Bei Facebook werden im Moment besonders hinterhältige Werbeanzeigen geschaltet. Sie lassen sich kaum als Reklame erkennen, sondern wirken wie persönliche Nachrichten von einem Freund. Doch wer darauf klickt, kann schnell mit seinem Handy in eine Abofalle geraten. Davon berichtet der Chemnitzer Rechtsanwalt Michael Neuber in seinem Blog. Die Firma Premiummobile verwendet Namen und Profilfotos von Nutzern des Sozialnetzwerks, um daraus personalisierte Anzeigen zu bauen. Sie sind nicht als Werbung zu erkennen, sondern sehen wie eines der harmlosen Spielchen aus, die bei Facebook angeboten werden.
Der Facebook-Nutzer bekommt den Eindruck, dass ein Freund an einer IQ Challenge teilgenommen hat. Bei diesem Wissenswettbewerb gewann er angeblich über hundert Punkte und fordert jetzt seine Kontakte heraus. Das ist besonders gemein, weil es bei Facebook wirklich kostenlose Spiele gibt, die IQ Challenge als Bestandteil in ihrem Namen tragen. Ein Klick auf den täuschend echt aussehenden Button "Accept Challenge" (Herausforderung annehmen) führt aber aus Facebook heraus. Man landet auf einer Website mit einer eigenartigen URL, auf der sofort das Quiz beginnt. Darunter steht in winzigen Buchstaben "Es handelt sich um einen Service, welcher abonniert wird".
Wer die zehn Fragen beantwortet und am Ende seine Handynummer eingibt, um das Ergebnis per SMS zu bekommen, der geht damit ein Abo ein. Der Nutzer bekommt dann jede Woche eine SMS mit dem Link zu einer mobilen Website von der er wöchentlich zehn Klingeltöne, Spiele, Videos oder Wallpapers herunterladen kann. "Die Kosten betragen EUR 4,99 pro Woche (+Transport)", steht im Kleingedruckten. Eine Kündigung ist gar nicht so einfach, denn die Firma sitzt in London. Im Internet tauschen Geschädigte deshalb bereits Tricks aus, wie sie das Abo wieder loswerden können. Auf den Trick von Premiummobile fallen nicht nur Einfältige herein. "Dass es sich gut versteckt um Werbung handelt habe ich erst gemerkt, als ich zurück zu facebook gegangen bin - es ist ein Werbebanner im facebook-style", schreibt Rechtsanwalt Michael Neuber auf seiner Website. "Werbung in dieser Form dürfte mehr als irreführend und damit unzulässig sein." Die Abofalle sei sehr geschickt gebaut, zumal nirgends bei Facebook angegeben ist, dass es überhaupt eine Werbung ist.
kenne jemanden dem genau das mit dem IQ-Test bei facebook passiert ist (und nein
- ich bin es nicht :-) ). Im internet gibts verschiedene Lösungsmöglichkeiten.
wenn man sich mit Ericsson in Verbindung setzt können sie dort sehen, welches
Abo man hat, und geben einem die Namen und Hotlines der Firmen, wo man das Ganze
dann kündigen kann. Oder auch ne eMail Adresse. Wenn man sich dort meldet,
kündigen die einen sofort und man bekommt eine Bestätigungs-SMS.
Das Ganze war
dann am nächsten Tag gekündigt, die ersten 4,99 haben sie aber behalten.
Die
Telefonrechnung wird letztendlich zeigen, ob's wirklich geklappt hat.
Immer
misstrauisch sein!!!!!!
Euch bringen falsche daten bei sowas eh nicht da das Unternehmen euch gany
einfach ueber aure IP ausfindig machen kann!Da koennt ihr noch so viele fake
mail acc ect besitzen!
Würd meine handynummer auch nirgends angeben(außer beim iTunes account), ich hab
das mit den Mailadressen so gemacht, das ich immer eine(@web.de) angebe, die an
meine Hauptemailadresse(@gmail.com) weitergeleitet wird, so kann ich die
Umleitung einfach beenden, falls ich zugespammt werde...
wenn überhaupt geb ich mal meine mailaddresse!
Natürlich mit fakedaten! Wird
diese zugespamt -> neue emailaddresse!
so macht man das heute!
@Orangutan-Claus
Netlog.com und schueler.cc machen das auch nicht....
*** positives Feedback ***
Danke an alle User, welche zu diesem Thema gebloggt
haben! Bin auch mit dieser Aktion in die Falle getappt, in gewisser Weise selbst
schuld, das ist richtig. Habe dann mühsam step für step den eigentlichen
Anbieter herausgefunden und schlußendlich diesen Angeschrieben. Ich war total
überrascht über das Feedback - habe sofort einen Anruf erhalten - dann wie
versprochen Post - habe ein Fax gesendet + Bankverbindung und heute tatsächlich
(ohne Anerkennung einer Rechspflicht) die versprochene Erstattung überwiesen
bekommen - unglaublich aber wahr! Die Mühe hat sich gelohnt und ich danke
herzlich!