techcrunch haben schon im September erfahren, dass der größte amerikanische Handy-Hersteller seine Android-Entwicklungsabteilung von 50 auf 350 Mitarbeiter aufstockt. Das Wired Magazine schrieb, dass Motorola seine besten Designer, die schon das Razr entwickelten, auf neue Android-Handys angesetzt habe. Wenn Motorola sich wirklich bald aufrappelt, dann wäre es die zweite Wunderheilung eines totgeglaubten Handyproduzenten in diesem Jahr. Im Januar überraschte Palm auf der Consumer Elektronics Show (CES) mit dem Palm Pre, von dem fast jeder begeistert ist. Allerdings kann immer noch alles schief gehen. Die kapitalschwache Firma Palm musste sich gerade erst wieder Geld borgen, um überhaupt bis zur Markteinführung des Palm Pre durchzuhalten. Palm und Motorola sind noch längst noch nicht über den Berg.
Motorola hat sich einfach zu lange auf ihren Razor´s ausgeruht! Motorola Handys
waren und sind nicht schlecht! Aber ebenso wie Siemens hat man zulange gewartet,
Trends verpaßt, Handys zu schnell auf den Markt geworfen (Tester waren dann die
Käufer!) und Neuankündigen nach ewigen Watezeiten und dann zu spät gelauncht!
Man denke an das "neue" ZN5. Wie stolz ist Motorola auf dieses Handy gewesen!
Heute kauft es kaum einer, da nur GSM Netz, 5 Megapixel, gewöhnungsbedürftige
Bedienung...
Wäre Schade um Motorola, immerhin der Pionier auf dem
Mobilfunksektor!!!
Meine Patienten kommen scharenweise, nachdem sie die Handys betrachtet haben.
Die sehen allesamt... Sehr... Öhm... OMG schrottig aus :D
10 neue Smartphones? Das klingt bei Motorola eher wie eine Drohung ... mir
grauts schon jetzt davor!
Ah, ein vernünftiges Klapphandy, wie früher, her damit.
hässlich, hässlich und ähh... genau: hässlich!!!!
ich hoffe mal, dass motorola
noch einen psychologen/augenarzt einstellen wird für die ganzen verstörten
kunden.....