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Autor: Rene Melzer | 24.03.2009 - 15:55 | (24)

Mobilkom Austria startet HSPA+ mit 21 Mbit/s

Der österreichische Netzbetreiber Mobilkom Austria bietet seinen Kunden bereits mobiles Internet mit einer Geschwindigkeit von 21 Megabit pro Sekunde an. Dazu rüstet das Unternehmen sein Mobilfunknetz mit dem Daten-Turbo HSPA+ auf. Im Laufe des Jahres soll die Geschwindigkeit nochmals erhöht werden.

Mobilkom Austria startet HSPA+ mit 21 Mbit/s
Dr. Reinhard Zuba, Bereichsleiter Marketing mobilkom austria (l) und Dipl.-Ing. Ulrich Rokita, Bereichsleiter Netzplanung mobilkom austria (r) starten HSPA+ Foto: 150px

Mobilkom Austria startet HSPA+ | Quelle: Mobilkom Austria

Der österreichische Netzbetreiber Mobilkom Austria hat als erster Mobilfunkanbieter Europas den kommerziellen Betrieb von HSPA+ gestartet. Der Download-Turbo bietet eine maximale Geschwindigkeit von bis zu 21 Megabit pro Sekunde. Außerdem plant das Unternehmen, den Upload von Daten im Netz auf 5,7 Megabit pro Sekunde zu beschleunigen. HSPA+ basiert auf der Nutzung mehrerer Antennen in Basisstation und Handy (Multiple Input Multiple Output) sowie der Modulationstechnik 64-QAM HSDPA. Um es nutzen zu können, bedarf es allerdings neuer Endgeräte. Für die Nutzung von HSUPA genügt in der Regel ein Software-Update.

Im ersten Schritt ist HSPA+ im 10. Wiener Gemeindebezirk verfügbar. Ein entsprechendes Datenmodem, das E270+ von Huawei, wird im Online-Shop der Mobilkom-Marke A1 angeboten. Mobilkom Austria wird das Netz und die Geschwindigkeit im Laufe des Jahres weiter ausbauen.

Ende 2009 plant das Unternehmen, 90 Prozent der österreichischen Bevölkerung mit HSPA+ und HSUPA 5,7 zu versorgen. Außerdem soll die Geschwindigkeit auf bis zu 28 Megabit pro Sekunde gesteigert werden. Das Unternehmen will bis dahin Software-Updates zur Verfügung stellen, damit bereits verwendete Endgeräte die neuen Geschwindigkeiten auch unterstützen. Das Netz-Upgrade soll aber vor allem dafür sorgen, dass mehr Kunden es gleichzeitig mit zufriedenstellender Geschwindigkeit nutzen können.

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Kommentare
  1. 25.03.09 01:50 Nobody 360 (Gast)

    In Österreich laufen nur noch Mutanten rum wegen den ganzen Elektrosmog. Ne mach
    nur spass :D aber ungesund ist das sicher nicht, leider aber die Zukunft.

    In
    Österreich kann man mit seinem Telefonanbieter zufrieden sein. Ich sag nur
    Telefonanbieter "Hutchison", für unter 27 Jahren bekommt man für 20€ im Monat:
    Ein Telefon und SMS Flat, gratis 24 TV-Sender über Stream + 1GB Internet oder
    MSN/Skype Flat das jeden Monat. Achja ein Handy für die Anmeldung gibt es auch
    noch dazu xD !!!

  2. 25.03.09 00:05 Ösberger (Gast)

    Man kann bei diesem Elektrosmog hier in Österreich nur noch seine Kindr mit
    Strahlenschutzkleidung und Aluhelm aus dem Haus gehen lassen, die mobile
    Strahlung hat massiv zugenommen.

  3. 24.03.09 20:59 Anonymous (Gast)

    Diese 7,2 Mbit gelten die jetzt für eine alle, die an einer Netz Zelle
    angemeldet sind oder bekommt jeder diese Bandbreite zur Verfügung. Wenn ich mir
    das mit 50 Leuten teilen muß an der Zelle kann man es schon knicken, das kenne
    ich dann von hier vor Ort, alles Super schnell in der Werbung aber in der
    Realität schneckenlangsam.

  4. 24.03.09 20:52 Anonymous (Gast)

    Also die fortschritliche Entwicklung in Österreich ist sehr erfreulich. Ich
    frage mich aber sehr wozu diese schnelle Datenübertragungstechnik wirklich
    dienen soll?
    Also in Deutschland würde es sinn machen in Gegenden die nicht an
    das DSL Netz angeschlossen sind.
    Das wäre ein ersatz für diese Menschen.
    Ehrlich gesagt, die Technik auf nem Mobilfunkgerät zu nutzen, ist eine
    Vergeudung.
    Mehr als 7,2 Mbit ist auf einem Handy wirklich zu diesem Stand
    der Handyentwicklung nicht nötig!
    Also eine schnelle Entwicklung in Deutschland
    sehe ich erstmal nicht, da dass Netz gerade für 3G optimiert wird und ausgebaut
    werden soll.
    Die Anbieter wissen genau, dass sie nicht als Ersatz zu nem DSL
    Anschluss sein können. Weder preislich, noch vom Datenvolumen ganz
    abgesehen.
    Für ländliche Gegenden wäre es sehr gut, wenn man die 3G etablieren
    würde und dann später auch höhere Geschwindkeiten bieten würde.
    Die Frage
    stellt sich für viele Anbieter, ob sich der Aufwand lohnt oder nicht?
    Also
    wirklich jedes Haus in einem so großen Land das DSL Netz anzuschliessen ist
    wirklich utopisch und da stellt die Mobilfunkt Variante wohlmöglich eine sehr
    gute Alternative.
    Für ein Land wie Österreich mit vielen Bergen und abgelegen
    Gegend ist die Mobilfunktechnik, glaube ich ein sehr ernsthafter Konkurent, da
    man so viele Menschen ereichen kann, die ansonsten nicht mit dem Internet
    versorgt werden würden.
    Also ich bin zu diesem Zeitpunkt noch nicht neidisch
    auf die Österreicher, denn mir würde diese Technik, wahrlich viel bieten, da ich
    zu Hause einen ähnliche Geschwindigkeit habe, zu einem wahrscheinlich viel
    günstigeren Preis und vor allem was diese Technik immer wieder nicht als
    wirklichen DSL ersatz machen kann und wird, solange die Anbieter nicht umdenken
    und die Datenvolumenbegrenzung aufheben.
    Was bringt mir bitte 28 mbit, wenn ich
    nicht HD TV streams, filme bzw streams, musik aus dem Internet empfangen kann,
    weil ich mein Volumen ereicht habe?!

  5. 24.03.09 20:05 bam oida (Gast)

    es gibt schon fast auf jedem bauernhof einen hsdpa empfang.
    die 7.2 mbit sind
    trotzdem illusion. vorallem seit man 3gb um 5 bis 9 euro erhält und fast jeder
    depp einen mobilen internet zugang hat

  6. 24.03.09 19:50 Anonymous (Gast)

    @SL 55

    Ah danke für die Info, wenn ich hier Köln / Bonn UMTS mit O2 nutze
    hält der Akku einen Tag, weil das Handy dauernd auf Netz suche ist.

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