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Autor: Markus Goebel | 25.03.2009 - 14:00 | (29)

iPhone verdrängt Symbian bei der Internet-Nutzung

Der Werbevermarkter Admob hat neue Zahlen über die Internet-Nutzung auf Smartphones veröffentlicht. In den USA wuchs der Anteil des iPhone am Datenverkehr auf fast 50 Prozent. International stieg er auf ein Drittel, während der Spitzenreiter Symbian von 64 Prozent auf 43 Prozent abstürzte.

iPhone verdrängt Symbian bei der Internet-Nutzung

Das iPhone hat einen neuen Rekord aufgestellt. Nach Berechnungen von Admob verursacht das Apple-Handy ein Drittel des weltweit von Smartphones verursachten Datenverkehrs im mobilen Internet. Aber nach der Zählung des Marktforschers Gartner hat es nur einen Marktanteil von 12,9 Prozent bei den verkauften Smartphones. Das iPhone verstärkt damit seine Position als wichtigstes Internet-Handy, kein anderes Smartphone wird so stark für das Netz genutzt. Die Firma Admob betreibt den weltgrößten Marktplatz für Werbung auf dem Handy und erfasst kontinuierlich Messdaten über ihre Nutzung. Für die USA sind ihre Ergebnisse noch günstiger für Apple. Dort verursacht das iPhone fast die Hälfte des Verkehrs im mobilen Internet.

AdMob Mobile Metrics, März 2009

Weltweite Verteilung des Internet-Traffic von Smartphones | Quelle: Admob

Die Ergebnisse der anderen Handyhersteller fallen weniger positiv aus. Symbian verursachte im vergangenen Monat 43 Prozent des weltweiten mobilen Internet-Verkehrs bei Smartphones, sagt Admob. Das entspricht genau dem Gartner-Marktanteil für den Hersteller Nokia, der fast alle Symbian-Handys verkauft. Symbian liegt also nur noch vor dem iPhone OS, weil so viele Handys mit dem Nokia-Betriebssystem verkauft werden. Sein Anteil an der mobilen Internet-Nutzung ist aber rapide gefallen, im August 2008 lag er noch bei 64 Prozent und das iPhone kam auf gerade mal 4 Prozent.

Auch alle anderen Betriebssysteme fielen zurück. Blackberry sank von 11 auf 10 Prozent, während Palm und Windows Mobile sogar eine ungefähre Halbierung ihrer Anteile hinnehmen mussten. Die Microsoft-Handys fielen von 13 auf 7 Prozent. Für das Google-Betriebssystem Android hat Admob noch keine weltweiten Daten, außerdem beziehen sich ihre Zahlen nur auf Smartphones. Sie generierten im Februar 33 Prozent des mobilen Datenverkehrs, nachdem es im August nur 26 Prozent waren. Der Anteil dieser Handys wächst also auf Kosten von USB-Sticks und PCMCIA-Karten für den mobilen Internet-Zugang. Das iPhone baut seinen Anteil weiter aus, weil es immer mehr Programme dafür gibt, die einen mobilen Internet-Zugang benötigen. Das neueste Beispiel ist die Software von Match.com, mit der sich Flirtpartner per GPS finden lassen. Das iPhone sucht automatisch Singles in der Nähe, die sich auch bei Match.com angemeldet haben und dem eigenen Suchprofil entsprechen. Dafür gleicht es kontinuierlich Daten mit den Servern der amerikanischen Firma ab. Auch die virtuellen Welten fürs iPhone werden eine kontinuierliche Internet-Anbindung benötigen. Der Spätstarter Apple hat sich eine attraktive Position in der Handybranche erobert. Während andere Hersteller sich von den Netzbetreibern herumkommandieren lassen müssen, ist Apple unabhängig und diktiert seit zwei Jahren die Konditionen. Mit dem iPhone konzentriert der Hersteller sich auf das obere Ende des Marktes, in dem noch attraktive Gewinnspannen erzielt werden, während billigere Handys kaum noch Geld bringen. Die Netzbetreiber konkurrieren darum, exklusiver Vertriebspartner zu werden, und geben sogar Anteile aus ihren Einnahmen mit den iPhone-Mobilfunkverträgen ab. Dabei wird die Rechnung für sie immer ungünstiger, je stärker die Apple-Nutzer ihre Daten-Flatrates verwenden.

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Kommentare
  1. 26.03.09 07:45 the_black_dragon (Advanced Handy Master)

    @DA
    tja hat ja keiner gesagt um was er wetten will also.... pech gehabt
    :-P

    opera mini is echt schon nen toller browser..... und wenn ich sehe dass
    der auf winmobile nach 2 sekunden fertig gestartet ist .....^^
    und zum
    wikipedia surfen, bissel news lesen und so weiter da reicht der völlig.......
    gibt halt nur paar seiten mit umfangreichem java script die nicht richtig gehen
    aber auf denen surfe ich idr nicht unterwegs......

    wobei mich mal eins
    interessieren würde....... wozu sind diese statistiken denn egtl gut? c.O

    ich
    mein gut jetzt weiss man dass das iPhone von allen den meisten datentransfer
    schluckt was aber für den netzbetreiber doch eher nachteilig ist oder? aber naja
    wens interessiert xD

  2. 26.03.09 07:22 Altair (Gast)

    @anonymus
    dass opera mini nicht opera mobile ist weiß ich.habe in meinem post
    auch nur vom opera mini gesprochen.
    Aber danke für die auskunft.

  3. 25.03.09 21:01 DeathAngel (Handy Profi)

    Hab mal den Mobile getestet und irgendwie ist der Mini besser... Ne Native
    Lösung ist zwar schön und startet schneller, aber der Mobile ist irgendwie net
    so berauschend auf Symbian da läuft der Mini besser grade durch den kleinen
    Mauszeiger...

  4. 25.03.09 20:17 Anonymous (Gast)

    Altair:
    Opera Mini ist nicht Opera Mobile

    Opera Mini: Java-Anwendung die
    über einen Proxy Seiten vorkomprimiert.

    Opera Mobile: Native
    Anwendung.

    Opera Mini läuft schon in den Java virtuellen Maschinen von
    Windows Mobile und ist somit voll Touchscreen Kompatibel. Wenn Android oder
    Touch-Symbian (OS vom Omnia HD) eine JavaVM bietet dann läuft das auch.

  5. 25.03.09 20:07 Anonymous (Gast)

    Könnte es daran liegen, dass das Iphone mit I-net Flat verkauft wird? :)

  6. 25.03.09 19:47 Markus Goebel (Member)

    Ich nutze Opera Mini täglich auf den Android-Handy T-Mobile G1. Der Browser ist
    schnell aber unpräzise. Wenn man mit dem Trackball scrollt, dann springt der
    Mauszeiger oft an den gewünschten Links vorbei und hüpft ans obere
    Bildschirmende. Das nervt. Bei anderen Betriebssystemen ist mir das nie mit
    Opera Mini passiert.

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