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Autor: Rene Melzer | 24.03.2009 - 19:03 | (11)

EU-Parlament stimmt zu: Roamingpreise werden sinken

Das EU-Parlament hat den Plänen der EU-Kommission zugestimmt, die Preise für Telefonate, SMS und Daten ab 1. Juli 2009 zu begrenzen. Außerdem wird ein besserer Abrechnungstakt eingeführt.

EU-Parlament stimmt zu: Roamingpreise werden sinken

Die von der EU-Kommission vorgeschlagene Senkung der Handy-Gebühren hat eine weitere Station erfolgreich passiert. Das Europäische Parlament hat sich mit den Vertretern der EU-Staaten auf neue Preisobergrenzen geeinigt. Die Deckelung der Gebühren umfasst dann auch den Versand von Kurznachrichten und Datenübertragungen. Ende April stimmt das Parlamentsplenum über den Vorschlag ab. Wenn im Anschluss noch die zuständigen Minister grünes Licht geben, dann kann die neue Regelung am 1. Juli in Kraft treten.

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Die Gebühren für Telefonate und SMS sollen im Ausland billiger werden

Der maximale Preis für im Ausland versandte SMS sinkt nach dem ausgehandelten Kompromiss auf 11 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer). Zur Zeit verlangen die Netzbetreiber bis zu 80 Cent für dass Verschicken von Kurznachrichten. Die Preise für Daten begrenzen die EU-Parlamentarier auf anfangs einen Euro pro Megabyte, ab 2010 sollen 80 Cent gelten und 2011 der Preis auf 50 Cent sinken. Allerdings regelt die Verordnung nur die Großhandelspreise. Das sind die Kosten, die die Netzbetreiber untereinander für Daten in Rechnung stellen dürfen, die im Ausland anfallen. Außerdem sollen Verbraucher die Möglichkeit bekommen, die Kosten für Daten im Ausland zu begrenzen. Die EU will die Netzbetreiber verpflichten, auf Wunsch des Kunden eine Obergrenze für die Roaming-Gebühren einzuführen, ab der die Verbindung getrennt wird. Derzeit sind etwa 50 Euro geplant.

Die seit zwei Jahren geltende Roaming-Verordnung wurde bis 2012 verlängert. Ihr zufolge sinken die Kosten für Telefonate deutscher Handynutzer in den EU-Ländern in diesem Jahr auf maximal 51,2 Cent pro Minute (inklusive Mehrwertsteuer). Ankommende Anrufe im Ausland kosten ab 1. Juli 2009 höchstens 22,6 Cent. Im nächsten Jahr sinken die Obergrenzen auf 46,4 und 17,9 Cent und 2011 weiter auf 41,7 und 13,1 Cent. Die europäischen Staaten haben sich auch auf eine für den Kunden transparente Abrechnung der Gespräche geeinigt. Ausgehende Anrufe werden zukünftig ab der ersten halben Minute sekundengenau abgerechnet. Angenommene Gespräche sollen grundsätzlich im Sekundentakt abgerechnet werden.

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Kommentare
  1. 25.03.09 14:35 Anonymous (Gast)

    was isn das für ne stimmung hier?
    man kann sich ja auch mal über echt nichtige
    dinge aufregen... oh.. macht ihr ja schon, danke :)

  2. 25.03.09 12:21 Deutscher Michel (Gast)

    Wenn man diese ganzen Handykids in den Innenstädten so rumlungern sieht kann
    telefonieren gar nicht teuer genug sein.

    Die Deutshen haben einfach noch
    zuviel Geld, das ändert sich 2009 aber hoffentlich.

  3. 25.03.09 09:25 onkel jutta (Gast)

    Fein, Auslandspreise sinken, dafür steigen die Inlandspreise - und bei E-Plus
    darf man einen 4-jahres-Vertrag abschließen.

  4. 24.03.09 23:58 Anonymous (Gast)

    Nur was Geld kostet ist gut, je teurer desto besser.

  5. 24.03.09 23:13 Anonymous (Gast)

    Ja ne is klar, die Armen fahren zum telefonieren ins Ausland bevorzugt
    Österreich, weil es da so billig ist und die Reichen bleiben in Deutschland und
    protzen mit ihren hohen Tarif Gebühren am Pool mit dem Handy am Ohr. Ich versteh
    die Welt nicht mehr ist den intelligent schweigen so schwierig.

  6. 24.03.09 22:12 Anonymous (Gast)

    @Tommy:

    Ja, wer ins Ausland fährt (beruflich oder privat) hat genug
    Geld.
    Deswegen sollten die Roaminggebühren auch auf 3€ pro Minute angehoben
    werden. Diese Senkung ist Unsinn.

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