Die niederländische Firma Nimbuzz hat ein umfangreiches Update für ihren Multi-Messenger veröffentlicht. Mit dem iPhone können jetzt Telefonate über Skype Out oder VoIP-Anbieter wie Sipgate geführt werden. Das funktioniert sogar ohne WLAN.
Der Multi-Messenger Nimbuzz ist in einer neuen Version für das iPhone erschienen. Sie bringt umfangreiche Verbesserungen bei den Sprachverbindungen, wodurch vor allem internationale Telefonate billiger werden. Bisher ermöglichte Nimbuzz auf dem iPhone per WLAN nur Telefonate zu Kontakten aus Instant Messengern wie MSN, Yahoo, Google Talk oder Skype. Jetzt wird ein Tastenfeld ergänzt sowie die Möglichkeit, Telefonate ins Festnetz und zu Mobiltelefonen über VoIP-Anbieter wie Gizmo5, Vyke und Sipgate zu führen. So wird auch der iPod Touch zum Telefon.
Wenn WLAN nicht zur Verfügung steht, können Nimbuzz-Nutzer die Funktion Nimbuzz Dial-Up nutzen, die in über 50 Ländern verfügbar ist. Das funktioniert genauso wie die Konkurrenzangebote Skype Lite, Jajah Direct oder Truphone Anywhere: Die Software wählt automatisch eine lokale Zugangsnummer im jeweiligen Land, ein Server nimmt dann das Telefonat entgegen und verbindet es über den VoIP-Anbieter weiter. Fast alle dieser Angebote verwenden dafür Einwahlnummern der belgischen Firma Voxbone. Wer ein iPhone mit Sprachflatrate für Deutschland hat, der kann damit auch 14 weitere Festnetze in Europa zum Pauschalpreis von 8,90 Euro im Monat anrufen. Er muss dafür nur die Software von Nimbuzz mit einer Flatrate von Sipgate kombinieren. Auch Skype Out kann für solche Telefonate verwendet werden. Die VoIP-Anbieter sind nahtlos in das Interface von Nimbuzz integriert, damit sie sich einfach konfigurieren lassen. Solche Software für Sparfüchse stößt bei den Mobilfunk-Netzbetreibern meistens auf Ablehnung.
Zuletzt sollen Orange und o2 in Großbritannien mit einen Verkaufsboykott gedroht haben. Sie wollen das Nokia N97 nicht verkaufen, falls wirklich Skype vorinstalliert ist und sich direkt aus dem Telefonbuch verwenden lässt. Die Mobilfunkanbieter haben Angst, dass ihre Umsätze mit Sprachdiensten sinken, wenn die Kunden über das Internet telefonieren. Auch Nimbuzz hatte es schwer. Die niederländische Firma musste ihre Software vier Wochen lang immer wieder umschreiben, bis die neue Version endlich von Apple für die Veröffentlichung im App Store von iTunes freigegeben wurde.
@Stammleser
ja allerdings zahlt sich des nur fürs VOIP aus wenn man ins
festnetzt etc. telefoniert ist es doch billiger direkt anzurufen als mobiles
inet kosten + Skype gebühren
Mit Fring, Nimbuzz und ähnlicher Software kann man mit 1 Megabyte ca. 20 Minuten
telefonieren. Beim richtigen Discounter entspricht das 1,2 Cent pro Minute. So
billig ist kein Handytelefonat.
geile sache wenn sie jetzt noch ne möglichkeit finden sms auf ipod touch zu
schreiben braucht man kein iphone mehr
Das blöde an nimbuzz ist aber, das es chatkonversationen nicht speichern kann,
bin daher zu fring umgestiegen, da ich eh nur chatte.
Aber das die tastatur zum
chatten auch im querformat zu verfügung steht, fand ich an nimbuzz schon spitze!
@ Mustafa
wie ist den die qualität wenn man VOIP über UMTS / WLAN nutzt ?
wie viel mb enstehen bei einem normalen gespräch ^^ (paar min.)
Hi leute ich habe iphone 3g und eplus datebflatrate. ich kann nimbuzz out nicht benützen obwohl ich ein Guthaben habe. Es kommt die Meldung über 3G bzw. EDGE keine ViOP möglich nur mit WiFi. mach mache ich falsch?
danke